Was macht Ihr Garten?

Sie möchten Ihren Garten renovieren? Oder ihn ganz neu planen und bauen? In sachlicher Moderne oder klassisch, gar romantisch oder naturnah? Wir sind Gartengestalter. Wir gehen mit unseren Kunden den Weg vom Gartentraum hin zum ganz persönlichen Traumgarten. 

Wir sind vertreten im Buch
"Die geheimen Gärten von Hamburg:
Verborgene Pracht zwischen
Elbe und Alster" von Ulrich Timm und
Graf Ferdinand von Luckner

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Leben ist Veränderung, manchmal braucht es eine beherzte Garten- Überarbeitung für einen neuen Lebensabschnitt. Oder eine Neuinter-pretation eines Teils oder alles soll ganz neu werden. Aus einer Gärtner-Hand – Idee, Beratung, Planung, Bau und Pflege. Tel. 04101 71 305

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Neu im Magazin:

Bewässern auf den Punkt - jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche

Zeiten, Menge und Art der Bewässerung sind entscheidend bei der Pflege von Pflanzen. Von der großflächigen Beregnung bis zur punktgenauen Verteilung – jede Art der Pflanzenbewässerung hat Vorteile. Was genau gibt es bei der richtigen Anwendung zu beachten?

Das Wasser erreicht die Wurzel direkt
Das Wasser erreicht die Wurzel direkt

Bewässerungssysteme ermöglichen selbstständige und effiziente Flächenbewässerungen, präzise und wassersparende Tropfbewässerung für Hecken, Pflanzkübel, Blumenkästen und alle Arten von Beeten – dafür bieten sich Micro-Drip-Systeme an. Es wird mit Hilfe eines Schlauches an den Wasserhahn angeschlossen und bewässert über seine einzelnen Tropfer jede Pflanze ganz gezielt und sparsam. Das Wasser erreicht die Wurzel direkt, die Verdunstung wird minimiert. Hilfreich auch bei grazilen und jungen Pflanzen, die keine Beregnung von oben vertragen.

Mit Regnern große Flächen effizient bewässern

Die Bewässerung von großflächigen Beeten oder dem Rasen ist gut planbar und ideal mit Regnern zu erledigen. So erlaubt Gardena die Bewässerung kleiner und großer Flächen, da sowohl Reichweite als auch Sprengbreite stufenlos eingestellt werden können. In Kombination mit Bewässerungscomputern geht das auch automatisch. Maximale Flexibilität bietet eine Verbindung mit dem smart Water Control, bei dem man mittels smart App auch im Sommerurlaub jederzeit die volle Kontrolle über die Bewässerung hat. Grundsätzlich ist zur Berechnung von Beregnungs-Dauer und -Intervall Pflanzenkenntnis notwendig.

Individuell „per Hand“ für verschiedene Ansprüche

Für viele Gewächse mit unterschiedlichen Ansprüchen ist eine variable Bewässerungslösung von Vorteil. Mit einer Multibrause sind Hobby-Gärtner bestens gerüstet. Sie bieten verschiedene Wasserstrahlformen wie Brausestrahl, Perlstrahl und 9-Punkte-Vollstrahl und eine große Auswahl zur Bewässerung von Flächen, Topfpflanzen sowie gleichzeitig zur effizienten Reinigung in Garten und Haus. Dank stufenloser Wassermengenregulierung kann stets selbst entschieden werden, welcher Durchfluss für welchen Zweck gerade ideal ist.

Zum Einstieg in die Welt des Bewässerns und für individuelle Bewässerungsplanung helfen wir gerne. Einfach fragen.

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Wenn der erste Farbhunger gestillt ist … Das Gartenjahr mit Gräsern weiterdenken

Endlich wieder raus. Der Garten ruft und viele Wünsche wollen am liebsten gleichzeitig umgesetzt werden. Man könnte sich überschlagen. Die Motivation ist groß wie selten und die Möglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Besinnung hatten wir in den letzten Monaten bis zum Anschlag, jetzt wollen wir alle endlich raus und aus dem Vollen schöpfen.

