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"Smart Gardening” – was ist das?

Der eigene Garten ist auch heute noch ein Sehnsuchtsort, um die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen, sich dem Rhythmus der Natur anzuvertrauen und in schöner Umgebung zu entspannen. Schnelles Garten-Glück verspricht “Smart Gardening”.  Für uns heisst es vor allem professionelle Planung, Material, Technik und Pflanzen! Wir lesen dazu in einem Beitrag unseres Berufsverbandes:

Garten als soziale Bühne
Garten als soziale Bühne

Die Menschen erwarten vom Garten viel, auch wenn sie immer weniger eigene Erfahrung und Wissen zu Pflanzen mitbringen. Die Hamburger Landschaftsarchitektin Friederike von Ehren stellt fest, dass insbesondere in Städten die Nachfrage nach gestalteten Gärten wächst: „Ein häufig geäußerter Wunsch ist der nach einem fertigen Garten - die Hecke soll gleich im ersten Jahr dicht sein, der Hausbaum wird als großes Exemplar gepflanzt, Bodendeckerflächen sollen von Anfang an dicht geschlossen sein, Obstbäume möglichst im ersten Jahr Früchte tragen."

Für viele ist der Garten auch eine soziale Bühne. Man lädt zum Gartenfest ein, dabei wird draußen nicht mehr nur gegrillt, sondern in perfekt eingerichteten Outdoor-Küchen gekocht. Man wandelt durch den Garten und erfreut sich gemeinsam an Farben und Formen der Gehölze, Blütendüften und Wasserspielen. Die Gärten werden heute oftmals ebenso aufwändig gestaltet wie die Innenarchitektur eines Hauses. Auch eine Gartensauna mit Draußendusche, besondere Lichtinstallationen oder Kunstobjekte sind keine Seltenheit mehr. Thomas Heumann, Landschaftsgärtner mit eigenem Planungsbüro, erklärt diese Tatsache damit, dass die Vielfalt der Möglichkeiten heute größer ist denn je: „Wir verarbeiten je nach Wunsch Bodenbeläge aus Holz, Natur- oder Betonstein und auch verschiedene Kunststoffe; dabei variieren Farben und Formen und fügen sich harmonisch zur Bepflanzung."

 

Hilfreiche Technik für smarte Gärten

 

Die fortschreitende Digitalisierung unseres Alltags hat längst auch den Garten erreicht. Mähroboter übernehmen autonom den Rasenschnitt, eine automatische Bewässerung versorgt die Pflanzen optimal und spart dabei auch noch Wasser, weil sie bedarfsgerecht und zu den richtigen Zeiten eingesetzt wird. Heribert Wettels, Sprecher von Husqvarna Deutschland, erläutert: „Die Menschen haben mehr Freizeit als früher, aber auch mehr Möglichkeiten und Angebote, ihre Zeit zu verbringen. Viele Gartenarbeiten, die sich regelmäßig wiederholen, werden inzwischen automatisiert. Dabei ersetzt die Technik nicht das gärtnerische Wissen - nach wie vor braucht es professionelle Begleitung, zum Beispiel bei der Installation, Überwachung und Pflege der Anlage." Begriffe wie „Smart gardening" oder „Traumgarten 4.0" machen neugierig und interessieren nicht nur technikaffine Menschen. August Forster, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. unterscheidet zwei Typen von Gartenbesitzern: „Nach wie vor gibt es diejenigen, für die Gartenarbeit eine willkommene Abwechslung ist und die es genießen, sich dabei im Wortsinn zu erden. Viele jedoch wollen sich heute im Garten in erster Linie erholen und legen Wert auf eine entsprechende technische Ausstattung und zuverlässige Services vom Landschaftsgärtner."

