Exkursionen
Kommen Sie mit? Ab auf die Insel nach Chelsea! Hin zur Rhodo nach Westerstede
Jedes Jahr fahren wir zur berühmten Chelsea Flower Show nach England. Hier treffen sich die Garten-Enthusiasten diesseits und jenseits des Kanals und die Karten sind knapp. Ein Besuch inspiriert und macht Freude. Haben Sie Lust, mitzukommen? Wir oganisieren das zusammen. Mehr zur Chelsea Flower Show hier
Auch jedes Jahr pünktlich zur Rhododendronblüte besuchen wir die Rhodo, die größte und wichtigste Rhododendronschau Europas in Westerstede. Möchten Sie mitkommen? Man kann viel staunen und lernen. Melden Sie sich. Mehr zur Rhodo hier.
- Chelsea 2010
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- Rhodo Westerstede 2010
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Garten-Tipps
07.08.10
Garten-Lust mit Stauden & Co - Perfekte Inszenierung gegen Garten-Langeweile
In vielen Gartenanlagen der Region bilden Gehölze den Hintergrund und den Rahmen einer Bepflanzung. Im Vordergrund aber sind es vor allem die vielen Staudenarten, die den Garten durch Farben, verschiedene Größen und unterschiedliche Formen auflockern und gestalten.
Das verlässliche Auf und Ab der Jahreszeiten spiegelt sich besonders schön in blühenden Stauden wider: das Schieben und Platzen der Knospen, das zögerliche Entrollen des Blattes, unbekümmertes Wuchern oder rasantes Aufsteigen eines knospenden Triebes, die Farbübergänge, herbstliche Farbwechsel, das plötzliche Sinken und Kippen von Stängeln, das Loslassen der Samen, verblühte Pflanzenteile, von Raureif umhüllt.Professionelle Gartenbauer betrachten die Staudenwelt mitunter etwas nüchterner, wie in einem Fachbuch zu lesen: “Eine Pflanzendecke aus Stauden wirkt sehr effektiv gegen Unkraut und Erosion und schafft schöne, abwechslungsreiche Gartenbilder während des gesamten Staudenjahrs“. Im Frühjahr werden dann früh blühende Stauden durch Schneeglöckchen, Krokusse und Narzissen etc. in ihrer Farbwirkung unterstützt, im Sommer folgen viele Beetstauden, die sich hervorragend mit Ziergehölzen kombinieren lassen und später im Jahr überraschen Stauden, z. B. mit den Herbstanemonen (Anemone hupehensis und Anemone japonica) noch einmal mit leuchtenden Farben und mit interessantem Blattschmuck.
Gute Planung, wenig Pflege - die aber bitte richtig!
Die Pflege der Stauden richtet sich nach den verwendeten Pflanzen. Bei geeigneter Arten- und Sortenwahl für den jeweiligen Standort kann das Resultat eine sehr pflegearme Staudenpflanzung sein. Meist ist das Jäten in einer eingewachsenen Staudenpflanzung auf gelegentliches Zupfen und Schneiden hier und da beschränkt, die Harke ist überflüssig geworden. Bei den meisten Böden genügt eine Düngerabgabe pro Jahr, am besten mit Langzeitdünger. Humusliebende Arten, die in der Natur am Waldrand wachsen, gedeihen besonders gut mit Kompostgaben im Frühjahr. Wird das verrottende Staudenlaub im Herbst nicht weg geharkt, bringt auch diese Substanz Nährstoffe und Bodenpflege – ohne Aufwand für den Gärtner. Am Beispiel des Sommerschnittes an Salvia nemorosa-Sorten kann man sehen, wie sich richtige Staudenpflege auswirkt. Salvia nemorosa, der Sommer-Salbei, blüht ab Ende Mai. Schneidet man ihn nach der ersten Hochblüte stark zurück, treibt er frisches, grünes Laub und neue Blüten nach. Die Blütezeit verlängert sich dann bis in den Oktober.
