Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Schon wieder Schietwetter? Den Garten regenfest machen

Die Winter werden deutlich nasser: Laut Deutschem Wetterdienst hat die winterliche Niederschlagsmenge seit 1881 um über 25 Prozent zugenommen - der Jahresniederschlag ist dabei etwa gleich geblieben. Die kalte Jahreszeit zeigt sich also vermehrt grau und regnerisch. Das wirkt sich nicht nur auf unsere Stimmung aus, sondern auch auf die Gestaltung unseres Grundstücks. Denn mit dem Regen ergeben sich auch spezielle Herausforderungen für die Pflanzen, den Boden und bauliche Elemente im Garten.

Vor allem Starkregenfälle nehmen mehr und mehr zu. Das bedeutet viel Wasser in wenig Zeit und auf kleiner Fläche. An normalen Regentagen fließt es in die Kanalisation ab, diese ist bei starkem Niederschlag jedoch schnell überlastet. Als Folge kommt es zu Überschwemmungen. Daher ist es wichtig, dass ausreichend Versickerungsflächen geschaffen werden.

 

Versickerungsflächen schaffen

 

„Zunehmend fragen uns Gartenbesitzer wie sie nachhaltig und ökologisch mit dem auf ihrem Grundstück anfallenden Regenwasser umgehen können", sagt Thomas Banzhaf vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Bei wasserdurchlässigen Pflastersteinen kann der Regen auf der gesamten Oberfläche versickern. Gerade für Hofeinfahrten, Gehwege oder Terrassen sind diese Steine zu empfehlen. Aber auch vom Landschaftsgärtner im Garten eingebaute Zisternen können Niederschlagswasser von Pflasterflächen und Dächern sammeln. Im Sommer kann mit dem so aufgefangenen Regenwasser der Garten bewässert werden, ohne dafür wertvolles Leitungswasser zu verschwenden. Auf diese Weise spart man in vielen Städten sogar noch Entwässerungsgebühren, die viele Kommunen mit den Grundbesitzabgaben berechnen."

Durchlässig werden

Nicht nur die Kanalisation tut sich mit viel Regen schwer, auch die Pflanzen im Garten leiden, wenn es zu lange zu feucht ist. So vertragen die Wurzeln der meisten Gartenpflanzen keine Staunässe und beginnen im schlimmsten Fall zu faulen. Landschaftsgärtner raten daher, Beete und Rasenflächen vor der Begrünung zu lockern und bei Bedarf Sand oder Kies unterzumischen. So wird der Boden durchlässiger und das Wasser kann gut im Erdreich versickern. Bei Gartenbereichen in Hanglage besteht bei starkem Regen die Gefahr, dass Erdreich fortgespült wird. Es entstehen unschöne, kahle Stellen. Hier raten die Experten zu einer Bodenbefestigung. Bestens geeignet und zugleich äußerst schmückend sind immergrüne Bodendecker, wie die Immergrüne Kriechspindel oder das Kleinblättrige Immergrün. Mit ihren Wurzeln festigen und lockern sie den Boden zugleich.

 

Wasser sammeln

 

Während der Winter - und auch der Herbst und Frühling - immer nasser wird, kommt es in den Sommermonaten häufiger zu längeren und stärkeren Hitzeperioden. Die Pflanzen haben mit Trockenheit zu kämpfen und der Griff zum Schlauch wird unerlässlich. Das treibt die Wasserrechnung in die Höhe, schließlich kommt das Wasser in der Regel aus der Leitung. Wer das vermeiden möchte, setzt auf die uralte Tradition des Wassersammelns. Die einfachste und auch kleinste Variante ist eine Regentonne, die über das Regenfallrohr befüllt wird. Allerdings führen Wärme und UV-Strahlung über kurz oder lang zu brackigem Wasser. Erheblich mehr Fassungsvermögen und Schutz vor Außeneinwirkungen bieten dagegen Erdtanks und unterirdische Zisternen. Diese fassen im Schnitt etwa vier Kubikmeter Wasser, nehmen aber trotzdem kaum Platz weg und lassen sich leicht in die Gartengestaltung integrieren. Tatsächlich sind die Erdtanks häufig so stabil, dass sie sogar unter der Hofeinfahrt positioniert werden können. Wer sich aufgrund der immer heißer werdenden Sommer für eine automatische Bewässerungsanlage entscheidet, kann diese von einem Landschaftsgärtner gleich an die Tanks anschließen lassen. „Regenwasser hat gegenüber Leitungswasser nicht nur preisliche Vorteile, sondern ist darüber hinaus auch frei von Kalk und konservierenden Zusätzen wie Chlor, Fluor oder Ozon. Aus diesem Grund bekommt es vielen Gartenpflanzen besser", betont Banzhaf vom BGL

 

Was kann man noch tun?

