Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Neu im Magazin:

Noch kann gepflanzt werden: Gräser statt Grau

Wer die Gelegenheit hatte, die diesjährige Bundesgartenschau in Erfurt zu besuchen, der konnte in den letzten Wochen gigantische Staudendrifts bewundern und vor allem Gräser in ihrer schönsten Form. 

Das Diamant-Reitgras, Calamagrostis brachytricha, bildet weiche, fluffige Blütenrispen.
Das Diamant-Reitgras, Calamagrostis brachytricha, bildet weiche, fluffige Blütenrispen.

Die eindrucksvollen, ausgeklügelten Kombinationen von Petra Pelz suchen ihresgleichen. Mannshohe Stauden und baumhohe Gräserwolken für die unterschiedlichsten Standorte präsentierten sich in ihrer Hoch-Zeit und viele Besucher konnten kaum glauben, was sie sahen. Jetzt mag man sagen: „Ja, auf einer Bundesgartenschau, da ist so etwas möglich, aber wie soll ich das in meinem kleinen Garten machen?" Klar, sind es Profis, die die Anlage und die Beete auf einer Gartenschau planen und pflanzen, aber sie tun dies ja auch, um Besucherinnen und Besucher zu inspirieren, ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen und zur Nachahmung anzuregen. Mit den Gräser- und Staudenbeeten ist dies zweifellos gelungen. Selten sieht man so breite Sortimente in so harmonischen, natürlich anmutenden Gräserlandschaften. Die gerade zu Ende gegangene große Gartenschau machte mehr als deutlich, dass Gräser in der Gartengestaltung unserer Zeit eine sehr wichtige Rolle spielen. Jetzt im Herbst wird dies besonders augenfällig. Die gute Nachricht: Die Pflanzungen bleiben dauerhaft erhalten, sie sind Teil des EGA-Parks, können also auch im kommenden Jahr noch bestaunt werden.

Gräserzeit

Die späten Stauden geben jetzt im Herbst noch einmal ihr Bestes, die Laubbäume wechseln die Farben und die Gräser begleiten mit Struktur und Dynamik. Sie sind vielfältig in ihren Funktionen: Sie decken die Erde und verhindern Wildkräuter, die man nicht haben will, sie glänzen transparent im herbstlichen Licht, sie schaffen im Garten Leichtigkeit durch ihre Bewegung, sie sind ein Weichzeichner zwischen den gröberen Strukturen und sie schaffen Verbindungen zwischen Stauden und Gehölzen. Auch farblich haben sie mehr zu bieten als man zunächst vermuten mag und sie passen in der Tat bestens in die Zeit. Der Klimawandel fordert auch von privaten Gärten Anpassungsstrategien und Bepflanzungen, die heftige Hitzeperioden und auch Starkregenfälle gut überstehen und die durchs Jahr wenig Arbeit machen, robust sind und vor allem über viele Monate attraktiv.

Ganz schön unkompliziert und sehr vielseitig

Das Sortiment der Gräser ist riesig und es gibt sie für die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse und Ansprüche in den unterschiedlichsten Formaten und Formen. Gräser sind unkomplizierte Gartenpflanzen, wenn die richtige Art in den für sie geeigneten Boden gepflanzt wird. Düngung brauchen die Gräser keine, aber vor allem nach dem Pflanzen reichlich Feuchtigkeit. Wenn sie einmal etabliert sind, dann versorgen sie sich selbst, aber bis sie gut wurzeln, muss man sie gut mit Wasser versorgen. xxx

Manche Gräser haben einen unbändigen Drang sich auszubreiten, wer das nicht möchte, schneidet nach der Blütezeit die Samenstände ab. Manche Gräserarten breiten sich aber durch Bodenausläufer aus und das ist eine wunderbare Eigenschaft für Stellen, an denen die Gräser schnell die Bodendeckung übernehmen sollen.

Auffallende Gräser

Das aufrecht wachsende Japanische Blutgras, Imperata cylindrica ´Red Baron‘ setzt mit seinem Rot einen kräftigen Farbakzent, wird aber selten höher als 40 Zentimeter, es eignet sich deswegen auch gut für kleine Gärten. Selbst in Gefäßen gedeiht dieses attraktive Gras. Ganz anders das Chinaschilf, Miscanthus sinensis, das je nach Sorte mit bis zu zwei Meter Höhe zu den spektakulären Gartenattraktionen gehört, die gerne viel von sich her machen. Noch auffälliger das Amerikanische Pampasgras, Cortaderia selloana, das mit seinen großen, hellen, fedrigen Blüten bis in den späten November hinein eine Zier im herbstlichen Garten ist. Das weiße oder dunkelrote Lampenputzergras, Pennisetum, ist wiederum sehr dekorativ in kleinen Vorgärten und wird kaum höher als einen halben Meter. Auch diese Gräser sind hervorragende Vermittler zwischen Stauden oder auch Einjährigen. Sie bleiben übrigens - bitte - den ganzen Winter über stehen und werden erst im Februar zwei Handbreit über dem Boden geschnitten. Für Insekten und Vögel sind diese Gräser eine wichtige Lebensgrundlage und auch in ihrem Zierwert sind sie für uns Menschen in den kalten Monaten nicht zu unterschätzen. Sonne und Wind, Tau, Reif und Schnee, lassen die grasigen Gestalten immer wieder anders aussehen. Auch in der Farbe verändern sie sich im Laufe dieser Monate, bis sie im Februar silbrig weiß geworden sind. 