Viele Betriebe haben spezielle digitale Angebote entwickelt, die eine 24/7 Überwachung der Kundengärten sicherstellen. Entsprechende Server evaluieren die Daten aus verschiedenen Gärten und bei Abweichungen kann schnell reagiert werden. Die technischen Helfer werden auch gerne von älteren Gartenbesitzern in Anspruch genommen, die so ihre Flächen ums Haus mit weniger körperlichem Einsatz „in Schuss halten" können. Ein angenehmer Nebeneffekt ist außerdem, dass die neuen Geräte alle akkubetrieben sind und somit weder durch Lärm noch durch Abgase stören. Friederike von Ehren resümiert: „Das Smart-Gardening ist die logische und konsequente Weiterentwicklung von Hilfsmitteln und Geräten für die heutige Zeit. Sie verändern jedoch weder die Gartenkultur, noch schränken sie die Gestaltungsmöglichkeiten ein." Forster ergänzt: „Technik ist wichtig, insbesondere da, wo sie Arbeiten erleichtert. Aber das wesentlichste Element, das Gärten erst zu Gärten macht, sind und bleiben Pflanzen. Die richtigen Gehölze, Stauden und Gräser auszuwählen, die für den jeweiligen Standort passen und den Wünschen der Gartenbesitzer entsprechen, ist für unsere Branche die vornehmste Aufgabe. Wunderbar, wenn dann technische Hilfsmittel dazu beitragen, dass sich der Garten gut entwickelt und die Besitzer daran lange Zeit Freude haben."

Textbasis: BGL

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Fusion von innen und aussen. Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Wie weit will ich schauen? Wie soll das Grundstück von aussen einsehbar sein?

Bei vielen modernen Einfamilienhäusern und Bungalows schwinden die Grenzen zwischen Innen und Außen. Raumhohe und bodentiefe Panoramafenster und Glasfronten geben den Blick frei in die Umgebung, sorgen für maximale Helligkeit im Gebäude und eine offene und großzügig wirkende Atmosphäre. Tageszeiten, Naturschauspiele und Wetterereignisse sind im geschützten Wohnraum erlebbar. Durch Glasfaltwände und -schiebetüren wird der nahtlose, barrierefreie Übergang zwischen Drinnen und Draußen im Erdgeschoss jederzeit möglich. Wohnraum und Garten fließen dann förmlich ineinander und der Außenbereich wird nicht mehr nur als abgetrennter Ort für gelegentliche Sonnenstunden gesehen, sondern vielmehr als Erweiterung des Lebensraumes genutzt.

„Gerade bei Architektur, die sich nach außen öffnet, spielt die Planung und durchdachte Anlage des Gartens eine wichtige Rolle. Innen- und Außenbereiche sollten von Anfang an als Einheit gesehen werden", erklärt die Landschaftsarchitektin Sarah Huf (Garten-ART) beim diesjährigen FOKUS Garten im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt. „Die Idee, dass Gebäude und Garten gemeinsam geplant werden, gibt es etwa seit den 1990er Jahren. Vorher wurde üblicherweise zunächst das Haus gebaut und dann erst nahm man sich den Rest des Geländes vor und legte den Garten an. Da das Outdoor-Thema für viele Hausbesitzer jedoch eine immer wichtigere Rolle spielt und es auch eine Vielzahl an neuen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten gibt, hat in der letzten Zeit ein Umdenken stattgefunden."

Sinnvolle und harmonische Verknüpfung

So unterschiedlich die Menschen wohnen, so unterschiedlich sind auch die Nutzungsansprüche, die sie an ihren Garten stellen. „Diese sollten bei der Planung oberste Priorität haben", sagt August Forster, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. „Darüber hinaus ist es beim Konzept der offenen Raumgestaltung wichtig zu wissen, wie die Innenräume des Gebäudes aufgeteilt sind und zukünftig genutzt werden sollen. Dann erst lassen sich Gartenzonen schaffen, die die angrenzenden Wohnbereiche perfekt ergänzen." Vor dem Schlafzimmer kann beispielsweise ein Gartenteich angelegt werden oder ein Platz für eine Sonnenliege entstehen, vor dem Wohnzimmer gibt es eine Terrasse mit Lounge-Ecke oder einen Kinderspielplatz. Von der Küche aus betritt man direkt einen kleinen Essplatz im Freien ... Stühle und andere Möbel lassen sich einfach und ohne Probleme von drinnen nach draußen rücken, was den Charakter eines einheitlichen Wohnbereichs noch verstärkt.

„Soll der Übergang zwischen Innen und Außen auch optisch besonders fließend sein, setzt man bei der Gestaltung auf ähnliche Formen, Farben und Materialien", so Huf. „Vor allem mit gleichartigen Bodenbelägen gelingt dies gut." Im Natursteinsortiment sind heute eine große Anzahl von Fliesen für drinnen erhältlich, zu denen es entsprechend dicke und frostbeständige Pendants für den Außenbereich gibt - Farbe und Oberflächenbearbeitung sind dabei völlig identisch. Andersherum kann man sich natürlich auch bei der Gestaltung des Wohnraums vom umgebenden Garten inspirieren lassen. Besonders Naturmaterial wie Holz korrespondiert hervorragend mit der Welt draußen. Baumstämme - beispielsweise von Birken - können als Dekoelemente Strukturen aus der Natur aufgreifen und im Inneren fortführen.

