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Dies sind Firmen, deren Haltung wir besonders schätzen und mit denen die Arbeit auf der Baustelle Freude macht. Unsere Kunden haben etwas davon, wenn das Zusammenspiel aller Gewerke stimmt. Aus Erfahrung. Das spart Zeit, Nerven und Geld:

Baumschule Lorenz von Ehren
 
Oase Pumpen   Natursteinvertrieb Nord   Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf  Schalk Keramik für Haus und Garten   Gudewer exklusive Gartenmöbel  Rollrasenhof-Nord
 Kirschke Pflanzkeramik Kötter Pavillons Das Glashaus  SIK Holz Spielgeräte  eibe Spielgeräte  |  gartenleuchten.de  |  Kochfabrik Kummerfeld



21.06.2016
Am Samstag: Rosen- und Pflanzenmarkt im Rosengarten Pinneberg
(Beachten Sie auch  die Foto-Galerie unserer Gärten)

Markttreiben zwischen duftenden Rosen ...



Am Samstag den 25.6. ist wieder Rosen- und Pflanzenmarkt im Rosengarten Pinneberg (Nähe Bahnhof). Neben allerlei Pflanzen kann man hier schöne Dekoration und fantasievolle Kunst entdecken und erwerben. Ansonsten gibt es leise Töne, duftender Kaffee und leckere Speisen. Marktgeschehen zwischen Rosen in voller Blüte und ihren betörenden Düften! Wer kommt? Wir sind da, weil wir den Verein seit Jahren unterstützen.Mehr im Web: www.rosengarten-pinneberg.de
 

20.06.2015
Wir waren auf der BuGa 2015 Havelregion
(Beachten Sie auch  die Foto-Galerie unserer Gärten)

Da haben sich die BuGA-Verantwortlichen viel vorgenommen. Zum ersten Mal werden die Schau-Themen auf zwei Bundesländer, nämlich Brandenburg und Sachsen-Anhalt verteilt. In den 5 Städten Rathenow, Hansestadt Havelberg, Premnitz, Brandenburg und Amt Rhinow/Stölln sind die BuGa Areale zu besuchen. Der äußerste Abstand zwischen diesen 5 Regionen beträgt für den Besucher fast 160 km. Man muss also Zeit mitbringen..



Und das ist schon der erste Knackpunkt: Alle 5 Gärten sind an einem Tag nicht zu erkunden, will man sie nicht einfach nacheinander für sich abhaken, sondern bewusst sich darauf einlassen und genießen. Was haben wir gesehen, was blieb hängen?: Überall steht die Pflanze deutlich im Mittelpunkt – und das ist gut so. Es geht den Machern darum, verschiedenste Aspekte der Pflanzenverwendung zu zeigen. Bunte Beete und Bänder, interessante Kombinationen auf großen sowie auch auf kleinen Flächen. Hier werden z.B. verschiedenen Bodendecker kunstvoll kombiniert. Diverse hohe Stauden wie Steppenkerze, Zierlauch, Fackellilie und/oder Rittersporn stehen im Kontrast mit niedrigen Storchschnabel, Glockenblumen oder Gräsern. Alte Rosensorten sind hier auch wiederzuentdecken. Das ist sehr erfreulich.

Blüher werden auf der BuGa lebendig in Szene gesetzt, etwa in kunstvoll bepflanzten Bilderrahmen oder flächig an Wänden oder über mehrere Ebenen. Blumenschauen mit wechselnden Themen (alle 2 Wochen) ziehen Pflanzenliebhaber an. Etwa in einer Kirche, die mittlerweile als beliebter Veranstaltungsort und Treffpunkt dient.

Ein Thema war Natur und Nachhaltigkeit in ganz praktischer, ästhetischer und sinnlicher Form. Obst- und Gemüse, selbst gezogen aus dem eigenen Garten, Thema Urban Gardening. Heißt hier auch: Ohne künstlichen Dünger oder Pestizide. Sichtbar als Thema ist auch die vielfältige Kleingartenkultur, wie sie gerade in Ostdeutschland (Datscha) eine besondere Tradition hat. Auffallend sichtbar für uns war auch der Trend weg von der versiegelten Flächen hin zu wassergebundene Decken und versickerungsfähigen Belägen.

Als Fazit: Ambitioniert waren die Pläne, viel haben wir gesehen und anstrengend war’s. In der Summe blieb nicht so viel hängen. Andere BuGas bewegten und überraschten mehr, waren mehr ein großer Wurf statt Flickenteppich. Vielleicht – und da sind wir uns mit anderen GaLaBauern einig – wirkte alles wie in letzter Minute gepflanzt, sehr bemüht und unter den Möglichkeiten in Szene gesetzt. Die nächste BuGa kommt bestimmt. Die Diesjährige ist noch bis zum 11. Oktober von 9-18 Uhr geöffnet. Und über den Sommer kann sich ja im Havelland noch Einiges entwickeln und zurechtwachsen. Mehr im Web: www.buga-2015-havelregion.de



19.05.2015
Warum wir unseren Kunden jetzt gern zu Automowern raten
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Rasenmähen nach der Arbeit oder zum Wochenende? Die Profi-Rasenpflegekolonne hat sich angesagt und Sie als Gartenbesitzer wollten eigentlich ihre Ruhe? Und vermutlich regnet es immer genau dann, wenn Sie selber gerade mal Lust und Zeit haben? Schluss damit! Ein Rasenroboter wie der Automower nimmt Ihnen die Mäharbeit ab. Und auch noch das anschließende Entsorgen des geschnittenen Grases. Es wird gemulcht, sehr fein "zerwirbelt" der Grasnarbe wieder zugeführt. Und das Schnitt-Ergebnis ist stets außerordentlich gut. Man hat eine gesündere Grasnarbe mit tollem Schnittbild und stets optimale Länge.

