Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Der hitzetolerante und klimawandelresistente Garten: Mit Gräsern auf der sicheren Seite

Gartenbesitzer, die sich schon länger mit trockenheitsresistenten Pflanzen befassen, schauten in diesem Jahr wesentlich entspannter auf ihren Garten als die meisten anderen. Deren Rasen blieb irgendwann einfach nur beige, denn gegen diese Trockenheit konnte man nicht angießen. Der Rasen wird es überleben und schon bald wieder grün sein, aber die Zeit des Darbens ist für Gartenbesitzer kein leichtes Los.

Gräser sorgen für Leichtigkeit und verleihen dem Garten einen lebendigen Charme
Gräser sorgen für Leichtigkeit und verleihen dem Garten einen lebendigen Charme

In vielen Beeten sah es nicht viel besser aus. Wer auf die falschen Sortimente gesetzt hat, hatte in diesem Jahr wirklich Stress. Dann noch die Appelle zum Wassersparen jeden Tag in den Nachrichten! Gegossen wurde also nur das Nötigste, aber das machte vielerorts keinen Spaß. Weitsichtige hatten ihre Gärten schon vor Jahren „umgebaut", als die Trockenheit der Sommer noch ein Jahrhundertereignis war und noch keine regelmäßig wiederkehrende Wirklichkeit. Nach diesem Sommer ist nun sehr vieles anders und vermutlich wird der Herbst wieder zu dem, was er einmal war: die Zeit, in der der Garten für das nächste Jahr vorbereitet und angelegt wird, die große Pflanzzeit für Stauden, Gräser, Blumenzwiebeln, die attraktive Frühlingsüberraschung zwischendurch.

 

Wir raten in diesen Wochen zur Inventur im Garten. Was hat überlebt, was hat viel Arbeit gemacht, was muss anders werden, wo sind Lücken entstanden, wo können wir optische Spannung erzeugen? Letzteres gelingt im zeitigen Frühjahr mit vorübergehend erscheinenden Tulpen oder mehrjährigen Narzissen - die im Herbst in die Erde müssen - oder später im Frühjahr mit eindrucksvollen Alliumkugeln, die auch im Herbst ihre Pflanzzeit haben. Wenn die Stauden ausgetrieben haben oder die sich erst spätentwickelnden Gräser ihre Halme entwickelt haben, bis dahin kann in den Beeten schon jede Menge los gewesen sein. Dann, wenn die Vegetation sich zum Sommer ausrichtet, dann übernehmen die Gräser die Bodendecke, sorgen dafür, dass die Frühlingsblüher in Ruhe ihr Laub einziehen können, bestimmen lässig die Szenerie und machen den Sommer über keine Arbeit, sie müssen weder gedüngt noch gegossen werden! Mehr noch, sie verleihen dem Garten einen natürlichen Charme, sorgen für Leichtigkeit, schützen den Boden vor Austrocknung und schaffen für die blühenden Stauden, die wie Lichtblicke im Beet stehen, eine dynamische Bühne.

 

Wer sich die richtigen Gräser aussucht, hat für viele Jahre ausgesorgt. Wer sich für die falschen Gräser oder den falschen Standort entscheidet, wird es merken oder auch nicht: Denn wenn es den Gräsern nicht passt, dann verschwinden sie meist ohne großes Aufsehen und wer sich aus Versehen für Wucherer entschieden hat, wird mit ansehen müssen, wie die Gräser im Garten die Regie übernehmen. Es kann allerdings sein, er oder sie hat genau das gewollt. Klar kann man auch verschiedene Gräser miteinander kombinieren, aber hier ist oft weniger mehr und sorgt für ein harmonischeres Bild im Beet. Die kleineren nach vorne, die Riesen nach hinten, wäre die einfache Formel.

 

Bodendeckung ist ein wichtiges Thema, auch um ungewollten Wildkräutern keine Chance zu geben. Wer jetzt im Herbst pflanzt, bereitet den Boden gut vor, setzt die Gräser nicht tiefer als sie im Topf standen, mischt ein paar Handvoll Blumenzwiebeln dazwischen, gießt gut an und wässert auch in den nächsten Wochen und wer noch ein Übriges tun will, der mulcht zwischen den Gräserhorsten mit Holzmehl.

