Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Klimaanlage? Viele Pflanzen! Grüne Gärten sind herrlich erfrischend

Dieser Sommer lässt es uns wieder am eigenen Körper spüren: An manchen Tagen klettern die Temperaturen höher und höher. Gerade in den Innenstädten mit all dem Asphalt und Beton, Glas und Metall heizt sich die Umgebung immer weiter auf und setzt Mensch und Tier deutlich zu.

Foto: Appeltern. - Ben van Ooijen rät, bei der Anlage eines Gartens bewusst aus geometrisch-akkuraten Strukturen auszubrechen und so Spannung in das Gesamtbild zu bringen.
Foto: Appeltern. - Ben van Ooijen rät, bei der Anlage eines Gartens bewusst aus geometrisch-akkuraten Strukturen auszubrechen und so Spannung in das Gesamtbild zu bringen.

Gut, wenn hier und da ein großer Stadtbaum für Schatten und Kühle sorgt. Noch besser, wenn ein Park fußläufig zu erreichen ist, in den man sich zurückziehen kann. Wer hat, genießt derweil den eigenen Garten. Umgeben von Stauden, Gräsern und Gehölzen sind die Hitzetage deutlich besser auszuhalten. „Pflanzen kühlen und befeuchten aktiv die Luft und sorgen damit für ein angenehmeres Klima", weiß Landschaftsgärtner Ben van Ooijen von den Gärten von Appeltern. „Grund ist neben dem Schattenwurf auch die Fähigkeit, Wasser über ihre Blätter zu verdunsten. Dabei entziehen sie der Umgebungsluft Wärme, was zu einem kühleren Mikroklima führt." Große Gehölze beispielsweise können mit ihrer blattreichen Krone die gefühlte Temperatur in ihrem Umfeld um bis zu 15 Grad Celsius senken - das ergab eine Studie der niederländischen Universität Wageningen, die die Kühlleistung eines großen Baumes mit 20 bis 30 Kilowatt bezifferte. Das entspricht der Funktion von zehn Klimaanlagen!

Grün statt Grau 

In Zukunft werden Hitzetage und Tropennächte immer häufiger auftreten. Umso wichtiger ist es, sowohl Städte als auch Privat gärten an diese neuen Herausforderungen anzupassen. Mehr Grün ist im Großen wie im Kleine n unverzichtbar! Van Ooijen: „Im Garten sollten Pflanzen immer das Zepter in der Hand halten. So wichtig und gestalterisch wertvoll Wege, Mauern, Treppen und Terrassen auch sind, sie dürfen nie den Großteil der Fläche ausmachen. Etwa 1:3 ist meiner Erfahrung nach ein ausgeglichenes Verhältnis von befestigten Böden zu lebendigen Pflanzen." Gerade auf kleinen, städtischen Grundstücken ist die Umsetzung dieser Regel jedoch nicht immer einfach. Schon eine Terrasse für die ganze Familie kann so viel Platz einnehmen, dass für Pflanzen nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht. Dann rät der Gartenprofi, in die Höhe zu gehen mit Hecken, Hausbäumen, Kletterpflanzen und hohen Gräser. „So werden die Beläge beschattet und die Flächen heizen sich nicht so stark auf. Zudem erzeugen Höhenunterschiede Tiefe, Atmosphäre und Spannung im Garten", so der Gründer der Gärten von Appeltern. „Für ein harmonisches und gemütliches Gesamtbild sollte die Hälfte der Gartengewächse daher stets höher als 90 Zentimeter sein."