Eine Zeit lang galten Automower als Statussymbol. Der Hauptgrund, weshalb einige unserer Kunden sich für Automower begeistern ist schlichtweg die Ruhe vor Motorlärm und der Wegfall von Rasen-Pflegeeinsätzen, die sich bei größeren Anlagen auf 2-6.000 Euro das Jahr summieren können. Man muss über den Rasen einfach nicht mehr nachdenken. Auf einigen größeren parkähnlichen Arealen oder Flächen mit Niveauunterschieden oder Parzellierungen oder Trennung von Haupt- und Vordergarten sind 3-4 Auto-Mower im Einsatz.

Unsere Erfahrung: Bei gesundem, kräftigen Rasen ist die Rasenoptik deutlich besser, der Schnitt präziser und schärfer als bei konventioneller Mäh-Art. Und die Geräte können um Thujen, Zypressen, Buxbäume & Co herummähen und arbeiten auch bei Regen und an Hanglage. Mit Hilfe der Spot-Cutting Funktion ist der Husqvarna Automower zum Beispiel in der Lage festzustellen, ob das Gras in einer vordefinierten Fläche höher ist als beim restlichen Rasen. Diese Stellen werden dann automatisch im Kreis-Modus gemäht, um ein gleichmäßiges Schnittergebnis zu erzielen.

Die Stiftung Warentest schreibt über den Automower 320: „Bestes Mähergebnis im Test. Mäht auch in engen Passagen und Nischen gut. Keine einzige Störung im Praxistest. Keine Probleme an starken Steigungen, bremst sogar bergab. Teuerstes Gerät im Test mit vielen Funktionen, auch für große Rasenflächen geeignet.“ – test 5/2014 Eine My Automower App ermöglicht es unseren Kunden zudem, Ihren Husqvarna Automower® per Smartphone zu programmieren und zu starten, selbst wenn sie nicht zu Hause sind. So lässt der Automower ihnen immer dann eine Nachricht zukommen, wenn der Betrieb unvorhergesehen unterbrochen wurde. Die My Automower® App ist jedoch nicht für alle Husqvarna Automower Modelle verfügbar. Ein Clou ist eine versenkbare Garage für den Automower, die als Akkuladestation und als Schutz für den Mäher dient.

Wenn Sie Fragen haben, einfach fragen. Beste Auswahl und beste Beratung findet sich bei uns im Norden bei Gartentechnik Hansen in Heide http://www.gartentechnik-hansen.de


13.05.2015
Veranstaltungshinweis: Der Rosengarten Pinneberg feiert sein 80jähriges Bestehen
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Der Rosengarten in Pinneberg feiert sein 80jähriges Jubiläum und man kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Vater und ich, wir als Firma, unterstützen den Freundeskreis Rosengarten Pinneberg ideell und praktisch seit vielen Jahren. www.rosengarten-pinneberg.de

Der Freundeskreis nimmt das 80jährige bestehen zum Anlass, den Rosengarten mit seinen vielfältigen Funktionen in diesem Jahr mit einigen besonderen Veranstaltungen zu würdigen. Den Start bildet die Auftaktveranstaltung am 31. Mai 2015 um 15.oo Uhr im Deutschen Baumschulmuseum, Halstenbeker Str. 29, 25421 Pinneberg-Thesdorf http://baumschulmuseum.de Der dortige Ausstellungsschwerpunkt „Auf Rosen gebettet ...“ bietet den idealen Rahmen. Es erwarten uns ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, interessante Fakten zum Thema „Rose“, zur Geschichte, zu den weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Rosengartens der Stadt Pinneberg, sowie zu dessen Bedeutung im öffentlichen Grün.

Hier zur Geschichte des Rosengartens

Der Pinneberger Rosengarten wurde 1935 als Schaugarten für die weltberühmten und schon damals weltweit exportierten Holsteiner Rosenzüchtungen eingeweiht und sehr bald von der Bevölkerung als Stadtpark angenommen. Er war in den späten zwanziger Jahren als ein Reformgarten im formalen architektonischen Stil der 1930iger Jahre entworfen worden. Bänke, berankte Pergolen, Stelen und Lauben in schönstem Art-Deco-Stil der Zeit verbanden harmonisch seine unterschiedlichen Gartenräume. Nur 6 Jahre nach Eröffnung verwandelten die Pinneberger den Rosengarten im 2. Weltkrieg zur Selbstversorgung in einen Kartoffelacker.