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Abwechslungs- und artenreiche Gärten: Hier haben Schädlinge keine Chance

Blattläuse, Raupen, Spinnmilben, Schnecken, Mehltau ... gerade in den warmen Sommermonaten machen sich Schädlinge gern im Garten breit und vielen Pflanzen das Leben schwer. Da greift manch Gartenbesitzer in seiner Verzweiflung schnell zur chemischen Keule. Andere versuchen es zunächst einmal mit biologischen Varianten ... 

Garten.- und Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner raten ihren Kunden, Gärten möglichst vielfältig und mit unterschiedlichen Pflanzen zu gestalten. Denn das verringert die Gefahr eines groflflächigen Befalls durch Krankheitserreger oder Schädlinge.
Garten.- und Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner raten ihren Kunden, Gärten möglichst vielfältig und mit unterschiedlichen Pflanzen zu gestalten. Denn das verringert die Gefahr eines groflflächigen Befalls durch Krankheitserreger oder Schädlinge.

Aber warum erst aktiv werden, wenn man der Plage nur noch schwer Herr werden kann? Statt die unerwünschten Gäste zu bekämpfen, empfiehlt es sich, die Fläche rund ums Haus lieber möglichst so zu gestalteten, dass sich Blattlaus und Co. nicht so leicht ausbreiten können und die Pflanzen stark und wenig anfällig sind.

 

Passende Kombinationen für jeden Standort

 

Passt die Bepflanzung zum Gartenstandort, dann ist schon die wichtigste Grundlage gelegt. „Lichtverhältnisse, Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit sollten bei Auswahl und Planung immer berücksichtig werden", so Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). „Je mehr die Bedingungen im Garten den natürlichen Lebensräumen der Gewächse entsprechen, umso kräftiger und gesünder entwickeln sie sich. Optimal angepasst an die hiesigen Standortbedingungen sind vor allem die heimischen Stauden und Gehölze. Es gibt aber auch viele Neuzüchtungen, die sehr widerstandsfähig sind. So werden heute beispielsweise zahlreiche Apfelsorten angeboten, die eine Resistenz gegen Schorf und Mehltau besitzen." Zudem raten Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner ihrer Kundschaft, Gärten möglichst vielfältig und mit unterschiedlichen Pflanzen zu gestalten. Auch das verringert die Gefahr eines großflächigen Befalls durch Krankheitserreger oder Schädlinge. Denn die meisten sind auf bestimmte Gewächse spezialisiert und eine gute Durchmischung macht es ihnen schwerer, sich auszubreiten und große Schäden zu verursachen. Da die Expertinnen und Experten für Garten und Landschaft genau wissen, wie sich welche Pflanzen und Gehölze mit der Zeit entwickeln und welchen Platz sie benötigen, kombinieren sie diese so, dass sie gut, ohne Konkurrenzdruck nebeneinander gedeihen und sich nicht gegenseitig schwächen. Übrigens: Manchmal kann auch die Wahl der richtigen Nachbarpflanzen dazu beitragen, Schädlinge fernzuhalten. Deshalb werden Rosen und Lavendel - obwohl sie eigentlich etwas andere Ansprüche an ihren Standort stellen - häufig nebeneinander platziert. Denn intensiver Lavendelduft gefällt den Blattläusen, die sich auf Rosen ausbreiten, nicht.

 

Kleine Helfer

 

Setzt man bei der Gartengestaltung vor allem auf standortgerechte Stauden und Gehölze, dann werden sich schnell auch zahlreiche tierische Nützlinge einfinden, die mögliche Schädlinge auf natürliche Weise dezimieren. „Vögel, Insekten und Co. lassen sich vor allem dann in einem Gebiet nieder, wenn sie dort vom Frühling bis in den Winter Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten finden", erklärt Groß. „Ungefüllte Blumen, die Pollen und Nektar bieten, Sträucher, die blühen und fruchten, Wasserstellen und durchaus auch eine etwas ‚wildere‘, unaufgeräumte Ecke, in der es beispielsweise einen Totholzhaufen als Unterschlupf gibt - das alles zusammen macht ein Grundstück zum attraktiven Lebensraum für Tiere. Wenn sie sich in einem Garten wohlfühlen, dann nehmen uns die kleinen Helfer unermüdlich die Schädlingsbekämpfung ab." 