Bunte Pracht an allen Wegen
Schon im zweiten Jahr nach der Pflanzung, wenn die Stauden eingewachsen sind, ist der Pflegeaufwand gering und die Freude bleibt groß. Robuste Kleinstrauch-Rosen oder Kletterhortensien neben größer wachsenden Stauden oder einem Zwerggehölz wachsen langsam und sehen von Anfang an gut aus. Einzeln wirken auch eine vornehm aussehende Prachtspiere (Astilbe), die herzblättrige Funkie (Hosta), die zarte Herzblume (Dicentra) oder der kraftvolle Sonnenhut (Rudbeckia ful. 'Goldsturm') eingesetzt werden. Miniatur-Hecken oder niedrige Einfassungen in voller Sonne lassen sich mit schnittverträglichen Halbsträuchern, wie z. B. Lavendel (Lavandula) und Gamander (Teucrium) heranziehen. Im Halbschatten eignen sich auch niedrige Stauden, die ein Grab wie mit einem Band einfassen, z. B. Schattenliebender Steinbrech (Saxifraga umbrosa) und Bärenfellgras (Festuca scoparia). Bodendeckende Stauden mit nicht allzu starkem Ausbreitungsdrang für sonnige Bereiche sind z. B. das silbrige Teppiche bildende Gewöhnliche Katzenpfötchen (Antennaria dioica), die trittfeste Laugenblume (Cotula squalida) und der duftende Sand-Thymian (Thymus serphyllum). Im tiefen Schatten bedecken die glänzenden Blätter von Haselwurz (Asarum) und das blau blühende Kleine Immergrün (Vinca minor) den Boden.
Tipps vom Staudenexperten
Perfekte Partner: Stauden lassen sich hervorragend mit Gehölzen und Einjährigen Sommerblumen kombinieren. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Stauden erwerben, die für Ihre Bodenbeschaffenheit und Ihre Lichtverhältnisse geeignet sind. So erzielen Sie im Beet ein optimales Ergebnis.
Im Zweifel fragen Sie den Gartenfachmann
Ein Staudenbeet anlegen: Um den Unkrautwuchs wirksam zu unterdrücken, sollte der Boden des neu geschaffenen Beetes frei von Wurzelunkräutern sein. Dennoch muss die Fläche im ersten Jahr der Staudenpflanzung noch regelmäßig gejätet werden. Im ersten Herbst deckt eine Schicht aus Rindenhumus den offenen Boden ab und gibt den frisch eingewurzelten Pflanzen Winterschutz, indem sie das Eindringen des Frosts verhindert. Im zweiten Jahr breiten sich die Stauden aus und das Jäten reduziert sich auf den Abendrundgang durch den Garten. Achtung: Hacken und Harken sind verboten, da sie die feinen Wurzeln der Stauden verletzen. Staudenpflege ist ein Thema für sich.
Zehn sind anfangs genug: Die Auswahl an Stauden ist enorm. Sie werden am Anfang den Überblick verlieren, es reicht, wenn Sie „nur“ zehn unterschiedliche Stauden kennen und diese jeweils in kleinen Gruppen von vier oder fünf Exemplaren pflanzen. Fehler machen ist erlaubt – und fragen kostet nichts.
06.08.10
Grünzonen der Zukunft: Lebensräume mit Mehrwert
Gesundheit ist ein wichtiger Aspekt des Lebens, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Vor allem die Verbindung von Gesundheit und Garten hat eine große Zukunft, behauptet die Pariser Trendforscherin Lidewij Edelkoort. Sie berät Marken und Grün-Hersteller, berät in Trenddingen und zeigt ihren Kunden auf der ganzen Welt in Form von "Moodboards", wo der Trend hingeht und findet Bezeichnungen dafü. Pflanzenextrakte pflegen uns schön und gesund; wer die Möglichkeit hat, erntet am liebsten die Äpfel aus dem eigenen Garten. Immer mehr Menschen entdecken diese „grünen Werte“ für sich und verbringen ihre Freizeit im Garten. Und sie bringen den Garten ins Haus.