1950 entstand im aufblühenden Pinneberg der Rosengarten in neuem Gewand wieder als Stadtpark der Pinneberger. Der Pinneberger Rosengarten ist in ganz Schleswig-Holstein der einzige, der noch in seiner ursprünglichen architektonischen Grundstruktur erhalten ist. Deshalb steht er unter Denkmalschutz! Vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein wurde er 2013 als Kulturdenkmal in das Denkmalbuch des Landes aufgenommen. Diese Anerkennung des Rosengartens erfolgte mit Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Freundeskreis Rosengarten Pinneberg e.V.“. Gemeinsam wird der Rosengarten behutsam im Sinne der ursprünglichen Anlage weiterentwickelt. Hier glücken klar organisiertes, zielorientiertes Bürgerengagement und vertrauensvolle Zusammenarbeit auch mit der Stadt zum Wohle aller Pinneberger. Interessante Einblicke in die großartige Geschichte der Holsteiner Rosenzüchter bleiben durch den Rosengarten lebendig. Weitere Infos: www.rosengarten-pinneberg.de


28.04.2015
IGS Projekt BamBooM Town für den Holzbau-Preis Hamburg/Schleswig-Holstein in die engere Wahl genommen
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Unser vielbeachtetes Projekt BamBooM Town, das wir auf der IGS 2013 in HH-Wilhelmsburg errichtet hatten, wurde nun in die engere Wahl genommen

Nun heisst es: DAUMEN DRÜCKEN. Zur Erinnerung hier ein Text über unser Projekt: “BambooM-Town Hong Kong” ist ein Garten aus einer transparenten, temporären Bambusstruktur. Das halbdurchlässige Gerüst wurde mit geringem Materialeinsatz als räumliches Tragewerk aus Bambusstangen gebaut. Innerhalb der Raumstruktur befinden sich drei originale China Shipping Container, die mit hohem Bambus bepflanzt werden und auf die Hafenmetropole Hong Kong verweisen. Bambus in jeder Form. Er ist das Symbol für kontinuierlichen dynamischen Wandel einer traditionsbewussten Metropole. Wer die strenge, rationale Kubatur des Gartens betritt, sieht sich in dessen Inneren mit einem Geflecht aus Bambus konfrontiert. Das Bambusfeld bewegt sich im Wind, bringt Leben in den Raum und unterstreicht das anhaltende Wachstum und die spontane Ordnung des Großstadtdschungels. Für uns ist das Projekt ein recht großes. Bambus als Baustoff und als Grünobjekt in der Gartengestaltung ist uns zwar geläufig. Die Dimensionen der zu schaffenden Anlage jedoch forderte uns ein hohes Maß an handwerklichem Geschick ab. Die Trag- und Zugkräfte der meist armdicken und zum Ende der Schau dann beindicken Bambusstämme sind enorm, insbesondere bei Wind und Böen. Wir haben für das Bambus-Setzen Spezialisten aus Asien dabei gehabt. Wir freuen uns, wenn im Sommer die Studenten aus Singapore “ihr” Werk bestaunen dürfen. Dann werden wir alle mit Bambusschnaps auf das Ergebnis anstoßen - oder mit Holsten. 
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23.03.2015
Produkt des Monats: Gartenbeleuchtung „Rusty“ – wenn Rost schützt und richtig gut aussieht
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An dieser Stelle möchten wir zukünftig schöne Dinge des Gartens vorstellen, die unsere Kunden lieben und gerne in ihrem Garten einsetzen. Wir wissen, wo es die schönen Dinge gibt. Manchmal sind es jedoch unsere Kunden, die uns auf neue Ideen bringen. In diesem Fall kam der Impuls zu „Rusty“.

Wir finden: Ein einzigartiges Design und Material zeichnen diese Leuchte aus - jedes Stück ist ein Unikat! Der Kontrast von Rost zu glänzend und sattem Grün kann sehr reizvoll sein. Damit setzt man sicherlich ein ganz besonderes Highlight vor sein Haus. Den Rusty-Leuchten liegt die Idee zugrunde, den natürlichen Aspekt einer kontrollieren Oberflächenrostung mit moderner Energiespartechnik in einer äußerst stabilen Leuchte zu verbinden. Die Leuchte wird aus Cor-Ten-Guss-Stahl hergestellt und zeichnet sich durch eine extrem hohe Witterungsbeständigkeit aus. Die spezielle Stahllegierung bildet im Außeneinsatz eine Sperrschicht aus Eisenoxid (Rost), die den Materialkern vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und damit vor Rostung schützt. Ein Abblättern von Rost wird dabei wirksam verhindert. Individuelle Abweichungen in Form und Oberfläche sind natürlich beabsichtigt, so daß jedes Exemplar ein Unikat ist. Die Leuchten sind Vorbereitet für Leuchtmittel E27 (Energy-Saver), 230 Volt bis max. 11 Watt. Entdeckt haben wir „Rusty“ bei Gartentechnik Hansen in Heide. Hier sind verschiedene Modellvarianten zu sehen.


07.03.2015
Gartenprojekt in Blankenese
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Schiefer und basaltgraues Holz und Wasser – das geht zusammen

An diesem Projekt kann man sehen, daß schwarze Schieferplatten auf der Terrasse gut aussehen können. Das Holzdeck ist aus Megawood Terrassendielen in Basaltgrau. Die Wasserbecken wurden aus Edelstahl gefertigt und sind beleuchtet. Die Bonsaikiefer steht in einem Schotterbeet aus Basaltmaterial. Erhaben steht ein Holz-Pavilion, als Rückzugsort und Tea-House. Im Sommer bietet er zusätzlichen Schattenplatz. Viele Rhododendron und Rasenfläche bringen ruhiges Grün in die Fläche. Zusammen mit Azaleen und Eiben gibt es ein sehr hamonisches Bild ab.


