Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Neu im Magazin:

Unsere Gärten im Herbst ... was ist zu tun?

Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?
Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?

Gerade im Herbst besticht die Natur mit einer Vielzahl an Farben, sie überrascht mit allerlei Schattierungen und Formen: Früchte, Beeren, bunte Blätter, Herbstblüten, fedrige Gräser und bizarre Zweige bieten ein beeindruckendes Bild. Und es gibt viel zu tun. Beispielhaft zeigen wir Kunden-Herbstgärten, wie wir sie gut kennen.

Was ist jetzt zu tun, was ist unsere Arbeit gerade?: Herbstpflanzungen zum Beispiel. Gehölze, Stauden, Kräuter und Zwiebelblumen von Frühlingsblühern sollten am besten im Herbst in die Erde. Auch das Versetzen von Stauden kann nun geschehen. Im Vergleich zu den anderen Jahreszeiten bietet der Herbst entscheidende Vorteile. Die Tage sind nicht mehr so warm, es wird kaum noch gegossen. Der noch warme und idealerweise vom Regen feuchte Boden fördert jetzt die Bildung von Feinwurzeln: so können die Pflanzen gut anwachsen und im Frühjahr Wasser- und Nährstoffe hervorragend aufnehmen. Auch der Pflegeaufwand sowie der Stress für die Pflanzen werden durch eine Herbstpflanzung erheblich minimiert, denn das Austreiben kann ganz natürlich erfolgen und ein Düngen entfällt komplett. Der Vorteil einer Herbstpflanzung liegt auch darin, dass Eindrücke schöner Gärten noch ganz frisch sind. So fällt die Pflanzenwahl und -anordnung erheblich leichter. Bei Fragen einfach fragen. Hier.

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Von wegen grau und trist: Mit diesen Gehölzen ist der Herbst ein Farbenfest!

Während der vorletzten Jahreszeit verwöhnt uns die Natur mit eindrucksvollem Farbenspiel. Und das kann man strategisch geschickt anlegen. Fachleute wissen, wie das geht: 

Grofle und kleine Laubgehölze geben mit ihrer farbstarken Rot- und Gelbfärbung dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz.
Grofle und kleine Laubgehölze geben mit ihrer farbstarken Rot- und Gelbfärbung dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz.

Neben herbstblühenden Stauden wie Astern und Herbst-Anemonen sowie der abwechslungsreichen Artenvielfalt der Gräser sind es vor allem die großen und kleinen Gehölze, die dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz geben.  „Im Winter befinden sich laubabwerfende Bäume und Sträucher in der Vegetationsruhe und fahren ihren Stoffwechsel soweit wie möglich herunter", erklärt Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Im Herbst legen sie die Reserven an, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen und im nächsten Frühjahr ausreichend Energie für den neuen Austrieb zu haben. Dafür recyceln sie die in den Blättern gebundenen Wertstoffe, zum Beispiel das Chlorophyll, das für die grüne Farbe des Laubs verantwortlich ist. Dabei kommen je nach Gehölzart die anderen Blattfarbstoffe zum Vorschein: orangefarbene Carotinoide und gelbe Xanthophylle." Wie stark die Herbstfärbung eines Baumes ist, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen intensiviert warmes, sonniges Wetter in Kombination mit kalten Nächten den Farbton. Zum anderen ist es entscheidend, wie schnell und mit welchen Zwischenschritten die Gehölze die Farbstoffe aus ihren Blättern ziehen. Das ist von Art zu Art unterschiedlich.

 

Goldene Gehölze im Garten

 

In Deutschland gibt es schon seit Jahrhunderten den Begriff „Goldenen Oktober". Dieser bezieht sich in erster Linie auf das warme Licht, in das die niedrigstehende Sonne die Erde im Herbst eintaucht. Der goldene Effekt wird aber auch durch das Laub vieler Gehölze verstärkt, die sich zu dieser Jahreszeit in geradezu leuchtendem Gelb zeigen. Besonders eindrucksvoll sind beispielsweise die elliptischen Blätter der Hainbuchen (Carpinus betulus) sowie die gelappten des Feldahorns (Acer campestre). Die Schönfrucht (Callicarpa giraldii), auch „Liebesperlen-Strauch" genannt, zeigt sich stattdessen in einem zarten Pastellton, der im schönen Kontrast zu den lilafarbenen, beerenförmigen Früchten steht, die der Strauch bis in den Dezember trägt. 