Inspiration!
Grün spielt fürTrendforscherin Edelkoort seit jeher eine wichtige Rolle: Für unsere Vorfahren boten Bäume und Sträucher Schutz vor Sonne und Regen. Auch heute freuen sich Gartenbesitzer, im Sommer ein erholsames Plätzchen im Schatten zu haben. Ein Garten vermittelt Geborgenheit und regt alle Sinne an. Pflanzen und Blüten inspirieren Maler, Musiker und Architekten zu Meisterwerken. Allein von der Rose (Rosa) gibt es mehr als 30.000 Sorten und jedes Jahr kommen allein in Deutschland rund 60 neue hinzu! Mit Blüten in leuchtendem Rot, Gelb, Weiß oder Pastelltönen – keine Farbe, die es nicht gäbe. Außer Blau, daran arbeiten Rosenzüchter in der ganzen Welt.
Trendige Grauzone im Innenbereich
Die Pflanzen, die dem Inspirationsthema „Vitale Grauzone“ zugeordnet sind, beeinflussen das Karma des Hauses und der Bewohner und strahlen Gelassenheit aus. Innenraumgestalter z.B. wählen absichtlich Pflanzen, die Kühle und Ruhe in die Einrichtung bringen, als Gegensatz zur lärmenden Geschäftigkeit und Hektik draußen. Die grau-grünen Pflanzen generieren einen angenehmen Flow. Aufgrund ihrer Größe sind sie nicht übermächtig, aber dennoch füllt ihre positive Energie die Räume.
Innen: Orange über alles
Calathea crocata entwickelt hübsche zapfenförmige Blütenstände, die aus orangefarbenen Hochblättern bestehen, zwischen denen kleine unscheinbare Blüten sitzen. Diese stehen grazil wie Tempeltänzerinnen über den Blättern, die oben dunkelgrün und an der Unterseite violett sind. Wie viele Urwaldbewohner benötigt die Calathea keine direkte Sonne, aber Temperaturen von 21°C und aufwärts. Ganz wichtig für ihr gutes Gedeihen ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb sollte die Pflanze öfter besprüht werden. Außerdem benötigt Calathea gleichmäßig feuchte Pflanzenerde.
Aussen: Verzaubern lassen mit Duftrosen
Ein Thema, was bleibt: Für viele Menschen spielt der Duft der Rose eine große Rolle. Eine schmückende Duftrose ist zum Beispiel 'Poker®'. Sie blüht weiß mit zartrosafarbener Blütenmitte und duftet nach Pfirsich. Rosig duftende, korallenrote Blütenblätter zeigt die Edelrose 'Duftwolke®'. Einen intensiven Duft verströmt auch die Edelrose 'Alexandra®'. Ihre gefüllten Blüten sind gelb mit einer kupfrig-orangefarbenen Tönung. Die Beetrose 'Schneeflocke®' verzaubert mit Duft und reinweißen, halbgefüllten Blüten. Durch ihren buschigen Wuchs eignet sie sich gut für Rabatten. Zu den kletternden Ramblerrosen gehört 'Bobby James®'. Sie wächst bis zu neun Meter in die Höhe und rankt dekorativ um Torbögen und in lichte Bäume. Ihre weißen Blüten sind gefüllt und duften ganz intensiv.
Rosenkavaliere in der Aussenzone
Besonders gut zur Geltung kommt die Königin unter den Gartenblumen in wohl gewählter Begleitung. Ideale Begleiter für Edelrosen mit lichter Belaubung sind bodendeckende Stauden wie die Mauerglockenblume (Campanula portenschlagiana) mit ihren trichterförmigen lavendelblauen Blüten. Sie ist schön und unterdrückt sogar Unkraut. Ramblerrosen werden von der Waldrebe (Clematis) ideal begleitet. Am besten passen großblumige Clematis-Hybriden, die üppige Kletterrosen sanft umgarnen. Waldreben gibt es mit Blüten in zarten Farbtönen von Weiß über Rosa bis hin zu Violett. Der klassische Kavalier von Beet- und Strauchrosen ist Rittersporn (Delphinium). Wunderbare Rosenbeete lassen sich zudem mit Deutzien (Deutzia), blaublühenden Säckelblumen (Ceanothus) und duftendem Lavendel (Lavandula) komponieren. Rosen und ihre Begleiter machen sich auch gut im Haus: Im eigenen Garten geschnitten sind sie ein besonders schöner Schmuck für die Vase. Also: Pflanzen und genießen. Solange die Basis stimmt, können Trends kommen und gehen! Gewisse Dinge bleiben.