 

Generell lohnt es sich, jetzt einmal durch den Garten zu gehen und zu sichten, was dort mit Blick auf regnerische Tage getan werden kann. Wo empfiehlt sich eine Überdachung, damit man trocknen Fußes zur Garage oder dem Briefkasten kommt? Vertragen alle Pflanzen den nassen Winter und zugleich auch den heißen Sommer? Soll vielleicht ein Pavillon oder Gartenhaus integriert werden, damit man auch an trüben Tagen im Freien sein kann? Am besten berät man sich hier mit einem Landschaftsgärtner. Der Profi hat ein umfangreiches Wissen bezüglich Pflanzenauswahl sowie gestalterischer und baulicher Möglichkeiten und hilft, das eigene Grundstück regenfest zu machen. Weitere Informationen gibt es auf www.mein-traumgarten.de.

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Neue Terrasse mit Sichtschutzzaun in Appen

In Appen, Kreis Pinneberg, haben wir eine schöne Terrasse aus rotbunten Pflasterklinkern der Bockhorner Klinkerziegelei Uhlhorn GmbH & Co. KG verlegt.

Eingefasst wurde die Fläche mit gebrauchtem grauen Granit Brückenpflaster. Den Sichtschutzzaun aus aufgefädelter Sibirischer Lärche an Stahlpfosten in Anthrazit RAL 70 16 stellte Holz-Außenanlagen Peter Gätje GmbH auf.

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Von wegen grau und trist: Mit diesen Gehölzen wird der nächste Herbst ein Farbenfest!

Während der vorletzten Jahreszeit verwöhnt uns die Natur mit eindrucksvollem Farbenspiel. Und das kann man strategisch geschickt anlegen. Fachleute wissen, wie das geht: 

Grofle und kleine Laubgehölze geben mit ihrer farbstarken Rot- und Gelbfärbung dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz.
Grofle und kleine Laubgehölze geben mit ihrer farbstarken Rot- und Gelbfärbung dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz.

Neben herbstblühenden Stauden wie Astern und Herbst-Anemonen sowie der abwechslungsreichen Artenvielfalt der Gräser sind es vor allem die großen und kleinen Gehölze, die dem Herbstgarten seinen besonderen Reiz geben. „Im Winter befinden sich laubabwerfende Bäume und Sträucher in der Vegetationsruhe und fahren ihren Stoffwechsel soweit wie möglich herunter", erklärt Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Im Herbst legen sie die Reserven an, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen und im nächsten Frühjahr ausreichend Energie für den neuen Austrieb zu haben. Dafür recyceln sie die in den Blättern gebundenen Wertstoffe, zum Beispiel das Chlorophyll, das für die grüne Farbe des Laubs verantwortlich ist. Dabei kommen je nach Gehölzart die anderen Blattfarbstoffe zum Vorschein: orangefarbene Carotinoide und gelbe Xanthophylle." Wie stark die Herbstfärbung eines Baumes ist, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen intensiviert warmes, sonniges Wetter in Kombination mit kalten Nächten den Farbton. Zum anderen ist es entscheidend, wie schnell und mit welchen Zwischenschritten die Gehölze die Farbstoffe aus ihren Blättern ziehen. Das ist von Art zu Art unterschiedlich.

 

Goldene Gehölze im Garten

 

In Deutschland gibt es schon seit Jahrhunderten den Begriff „Goldenen Oktober". Dieser bezieht sich in erster Linie auf das warme Licht, in das die niedrigstehende Sonne die Erde im Herbst eintaucht. Der goldene Effekt wird aber auch durch das Laub vieler Gehölze verstärkt, die sich zu dieser Jahreszeit in geradezu leuchtendem Gelb zeigen. Besonders eindrucksvoll sind beispielsweise die elliptischen Blätter der Hainbuchen (Carpinus betulus) sowie die gelappten des Feldahorns (Acer campestre). Die Schönfrucht (Callicarpa giraldii), auch „Liebesperlen-Strauch" genannt, zeigt sich stattdessen in einem zarten Pastellton, der im schönen Kontrast zu den lilafarbenen, beerenförmigen Früchten steht, die der Strauch bis in den Dezember trägt. 