13.01.2015
Die 90er Jahre - ein schönes Garten-Kapitel 
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Wir haben Garten-Alben der 80er und 90er wieder in die Hand genommen und staunen. Welch schöne Arbeiten. Die reiferen Kollegen erinnern sich. "Gute alte Zeiten"... Den Begriff "Hausgarten" gab es damals so noch nicht. Echte Gartenanlagen haben sich eher wenige geleistet. Viele Anlagen aus dieser Zeit sind Klassiker für uns, es steckte viel Handarbeit und Finesse darin. Dank bester Pflege haben sich diese Anlagen sehr gut entwickeln können. Und jene, die Patina angelegt haben, strahlen noch immer Charme und Würde aus. Wir werden weitere Bilder in unsere 90er Jahre Online-Album einbinden, siehe hier drunter.

Als wir ein altes Fotoalbum in die Hand nahmen waren wir total begeistert, welch schöne Gärten und Gartenanlagen wir früher schon für unsere Kunden gebaut haben. Gärten aus den 90er Jahren bedeuten aus heutiger Sicht: anderer Style, andere Materialien, sehr viel mehr Handarbeit. Auch waren wir damals viel breiter gefächert, weil der „Markt“ dafür da war. Weil der Kunde mehr verlangte. Damals gab es auch weit weniger Wettbewerb. Das Thema „Hausgarten“ war zu der Zeit noch wenig entwickelt und verbreitet, das konnten sich nur wenige leisten.

Was uns freut: Viele unserer Anlagen wurden sehr gut gepflegt und befinden sich heute noch in einem sehr guten Zustand. Schon damals haben wir auf sehr hohen technischen Niveau gearbeitet. Wir hatten auch immer sehr gute Mitarbeiter, von denen viele von uns auch ausgebildet und zu hervorragenden Handarbeitern weiterentwickelt wurden. Einige Gärten sind zeitlos und und verlieren wegen bester Pflege nie ihren Charme. Bei einigen hat sich Patina gebildet, die dem Ganzen noch mehr Charme und Eleganz verleiht.

Für viele bedeutende und über die Stadtgrenze Hamburgs bekannte Gartenarchitekten haben wir ja schon gearbeitet: wie etwa Ernst-Dietmar Hess, Günter Schulze, Christian Wegener,  Ulrich Hass, Peter Plomin, Gerhard Wendt und Julius-Carsten Andresen. Jeder davon hat seinen persönlichen Stil entwickelt. Man erkennt auch noch nach vielen Jahren oder Jahrzehnten die individuelle Handschrift dieser „Gartenkünstler“. Vielleicht können wir aus dem Thema Gartenkunst auch ein extra Thema machen. Warum tun sich wir Deutschen so schwer mit dem Begriff „Gartenkunst“? Warum gibt es in Deutschland keine Gartenkultur wie zB in England?



 


13.12.2014
IGS Projekt BamBooM Town für den Holzbau-Preis Hamburg/Schleswig-Holstein eingereicht
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Unser vielbeachtetes Projekt BamBooM Town, das wir auf der IGS 2013 in HH-Wilhelmsburg errichtet hatten, wurde nun von unserem Planungspartner WKC HAMBURG GMBH für den Holzbau-Preis Hamburg/Schleswig-Holstein eingereicht.

Nun heisst es: DAUMEN DRÜCKEN, damit wir es gemeinsam zur Nominierung schaffen. Zur Erinnerung hier ein Text über unser Projekt: “BambooM-Town Hong Kong” ist ein Garten aus einer transparenten, temporären Bambusstruktur. Das halbdurchlässige Gerüst wurde mit geringem Materialeinsatz als räumliches Tragewerk aus Bambusstangen gebaut. Innerhalb der Raumstruktur befinden sich drei originale China Shipping Container, die mit hohem Bambus bepflanzt werden und auf die Hafenmetropole Hong Kong verweisen. Bambus in jeder Form. Er ist das Symbol für kontinuierlichen dynamischen Wandel einer traditionsbewussten Metropole. Wer die strenge, rationale Kubatur des Gartens betritt, sieht sich in dessen Inneren mit einem Geflecht aus Bambus konfrontiert. Das Bambusfeld bewegt sich im Wind, bringt Leben in den Raum und unterstreicht das anhaltende Wachstum und die spontane Ordnung des Großstadtdschungels. Für uns ist das Projekt ein recht großes. Bambus als Baustoff und als Grünobjekt in der Gartengestaltung ist uns zwar geläufig. Die Dimensionen der zu schaffenden Anlage jedoch forderte uns ein hohes Maß an handwerklichem Geschick ab. Die Trag- und Zugkräfte der meist armdicken und zum Ende der Schau dann beindicken Bambusstämme sind enorm, insbesondere bei Wind und Böen. Wir haben für das Bambus-Setzen Spezialisten aus Asien dabei gehabt. Wir freuen uns, wenn im Sommer die Studenten aus Singapore “ihr” Werk bestaunen dürfen. Dann werden wir alle mit Bambusschnaps auf das Ergebnis anstoßen - oder mit Holsten. 
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10.11.2014
Wir im Buch "Geheime Gärten in Hamburg mit 2 Gärten vertreten"
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Buchtipp: Künstler wie Jaques Wirtz, Christopher Bradley-Hole, Wolfgang Oehme und Piet Oudolf haben den heutigen Gartenstil von Hamburg beeinflusst. "Die geheimen Gärten von Hamburg" ist ein Buch zum Schmökern und Träumen: Für Gartenliebhaber, die ein Faible für Hamburg haben, ist dieser großformatige Band ein ideales Geschenk. Aber auch als Ideengeber für die eigene hanseatische Gartengestaltung ist es mehr als brauchbar. Autor ist Ulrich Timm, den wir auch schon kennenlernen durften. Erschienen ist der schöne Band bei DVA.