30.07.10
Rasen, so bleibt er schön, auch wenn es heiß hergeht
Die Rasenflächen im Garten müssen einiges mitmachen, gerade jetzt in der Hitze: hier treffen sich Kinder zum Spielen, hier ist Platz für Gartenpartys und sportliche Aktivitäten oder für die private Liegewiese. Wir verraten einige Tipps und Tricks für traumhaft schöne Rasenflächen.
Saftig, grün, dicht und gesund – so wünscht sich jeder Gartenbesitzer seine Rasenflächen. Sie erfüllen viele Funktionen – der schöne Anblick ist nur eine davon. Er produziert Sauerstoff, schützt mit dichtem Wurzelwerk den Boden vor Erosion und Nährstoffverwaschung. Als Verdunstungsfläche spendet er besonders bei sommerlichen Temperaturen Kühle und Luftfeuchte. Ob als Gebrauchtrasen, Spielrasen, Sportrasen oder Schattenrasen. – Grasflächen sind wahre Multitalente. Ganz nach den Bedürfnissen der Gartenbesitzer und angepasst an die individuellen Standortbestimmungen findet ihr Gärtner garantiert den richtigen Rasen für Ihren Garten. Rasenflächen sind aber nicht nur wichtiges Element der Gartengestaltung; die Verbesserung des Mikroklimas fördert die Gesundheit von Stauden und Gehölzen.
Struktur geben durch Rasen
Um die Wirkung Ihres Gartens zu unterstreichen, sollten Beete und Rasenflächen zusammen geplant werden, denn die Form des „grünen Teppichs“ bestimmt das Flair der Gartenanlage: Gerade Kanten und strenge Formenunterstreichen eine formale Wirkung, geschwungene Ränder sind optimal in naturnahen Gärten. Zu bunt blühenden Staudenbeeten bilden ruhige Rasenflächen einen erfrischenden Kontrast. Beste Rasenpflege samt Rasendüngung sind eine wichtige Grundlage.
Neuanlage – gewusst wie
Da es sich bei Rasenflächen in der Regel um Dauerbepflanzung handelt, ist vor der Neuanlage eine gute Bodenbearbeitung notwendig. Das Saatgut muss möglichst gleichmäßig ausgebracht werden. Dazu gibt es spezielle Streuwagen. Eine phosphorbetonte Startdüngung versorgt die Pflanzen mit optimal dosierten Nährstoffen. In den ersten 3-4 Wochen nach der Aussaat dürfen Bodenoberfläche und Rasensamen niemals austrocknen, deshalb ist eine regelmäßige Beregnung notwendig. Nach dem Auflaufen fördert eine Beregnung in Intervallen das Wachstum der Wurzeln. Nur wenn sie in die Tiefe gehen, wird der Rasen robust.
Top in Form – durch richtiges Mähen
Möglichst wöchentlich und immer in derselben Schnitthöhe – diese beiden Faustregel sollten sich diejenigen merken, die Wert auf gleichmäßig gepflegten Rasen legen. Optimal ist eine Länge von dreieinhalb bis fünf Zentimetern, in schattigen Lagen etwas länger. Saison für Rasenmäher ist von Anfang April bis Ende Oktober. Wir von Majuntke empfehlen deshalb, die Geräte schon vorher warten zu lassen und mit neuen Klingen auszustatten.
