Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

Aktuelles im Blog lesen
oder auf Facebook hier

Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

 Gartenbeispiele hier
 Kurzkontakt aufnehmen hier 
 Kundenstimmen hier
 Auf Facebook und twitter folgen hier
 Gartenfilme hier


Neu im Magazin:

Rettet die grünen Gärten

Wir sehen immer wieder vermeintlich einfache und pflegeleichte Garten-Variante mit Kies, Gabionen, Splitt und Schotter. Viele Hausbesitzer – insbesondere in Neubaugebieten – sehen in Steingärten eine schnelle, praktische Lösung. Dabei kann sich gerade die Pflege der Steinwüste nach ein paar Jahren schnell zur Sisyphusarbeit entwickeln. Wir sagen: Die Pflanze spielt im Garten stets die Hauptrolle. Und im Vorgarten ganz besonders.

Wenn das Unkraut durch Vlies und Schotter des Kiesgartens wächst, wird die Entfernung besonders mühsam. Zudem verschlechtert sich das Klima und der Lebensraum für Tiere schwindet.
Wenn das Unkraut durch Vlies und Schotter des Kiesgartens wächst, wird die Entfernung besonders mühsam. Zudem verschlechtert sich das Klima und der Lebensraum für Tiere schwindet.

Wenn erst die Steine vergrünen oder das Unkraut durch Vlies und Schotter des Kiesgartens wächst. Dann wird es schwer, den Steingarten ansehnlich zu halten. Durch Laub, Staub oder Samen bildet sich zwischen den Steinen ein Nährboden für unbeliebte Wildkräuter. Und Vorgärten und Gärten, die mit Steinen befüllt werden, heizen sich bei Sonnenschein auf, speichern die Hitze und strahlen sie – wenn man sich eigentlich Kühlung erhofft – wieder ab. Derart versiegelte Flächen nehmen Regenwasser nur bedingt auf, so dass es nicht mehr zur Verdunstung zur Verfügung steht. Sie bieten weder Nahrung noch Unterschlupf für Vögel und Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge. Denn meist fehlen dort Blütenpflanzen, die Pollen und Nektar tragen. Pflanzen an Fassaden, auf Dächern und Balkonen sowie im Garten machen dagegen Lebensräume in der Stadt erträglicher. Nicht nur durch schönes Aussehen. So reduziert sich der Wärmeeintrag bei einer extensiven Dachbegrünung im Vergleich zu einem Kiesdach um 30 bis 60 Prozent. Das wiederum hilft, den Hitzestau in den Städten abzubauen. 

 

Darum sind bepflanzte Gärten wichtig

Heute zählt jeder Quadratmeter in Städten und Gemeinden als Teil der grünen Infrastruktur. Bepflanzte Flächen nehmen Wasser auf und speichern es. Das hilft bei Starkregen, die Kanalisation zu entlasten. Die Bepflanzung heizt sich nicht so schnell auf, sondern kühlt durch Verdunstung über die Blätter sogar die Luft ab. Sie beschattet den Boden und mindert dessen Wasserverdunstung.  Die Pflanzen binden Feinstaub, reinigen die Luft und produzieren Sauerstoff. Sie schlucken sogar Schall. Vor allem aber bieten sie Lebensraum und Nahrung für Vögel und Insekten.

Welche Pflanzen passen in den Vorgarten?

Der Vorgarten soll möglichst das ganze Jahr über attraktiv und natürlich pflegeleicht sein. Als Visitenkarte bzw. Aushängeschild des Hauses ist er oft auch harmonisch auf die Fassade sowie die Umgebung abgestimmt. Eine Vorgarten-Variante, die wenig Aufwand bereitet, ist beispielsweise eine Kombination aus Gehölzen und Stauden. Anspruchslos, aber zu jeder Jahreszeit interessant ist beispielsweise die Felsenbirne. Im Frühjahr hat sie zahlreiche weiße sternförmige Blüten, im Sommer beerenartige, essbare Früchte. Sie erinnern an Heidelbeeren. Und Vögel lieben sie. Im Herbst verfärben sich die Blätter leuchtend orangerot. Winterharte Pflanzen kommen mit wenig Aufwand im Frühjahr wieder. Stauden, wie beispielsweise Lavendel, Salbei, Witwenblume oder Sterndolde sind mehrjährig und machen wenig Mühe. Für die einfache Bepflanzung des Vorgartens eignen sich insbesondere immergrüne Pflanzen oder Gräser, wie das Japanische Berggras oder das Federgras. Sie behalten nicht nur ihr Laub, sondern bringen im Winter auch Farbe und Bewegung in den Vorgarten.