Es sollte erwähnt werden, daß neben einem in Bergedorf einer unserer  Gärten aus Klein-Flottbek, der von uns vor knapp 10 Jahren angelegt worden ist, darin abgebildet ist. Ich besuchte den Kunden vor 6 Wochen und er hat mir stolz der Vorabzug des Buches gezeigt. Der Garten befindet sich dank guter Pflege immer noch in einem hervorragenden Zustand.

Zum Blättern die Fakten: Wir sind auf den Seiten 126–133 mit einer aufwändigen und designorientierten Gartenanlage am Pfingstberg in Bergedorf aufgenommen worden. Und auf den Seiten 170–175 ist unsere Parklandschaft im Landhausstil am Hochrad in Klein Flottbek zu sehen. Zu bestellen ist das Buch bequem hier


10.10.2014
Garten in Norderstedt.
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Die Terrasse wurde im Frühjahr von uns angelegt. Nach dem Bau des Wintergartens wurde die Terrasse neu gestaltet.

Dunkle Basaltplatten (Oriental Black) kombiert mit hellgrauen Graniteinfassung (Mountain White). Eine klassische Kombination aus hell und dunkel. Farblich an das Haus angepaßt. Zeitlos. Durch einen Höhenversprung in der Fläche sieht die Terrasse interessanter aus und wirkt optisch größer. Wasserspiel aus Basaltstele im Splittbett als Hingucker.



10.10.2014
Terrassen-Gestaltungs-Auftrag in Bad Bramstedt.
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Unregelmäßige Platten (Polygonalplatten) wie der Kalkstein Sarazza forden viel handwerkliches Geschick und ein sehr gutes Auge bei der Verlegung. Hier wurden diese Platten vor 3 Jahren verllegt. Die Fläche sieht optisch immer noch sehr gut aus.

Die Platten haben nicht nur alle unregelmäßige Kanten und Formen, keine Platte gleicht der anderen. Auch die Stärke variert von 2,5 – 5,0 cm. Es ergibt sich daraus aber optisch ein sehr reizvolles Bild wenn die Platten ohne sehr große Fugen verlegt werden. Bei der Bearbeitung sollte die natürliche Form der einzelnen Platte nicht zu stark beschnitten und eingeschränkt werden. Das Ergebnis würde leiden. Na, wie wär's?

 


03.10.2014
Kommt ein Pool geflogen
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… einfach so… wie aus dem Nichts.

Die ganze Nachbarschaft staunt und steht auf der gesperrten Straße vor dem Haus. Der Pool hat 360 x 850 cm, Tiefe 155 cm. Kommt geflogen direkt in das vorbereitete Loch, und es passt millimetergenau. Das Bauvorhaben ist in Hasloh / Kreis Pinneberg. In der nächsten Woche beginnen wir dann, den restlichen Teil des Gartens umzugestalten. Es wird ein traumhafter Garten. Traumgärten sind kein Zufall sondern das Ergebnis von guter Planung und handwerklich gekonnter Ausführung.




17.09.2014
Garten in Pinneberg: Moderrn, geradlinig, klare Formen und Linien
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Diesen Garten haben wir zusammen mit dem Hamburger Büro Sebastian Jensen geplant und entwickelt. Er wurde in 2 Stufen umgesetzt.

Hier korrespondieren die Terrasse auf verschiedenen Ebenen miteinander auf besondere Weise. Folgendes Material kam zum Einsatz: Travertin Arezzo als Platten 60 x 60 cm. Naturstein Porphyr Camparta aus den Dolomiten (Norditalien) als Polygonalplatten, Stufen und Abdeckplatten sowie als Pflaster 8/11 cm als Einfassung und für die Auffahrt. Rollrasen hat sich für die perfekte Flächenbegrünung angeboten.


02.07.2014
Stadthausgarten in Hamburg Harvestehude
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Drei Jahre nach Fertigstellung: Die Rosen stehen jetzt in voller Blüte. Für den Werbe-Unternehmer und seine Frau wurde der Vorgarten (80qm) und ein geschützer Garten hinter der Gründerzeit-Häuserzeile (850qm) neu konzipiert.

Neben einer Terrasse sollte es auch einen geschützen Sitzplatz geben, Raum für Tischtennis ebenso wie für Kunst. Eine Gartenbeleuchtung war Teil des Auftrages. Eine Trockenmauer aus Sandstein war als Sitzmauer konstruiert. Auf der Brandmauer zum Nachbarhaus war eine aufwändige Wandbegrünung mit Rosen und Blauregen mit über 6 Metern Höhe zu bauen. Die Hälfte des Gartenraumes ist Rollrasen, alter Baumbestand und Gehölz wurde integriert. Es wurde auch ein ca. 6-7 m hoher Obstbaum gepflanzt, der mühsam per Hand von 6 Mitarbeitern übers Grundstück geschleppt werden mußte. Ein ganze Schulklasse war Beobachter dieser Aktion. Der Kunde hatte schöne Fotos davon gemacht.