„Am stärksten leuchtet aber ohne Zweifel das Gelb des Fächerblattbaums, botanisch Ginkgo biloba. Wenn sich die Sonne in seinen fächerförmigen Blättern verfängt, scheint das Gehölz das Licht noch zu verstärken", so Henze. Mit dieser Eigenschaft und auch wegen seines extravaganten Wuchses entwickelt sich der Ginkgo seit einigen Jahren zu einem beliebten Gartenbaum mit exotischem Charme. Tatsächlich wuchsen verschiedene Ginkgo-Arten aber schon vor 180 Millionen Jahren in Laubmischwäldern in Europa. Als einziger seiner Gattung überlebte nur der chinesische Ginkgo biloba die Kreidezeit und gilt heute daher als lebendes Fossil. Botanisch lässt sich der Ginkgo weder den Nadelgehölzen, noch den Laubgehölzen eindeutig zuordnen. Diese Tatsache hat schon den botanisch interessierten Goethe zu einem Gedicht über den Ginkgo inspiriert.

Indian Summer vor der Haustür

 

Einige Gehölze legen bei der Herbstfärbung einen Zwischenschritt ein: Anders als ihre gelben Nachbarn lassen sie den orange-roten Carotinoiden noch ihren großen Auftritt, bevor sie ein gelbes Kleid anlegen. In Nordamerika spricht man bei solch einer intensiven Färbung vom Indian Summer und auch hierzulande wünschen sich mehr und mehr Gartenbesitzer einen feurigen Herbst.
Die Liste der in Frage kommenden Gehölze ist lang und abwechslungsreich. Für jede Grundstücksgröße findet sich das passende Exemplar: Landschaftsgärtner raten bei Gärten mit wenig Platz zum Beispiel zu den kleinbleibenden Sorten des Japanischen Ahorns (Acer palmatum), dessen filigrane Blätter vor der Vegetationsruhe ein sattes Weinrot annehmen. Auch der Spindelstrauch (Euonymus) und der Blumen-Hartriegel (Cornus kousa) sind empfehlenswert. Zwar wird letzterer häufig vor allem wegen seiner eleganten Hochblätter gepflanzt, doch seine orange- bis dunkelrote Herbstfärbung hat ebenfalls hohen Zierwert.

 

„Für kleine Stadtgrundstücke sind auch Kletterpflanzen eine gute Wahl. Wilder Wein (Parthenocissus) und Rostrote Weinrebe (Vitis coignetiae) beispielsweise sind perfekt für einen Indian Summer direkt am Haus oder elegant an der Pergola", führt Michael Henze vom BGL an. „Einen goldenen Oktober bescheren dagegen Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla) und Blauregen (Wisteria sinensis)." Wer mehr Platz zur Verfügung hat, sollte den Amberbaum (Liquidambar styraciflua) in die nähere Auswahl nehmen. Seine ahornähnlichen Blätter überraschen geradezu expressionistisch in Sonnengelb, Feuerrot und Rot-Violett. Aber auch der Eisenholzbaum (Parrotia persica), dessen bis zu neun Zentimeter langen Blätter im Herbst Orange und Bordeaurot zur Schau tragen, macht im Herbst viel her.

 

Jetzt den nächsten Herbst pflanzen

 

Wer sich für das nächste Jahr einen sonnig-feurigen Herbstgarten wünscht, sollte sich genau jetzt näher mit dem Thema beschäftigen. Denn auch wenn Gehölze in Containern rund ums Jahr gepflanzt werden können, raten die Experten zur Pflanzung im Herbst. Dann ist der Boden warm und feucht und die Gewächse können noch vor dem Winter ausreichend Wurzeln bilden. Sie starten also mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung in das nächste Jahr und können bereits im nächsten Herbst farbenfroh im Garten alles geben. Weitere Informationen finden Sie auf www.mein-traumgarten.de.

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