Die beste Pflanzzeit für Gräser ist jetzt. Die Sortimente im gärtnerischen Fachhandel, aber auch bei den Versendern, sind im Laufe der letzten Jahre sehr gewachsen. Gräser sind die größte Pflanzengruppe auf der Erde und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass es für die verschiedensten Standorte jeweils die passenden Gräser gibt. Viele sogenannte Ziergräser im Angebot kennen wir aus der freien Natur und diese natürlichen Bilder im eigenen Garten nachzuahmen, ist tatsächlich eine große Kunst.

Gärten, die gepflegt aussehen und gleichzeitig wie wild gewachsen, sind gerade der größte Trend. Mit Schlagwörtern wie Dutch Wave oder New German Style, Avant Gardening oder Wild Garden stehen die Plädoyers für das „richtige" Gärtnern im Bücherregal. Große Gartengestalter wie beispielsweise Cassian Schmidt auf dem Hermannshof in Weinheim oder die jüngst für ihren Garten des Jahres preisausgezeichnete Petra Pelz oder die Niederländerin Jacqueline van der Kloet, sind nur drei der Protagonisten einer hohen Gartenkultur, die gekonnt sein will und viel Erfahrung mit Pflanzen, Kombinationen, ihren Standorten und den Verwendungsmöglichkeiten voraussetzen. Die Ansprüche der Gartenbesitzer sind sehr verschieden und nicht alle Ziele sind hochgesteckt. Bücher lesen schadet nie, aber es spricht auch nichts gegen den Mut zur eigenen Erfahrung. Wünschen, überlegen, anfangen, Versuch und Irrtum - auch darin liegt für viele der Sinn und die Freude am Gärtnern. Wenn man der Marktforschung Glauben schenkt, dann sind seit dem letzten Jahr mehr Menschen auf den Garten gekommen als je zuvor. Der Garten wurde durch die Pandemie zum Wohnraum unter freiem Himmel, sagt eine Studie im Auftrag von IKEA. Wohl dem, der einen Garten als Spielfeld für Erfahrungen hat. Im Garten gibt es tatsächlich keine Niederlagen. 

Unser Tipp: begrüßen Sie das Gartenjahr mit der Frische des Frühlings. Lassen Sie sich von den feinen Texturen begeistern, von filigranen Halmen, von den verschiedensten Formaten. Ganzjährig grüne Bodendeckende Gräser im Vorgarten statt Gießen und Rasenmähen ist für viele eine ernstzunehmende Option. Gräser sind gute Teamplayer von Gehölzen und Stauden, aber auch von Blumenzwiebeln, sowohl im Frühlings- wie im Sommergarten. Im Frühling kaschieren sie mit frischem Grün das verwelkende Laub der Frühlingsblüher. Die späten Allium, die mit ihren prächtigen Blütenkugeln im Junibeet stehen, haben oft kein schönes Blattwerk - wie schön, im Gräserfeld fällt das überhaupt nicht auf. Sie sind wunderbare Partner bis spät in den Sommer. Und bei den Gräsern kommt zum Schluss: Wenn die Sommerblumen und Stauden längst ihr farbliches Pulver verschossen haben, die Gehölze schon zum Laubfall ansetzen, dann sind die Gräser immer noch da, fangen Wind und Licht, ernähren Insekten und Vögel, und bleiben bis in den Februar schmuck. So hatten wir uns das Gärtnern doch vorgestellt, oder? Bei Fragen einfach fragen.

Weitere Inspirationen auf elegrass.de  

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Kleiner Stadtgarten, große Wirkung

Glücklich, wer einen eigenen Garten hat! Insbesondere in den dicht besiedelten Ballungsräumen leisten (auch kleine) private Gärten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden der Menschen. Darüber hinaus sind sie wirksame Bausteine der grünen Infrastruktur von Städten und Gemeinden.