Quelle Text und Bild: Gardena

0 Kommentare

Bewässern auf den Punkt - jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche

Zeiten, Menge und Art der Bewässerung sind entscheidend bei der Pflege von Pflanzen. Von der großflächigen Beregnung bis zur punktgenauen Verteilung – jede Art der Pflanzenbewässerung hat Vorteile. Was genau gibt es bei der richtigen Anwendung zu beachten?

Bewässerungssysteme ermöglichen selbstständige und effiziente Flächenbewässerungen, präzise und wassersparende Tropfbewässerung für Hecken, Pflanzkübel, Blumenkästen und alle Arten von Beeten – dafür bieten sich Micro-Drip-Systeme an. Es wird mit Hilfe eines Schlauches an den Wasserhahn angeschlossen und bewässert über seine einzelnen Tropfer jede Pflanze ganz gezielt und sparsam. Das Wasser erreicht die Wurzel direkt, die Verdunstung wird minimiert. Hilfreich auch bei grazilen und jungen Pflanzen, die keine Beregnung von oben vertragen.

Mit Regnern große Flächen effizient bewässern

Die Bewässerung von großflächigen Beeten oder dem Rasen ist gut planbar und ideal mit Regnern zu erledigen. So erlaubt Gardena die Bewässerung kleiner und großer Flächen, da sowohl Reichweite als auch Sprengbreite stufenlos eingestellt werden können. In Kombination mit Bewässerungscomputern geht das auch automatisch. Maximale Flexibilität bietet eine Verbindung mit dem smart Water Control, bei dem man mittels smart App auch im Sommerurlaub jederzeit die volle Kontrolle über die Bewässerung hat. Grundsätzlich ist zur Berechnung von Beregnungs-Dauer und -Intervall Pflanzenkenntnis notwendig.

Individuell „per Hand“ für verschiedene Ansprüche

Für viele Gewächse mit unterschiedlichen Ansprüchen ist eine variable Bewässerungslösung von Vorteil. Mit einer Multibrause sind Hobby-Gärtner bestens gerüstet. Sie bieten verschiedene Wasserstrahlformen wie Brausestrahl, Perlstrahl und 9-Punkte-Vollstrahl und eine große Auswahl zur Bewässerung von Flächen, Topfpflanzen sowie gleichzeitig zur effizienten Reinigung in Garten und Haus. Dank stufenloser Wassermengenregulierung kann stets selbst entschieden werden, welcher Durchfluss für welchen Zweck gerade ideal ist.

Zum Einstieg in die Welt des Bewässerns und für individuelle Bewässerungsplanung helfen wir gerne. Einfach fragen.

0 Kommentare

Für fast jeden Geschmack ist ein Gras gewachsen

Auch für Balkon und Terrasse geeignet: Gräser bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und machen auch im Winter eine gute Figur. (Bildnachweis: GMH/LV-NRW)
Auch für Balkon und Terrasse geeignet: Gräser bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und machen auch im Winter eine gute Figur. (Bildnachweis: GMH/LV-NRW)

Manchmal braucht es einen zweiten Blick, um die filigrane Schönheit von Gräsern zu erfassen. Sie haben einen Platz in jedem Garten verdient. Statt mit Blüten punkten diese Pflanzen mit langen, schmalen Blättern und eher unscheinbaren Ährchen sowie einer Vielzahl an Formen und Farben. Gräser reagieren auf jeden Windzug mit seichten Bewegungen und erweisen sich dabei als äußerst robust. Am schönsten sehen Gräser jetzt, von August bis Oktober, während ihrer Blütezeit aus.

Erst seit kurzer Zeit haben blühende Gräser einen festen Platz im Garten. Ihren Siegeszug als reizvolles Gestaltungselement begannen sie unter dem bekannten deutschen Gärtner und Philosophen Karl Foerster (1874-1970). Von ihm stammt das hübsche Zitat „Gräser sind das Haar der Mutter Erde“. Früh erkannte er das Potential dieser Pflanzenfamilie, obwohl ihm nur eine begrenzte Auswahl an Sorten zur Verfügung stand. In den vergangenen 50 Jahren sind viele Neuentdeckungen hinzugekommen. Gärtnereien wie Stauden Peters in Kranenburg am Niederrhein bieten sie ganzjährig in einer immer größeren Vielfalt an und bedienen damit eine wachsende Nachfrage.