Düngen, das macht stark!
Die richtige Düngung entscheidet über das Aussehen des Rasens. Für eine ausgewogene Ernährung des Rasens sorgen mineralische Rasendünger mit Langzeitwirkung. Sie geben die Nährstoffe über längere Zeit wohldosiert an die Wurzeln ab und verhindern eine übermäßige Nährstoffauswaschung. Um ein optimales Wachstum zu garantieren, enthalten Rasendünger ein speziell auf die Pflanzen abgestimmtes Nährstoffverhältnis.
Vertikutieren und Lüften
Mindestens einmal im Jahr muss Rasen vertikutiert werden, um die Fläche vom Filz aus abgestobenen Pflanzenteilen und Schnittgut zu befreien. Dieser Filz verhindert sonst, dass Luft, Wasser und Nährstoffe an die Graswurzeln gelangen. Ein so geschwächter Rasen ist anfällig für gefürchtete Krankheiten und Trockenheit. Die vertikutierte Fläche erholt sich wieder, große Kahlstellen können nachgesät werden.
Altersschwäche?
In die Jahre gekommene Rasenflächen verlieren ihren dichten Bewuchs oder bilden sogar kahle Stellen. In solchen Fällen muss der Rasen möglichst kurz geschnitten und anschließend vertikutiert werden. Unebene Stellen werden mit Spezialsubstrat aufgefüllt. Anschließend werden die Rasensamen zusammen mit einer Startdüngung ausgebracht. Wie bei der Neuanlage ist regelmäßiges Gießen in den ersten Wochen unerlässlich.
Schädling ade!
Geschwächter Rasen ist anfällig für Krankheiten. Am bekanntesten sind Hexenringe, kreisförmig wachsende Pilzgeflechte, die das gras indirekt schädigen. Ebenfalls durch einen Pilz verursacht werden Schneeschimmel und Rotspitzigkeit. Ausgewogene Düngung und regelmäßiges Vertikutieren sind die besten Möglichkeiten, Pilzen und anderen Krankheiten vorzubeugen. Tierische Schädlinge wie Engerlinge (Larven des Maikäfers) hinterlassen gelbe Grasflächen. Nach der Bekämpfung der Schädlinge durch den Fachmann kann der Rasen durch Neuansaat wieder in Form gebracht werden.
Die tolle Rolle
Rollrasen ist die Lösung, wenn sichtbare Erfolge in kürzester Zeit erreicht werden sollen. Praktisch zu jeder Jahreszeit lässt sich so eine geschlossene Rasendecke anlegen – zum Zuschauen schnell. Die Gärtner von Eden verlassen sich dabei auf das Wissen der Rollrasen-Experten in der Region.
Alternativen gesucht? Hier sind welche:
Obwohl es für fast alle Extreme die richtige Rasenmischung gibt, sind alternative Pflanzideen oft die bessere Wahl. In sehr schattigen Lagen, wie z.B. unter Bäumen, lassen sich mit Waldsteinie, Efeu, dem Crantz-Fingerkraut oder Schaumblüte dicht bewachsene Flächen anlegen. So begrünte Flächen sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch extrem pfelegeleicht.
30.07.10
Mit guter Gartenplanung werden Gartenträume wahr
Private Paradiese wollen individuell geplant und gebaut sein – möglichst vom Fachmann, der gärtnerisch alles aus einer Hand bietet. Das ist effektiver und geht meist schneller und genau das freut den Bauherrn.
Planen Sie noch oder bauen schon? Mit einer Garten-Neuanlage haben Bauherren die besten Chancen, gleich alles richtig zu machen. Schließlich bedarf die gesamte Grundstücksfläche einer professionellen Planung und Ausführung. Damit man nicht in Zeitdruck kommt, setzt man sich am besten frühzeitig vor Beginn des Projekts mit dem versierten Gartengestalter oder Landschaftsarchitekten zusammen. Das spart Geld, weil vieles bereits beim Hausbau berücksichtigt werden kann.