Wer jetzt noch Gräser pflanzen will, sollte sich sputen, damit sie noch rechtzeitig in die Erde kommen bevor es zu kalt ist. Und das Gießen nicht vergessen!

Weitere Informationen zu einem breiten Sortiment der Gräser gibt es auf www.elegrass.com

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Wichtig für den Garten im Winter: Trockene Blüten und Blätter!

Der Winter steht vor der Tür. Das bedeutet nicht nur für die Tiere im Garten eine Herausforderung, sondern auch für die Pflanzen. Um den schwierigen Bedingungen der vierten Jahreszeit zu trotzen, haben viele Gewächse spezielle Mechanismen entwickelt.

Von Gehwegen und Treppen sollte herbstliches Laub unbedingt entfernt werden, denn in Kombination mit Feuchtigkeit oder Frost wird es zu einer rutschigen Angelegenheit. Auf den Müll muss es allerdings nicht, sondern kann an anderer Stelle wichtige Aufgaben
Von Gehwegen und Treppen sollte herbstliches Laub unbedingt entfernt werden, denn in Kombination mit Feuchtigkeit oder Frost wird es zu einer rutschigen Angelegenheit. Auf den Müll muss es allerdings nicht, sondern kann an anderer Stelle wichtige Aufgaben

Laubgehölze entziehen ihren Blättern wichtige Nährstoffe und lagern diese als Vorrat ein. Anschließend werfen sie ihr Laub ab, um die Verdunstung von Wasser zu reduzieren. Der Großteil der Stauden zieht sich sogar komplett in den Boden ein und überwintert in unterirdischen Speicherorganen wie Knollen, Zwiebeln oder Wurzeln. Ähnlich halten es sommergrüne Ziergräser: Auch bei ihnen sterben die sichtbaren Pflanzenteile ab. Wegen dieser verschiedenen Überlebensstrategien überstehen die Gewächse den Frost, die Nässe und den Nährstoffmangel des Winters und treiben im nächsten Jahr wieder aus. Das Falllaub ist außerdem ein wesentlicher Aspekt des Kreislaufs im Garten und dennoch gilt es für viele Gartenbesitzer eher als leidiges Thema.

Bloß nicht wegwerfen!

Herbstlaub auf dem Boden, trockene Gräser im Beet, vergilbte Blütenstände an den Stauden - all das wird häufig als nicht schön empfunden. Der Griff zur Schere und der Müllbeutel für das Laub sind dann meist die Reaktion. Landschaftsgärtner raten jedoch zu einem etwas anderen Blick auf die scheinbar unnützen Pflanzteile und zu etwas mehr Gelassenheit. „Vertrocknete Blütenstände und Laub übernehmen an den richtigen Stellen im Garten eine wichtige Rolle", erklärt Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. „Die herabgefallenen Blätter der Bäume sind beispielsweise unter Sträuchern und rund um frostempfindliche Pflanzen ein guter Winterschutz, der zudem die Feuchtigkeit im Boden hält. Für Pflanzen, die ihren natürlichen Lebensraum im Wald oder am Waldrand haben, dient das Laub als Mulch, denn es zersetzt sich mit der Zeit und reichert den Boden mit wichtigem Humus an. Außerdem sind diese Laubhaufen für Igel, Insekten und andere Tiere ein optimaler Ort für die Überwinterung." Doch nicht jedes Laub sei für alle Gewächse gleichermaßen gut, betont der Experte. Das von Obstbäumen, Ahorn, Hainbuchen und Linden verrotte zum Beispiel sehr schnell, Eichen- und Walnusslaub benötige aufgrund des hohen Anteils an Gerbsäure dagegen relativ viel Zeit. Außerdem senke letzteres den ph-Wert des Bodens, was einigen Gewächsen gar nicht gefalle, anderen dagegen guttue wie beispielsweise Rhododendren. „Vom Rasen sollte man die Blätter aber auf jeden Fall entfernen", erklärt Groß. „Sonst nehmen sie den Halmen Licht und Luft. Das lässt sie gelb werden und begünstigt die Entwicklung von Krankheiten und Pilzen bei den Gräsern."