Aufwändig war der Transport des gesamten Baumaterials. Boden, Aushub und Pflanzen wurden per Karre durch den Keller des Hauses geschafft. Transportweg zum LKW bis 80 m. Besonderheiten: Rankseilsystem für den Blauregen bis 6 m Höhe. Schöne Pflanzenranksäulen aus Stahl gab es für die Rosen. Die Terrasse wurde aus Polygonalplatten von Porphyr, die Wegungen aus Porphyr Kleinpflaster verlegt. Die Haupttreppe und der Eingang zur Einliegerwohnung wurden neu geschaffen und ebenso mit Porphyrplatten angelegt. Eine Geräte-Überdachung erhielt ein Gründach.


07.06.2014
Scharnweber: Zwei Mal 30 Jahre in Sachen Gartengestaltung unterwegs
(Artikel erschienen am 5.6.14 im Branchen-Magazin gabot.de)

Das gibt es im Landkreis Pinneberg bei Hamburg nicht so oft, dass gleich zwei Fachleute der grünen Branche ihr Jubiläum in einem familiengeführten Betrieb feiern. In Borstel-Hohenraden wird jetzt groß angestoßen.

Jörg Scharnweber ist mit seinem Vater Heinz doch ein Bisschen stolz und diese Tage in Feierlaune. Ihre beiden Baustellenleiter Frank Claußen und Manuel Rey-Rellan sind nun mehr als ein Dritteljahrhundert in ihrem Garten- und Landschaftsbau-Fachbetrieb in Borstel-Hohenraden angestellt. Scharnweber Senior hat beide Arbeitsverträge damals eigenhändig unterschrieben, sein Sohn leitet heute vornehmlich die Geschäfte. Der Senior erinnert sich: "Sie waren jung und erfahrungshungrig und wollten etwas bewegen. Das Potenzial haben wir gesehen und wir waren uns bald einig. Beide haben maßgeblich zum Erfolg unseres Betriebes beigetragen, das würdigen wir sehr. Wir bedanken uns - ich hoffe doch, sie bleiben" und lächelt. Das werden sie, wie sie betonen. Mittlerweile haben beide Leitungsfunktionen inne und konnten die letzten Jahre zahlreiche Gartenprojekte in und um Hamburg zum Erfolg bringen. Jeder von beiden hat viel erlebt, persönlich wie auch beruflich im Wandel der Branche, die heute eine Wachstumsbranche mit guten Aussichten für den Nachwuchs ist.


Frank Claußen, Jahrgang '65, ging 3 Jahre bei Scharnwebers in die Lehre, die er mit Abschluß "Gärtner im Garten- und Landschaftsbau" erfolgreich abschloss. Seit 1984 ist er, unterbrochen von seiner Wehrdienstzeit, in Borstel-Hohenraden angestellt. Er ist seit 2013 mit seiner Ehefrau, einer gebürtigen Thailänderin, verheiratet.

Manuel Rey-Rellan, geboren 1952, lebt sein 45 Jahren in Deutschland und hat eine deutsche Ehefrau und eine Tochter.

Frank Claußen sagt rückblickend: "Als ich hier anfing, habe ich nur Platten verlegt, damals wurden Steine noch mit Hammer und Meißel bearbeitet, heute wird das maschinell gemacht. Wir können das alte Handwerk noch." Rey-Rellan ergänzt "Ein schönes Gefühl gibt mir die Zufriedenheit des Kunden, wenn man etwas wirklich Schönes geschaffen hat." Claußen betont, dass die Firma ihm alles an Möglichkeiten bot, als Gartengestalter zu wachsen. "Die Arbeiten wurden immer vielfältiger und herausfordernder". Beide lieben noch immer die Arbeit mit Natursteinen und die Pflege von Pflanzen und Bäumen.

Auf die Frage, was man trotz aller technischer Fortschritte mitbringen sollte, wenn man sich für diesen Beruf entscheidet, meint Rey-Rellan: "Keine Angst vor Schmutz und harter, grober Arbeit haben". Frank Claußen ergänzt: "Etwas schaffen wollen, an dem die Menschen Freude haben".

Das gemeinsame Schaffen im Familienbetrieb bedeutet für Scharnwebers, dass die Mitarbeiter zur Familie gehören und sich auch zugehörig fühlen. "Nur so schafft man gemeinsam Gärten auf hohem Niveau, von Vorgarten bis zur aufwändigen Parkanlage". Von der Planung über die Ausführung bis zur Pflege und Ausstattung deckt die Mannschaft das gesamte Spekrum ab. Mit gutem Ruf im Umgang mit Naturstein und mit klassischer Pflasterung. Großer Wert wird auf die Ausbildung gelegt. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen für den Nachwuchs belohnen dieses Engagement. Sicher sind dies auch erfreuliche Aspekte, die gute potenzielle Mitarbeiter anziehen und an ein Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen wie dieses binden. Das beste Beispiel sind die beiden Jubilare.