Eine Umgestaltung oder Gartenrenovierung ist nötig, wenn einzelne Gartenteile überaltert sind oder nicht mehr den jetzigen Ansprüchen genügen. Selbst die Umgestaltung größerer Bereiche muss dabei keine Unsummen kosten. Es geht auch in kleinen Schritten, wobei jedes Jahr ein Teil modernisiert werden kann.
Leider fällt das eigene Grün rund ums Haus oft anders aus, als die in Garten und Wohnzeitschriften gelobten Top-Beispiele. In der Praxis werden allzuschnell Ansprüche heruntergeschraubt, Kosten gespart, und dabei vor allem: beste Möglichkeiten aufgegeben. Statt des Traumgartens entsteht dann nur die Standardversion, selbst in begehrteren Wohnquartieren. „Wie hätten Sie´s denn gern?“ oder „Welcher Gartentyp sind Sie?“ wird vielleicht die erste Frage des Gartengestalters sein, wenn die Anlage ums Haus neu gestaltet werden soll. Dabei ist zu bedenken, dass ein Garten nichts Statisches ist. Er verändert sich schon im Laufe eines Tages mit wechselndem Lichteinfall, besonders von einer Jahreszeit zur nächsten und von Jahr zu Jahr. Auch die Erwartungen und Bedürfnisse an den Garten wandeln sich mit den Nutzern: Wo jetzt noch Sandkasten und Schaukel stehen, könnte ein Gartenteich oder Schwimmteich angelegt werden, und an Stelle des Werkzeugschuppens wird vielleicht einmal ein Teepavillon errichtet.
17.05.10
Aus Klein mache Groß - das geht!
Einen wirklich großen Garten mit parkähnlichen Ausmaßen können nur wenige unserer Kunden ihr Eigen nennen. Laut einer Umfrage des Industrieverbands Garten (IVG) sind über 50 % der Gärten in Deutschland kleiner als 300 Quadratmeter. Über 20 Prozent der Gartenbesitzer haben sogar weniger als 100 Quadratmeter, auf denen eigene Träume verwirklicht werden können.
Mit geschickter Gestaltung und guten Beziehungen zum Nachbarn bieten auch kleinere Gärten viele Möglichkeiten, die Freiluftsaison ohne allzu große Einschränkung zu genießen. Für uns Gartenbauer besteht die Herausforderung oft gerade darin, aus relativ durchschnittlich oder gar problematisch geschnittenen Grundstücken das Optimum "herauszuholen".
So klappt das auch mit dem lieben Nachbarn
Der Wunsch nach Privatsphäre stellt die Besitzer kleiner Gärten manchmal vor Probleme. „Vor allem bei Reihenhausgärten, die meist kleine Ausmaße haben, ist es keine Lösung, den Garten durch hohe Hecken oder Zäune abzugrenzen“, sagt Simon Thiel, Gärtner von Eden in Mainburg. „Das Ergebnis ist dann oft ein schlauchähnliches Gebilde mit eher beklemmender Atmosphäre, das ist schade“. Es geht auch anders: Um die Terrasse gegen allzu neugierige Blicke abzuschirmen, eignen sich ein paar locker angeordnete Gehölze oder höhere Stauden hervorragend. Und da der Nachbar das gleiche Interesse haben dürfte, ist es empfehlenswert, sich mit ihm abzustimmen, auf dass die Grenzbepflanzung ein „grenzenloses“ Blütenmeer oder eine gemeinsame Gehölzgruppe werde. Ideal ist es, wenn Rasen- und Beetflächen benachbarter Gärten ineinander übergehen. Aus dem schmalen „Gartenhandtuch“ wird dann großräumiges Stück Grün.
