Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Neu im Magazin:

Buchtipp: „Wild Garden"

„Wild Garden" wendet sich an den naturinteressierten Leser mit botanischem Vorwissen. 

Der augenfälligste Unterschied zu Tieren und Menschen ist die fehlende Mobilität der Pflanzen. Sie müssen an dem Ort, wo der Same keimt oder wo die Pflanze wurzelt, zurechtkommen ... und das tun sie je nach Standort, Boden, Klima mehr oder weniger gut. Dass es enge Zusammenhänge zwischen den „Lebensbereichen" der Pflanzen und deren Vitalität, Entwicklungsmöglichkeiten und auch dem ästhetischen Potenzial einer Pflanzung insgesamt gibt, ist längst bekannt und gehört zum Handwerkszeug der Gärtner. Auf dieser Basis macht der Profi in Kenntnis der Gartensituation einen passenden und in sich stimmigen Pflanzplan. 

Das Buch „Wild Garden - Gärten naturalistisch gestalten" von Sven Nürnberger baut auf diesem Wissen auf und geht einen Schritt weiter: Er entführt seine Leser in verschiedene Regionen der Erde und öffnet deren Blick für die Pflanzengesellschaften an den unterschiedlichsten Naturstandorten. Schon das ist ein Vergnügen, aber besonders nützlich wird das Werk, weil es im zweiten Schritt jeweils die Übertragung in die Gartenpraxis bietet. Im Kern geht es dem Autor um die Naturerfahrung - im besten Fall kann es gelingen, ein Landschaftsbild im Kleinen in den Garten zu übertragen und damit eine Verbindung zu schaffen, die uns der Natur näherbringt. Der Titel zum Einstiegskapitel „Standortbeobachtung als Inspiration" bringt es auf den Punkt: „Die emotionale Wirkung, die ein Landschaftsbild im Betrachter hervorruft, folgt gewissen Regeln, wenngleich die Einzelerfahrung davon abweichen kann. Diese Erfahrung übertragen wir in unsere Gärten wie ein Maler eine Idee auf die Leinwand."

„Wild Garden" wendet sich an den naturinteressierten Leser mit botanischem Vorwissen. Es macht Lust auf Naturbeobachtung und  kreative naturnahe Gartengestaltung und bietet schon bei der Lektüre spannende Erkenntnisse. Nürnberger ist Gärtnermeister und verantwortet im Frankfurter Palmengarten die Planung und Betreuung von botanischen Themengärten und Schauanlagen.

Sven Nürnberger

Wild Garden

Eugen Ulmer Verlag, 2019

216 Seiten, 24,6 x 24,8 cm, 220 Farbfotos, Flexcover

ISBN 978-3-8186-0716-6

Preis: € 29,95

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Von Hochbeeten, Stufungen und Hangmodellagen

Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren
Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren

Terrassierungen oder der geschickte Einsatz von Hochbeeten sind ein gärtnerisches Gestaltungsmittel etwa für die Definition von Gartenzonen. Wir haben einige solcher Anlagen gebaut. Garten- und Landschaftsbauer kennen sich nicht nur mit Pflanzen gut aus, sie bringen auch schweres Gerät, Erfahrung und Fachwissen mit, die für die Modellierung eines Grundstücks notwendig sind.

Fachleute wissen, wie gebaut werden muss, damit bei Höhenunterschieden die statischen Vorrausetzungen erfüllt sind und die Einbauten langfristig stabil bleiben. Insbesondere bei Hanglagen beachten sie auch die Statik des Hauses, damit das Gebäude unbeschadet bleibt. Außerdem wissen sie, wie sich Betonmauern verstecken lassen, die für eine ausreichende Standfestigkeit von größeren baulichen Höhenunterschieden notwendig sind. Sie verschwinden etwa hinter Naturstein, Holzverkleidungen oder werden dekorativ mit Kletterpflanzen überwachsen.

Treppen, Stufen, Rampen

Ob ein geometrisch-formaler Garten oder eine naturnahe Gestaltung – mit professionell angelegten Höhenunterschieden lässt sich der jeweilige Gartenstil in seiner Wirkung verstärken. Wir helfen dabei, individuelle Lösungen zu finden, um Funktion und Optik sowie pflanzliche und bauliche Gestaltung in Einklang zu bringen. Dazu gehören auch die Übergänge zwischen den verschiedenen Ebenen: Treppen, Stufen und Rampen gilt es, schon bei der Planung harmonisch in das Gesamtbild einzubinden. Wer einen Garten neu anlegt, vom Vorbesitzer übernimmt oder seit langem endlich mal grundüberholen will, steht vor der Frage, wie man ihm eine harmonische, nach den eigenen Bedürfnissen ausgerichtete Struktur verleiht.

Der erste Schritt

Am Anfang steht die Entscheidung über die Raumaufteilung. Einzelne Gartenräume können unterschiedliche Funktion prägen: An einen geschützten Platz kommt die Terrasse, an einen sonnigen Standort ein Gemüsebeet und an einer exponierten Stelle eine blühende Staudenrabatte. Das gilt nicht nur für große Flächen. Indem man einen kleinen Garten in wenigstens zwei Bereiche aufteilt, kann man ihm Tiefe verleihen, sodass er größer wirkt, als er eigentlich ist. Die Gartenräume lassen sich zum Beispiel mit Mauern oder Hecken gliedern. Noch wirkungsvoller ist es jedoch, wenn man höher und tiefer gelegene Ebenen schafft. Durch eine Niveaubildung lassen sich die Struktur und Aufteilung des Gartens zusätzlich betonen und ganz neue Ein- und Ausblicke schaffen.