Auch lebende Pflanzen im Wohnraum stellen eine Verbindung zum Garten her. Wählt man überdies für den In- und Outdoor-Bereich ähnliche Pflanzgefäße, verstärkt das die Wirkung zusätzlich. „Oft werden zu modernen Gebäuden sehr formale Gärten angelegt, in denen klare Linien dominieren und es nur wenige Farben gibt. Es ist aber nicht zwingend notwendig, das Gelände so zu gestalten", sagt Forster. „Zu zeitgemäßer Architektur passen durchaus auch mediterrane Gärten beziehungsweise monochrome oder bunte Staudenbeete. Den Gestaltungsmöglichkeiten für das Draußen-Wohnzimmer sind auch im Pflanzensortiment nahezu keine Grenzen gesetzt. Natürlich muss man bei der Auswahl immer die architektonische Situation, das Grundstück und die Umgebung im Auge haben. Der Hausbewohner sollte sich im Gespräch mit den Planern auf folgende Fragen einstellen: Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue? Wie weit will ich gucken können? Inwieweit darf das Grundstück von außen einsehbar sein? Dementsprechend werden die Landschaftsarchitekten und -gärtner freie Flächen gestalten, Höhenniveaus modellieren, Blickachsen planen oder Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen."

Wenn es draußen dunkel wird ...

Bei Gebäuden und Gärten, die nach dem Konzept der offenen Raumgestaltung angelegt wurden, wird ein Großteil des Lebens im Sommer nach draußen verlagert. In der kalten Jahreszeit können die Bewohner dann den Ausblick gemütlich von drinnen genießen. Allerdings: Was nützt das schönste Panorama, wenn es im Herbst und Winter abends schon früh dunkel wird? Hier kommt das Thema Außenbeleuchtung ins Spiel: Ein professionelles Beleuchtungskonzept macht die Schönheit der Umgebung auch bei Dunkelheit sichtbar. Dabei geht es nicht darum, mit grellem Licht die Nacht zum Tag zu machen, sondern mit dezent beleuchteten Schwerpunkten - das können Bäume, Skulpturen oder Wasserbecken sowie Teile der Gebäudefassade sein - die gewollte Atmosphäre zu schaffen. Das Spiel mit Farben ist dabei besonders effektiv und lässt magisch wirkende Gartenbilder entstehen. Die gestalterische Beleuchtung von Wegen und Stufen mit Sockel- und Pollerleuchten hebt die Struktur des Gartens hervor, lässt ihn größer wirken und ist darüber hinaus ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Tagsüber sind die Lichtanlagen übrigens nahezu unsichtbar.

Text: BGL

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Gärten richtig bepflanzen – weil es immer heißer wird

Einen Garten gestalten, der mit den veränderten, klimatischen Bedingungen gut zurechtkommt. Bild: BGL.
Einen Garten gestalten, der mit den veränderten, klimatischen Bedingungen gut zurechtkommt. Bild: BGL.

Pflanzen sollten keinesfalls aus den Gärten verschwinden, sie produzieren nicht nur Sauerstoff, sondern beeinflussen auch das Kleinklima positiv

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„The New German Style“ – was ist das eigentlich für ein Gartenstil?

Der „New German Style" macht seit einigen Jahren in der Gartenkultur von sich reden. Ausgerechnet die Gartennation Großbritannien hat diesen Begriff geprägt und ist begeistert von der außergewöhnlichen Art, Gärten und Beete anzulegen. So „neu" ist die Idee dahinter allerdings gar nicht.