Vom Bodendecker bis zum Riesenschilf

„Wer einen pflegeleichten Garten haben möchte, sollte nicht nach Steinen greifen, sondern lieber Gräser pflanzen“, rät Klaus Peters. Die Flächen sehen viel lebendiger und abwechslungsreicher aus als mit Schotter- oder Kiesbelag. Sie sind auf Dauer auch pflegeleichter. Ist eine Fläche erst einmal zugewachsen, haben Wildkräuter kaum noch eine Chance. Dann beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Gießen in langen Trockenperioden und einen Rückschnitt im Frühjahr. 

Als imposante Solitärpflanze wie auch in Gruppen gepflanzt

Sie gedeihen nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln und Schalen. Die Auswahl reicht von mehr als mannshohem Chinaschilf (botanisch: Miscanthus giganteus) bis herunter zu bodendeckendem Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus) mit nur zehn bis 15 Zentimetern Wuchshöhe. Es gibt unterschiedliche Blütenfarben und vor allem eine große Auswahl an Blattfärbungen, die abgesehen von vielen Grüntönen auch weißlich, goldgelb, orange, rot und braun bis hin zu fast schwarz ausfallen können. „Ein Garten lässt sich heute mit Gräsern fast genauso bunt gestalten wie mit Blühpflanzen“, sagt Peters.

Rückschnitt am besten im Frühjahr

Unterschieden werden Gräser zwischen winter- und sommergrünen Sorten. Wintergrüne ziehen sich in der kalten Jahreszeit nicht zurück, sondern behalten das ganze Jahr über ihre Form wie beispielsweise einige Seggen-Arten (Carex). Bei Sommergrünen sterben hingegen die oberirdischen Teile im Winter ab, und die Pflanze treibt im Frühjahr neu aus. Sommergrüne Gräser benötigen einmal im Jahr Pflege in Form eines Rückschnitts. „Am besten eine Handbreit über den Boden“, sagt Peters. Er rät, die aufrecht stehenden Blätter und Samenstände den Winter über stehen zu lassen und erst im Frühjahr, kurz vor dem Neuaustrieb, zu entfernen. Zum einen sorgen die Gräser den Winter über für Struktur und sehen mit Raureif überzogen oder mit Schnee bedeckt attraktiv aus. Zum anderen schützt das trockene Laub die Pflanze, sodass Frost nicht so leicht an die Wurzeln gelangt.

Frühblüher kommen aus Südeuropa

Bewährte Pflanzzeit für Gräser ist der Herbst. Allerdings werden sie im gut sortierten Fachhandel inzwischen die gesamte Saison über angeboten. Für eine Frühjahrspflanzung empfiehlt der Experte, vorgetriebene Exemplare aus südeuropäischer Produktion, beispielsweise aus Portugal, zu verwenden. Sie sind bereits im April voll entwickelt und haben somit einige Monate Vorsprung vor heimischer Gärtnerware. „Das bedeutet mindestens drei Monate mehr Freude an den Gräsern – allerdings nur im ersten Jahr“, erklärt Peters. Im zweiten Jahr passen sie sich dann der deutschen Witterung an und treiben entsprechend später aus.

Profi-Tipp: Gräser mögen sauren Boden und wenig Dünger

Wer Gräser pflanzt, sollte auf geeignete Erde achten. Die Pflanzen mögen sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert und viel Eisen. Deshalb empfiehlt es sich, das Pflanzloch mit spezieller Gräser- oder auch Rhododendron-Erde aufzufüllen. Gräser-Fachmann Klaus Peters vom Niederrhein rät zudem, im Herbst Hornspäne zwischen den Pflanzen auszubringen. Der Dünger ist natürlichen Ursprungs, wird nur langsam abgebaut und schützt so vor Überdüngung. Denn bekommen Gräser zu viele Mineralstoffe, beispielsweise aus chemisch hergestelltem Dünger, versalzen sie. Der hohe Salzgehalt schädigt die Wurzeln. Die Blätter sehen dann aus, als würden sie vertrocknen. Im schlimmsten Fall sterben Gräser bei Überdüngung ab. 

0 Kommentare

Mehr in unseren Gartenbeiträgen lesen?
Alle Texte finden Sie hier im Blog
Sie können auch nach Begriffen in unseren Blogbeiträgen suchen:

Ing. Heinz Scharnweber Garten- und Landschaftsbau GmbH
Geschäftsführer: Jörg Scharnweber
Harbrookweg 10 25494 Borstel-Hohenraden
Tel.: 0 41 01 - 71 30 5 Fax: 0 41 01 - 73 60 9
info@scharnweber-galabau.de
www.scharnweber-galabau.de