22.4.2014
Gartenprojekt in Hamburg Blankenese
(Beachten Sie auch  die Foto-Galerie unserer Gärten)

Nach Fertigstellung eines Gartens braucht es meist über 2 Jahre des Einwachsens, bis alles so steht, wie es soll. Dann stimmen die Verhältnisse, Wege haben sich gesetzt, alles hat seine erste Patina und wächst optisch zusammen. Wurzeln sind entwiuckelt und auch der Rasen ist saftig, grün und widerstandsfähig. Schön in diesem Beispiel sind die neuen Wegeführungen, die Einfassungen und die klassischen Pergolen aus Holz. Mehr Aktuelles hier


16.3.2014
Unser Besuch auf der Giardina - Die Garten-Trends 2014
(Beachten Sie auch unsere Foto-Galerie von der Giardina weiter unten)

Für uns als Firma, die sich seit mehreren Generationen mit Gartengestaltung und dem Bau von Gärten beschäftigt, stand ein wichtiger Termin an: der Besuch der Giardina in Zürich. Darüber wollen wir nun ausführlicher berichten, und über neue Trends weiter unten.

Neben der Chelsea Flower Show und unseren Bundes- wie Landesgartenschauen ist die Giardina eine wichtige Leistungsschau, ein Branchentreffpunkt von Gartenvisionären und von Praktikern, Herstellern und von Gartengenießern. Von hier nimmt man sich ganz viel für zu Hause mit, tauscht sich aus, sieht Dinge ganz neu und geht mit besonderem Elan in die neue Saison. So ist das auch bei uns. Wir alle haben in den letzten zehn Jahren miterlebt, daß Design in Gärten, auf Terrassen und Wohnbalkonen massiv Einzug hielt. Ganz neue Welten entstanden bei der Aussenmöblierung, bei Bodenoberflächen und Weggestaltungen, Pflanzgefässen und Beleuchtungssystemen. Zahlreiche Inspirationen kamen aus dem puristischen Japangarten, viele andere aus der detailverliebten englischen Gartenkultur. Kaum ein Element wurde noch dem Zufall überlassen, selbst im sogenannten Naturgarten.

Die Lust an der Gestaltung und am gepflegten Detail brachte auch ein starkes grafisches Element in die persönlichen Aussenräume. Diese Entwicklung erlebte ihren Höhepunkt in dem Moment, als der Außenraum restlos durchdesignt war – praktisch als nahtlose Erweiterung des Wohnraums. In den letzten Jahren ist ein Trendwende zu beobachten. Gärten und Terrassen haben sich zwar als aufwändig gestaltete und vielfältig erlebbare Außenräume etabliert, doch der Wunsch nach Sinnlichkeit und Begegnung mit der Natur steht wieder stärker im Vordergrund.

Auch Herkunft und lokale Verwurzelung sind im privaten Außenraum wieder wichtig. Das merken wir besonders. Zunehmend werden ganz bewusst einheimische Pflanzen gewählt, auch Naturstein und Holz aus regionaler Produktion sind gefragt. Die persönliche Note bei der Gestaltung und Anpflanzung ist das Schlüsselelement, das den Kundinnen und Kunden heute wichtig ist. Für die Stil-Vielfalt, die sich daraus ergibt, ist die Giardina seit Jahren die wichtigste Bühne und Inspirationsquelle. Sie ist in ihrer Art weltweit einmalig. Auffallend ist hier die Qualität der Ausstellungsgärten, gebaut oft im Wert eines Oberklassewagens. Und die Art der Ausführung, wie wir es auch tun würden. Übrigens: Zwei herausragende Themen waren die Terrasse und das Aussen-Bad (!). Hier nun unsere Beobachtungen im Schnelldurchlauf (man beachte auch unsere Bildergaleri weiter unten):

Trendbericht


Element Wasser: Kommt seit einigen Jahren in jeder Form vor, aufwändig, technisch raffiniert, auch viel in Bewegung. Es plätschert, reflektiert, alles fließt - Pantha rei. In Wasserbecken, Schalen, Teichen, Wasserspielen. Licht - auch farbiges - bringt abendliche Dramatik oder Farb-Poesie mit hinein.

Element Feuer: Feuerstellen sind elementar. Ob Grill, Flammenstrahler, Feuerschale, Terrassenofen, als punktuelle Illumination, als wärmendes Licht oder lebendige Beleuchtung. Hier sind Ideen und alltagstaugliche Umsetzung gefragt.

Element Holz: In jeder Form kommt es daher - grob behauen, in fließender Form, glatt, geborsten, gekalkt, künstlich gealtert, konserviert für Jahrhunderte. Nicht nur als Hight-Tech oder Low-Tech-Dielen oder als Zaun und Sichtschutz. Kaminholz wird flächig zum Dekoelement. Massive Bohlen und schwere Planken sehen wir, Gartentische XXL mit Bank. Der Weidenflechtzaun kommt wieder und Holz für Einfassungen, für das Hochbeet und in Form einer Tonnensauna. Gesehen haben wir auch urbane Fahrradhütten in bester Qualität, klassische Blockbohlensaunen und alles eine Spur größer und individuell, eben nicht vom Baumarkt oder 08/15. Das war ganz deutlich.