Wichtig hierbei ist laut dem Experten auch die Anordnung. Eine Reihenpflanzung gleich hoher Gewächse entlang der Grundstücksgrenze versperrt zwar neugierige Blicke von Nachbarn und Passanten, erzeugt aber keine Privatsphäre. Aus diesem Grund sollte bei der Anlage eines Gartens bewusst auch aus zu geometrisch-akkuraten Strukturen ausgebrochen werden. „Ein Garten, der vom Haus oder der Terrasse aus komplett einsehbar ist, wirkt eher langweilig - zugleich fühlt man sich überall wie auf dem Präsentierteller", so van Ooijen. „Steht nicht gerade ein Baumriese in der Nähe und beschattet die Gartenmitte, ist es dort im Hochsommer zudem meist nicht auszuhalten. Platziert man jedoch auch inmitten der Fläche hohe Sträucher, kleine Hausbäume, Hecken oder eine berankte Pergola, entstehen Räume mit Gemütlichkeit und einem angenehmen Klima."

Erfrischende Glücks gärten

Glücks gärten nennt Ben van Ooijen Grundstücke, die diese Tipps beachten. 2011 hat er für seinen Garteninspirationspark „Die Gärten von Appeltern" das Konzept dazu entwickelt und zeigt auf dem 22 Hektar großen Gelände gar nicht weit von Nimwegen, wie unterschiedlich diese Grundvoraussetzungen für Gartenglück umgesetzt werden können - für kleineStadthäuser wie auch für große Flächen außerhalb der Ballungszentren, für moderne, zurückhaltende Architektur wie für farbenfrohe Cottage gärten . Über 200 verschiedene Schau gärten können die Besucher vor Ort erleben und sich von der Pflanzenvielfalt inspirieren lassen. „Gerade jetzt spürt man bei uns auch den Effekt ganz deutlich, den grüne Grundstücke im Hochsommer haben: Sie sind herrlich erfrischend und bieten selbst an Hitzetagen einen Rückzugsort, an dem es sich gut aushalten lässt." Weitere Details zu den Grundvoraussetzungen für Gartenglück sowie Informationen zu den Gärtenvon Appeltern gibt es online auf https://appeltern.nl/de/.

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Teich, Bach, Rinne, Quellstein oder ... , Wasser belebt, weitet und erfrischt

Der Wunsch, Wasser nicht nur aus dem Schlauch zu zapfen, sondern zur Gartengestaltung einzusetzen, ist auch bei unseren Kunden da. Wasser übt auf den Menschen eine große Anziehungskraft aus, es wirkt mit seiner Klarheit, seinem sanften Plätschern und seiner Kühle anregend und beruhigend zugleich.

Schon in der Antike war Wasser ein besonders beliebtes Element in der Garten- und Landschaftsarchitektur. Arabische Gärten waren berühmt für ihre ausgeklügelten Bewässerungssysteme und ihre üppige Pflanzenpracht. Die Villa d`Este ist ein herausragendes römisches Beispiel. Schlösser und Paläste schmücken sich mit Wasserspielen und Teichen. Auch der eigene Hausgarten, unabhängig von der Größe, gewinnt an Atmosphäre, sobald Wasser als gestaltender Faktor integriert wird.

 

Unerlässlich - fachmännische Planung und Gestaltung

 

Ob es um die Neuanlage eines Gartens oder um die nachträgliche Umgestaltung geht, für Wasser im Garten gibt es viele Varianten. Die wichtigste Frage ist die nach den Möglichkeiten und Grenzen: Wie groß ist der Garten und welchen Umfang darf dementsprechend die gewünschte Wasserfläche haben? Was gefällt und passt zum Stil des Gartens? Wird stehendes oder bewegtes Wasser bevorzugt, bzw. welche Atmosphäre soll geschaffen werden? In diesem Planungsstadium ist es ratsam, gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner zu überlegen, was im Rahmen der eigenen räumlichen und finanziellen Vorgaben machbar ist. Mit fachkundiger Unterstützung und fachgerechter Ausführung und Pflege kann der "Traumgarten mit Wasseranschluss" Wirklichkeit werden und lange das Herz erfreuen.

 

Warum nicht ein Teich oder gar ein Bach?