Nicht nur bei Hanglage

Durch die Höhenunterschiede wird die Aufteilung in unterschiedliche Gartenräume auf einen Blick klar erkennbar. Die Übergänge können dabei durchaus fließend sein. Bestes Beispiel ist ein großes Hochbeet mit Gemüsepflanzen und Beerensträuchern. Wenn man dies an den Seiten zugänglich macht, kann man bequem auf Hüfthöhe pflanzen, pflegen und ernten. Aber auch mit Wasserbecken, Brunnen und Teichen lassen sich außergewöhnliche Effekte erzielen, wenn man sie erhöht anlegt. Bei einer Hanglage des Gartens ist für Wasserflächen ohnehin eine Terrassierung erforderlich. Je nach Gefälle lassen sich hier mehrere Stufen einbauen, die Platz für Sitzecken, Rabatten und andere gestalterische Elemente bieten. Wie man sich Inspirationen holt für die Verwirklichung von Gartenträumen, das haben wir hier einmal geschrieben.

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Farbfeuerwerk im Frühling jetzt vorprogrammieren

Die Tage sind deutlich kürzer, die Nächte kälter, die Blätter fallen, der Sommer hat sich hier im Norden längst verabschiedet. Viele Gartenbesitzer bereiten sich jetzt im Herbst darauf vor, ihre grüne Oase winterfest zu machen. Perfekt ist es, wenn gleich mit den anstehenden Pflegearbeiten das nächste Frühjahr vorbereitet wird. Auch wenn keine größeren Aktionen anstehen, der Herbst ist die Zeit, in der die Gärten für das nächste Frühjahr programmiert werden. Wer seine Beete und Rabatte in voller Pracht erstrahlen lassen möchte, sollte rechtzeitig daran denken, Blumenzwiebeln zu pflanzen.

Farbkontraste und Blühfolgen können gesteuert werden
Farbkontraste und Blühfolgen können gesteuert werden

Damit sich Gartenbesitzer im nächsten Jahr schon früh an einer üppigen Blütenpracht erfreuen können, ist es empfehlenswert, ab Oktober bis Ende November Blumenzwiebeln zu pflanzen. Die im Vorfrühling und Frühjahr blühenden Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen, aber auch Schneestolz, Präriekerzen oder Zierlauch, können, solange der Boden im Herbst noch relativ warm ist, in Ruhe einwurzeln. Blumenzwiebeln mögen einen durchlässigen Boden, haben jedoch je nach ursprünglicher Heimat unterschiedliche Ansprüche. Während frühe, einfache und botanische Sorten wie Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge, die sich auch gut zum Verwildern eignen, am besten im Steingarten oder auf mageren Rasenflächen gedeihen, bevorzugen die prächtigen Gartensorten auf Dauer ein gepflegtes Blumenbeet mit frischem, nahrhaften Boden. Profis wie wir wissen, welche Arten und Sorten gut zusammen passen, damit eine lange, abwechslungsreiche Frühjahrsblüte den Garten schmückt. Die Königsdisziplin sind regelrecht durchkomponierte Blumenzwiebelgärten, in denen bestimmte Farbkonzepte oder Höhenstaffelungen realisiert sind und die nahtlos in den Austrieb der Gehölze und die ersten Blüten der Stauden übergehen.

 

Gestalterische Akzente setzen

Blumenzwiebeln sind langlebig und enorm vielseitig: Sie lassen sich in Staudenrabatten oder Gehölzrändern, aber auch in Rasenflächen oder in Schattenbereiche unter Bäumen und nicht zuletzt in Kästen und Kübeln auf Balkon und Terrasse einfügen. Ob als frühlingsbunte Mischung aus verschiedensten Zwiebelgewächsen oder als Ton-in-Ton-Arrangements von nur einer Pflanzenart - in ihrer Vielzahl an Farben, Formen und Größen lässt sich für jeden Verwendungszweck ein Pflanzkonzept umsetzen. Das Repertoire an Größen, Farben und Formen bei Blumenzwiebeln ist sehr groß und geht weit über das Standardsortiment der Baumärkte und Discounter hinaus. Landschaftsgärtner sind die richtigen Ansprechpartner für die Planung sowie Blumenzwiebelbeschaffung und -pflanzung, wenn es um außergewöhnliche Effekte geht, die sich harmonisch in den Garten einfügen. Sie kennen sich aus mit den Ansprüchen und Eigenschaften der vorhandenen Gartenpflanzen und können dazu passende Frühlingsfarben einpflanzen.

Discounter tabu, Beschaffung ist die halbe Miete

Wie konzentriert ein Standort bepflanzt wird, hängt im Einzelfall davon ab, welches Ergebnis man in welchem Gartenbereich erzielen möchte. Wer den großen Auftritt im Garten plant, für den ist die geballte Pflanzung auf einem Beet die richtige Wahl, wer es jedoch natürlicher mag, wird einzelne Gartenbereiche mit kleinen Blumenzwiebelgruppen verschiedenster Arten unterstreichen. In den Vordergrund kommen am besten die niedrig wachsenden Arten, die höheren dahinter. Auch wenn der tatsächliche Wetterverlauf die Blühtermine in manchen Jahren nach vorne oder nach hinten verschieben kann, bleibt die Abfolge der Blüte in der Regel gleich, so dass die gestalterische Wirkung erreicht wird. Damit die Gartensaison im nächsten Frühling schon ein paar Wochen früher beginnt, sollten jetzt Blumenzwiebeln in die Erde!

Ur-Quelle: BGL

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