Gut geplant und richtig gestaltet können auch kleine Gärten sogar einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.
Gut geplant und richtig gestaltet können auch kleine Gärten sogar einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Vielen Gartenbesitzerinnen und -besitzern ist nicht bewusst, welche Bedeutung ihr Garten für das Stadtklima hat", stellt Achim Kluge vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) klar. „Dabei macht die Summe vieler, auch kleiner Privatgärten bis zu einem Drittel der gesamten Grünfläche einer Stadt aus!" Nach aktuellen Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) sind etwa 14,5 Prozent der Flächen in Deutschland „Siedlungs- und Verkehrsflächen". Allerdings fällt deren Anteil an der Gesamtfläche regional sehr unterschiedlich aus: Im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen sind es rund 24 Prozent. Fast die Hälfte (46 Prozent) der Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland sind laut Umweltbundesamt versiegelt - also bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Aber zur Siedlungsfläche gehören auch grüne Freiflächen und Gärten. Jeder zweite Privathaushalt besitzt einen eigenen Garten, das macht laut UBA in Deutschland 17 Millionen Gärten. Achim Kluge: „In Zeiten des Klimawandels ist es enorm wichtig, in privaten Gärten tatsächlich möglichst große Anteile als Pflanzflächen zu planen. Auch mit Blick auf den Umgang mit Regenwasser."

 

Gärten sind herrlicher Freiraum!

 

Die meisten Menschen haben den Wunsch nach einem eigenen Garten, und sei er noch so klein. Kein Wunder, dass sich die Nachfrage nach Klein- oder Schrebergärten im Jahr 2020 mehr als verdoppelt hat. In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München hat sich die Nachfrage zum Teil sogar vervierfacht. Diese Entwicklung hat sich durch die vielfachen Kontakt- und Mobilitätsbeschränkungen während der Corona-Pandemie erheblich verstärkt. Schließlich waren es private Gärten und öffentliche Freiräume, in denen Menschen sich außerhalb ihrer Wohnungen ohne Masken, strenge Abstandsregeln und ohne Sorge vor Ansteckung frei fühlen konnten.

 

Chancen für Artenvielfalt - auch im Kleingarten

 

Immer mehr Gartenbesitzerinnen und -besitzer verstehen ihre Gärten aber nicht nur als erholsame Bewegungs-, Spiel- und Freiräume: Vor dem Hintergrund des dramatischen Artensterbens in Deutschland wird es immer mehr Menschen zunehmend wichtiger, neue und zusätzliche Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere zu schaffen und Nektar- und Pollenspender anzupflanzen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für die Chance, im direkten Lebensumfeld einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten - und selbst davon direkt zu profitieren.

 

Klima- und Artenschutz im Privatgarten

 

Achim Kluge vom BGL rät: „Gut geplant und richtig gestaltet können auch kleine Gärten sogar einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Wir werden häufig von unseren Kundinnen und Kunden gefragt, wie sie ihren Garten auf die Veränderungen durch den Klimawandel anpassen können." Tatsächlich zeigen Studien, dass private Gärten aufgrund ihrer Kleinteiligkeit wertvolle Beiträge zur Bewahrung der lokalen Biodiversität und zur Klimaanpassung leisten können. „Allerdings sind hier nicht alle Gärten gleich wirksam. Kurz gemähter Rasen ist zum Beispiel eher nicht klimaresilient. In den inzwischen immer länger anhaltenden Hitze- und Trockenperioden im Sommer ist er dann entweder vergilbt oder muss mit großem Aufwand bewässert werden", so Achim Kluge. Die Expertinnen und Experten für Garten und Landschaft empfehlen daher mehr Variation, schattenspendende Bäume, auch Pergolen an der Terrasse, Dach- und Fassadenbegrünung und abwechslungsreich bepflanzte Beete.

 

Kluge: „Ideal ist es, wenn Pflanzungen eingeplant werden, die an vielfältige Strukturen, die konkrete Lage und die verfügbare Fläche angepasst sind. Manche Gartenbesitzerin wird staunen, was selbst in ihrem kleinen Garten Platz findet: zum Beispiel ein Hausbaum, eine passende Hecke, eine Wasserstelle oder sogar ein kleiner Teich, eine Trockenmauer ebenso wie bunte Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete." Anregungen und Beispiele für klimaangepasste und auch auf kleinem Raum vielfältige Stadtgärten stehen auf www.mein-traumgarten.de.

Fotos: BGL

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