 

Ein großes Gartenareal erlaubt die großzügige Verwendung von Wasser als gestaltendes Element durch die Anlage eines Teiches oder eines Bachlaufes. Traumhaft, von der Terrasse oder einem anderen Lieblingsplatz aus entspannt zu beobachten, wie das Schilf am Wasser sanft im Wind weht oder im Sommer die Libellen über der Wasseroberfläche tanzen oder sich die Morgennebel im Herbst über dem Teich erheben. Während des Winters schmückt Raureif Schilf, Froschlöffel und andere Stauden. All dies geht auch im Kleinformat: Der Durchschnittsgarten in Deutschland hat eine Fläche zwischen 100 und 300 m2; insgesamt soll es in deutschen Gärten schon jetzt über vier Millionen Gartenteiche geben und es werden immer mehr. Machbar ist vieles, wenn man weiß wie - daher empfiehlt es sich vom Aushub über die Bepflanzung bis zur ganzjährigen Pflege die Dienste eines Landschaftsgärtners in Anspruch zu nehmen. Als Fachmann kann er umfassend bei den Fragen nach dem richtigen Standort, der Größe und der Tiefe, der Form, der Abdichtung und der Pflanzenauswahl beraten. Zwar benötigen fachkundig angelegte Wasseranlagen nur wenig Pflege, allerdings sollten abgestorbene Pflanzenteile und Laub zum Winter hin entfernt und während der Wachstumszeiten die Pflanzen ausgedünnt werden. Optimal ist die Verbindung mit fließendem Wasser: Ein Bachlauf reichert den Teich auf natürliche Weise mit dem nötigen Sauerstoff an. Da aber die wenigsten Gärten natürlich fließendes Wasser haben, müssen Wasseranschlüsse verlegt und frostfreie Pumpen installiert werden. Mit Teichfolie oder Formteilen und einer Menge schöner Steine lassen sich natürlich wirkende Bachläufe gestalten. Je nach Wunsch können Wassertreppen oder Wasserfälle in den Bachlauf eingeplant werden, die für noch mehr Bewegung und beruhigendes Plätschern im Traumgarten sorgen.

Erfrischung für Körper und Geist: Brunnen und Quellsteine

Vor der Installation eines Brunnens wird geprüft, ob das Wasser zugänglich und für die Verwendung im Garten nutzbar ist. Für formale, stilvolle Gärten mit nostalgischer Note bieten Fontänen, Brunnen aus Sandstein, englischem Bleiguss oder Steinguss und auch Skulpturen genau das richtige Flair. Je nach Gestaltung und Verzierung kann solch ein Brunnen durchaus ein ästhetisches Kunstobjekt inmitten der Gartenlandschaft werden. Schalen- und Etagenbrunnen waren schon in der Antike beliebt und verbreiten auch heute ihren Charme. In einem großzügig angelegten Garten haben Brunnen auch einen praktischen Nutzen, denn sie helfen, während der Gießperiode die Wege zu verkürzen. Doch auch in der kälteren Jahreszeit, mit Raureif bedeckt oder vereist, bieten sie gelungene Blickfänge. Oft sind die Brunnen historischen Vorbildern nachempfunden, aber mit modernster Technik ausgerüstet, so dass die Gartenbesitzer lange Freude an ihnen haben können. Ein Landschaftsgärtner wird nicht nur für den Einbau einer adäquaten Pumpe mit Wasseranschluss sorgen, sondern auch darauf achten, dass der Belag um das Becken herum rutschfest ist, falls Wasser überspritzt.

Quell- oder Sprudelsteine passen hervorragend in natürlich anmutende Gärten. Sie sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und stellen für kleinere Gärten eine Alternative zu Fontänen oder Brunnen dar. Auch größere Natursteine oder interessant geformte Findlinge lassen sich in originelle Sprudelsteine verwandeln. In der Nähe einer Terrasse oder des bevorzugten Sitzplatzes im Garten sind Quell- oder Sprudelsteine mit ihren gleichmäßigen Wasserbewegungen eine Wohltat für alle Sinne. Im Feng-Shui-Garten darf Wasser nicht fehlen.