„Am stärksten leuchtet aber ohne Zweifel das Gelb des Fächerblattbaums, botanisch Ginkgo biloba. Wenn sich die Sonne in seinen fächerförmigen Blättern verfängt, scheint das Gehölz das Licht noch zu verstärken", so Henze. Mit dieser Eigenschaft und auch wegen seines extravaganten Wuchses entwickelt sich der Ginkgo seit einigen Jahren zu einem beliebten Gartenbaum mit exotischem Charme. Tatsächlich wuchsen verschiedene Ginkgo-Arten aber schon vor 180 Millionen Jahren in Laubmischwäldern in Europa. Als einziger seiner Gattung überlebte nur der chinesische Ginkgo biloba die Kreidezeit und gilt heute daher als lebendes Fossil. Botanisch lässt sich der Ginkgo weder den Nadelgehölzen, noch den Laubgehölzen eindeutig zuordnen. Diese Tatsache hat schon den botanisch interessierten Goethe zu einem Gedicht über den Ginkgo inspiriert.

Indian Summer vor der Haustür

 

Einige Gehölze legen bei der Herbstfärbung einen Zwischenschritt ein: Anders als ihre gelben Nachbarn lassen sie den orange-roten Carotinoiden noch ihren großen Auftritt, bevor sie ein gelbes Kleid anlegen. In Nordamerika spricht man bei solch einer intensiven Färbung vom Indian Summer und auch hierzulande wünschen sich mehr und mehr Gartenbesitzer einen feurigen Herbst.

Die Liste der in Frage kommenden Gehölze ist lang und abwechslungsreich. Für jede Grundstücksgröße findet sich das passende Exemplar: Landschaftsgärtner raten bei Gärten mit wenig Platz zum Beispiel zu den kleinbleibenden Sorten des Japanischen Ahorns (Acer palmatum), dessen filigrane Blätter vor der Vegetationsruhe ein sattes Weinrot annehmen. Auch der Spindelstrauch (Euonymus) und der Blumen-Hartriegel (Cornus kousa) sind empfehlenswert. Zwar wird letzterer häufig vor allem wegen seiner eleganten Hochblätter gepflanzt, doch seine orange- bis dunkelrote Herbstfärbung hat ebenfalls hohen Zierwert.

 

„Für kleine Stadtgrundstücke sind auch Kletterpflanzen eine gute Wahl. Wilder Wein (Parthenocissus) und Rostrote Weinrebe (Vitis coignetiae) beispielsweise sind perfekt für einen Indian Summer direkt am Haus oder elegant an der Pergola", führt Michael Henze vom BGL an. „Einen goldenen Oktober bescheren dagegen Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla) und Blauregen (Wisteria sinensis)." Wer mehr Platz zur Verfügung hat, sollte den Amberbaum (Liquidambar styraciflua) in die nähere Auswahl nehmen. Seine ahornähnlichen Blätter überraschen geradezu expressionistisch in Sonnengelb, Feuerrot und Rot-Violett. Aber auch der Eisenholzbaum (Parrotia persica), dessen bis zu neun Zentimeter langen Blätter im Herbst Orange und Bordeaurot zur Schau tragen, macht im Herbst viel her.

 

Jetzt den nächsten Herbst pflanzen

 

Wer sich für das nächste Jahr einen sonnig-feurigen Herbstgarten wünscht, sollte sich genau jetzt näher mit dem Thema beschäftigen. Denn auch wenn Gehölze in Containern rund ums Jahr gepflanzt werden können, raten die Experten zur Pflanzung im Herbst. Dann ist der Boden warm und feucht und die Gewächse können noch vor dem Winter ausreichend Wurzeln bilden. Sie starten also mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung in das nächste Jahr und können bereits im nächsten Herbst farbenfroh im Garten alles geben. Weitere Informationen finden Sie auf www.mein-traumgarten.de.

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"Smart Gardening” – was ist das?

Gärten werden heute oftmals ebenso aufwändig gestaltet wie die Innenarchitektur...
Gärten werden heute oftmals ebenso aufwändig gestaltet wie die Innenarchitektur...

Der eigene Garten ist auch heute noch ein Sehnsuchtsort, um die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen, sich dem Rhythmus der Natur anzuvertrauen und in schöner Umgebung zu entspannen. Schnelles Garten-Glück verspricht “Smart Gardening”.  Für uns heisst es vor allem professionelle Planung, Material, Technik und Pflanzen! Wir lesen dazu in einem Beitrag unseres Berufsverbandes:

Die Menschen erwarten vom Garten viel, auch wenn sie immer weniger eigene Erfahrung und Wissen zu Pflanzen mitbringen. Die Hamburger Landschaftsarchitektin Friederike von Ehren stellt fest, dass insbesondere in Städten die Nachfrage nach gestalteten Gärten wächst: „Ein häufig geäußerter Wunsch ist der nach einem fertigen Garten - die Hecke soll gleich im ersten Jahr dicht sein, der Hausbaum wird als großes Exemplar gepflanzt, Bodendeckerflächen sollen von Anfang an dicht geschlossen sein, Obstbäume möglichst im ersten Jahr Früchte tragen."