Attraktiver Schutz vor Nässe

Zwar ist der Großteil aller mehrjährigen Ziergräser, die hierzulande angeboten werden, winterhart, dennoch benötigen einige einen zusätzlichen Schutz. Nicht die Kälte wird bei ihnen zum Problem, sondern die Nässe der hiesigen Winter. Deshalb lassen Landschaftsgärtner die trockenen Blätter und Blütenstände bis zum Frühjahr stehen, denn sie schützen den Wurzelbereich während der nasskalten Monate. Zusätzlich bringen sie häufig eine Laub- oder Reisigschicht aus. Bei großen Gräsern wie Pampasgras und dem Pfahlrohr empfehlen die Experten für Garten und Landschaft zudem, die Blätter locker zusammenzubinden. Auch bei Stauden und einigen Blütengehölzen wie Hortensien dienen die vertrockneten Pflanzenteile als Schutz, weshalb der Schnitt ins nächste Frühjahr verschoben werden sollte. „Häufig werden die braunen Blätter und Blüten als unattraktiv angesehen, dabei geben gerade sie dem Wintergarten interessante Struktur und auch einen gewissen Zauber. Wenn sich filigrane Eiskristalle auf die Blattränder legen oder eine dünne Eisschicht die Blüten bedeckt, wenn sich die Gräser im Winterwind sanft hin und her bewegen, dann bietet sich dem Gartenbesitzer beim Blick aus dem Fenster ein eindrucksvolles Bild", hebt Groß vom BGL hervor. „Nicht zu vergessen: Die vertrockneten Samenstände sind während der kargen, kalten Monate für die hier überwinternden Vögel zudem eine wichtige Nahrungsquelle und in den trockenen Stängeln der Gräser und Stauden finden Nützlinge ein gutes Winterquartier." Weitere Informationen gibt es auf www.mein-traumgarten.de.

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Garten bedeutet Zukunft: Jetzt geht’s ums nächste Jahr!

Wer gärtnert, pflegt das, was da ist. Gleichzeitig bedeutet ein Garten immer auch Zukunft. Denn dort wird vorausgeplant, vorausgeschaut und sich vorgefreut. Jetzt im Herbst heißt das, sich bereits mit dem nächsten Jahr zu beschäftigen. Zum einen ist nun ideale Pflanzzeit, zum anderen können so lang gehegte Träume umgesetzt werden.

Im Herbst wird der Frühling gepflanzt: Tulpen, Narzissen und viele weitere Arten...
Im Herbst wird der Frühling gepflanzt: Tulpen, Narzissen und viele weitere Arten...

Jetzt, wo sich die Gartensaison zum Ende neigt, ist eine gute Zeit, das letzte Jahr einmal Revue passieren zu lassen. Wo hat im Garten noch etwas gefehlt? Wie wäre ein schattiger Sitzplatz im hinteren Grundstücksbereich für den nächsten Sommer? Oder könnte neben der Terrasse vielleicht ein Wasserspiel als erfrischendes Element einen Platz bekommen? Benötigt die Grillecke eine Lichtinstallation, damit man im nächsten Jahr bis in den Abend hinein gemütlich beisammensitzen kann? Diese und viele weitere Fragen können jetzt gut beantwortet werden. Für die Realisierung holt man sich am besten eine Landschaftsgärtnerin oder einen Landschaftsgärtner mit ins Boot. Der Profi weiß, was möglich ist und wie sich neue Ideen auch gut in einen bereits eingewachsenen Garten integrieren lassen.

Im Herbst ans nächste Gartenjahr denken

Doch auch in den Beeten oder Rabatten fehlte es im letzten Jahr vielleicht hier und da. Gab es Lücken in der Bepflanzung? Benötigt der Schattenplatz fröhliche Blüten, um weniger düster zu wirken? Dann ist jetzt der beste Moment, aktiv zu werden. „Viele Gartenbesitzer denken beim Thema Pflanzzeit eher an den Frühling, dabei kann man durchaus schon im Herbst zur Schaufel greifen", weiß Thomas Büchner vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e. V. „Aus landschaftsgärtnerischer Sicht raten wir sogar dazu, denn den Gewächsen kommt eine Pflanzung während der kalten Jahreszeit zugute."
Aufgrund des relativ feuchten und warmen Bodens wird die Bildung von Feinwurzeln begünstigt. Dadurch ist der Versorgungs- und Pflegeaufwand im Anschluss erheblich geringer. Bei Bedarf ist lediglich ein Schutz vor Kälte und Frost ratsam, zum Beispiel eine Laub- oder Reisigschicht im Wurzelbereich. Hinzukommt, dass die im Herbst in den Boden gebrachten Gehölze und Stauden im Frühling mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung durchstarten.

Der Frühling wird schon jetzt gepflanzt

Auch frühblühende Blumenzwiebeln und Knollen wollen nun in die Erde, denn sie brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung. LandschaftsgärtnerInnen weisen jedoch darauf hin, nicht zu früh zur Schaufel zu greifen - auch wenn es in den Fingern juckt. „Die Wurzelbildung beginnt erst, wenn der Boden schon etwas kälter und auch feuchter ist. Bis dahin sitzen die Zwiebeln inaktiv im Boden und sind anfällig für Pilze und Krankheiten, die dann noch sehr aktiv sind", erklärt Thomas Büchner vom BGL. „Für eine schöne Blütenfülle im nächsten Frühjahr sollte man daher mit dem Pflanzen warten, bis die Temperaturen dauerhaft unter zwölf Grad Celsius liegen. Tatsächlich können Tulpen, Narzissen und viele weitere Arten und Sorten dann sogar bis in den Dezember gepflanzt werden."

Weitere Informationen und Inspirationen gibt es auf www.mein-traumgarten.de.

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