Wandbrunnen - Erfrischung mit Stil und Tradition

Wasser belebt selbst den kleinsten Garten. Nur ganz wenig Platz benötigen Vogeltränken, Mini-Teiche in Schalen oder kleine Wasserbecken mit stiller Oberfläche, die mit Wasser- und Schwimmblattpflanzen gefüllt und mit Steinen oder Figuren geschmückt werden können. Wer bisher ungenutzte Mauern oder Wände beleben will, der wird an einem Wandbrunnen mit Becken und kunstvoll gestalteten Wasserspeiern Gefallen finden. Wandbrunnen haben eine lange Tradition. Sie sind zum einen als Wasserspender hilfreich bei der Gartenarbeit und sind in der warmen Jahreszeit sehr nützlich zum Kühlen von Getränken. Zum anderen verbreiten sie rund ums Jahr eine gemütliche, beinahe altertümliche Atmosphäre, vor allem, wenn das Mauerwerk leicht verwittert ist und Patina angesetzt hat. Für ihre Installation im Garten empfiehlt sich die Hilfe eines Fachmanns, damit das Ganze nicht nur gut aussieht, sondern auch perfekt funktioniert.

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Fusion von innen und aussen. Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Wie weit will ich schauen? Wie soll das Grundstück von aussen einsehbar sein?

Bei vielen modernen Einfamilienhäusern und Bungalows schwinden die Grenzen zwischen Innen und Außen. Raumhohe und bodentiefe Panoramafenster und Glasfronten geben den Blick frei in die Umgebung, sorgen für maximale Helligkeit im Gebäude und eine offene und großzügig wirkende Atmosphäre. Tageszeiten, Naturschauspiele und Wetterereignisse sind im geschützten Wohnraum erlebbar. Durch Glasfaltwände und -schiebetüren wird der nahtlose, barrierefreie Übergang zwischen Drinnen und Draußen im Erdgeschoss jederzeit möglich. Wohnraum und Garten fließen dann förmlich ineinander und der Außenbereich wird nicht mehr nur als abgetrennter Ort für gelegentliche Sonnenstunden gesehen, sondern vielmehr als Erweiterung des Lebensraumes genutzt.

„Gerade bei Architektur, die sich nach außen öffnet, spielt die Planung und durchdachte Anlage des Gartens eine wichtige Rolle. Innen- und Außenbereiche sollten von Anfang an als Einheit gesehen werden", erklärt die Landschaftsarchitektin Sarah Huf (Garten-ART) beim diesjährigen FOKUS Garten im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt. „Die Idee, dass Gebäude und Garten gemeinsam geplant werden, gibt es etwa seit den 1990er Jahren. Vorher wurde üblicherweise zunächst das Haus gebaut und dann erst nahm man sich den Rest des Geländes vor und legte den Garten an. Da das Outdoor-Thema für viele Hausbesitzer jedoch eine immer wichtigere Rolle spielt und es auch eine Vielzahl an neuen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten gibt, hat in der letzten Zeit ein Umdenken stattgefunden."

Sinnvolle und harmonische Verknüpfung

So unterschiedlich die Menschen wohnen, so unterschiedlich sind auch die Nutzungsansprüche, die sie an ihren Garten stellen. „Diese sollten bei der Planung oberste Priorität haben", sagt August Forster, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. „Darüber hinaus ist es beim Konzept der offenen Raumgestaltung wichtig zu wissen, wie die Innenräume des Gebäudes aufgeteilt sind und zukünftig genutzt werden sollen. Dann erst lassen sich Gartenzonen schaffen, die die angrenzenden Wohnbereiche perfekt ergänzen." Vor dem Schlafzimmer kann beispielsweise ein Gartenteich angelegt werden oder ein Platz für eine Sonnenliege entstehen, vor dem Wohnzimmer gibt es eine Terrasse mit Lounge-Ecke oder einen Kinderspielplatz. Von der Küche aus betritt man direkt einen kleinen Essplatz im Freien ... Stühle und andere Möbel lassen sich einfach und ohne Probleme von drinnen nach draußen rücken, was den Charakter eines einheitlichen Wohnbereichs noch verstärkt.