Element Eisen/Metall/Stahl: Hier geht der Ferro-Trend weiter. Wir sehen Sichtschutz, Tafeln, alles handgeschmiedet. Große Wasserbecken, rostpatinierte Einfassungen, Dekor, der sich im Wind bewegt oder Garten-Räume trennt, Beetschmuck und Rankbögen. Im Design alles eher elegant zeitlos, als verspielt oder neobarock aus dem Baumarkt. Stein: Stein lebt! Aber nur Naturstein. Nach wie vor. Da geht kein Weg daran vorbei. In Deutschland hat sich das noch nicht herumgesprochen. Es geht um Sandstein, Grauwacke, Dolomit, Quarzit, Porphyr. Und wenn Granit, nur grauer Granit. (Chinesische Importware ist out und tabu!). Motto durch die Blume: Lieber europäisch als billiger Asia Import. Crossover: Stilmix ist lebendig, Durchgestyltes belebt nicht. Eine Herausforderung für Gestalter und Auftraggeber. Wo sind die Vorbilder? Wo wird es bereits attraktiv gelebt, wer wagt?

Asia meets Mediterranian: Bonsai liebt Olivenbaum und Wein likes Eiche. Natürlichkeit im Beet ist gewünscht, gepflegte Unordnung ist die neue Ordnung. Dabei ist immer viel Platz für Natur, für die Pflanze. Sie spielt die Hauptrolle. (In Deutschland nicht) Die Frage der Nachhaltigkeit ist weiterhin wichtig und die wird immer wieder neu gestellt. Pflanzen werden virtuos „bunt“ gemischt, Altes wird wieder entdeckt, aber nicht brav nach Lehrbuch gesetzt. Das Sortiment wird breiter bei weiterhin bester Qualität. 08/15 Kombinationen, eingefahrenes „so macht man das immer schon“ – das gilt nicht mehr. Und wenn Bonsaibäume, dann aber XXL und in allerbester Qualität.

Das Denken in „Gartentypen“ ist out, damit kann man nicht verkaufen und verkennt dabei die Interessenlagen auf Bauherrenseite. (siehe Gärtner von Eden 4 Gartentypen-Konzept). Menschen sind individuell in ihren Prägungen, lassen sich nicht in Schubladen stecken. Individualität, Kreativität, individuelle Beratung, prozesshaftes Vorgehen in der Beratung sind die Herausforderungen überhaupt. Es wird nicht einfacher! Beste Aus- und Fortbildung (vom Gesellen bis zum Berater) ist wichtiger denn je.

Trend auch: Keine strengen Formen im Garten mehr, alle Formensprachen sind erlaubt. Ganz deutlich dabei ist Handarbeit statt Massenware. Der Garten steht im Mittelpunkt des Familienlebens. Und Outdoorcooking ist mehr als Grillen und draußen Salat und Barbecue Saucen vorbereiten und Prosecco entkorken. Outdoorkitchens kommen jetzt in Profikoch-Qualität daher und sie werden in höheren Stückzahlen verbaut. Barbecue in allen Formen, Schwenkgrill, Gas- Elektro, Design-Grills in allen möglichen Formen. Loungemöbel sind nicht mehr nur großzügige Gartenmöbel. Es entstehen ganze Wohnlandschaften. Mit XXL-Kissen, in neuen Wintergärten, in Aussen/Innen-Lounges mit fließenden Übergängen nach drinnen. Pavillions sind Dauerthema, Bedachungen für draußen sind modularer und beweglicher. Technik tritt zurück, versteckt sich.

Wellness immer noch ein Thema, wird jedoch anders aufgefasst. „Wellbeing“ im Sinne von Lebendig sein mit gutem Lebensgefühl, das im Garten anzustreben, dort zu leben ist. Mehr als ein Statement, das sich durch entsprechende Ausgestaltung der Möglichkeiten und Zugänge ausdrückt. Dazu gehören auch Klassiker wie Gartensauna, der große Tisch, die Wellnessoase, ein Tauchbecken und die Saunatonne mit Holz befeuert. Wohlfühl-Gelegenheiten, die auch mit anderen zunehmend geteilt werden wollen.

Trend: Den Garten nur noch genießen, zu Hause keinen Stress mehr bitte. Pflegeleicht soll alles sein, schon bei der Planung müssen wir daran denken. Am Rasenmähroboter kommt keiner vorbei, das ist allzu logisch und auch ein Statement in diese Richtung. Die Giardina ist für uns ein Muss. Was wir sehen, bestätigt uns in unserem Tun, das ist gut so. Wir gehen mit neuen Bildern und Ideen in die Saison, die schon längst begonnen hat. Manches bauen wir sogar noch mit ein. Die Kontakte, die wir nutzen, sind Gold wert, unsere Kunden haben in jedem Fall etwas von unserer Reise in die exklusive, hochwertige Welt des Lebens im Garten.

Abschließende Frage: Warum gibt es so etwas in solcher Qualität nicht in Hamburg? Das fragen wir uns oft. Gibt es die Nachfrage nicht trotz der Beteuerungen einer neu erwachten Deutschen Gartenkultur? Es tut gut, sich an diese exzellente Giardina Welt hin und wieder anzudocken. Das konnten wir in Zürich wieder einmal tun. Und wir hoffen auf Auftraggeber, die mit uns zusammen den Weg gehen. Einen Weg, Gärten zu schaffen, jenseits ausgetretener Pfade. Gärten, die wirklich Freude machen. Wir sind dabei.

Jörg Scharnweber 16.3.2014

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