Verbinden Sie das Schöne mit dem Nützlichen
In kleinen Gärten ist Flexibilität das Zauberwort. Die Terrasse am Haus kann zugleich Grillplatz sein und mit mediterranen Pflanzen im Kübel geschmückt werden. Ein paar Kräuter, in schönen Töpfen und Gefäßen auf die Terrasse gestellt, bringen südliche Atmosphäre, liefern Aromen für die Küche und sparen den Platz, den ein eigener Kräutergarten einnehmen würde. Leibliche Genüsse liefert auch ein Apfel-, Kirsch- oder Pfirsichbaum, der auf eine schwach wachsende Unterlage veredelt als Hausbaum an der Terrasse stehen und erwünschten Schatten spenden kann. Statt in einem eigenen Gemüsebeet lassen sich Tomaten, Kohl, Salat und Erdbeeren hervorragend mit Stauden und Sommerblumen kombinieren. Das Schöne und das Nützliche beflügeln sich gegenseitig und erfreuen Auge und Gaumen gleichermaßen.
Ein großes Reich für Kinder
Für Kinder gibt es auch in kleinen Gärten jede Menge zu entdecken. Natürlich macht das Spielen noch mehr Spaß, wenn die Erwachsenen nicht alles mitbekommen. "Unbeobachtet" hinter einem filigranen Strauch kann im Sand gebuddelt, gematscht oder mit Freunden und Freundinnen getratscht werden. Der Gehölzschleier erzeugt Distanz, die in Wirklichkeit gar nicht vorhanden ist, und schirmt ab. Auch Sonnenanbeter können auf ihre Kosten kommen. Die Möglichkeit, eine geeignete Nische zum unbeschwerten Sonnen zu gestalten, bietet sich fast immer. Ein paar schmale Rankgitter, an denen z.B. Clematis, Rosen oder Jelänger-Jelieber klettern, schützen vor fremden Blicken, schaffen ein Gefühl der Behaglichkeit und sehen vor allem sehr schön aus.
Weniger ist oft mehr
Natürlich haben üppig blühende Wildblumenwiesen, großzügige Staudenrabatten oder Waldgrundstücke ihren besonderen Reiz. Aber bei der Bepflanzung eines kleinen Gartens setzt man eher auf edle Einzelstücke denn auf Masse. Eine wunderschöne Hochstammrose mit betörendem Duft steht für ein ganzes Rosenbeet. Ein Liebesperlenstrauch (Callicarpa) z.B. wird durch seine violetten Beeren in den Herbstmonaten zum attraktiven Blickfang. Eine Prachtglocke (Enkianthus campanulatus) mit rosaweißen Blütentrauben im Frühjahr und prächtiger, orange-roter Herbstfärbung gibt – gemeinsam mit einer schönblättrigen Funkie (Hosta) – dem schattigen Gärtchen Charakter. Und ein wunderschön geformter Strauch wie die Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana ’Contorta’), die auch in Kübeln gepflanzt werden kann, kommt mit ihrer eigenwilligen Erscheinung gut als Einzelpflanze in kleinen Gärten zur Geltung. Vor allem im Winter setzt sie mit ihren korkenzieherartig gedrehten Ästen und Zweigen ungewöhnliche Akzente. Geschickt kombiniert addieren sich auch auf kleinem Raum liebenswerte Details zum eigenen Gartenparadies. Und bei Fragen fragen Sie uns, Ihre Gartengestalter
02.03.10
Bye-bye Winterblues:
Mit dem nahenden Frühling erwacht der Garten - und die Lust auf das Leben und Wohnen im Freien. Die Tage werden länger, das Licht wird strahlender. Ihr Garten freut sich jetzt über etwas mehr Aufmerksamkeit. Machen Sie einen Gang durch Ihren Garten, schauen Sie hin, es ist nicht zu übersehen:
Je nach Standort sind Wintertrockenschäden an Immergrünen Gehölzen, Frostrisse an Bäumen und Schneeschimmel auf Rasenflächen sichtbar. Außerdem fallen jetzt die Schäden durch Rötel-, Erdmaus und Kaninchen an Sträuchern und Bäumen auf. Durch die anhaltend tief gefrorene Schneedecke bis zur letzten Woche und den dadurch entstandenen Nahrungsmangel, sind viele Nageschäden durch Wildkaninchen und Mäuse verursacht worden. Angenagte Sträucher und Stämme der Bäume sind derzeit in den Anlagen und Gärten sichtbar.