„Soll der Übergang zwischen Innen und Außen auch optisch besonders fließend sein, setzt man bei der Gestaltung auf ähnliche Formen, Farben und Materialien", so Huf. „Vor allem mit gleichartigen Bodenbelägen gelingt dies gut." Im Natursteinsortiment sind heute eine große Anzahl von Fliesen für drinnen erhältlich, zu denen es entsprechend dicke und frostbeständige Pendants für den Außenbereich gibt - Farbe und Oberflächenbearbeitung sind dabei völlig identisch. Andersherum kann man sich natürlich auch bei der Gestaltung des Wohnraums vom umgebenden Garten inspirieren lassen. Besonders Naturmaterial wie Holz korrespondiert hervorragend mit der Welt draußen. Baumstämme - beispielsweise von Birken - können als Dekoelemente Strukturen aus der Natur aufgreifen und im Inneren fortführen.

Auch lebende Pflanzen im Wohnraum stellen eine Verbindung zum Garten her. Wählt man überdies für den In- und Outdoor-Bereich ähnliche Pflanzgefäße, verstärkt das die Wirkung zusätzlich. „Oft werden zu modernen Gebäuden sehr formale Gärten angelegt, in denen klare Linien dominieren und es nur wenige Farben gibt. Es ist aber nicht zwingend notwendig, das Gelände so zu gestalten", sagt Forster. „Zu zeitgemäßer Architektur passen durchaus auch mediterrane Gärten beziehungsweise monochrome oder bunte Staudenbeete. Den Gestaltungsmöglichkeiten für das Draußen-Wohnzimmer sind auch im Pflanzensortiment nahezu keine Grenzen gesetzt. Natürlich muss man bei der Auswahl immer die architektonische Situation, das Grundstück und die Umgebung im Auge haben. Der Hausbewohner sollte sich im Gespräch mit den Planern auf folgende Fragen einstellen: Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue? Wie weit will ich gucken können? Inwieweit darf das Grundstück von außen einsehbar sein? Dementsprechend werden die Landschaftsarchitekten und -gärtner freie Flächen gestalten, Höhenniveaus modellieren, Blickachsen planen oder Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen."

Wenn es draußen dunkel wird ...

Bei Gebäuden und Gärten, die nach dem Konzept der offenen Raumgestaltung angelegt wurden, wird ein Großteil des Lebens im Sommer nach draußen verlagert. In der kalten Jahreszeit können die Bewohner dann den Ausblick gemütlich von drinnen genießen. Allerdings: Was nützt das schönste Panorama, wenn es im Herbst und Winter abends schon früh dunkel wird? Hier kommt das Thema Außenbeleuchtung ins Spiel: Ein professionelles Beleuchtungskonzept macht die Schönheit der Umgebung auch bei Dunkelheit sichtbar. Dabei geht es nicht darum, mit grellem Licht die Nacht zum Tag zu machen, sondern mit dezent beleuchteten Schwerpunkten - das können Bäume, Skulpturen oder Wasserbecken sowie Teile der Gebäudefassade sein - die gewollte Atmosphäre zu schaffen. Das Spiel mit Farben ist dabei besonders effektiv und lässt magisch wirkende Gartenbilder entstehen. Die gestalterische Beleuchtung von Wegen und Stufen mit Sockel- und Pollerleuchten hebt die Struktur des Gartens hervor, lässt ihn größer wirken und ist darüber hinaus ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Tagsüber sind die Lichtanlagen übrigens nahezu unsichtbar.

Text: BGL

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