So kann einziges Meisen-Paar pro Jahr etwa 35 bis 75 Kilogramm Raupen, Wanzen, Schild- und Blattläuse vertilgen. Kohlmeisen und Spatzen haben mittlerweile sogar den vor einigen Jahren eingeschleppten und gefürchteten Buchbaumzünsler mit auf ihren Speiseplan genommen. Und über Blattläuse machen sich ebenfalls Marienkäfer und Florfliegen her, während Laufkäfer sich Schneckeneier schmecken lassen und sich Igel an ausgewachsenen Schnecken sattfressen. Groß gibt aber auch zu bedenken: „Wer sich über Schmetterlinge freut, muss wissen, dass diese vor der Verpuppung zunächst als Raupen auch das ein und andere Laubblatt angeknabbert haben!"

 

Intaktes Bodenleben - für guten Ernährungszustand

 

Wenn es um die Gesundheit der Pflanzen geht, haben Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner nicht nur die oberirdischen Helfer im Blick. Auch ein intaktes Bodenleben wirkt sich positiv auf den Ernährungszustand und damit die Widerstandskraft der Gartenpflanzen aus. „Kompost und Biodünger, die aus organischen Materialien hergestellt werden, dienen Mikroorganismen, Regenwürmern und Insekten, die sich im Erdreich tummeln, als Futter. Beim Verdauungsprozess setzen sie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelemente frei, die wiederum für die Pflanzen lebensnotwendig sind und über die Wurzeln aufgenommen werden", erläutert der BGL-Experte. Die Aktivierung des Bodenlebens durch die Düngung hat aber noch weitere Effekte: Je mehr kleine Helfer sich im Erdreich bewegen, desto besser belüftet und stabiler ist die Bodenstruktur. So kann auch Wasser gut gespeichert werden und die Pflanzen können leichter und tiefer wurzeln. 

Groß: „Zusammengefasst heißt das: In einem Garten, in dem es eine große Artenvielfalt in Flora und Fauna gibt, herrscht ein natürliches Gleichgewicht, in dem sich die Bepflanzung gut und gesund entwickeln kann und Schädlinge im Zaum gehalten werden."

 

Mehr Informationen über den Wert vielfältiger Gärten unter www.mein-traumgarten.de

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Rückschau Messebesuch GaLaBau '22

Wir waren 2 Tage auf der GaLaBau Messe 2022 in Nürnberg. Das ist für uns der zentrale Branchen-Treffpunkt für die Garten- und Landschaftsbau-Community. Wir haben geschaut, was es für uns und unsere Kunden an neuen Produkten, Verfahren, Materialien und Garten-Accessoires gibt. Es war schön und tat gut, sich nach der ersten Messe nach 2018 mal wieder mit Kollegen und Kolleginnen und Fach-Beratern austauschen zu können. Es gab einige Highlights zu sehen und spannende Aktionsflächen, sehenswerte Sonderschauen und tolle Fach-Vorträge. Und die Trends von morgen wurden auch sichtbar. Da werden wir inhaltlich sicherlich nochmal drauf eingehen.

Beeindruckende Maschinen und neue Techniken
Beeindruckende Maschinen und neue Techniken

Es kamen rund 62.000 Besucher aus 76 Ländern nach Nürnberg. 50 Jahre gibt es diese Fachmesse bereits. Die Branche wächst ungebrochen, das sagt Lutze von Wurmb, Präsident des GaLaBau-Bundesverbands, in seiner Eröffnungsansprache. Voraussichtlich werde der Branchen-Umsatz dieses Jahr 10 Milliarden Euro erreichen. Der GaLaBau müsse sich aber auf rückläufige Entwicklungen einrichten.