Garten als soziale Bühne

Für viele ist der Garten auch eine soziale Bühne. Man lädt zum Gartenfest ein, dabei wird draußen nicht mehr nur gegrillt, sondern in perfekt eingerichteten Outdoor-Küchen gekocht. Man wandelt durch den Garten und erfreut sich gemeinsam an Farben und Formen der Gehölze, Blütendüften und Wasserspielen. Die Gärten werden heute oftmals ebenso aufwändig gestaltet wie die Innenarchitektur eines Hauses. Auch eine Gartensauna mit Draußendusche, besondere Lichtinstallationen oder Kunstobjekte sind keine Seltenheit mehr. Thomas Heumann, Landschaftsgärtner mit eigenem Planungsbüro, erklärt diese Tatsache damit, dass die Vielfalt der Möglichkeiten heute größer ist denn je: „Wir verarbeiten je nach Wunsch Bodenbeläge aus Holz, Natur- oder Betonstein und auch verschiedene Kunststoffe; dabei variieren Farben und Formen und fügen sich harmonisch zur Bepflanzung." 

Hilfreiche Technik für smarte Gärten

Die fortschreitende Digitalisierung unseres Alltags hat längst auch den Garten erreicht. Mähroboter übernehmen autonom den Rasenschnitt, eine automatische Bewässerung versorgt die Pflanzen optimal und spart dabei auch noch Wasser, weil sie bedarfsgerecht und zu den richtigen Zeiten eingesetzt wird. Heribert Wettels, Sprecher von Husqvarna Deutschland, erläutert: „Die Menschen haben mehr Freizeit als früher, aber auch mehr Möglichkeiten und Angebote, ihre Zeit zu verbringen. Viele Gartenarbeiten, die sich regelmäßig wiederholen, werden inzwischen automatisiert. Dabei ersetzt die Technik nicht das gärtnerische Wissen - nach wie vor braucht es professionelle Begleitung, zum Beispiel bei der Installation, Überwachung und Pflege der Anlage." Begriffe wie „Smart gardening" oder „Traumgarten 4.0" machen neugierig und interessieren nicht nur technikaffine Menschen. August Forster, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. unterscheidet zwei Typen von Gartenbesitzern: „Nach wie vor gibt es diejenigen, für die Gartenarbeit eine willkommene Abwechslung ist und die es genießen, sich dabei im Wortsinn zu erden. Viele jedoch wollen sich heute im Garten in erster Linie erholen und legen Wert auf eine entsprechende technische Ausstattung und zuverlässige Services vom Landschaftsgärtner." Viele Betriebe haben spezielle digitale Angebote entwickelt, die eine 24/7 Überwachung der Kundengärten sicherstellen. Entsprechende Server evaluieren die Daten aus verschiedenen Gärten und bei Abweichungen kann schnell reagiert werden. Die technischen Helfer werden auch gerne von älteren Gartenbesitzern in Anspruch genommen, die so ihre Flächen ums Haus mit weniger körperlichem Einsatz „in Schuss halten" können. Ein angenehmer Nebeneffekt ist außerdem, dass die neuen Geräte alle akkubetrieben sind und somit weder durch Lärm noch durch Abgase stören. Friederike von Ehren resümiert: „Das Smart-Gardening ist die logische und konsequente Weiterentwicklung von Hilfsmitteln und Geräten für die heutige Zeit. Sie verändern jedoch weder die Gartenkultur, noch schränken sie die Gestaltungsmöglichkeiten ein." Forster ergänzt: „Technik ist wichtig, insbesondere da, wo sie Arbeiten erleichtert. Aber das wesentlichste Element, das Gärten erst zu Gärten macht, sind und bleiben Pflanzen. Die richtigen Gehölze, Stauden und Gräser auszuwählen, die für den jeweiligen Standort passen und den Wünschen der Gartenbesitzer entsprechen, ist für unsere Branche die vornehmste Aufgabe. Wunderbar, wenn dann technische Hilfsmittel dazu beitragen, dass sich der Garten gut entwickelt und die Besitzer daran lange Zeit Freude haben."

Textbasis: BGL

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