Der Fokus liegt nicht auf einzelnen Pflanzen, sondern auf üppigen, abwechslungsreichen Beeten, die sich zu jeder Jahreszeit in anderen Farben und Formen zeigen
Der Fokus liegt nicht auf einzelnen Pflanzen, sondern auf üppigen, abwechslungsreichen Beeten, die sich zu jeder Jahreszeit in anderen Farben und Formen zeigen

Der Stil steht in der Tradition der Gärten von Karl Foerster (1874-1970) und beruht größtenteils auf der Gartentheorie von Richard Hansen (1912-2001). Der New German Style folgt allerdings keinen festen Regeln und Formen wie ein Barockgarten. Grundlegend ist lediglich eine naturnahe Gestaltung, bei der Stauden, Gräser und Zwiebelblumen miteinander kombiniert werden, die robust sind und gleiche Standortansprüche besitzen. Welche Pflanzen besonders gut zusammenpassen, wird in sogenannten Sichtungsgärten erprobt. „Dieser praktische und analytische Ansatz zur Gestaltung eines Gartens spiegelt ein wenig die deutsche Mentalität wider", sagt Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Umso überraschender war es sicher für die Briten, dass mit dieser Methode sehr natürliche, dynamische und attraktive Gärten entstehen. Der Fokus liegt nicht auf einzelnen Pflanzen, sondern auf üppigen, abwechslungsreichen Beeten, die sich zu jeder Jahreszeit in anderen Farben und Formen zeigen." Jetzt im Winter bieten Gräser und getrocknete Blütenstände von Stauden interessante Strukturen.

 

Lebensraum Naturgarten

 

Ein Garten ist ein von Menschenhand geschaffener Ort. Das gilt auch für den New German Style, er entspricht jedoch einer wachsenden Sehnsucht nach Natur und einem steigenden Umweltbewusstsein. Denn die gestalteten Gartenszenen, die wie zufällig gewachsen und doch unwirklich dicht und vielseitig aussehen, bieten einen wertvollen Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen und Co. Wo ein Naturteich ist, gesellen sich auch Frösche und Libellen dazu. „In der Gartengestaltung wird die Naturerfahrung immer wichtiger", erklärt Jungjohann. „Viele wollen keinen aufgeräumten Garten, sondern einen geschützten, grünen Raum, in dem sie Blütenduft, Vogelstimmen und im Wind wiegende Gräser genießen können." Landschaftsgärtner kennen die große Bandbreite, die der New German Style mittlerweile beinhaltet. In den letzten Jahren haben namhafte Gartengestalter aus Deutschland, England und den Niederlanden diesen Stil auf vielfältige Weise weiterentwickelt und interpretiert.

 

Montbretie, Zierlauch, Sonnenhut

 

Einige Planer verwenden ausschließlich Pflanzen, die aus einer bestimmten Region stammen, zum Beispiel aus der Prärie Nordamerikas. Daraus entstehen einzigartige Präriegärten. Häufig wird auf die Herkunft der Pflanzen jedoch kein großer Wert gelegt. Entscheidend ist vielmehr, dass die Ansprüche der verschiedenen Arten und Sorten an ihren Lebensraum übereinstimmen - besonders ihr Bedarf an Wasser und Sonnenlicht. Pflanzen die mehrjährig sind, wenig anfällig auf Krankheiten reagieren und dabei Wind und Wetter standhalten, sind hier gefragt. Wenn sie angewachsen sind, brauchen sie im Idealfall nicht mehr als einen Rückschnitt im Frühjahr. Wer schon einmal eine Staudengärtnerei besucht hat, weiß, wie erstaunlich groß die Auswahl an Pflanzen mit diesen Eigenschaften ist. Damit ein Beet harmonisch wirkt, bietet sich eine ruhige Basis aus dezenten Gräsern und Stauden an. Dazwischen lassen sich in jedem Monat zum Beispiel mit Montbretien, Zierlauch, Sonnenhut und anderen farbenfrohen Blüten wechselnde Highlights setzen. Hierbei lohnt es sich, die Beratung eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen. Landschaftsgärtner können vor Ort feststellen, welche Pflanzen zum Standort passen. Auch bei der Gestaltung von Beeten, Teichen und passenden Wegen nutzen die Gartenprofis ihr Know-how und ihre jahrelange Erfahrung.