Über der Schneedecke waren Kaninchen die Übeltäter. Durch die hohe Schneedecke war der Boden nur wenige Zentimeter gefroren und die Wühlmäuse waren weiterhin im Boden aktiv. Starke Wurzelschäden an jungen Bäumen, aber auch intensiver Fraß an Blumenzwiebeln sind zu erwarten. Dort wo ein hohes Wühlmausaufkommen vorhanden ist, sollte eine Bekämpfung durchgeführt werden. Ein Schutz vor Kaninchen- und Mäuseschäden lassen sich im Vorfeld nur durch Anbringen von engmaschigem Kaninchendraht (auch Drahthosen genannt) am Grund der Gehölze verringern. Das Ausbringen von Wildverbissmitteln und auch eine "Ablenkfütterung" mit frisch geschnittenen Zweigen kann stärkeren Schaden von wertvolleren Gehölzen abhalten. Termin-Hinweis: Baumfällarbeiten und Gehölzschnitte müssen bis zum 15. März abgeschlossen werden. Wenn wir Sie unterstützen können, kommen wir zu Ihnen. Melden Sie sich und empfehlen Sie uns bitte weiter.
02.02.10
Schon vorgeplant? Bald wird's ernst im Gartenreich!
Der Winter hat uns noch ganz fest im Griff. Gartenbesitzer müssen nun geduldig warten können. Eile mit Weile ist Gartengestalter's Frühjahrs-Motto. Die Zeit bis zum Einsetzen des Frühlings nutzen unsere Kunden mit der Planung für Vorhaben, die demnächst stattfinden sollen.
Es wiederholt sich jedes Jahr: Werden die Temperaturen bald milder, stehen die Telefone nicht still, sind die Auftragsbücher voll und mancher kommt nicht zum Zuge, fleht und bettelt und muss von uns vertröstet werden. Ein frühes Gespräch macht die Planung einfacher und der Garten kann mit voller Kraft in eine schöne Saison starten. Vor allem geht es jetzt um die Pflanzung von laubabwerfenden Gehölzen. Jetzt muss man endgültig wissen, was man will und dann auch bestellen. Wir haben uns darauf eingestellt und bei besten Lieferanten dazugekauft und vorgeordert. Im Pflanzencenter und in unserer Baumschule kann man sich ein Bild machen. Nun sind die besten Pflanzplätze zu bestimmen und, wenn es die Witterung bald zulässt, mit tiefer Lockerung und Verbesserung des Bodens gründlich vorzubereiten. Nur so können Pflanzen zügig an- und auch weiterwachsen. Ähnliches gilt für sommer- und herbstblühende Stauden. Hierbei müsen die verschiedenen Verwendungszwecke bedacht werden. Ob nun klassische Rabatte, freier oder naturnah gestalteter Bereich und dergleichen: Immer müssen die jeweiligen Standortbedingungen berücksichtigt werden, die Bodenart, die Lichtverhältnisse und noch mehr.
Aus Erfahrung: Je kleiner der Garten, desto wichtiger ist es, sich auch über die Wüchsigkeit der Pflanzen Klarheit zu verschaffen. Der weit verbreiteten Fehler ist aus unserer Erfahrung, alles zu dicht zu setzen. Das sehen wir in vielen Gärten, die wir renovieren. Auch hat man sich um die einjährigen Sommerblüher zu kümmern und sollte jetzt nach Auswahl deren Samen bestellen. Den Abschluss dieser Frühjahrsoffensive machen Blumenzwiebeln und -knollen, die im Frühjahr zu pflanzen sind. Ist der Boden endlich frostfrei, gibt es schon Gelegenheit zur Gehölzpflanzung. Und müssen Blütensträucher geschnitten werden, schiebt man dies auf keinen Fall länger auf.
Bei Fragen fragen Sie einfach uns.