 

Pflanzen sind Lebewesen

 

Die Baumschule Lorenz von Ehren weckte auf seinem Stand die Begeisterung für die faszinierende Welt der Pflanzen. "Gehölze sind Lebewesen, die häufig leider immer noch unterschätzt werden. Wir müssen damit aufhören, sie als ersetzbar anzusehen, als austauschbar. Die Mentalität der Wegwerfgesellschaft zeigt sich auch in unserem Umgang mit Bäumen - wenn sie stören, Dreck machen, nicht so wachsen, wie wir Menschen uns das vorstellen, dann kommen sie eben weg", bedauert Bernhard von Ehren auf der Messe gegenüber dem Magazin Neue Landschaft. Das ist auch unsere Beobachtung, das können wir bestätigen. Zu den beeindruckenden Bäumen gehören für die Baumschule Gehölze abseits der gängigen Gattungen, Arten und Sorten.

 

ELCA Trend Award vergeben

 

Der ELCA-Trend Award geht dieses Jahr nach Schweden an das Harplinge Retirement Home, ein Seniorenheim mit herausragenden Außenanlagen. Die Jury lobte, dass das Projekt alle Facetten und insbesondere den sozialen Aspekt von Gesundheit und Wohlbefinden durch den besonderen Wert von lebendigem Grün berücksichtigt.

 

Landschaftsgärtner-Cup

 

Highlight im Programm der GaLaBau 2022 war wieder der Landschaftsgärtner-Cup im Messepark. Zwölf Zweier-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet gestalteten an zwei Tagen einen 4x4 Meter großen, anspruchsvollen, nachhaltigen und insektenfreundlichen Vorgarten nach genauen Vorgaben. Das Gewinnerteam kommt zum zweiten Mal aus Sachsen: Die „Deutschen Meister“ im Garten- und Landschaftsbau heißen Marc-Kevin Richter und Johannes Freigang von Werner Eßer Schöne Gärten e.K. aus Dresden. „Vizemeister“ ist das Bayerische Team mit Michael Huber und Michael Reindl von der Haderstorfer GmbH aus Ergolding. Der dritte Platz geht an Hessen-Thüringen: Konstantin Will und Christian Vieth von der HAHN Gärten OHG aus Burghaun. Herzlichen Glückwunsch!

 

E-Antriebe und ihre Grenzen

 

Zum ersten Mal rückte das Thema Digitalisierung und E-Antriebe in den Focus. Der Maschinenpark, nicht nur der Großmaschinen, der Branche ist immer noch dieselbetrieben. Nur damit könen wir flexibel große Erdbewegungen oder Arbeiten ohne direkten Stromanschluß durchführen. Bei kleinen Maschinen versuchen die Werkzeughersteller auf Akku-betriebenen Antrieb zu setzen. Der Nachteil hierbei ist, daß dieses nur solange funktionieren, solange es eine gesicherten Stromversorgung gibt. Die genaue Rest-Laufzeit bleibt bei Akkubetrieb ein Glücksspiel. Der Werkzeughersteller Makita präsentiert dennoch auf 40V-Basis Akku-Trennschleifer, -Kettensäge, -Freischneider, -Gebläse und -Rasenmäher. Der belgische Hersteller Eliet reagiert auf den E-Trend und präsentierte einen neuen Häcksler, der im Akkubetrieb immerhin 6.000 Hackbewegungen pro Minute schafft.

Verlegemaschine oder reine Muskelkraft?

 

Beeindruckend war die Optimas T 22 Pflasterverlegemaschine und der Vacu-Lift, mit denen man deutlich schneller, flexibler, kostengünstiger und ergonomischer arbeiten kann. Gezeigt wurde auch der neue Optimas Handhobel Connect, der ein profilgerechtes Pflasterbett in einem Arbeitsgang erstellt. Beides für uns nicht lohnend, weil wir es kaum noch mit wirklich größeren Flächen zu tun haben.

Nachwuchs

 

Für den Nachwuchs gab es Mitmach-Projekte: Visuelle Gartenplanung, Tischkicker-Angebot mit Verlosung, eine Chillout-Area, einen Zeichenworkshop und die Basketball-Challenge. Insgesamt war der Nachwuchs auf der Messe präsenter denn je und das freut uns und macht Hoffnung.

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