 

Gewachsene Natürlichkeit

 

Der New German Style setzt sich übrigens auch im öffentlichen Grün durch. Die geringen Kosten für Pflegemaßnahmen sind hier häufig das ausschlaggebende Argument. Aber auch Naturliebhaber freuen sich, wenn auf Verkehrsinseln Staudenbeete entstehen. Private Gartenbesitzer, die sich für das naturnahe Gärtnern interessieren, finden deutschlandweit traditionelle und zukunftsweisende Inspirationen: zum Beispiel im Schau- und Sichtungspark Hermannshof in Weinheim, im Foerster Garten in Postdam oder im Westpark München. In den großzügigen Anlagen breiten sich die Pflanzungen teilweise auf beträchtlichen Flächen aus. Die meisten Pflanz- und Gestaltungsideen des New German Style lassen sich aber auch sehr gut in kleinen Gärten verwirklichen. Weitere Informationen und Landschaftsgärtner vor Ort sind unter www.mein-traumgarten.de zu finden.

Quelle: BGL

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Pflanze, Planung und Pflege: So hat man mehr vom Sommer

Viele Gehölze wie der Große Federbuschstrauch bleiben von Natur aus gut in Form ...
Viele Gehölze wie der Große Federbuschstrauch bleiben von Natur aus gut in Form ...

Hier geht es um Gärten, die zu jeder Jahreszeit gut aussehen, auch im Winter. Durch kluge Planung und Pflege. Viele Gartenbesitzer haben Freude am Pflanzen, Pflegen und Gestalten im Garten und die Bewegung an der frischen Luft tut gut. Doch Garten- und Pflanzenpflege kosten auch Zeit, die nicht jeder hat. Geschickte Gartenplanung, intelligente Technik und pflegeleichte Pflanzen sind dann die Lösung. Übrigens: Garten- und Pflegearbeit ist steuerlich absetzbar

Viele Gehölze bleiben von Natur aus gut in Form und benötigen keinen Rückschnitt. Es gibt sogar Bäume und Sträucher, deren natürliche Schönheit unter Schnittmaßnahmen leiden würde, wie Magnolien (Magnolia), Zaubernüsse (Hamamelis), Federbuschsträucher (Fothergilla), Blumen-Hartriegel (Cornus kousa und C. florida), Lavendelheide (Pieris), Felsenbirnen (Amelanchier) und Zierapfelbäume (Malus).

Das ganze Jahr über schön

Wenn Platz knapp ist und keine ausladend wachsenden, pflegeleichten Gehölze gepflanzt werden können, gibt es interessante Alternativen. Viele Nadelgehölze haben markante Wuchsformen und benötigen keinen Schnitt. Das Sortiment reicht von teppichartig wachsenden Arten und Sorten bis hin zu eindrucksvollen Säulenformen. Weil fast alle Nadelgehölze immergrün sind, bringen sie auch im Winter Farbe und Struktur in den Garten. Mit ihnen lassen sich interessante Effekte erzielen, denn ihr Farbenspektrum umfasst viele Grün-, Blau- und Gelbtöne. Die verschiedenen Wuchsformen tragen ebenfalls zur gestalterischen Vielfalt bei. Mit ihrem immergrünen Nadelkleid verstärken manche die Farbwirkung von Frühlingsblumen mit hellen Blüten wie zum Beispiel Narzissen, deren Blüten vor einem dunklen Hintergrund besonders intensiv leuchten.

Fachwissen nutzen

Andere Pflanzen wie der Kanadische Hartriegel (Cornus canadensis) und das Dickmännchen (Pachysandra) tragen dazu bei, Zeit zu sparen, indem sie den Boden dicht bedecken und so das Keimen unerwünschter Wildkräuter verhindern. Ein Garten kann ein kleiner Mikrokosmos mit ganz unterschiedlichen Standorteigenschaften sein. Wenn die Gehölze und Stauden passend zu den Licht- und Bodenverhältnissen ausgewählt wurden, können sie sich optimal entwickeln und es muss weniger neu gepflanzt werden. Für langfristigen Erfolg mit Bodendeckern und auch mit anderen Gehölzen und Stauden gilt darum grundsätzlich: die richtige Pflanze am richtigen Platz. Im lichten Schatten unter Bäumen zum Beispiel haben es die meisten Blütenpflanzen schwer. Doch einige robuste bodendeckende Stauden wie Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata), die Schaumblüte (Tiarella) und das Frühlingsgedenkemein (Omphalodes verna) können an solchen Standorten dichte Teppiche bilden. Um eine gute Entscheidung zu treffen, lässt man sich deshalb am besten bei der Gehölz- und Staudenauswahl von den Pflanzenspezialisten im Fachhandel beraten.

Schöner sitzen

Auch die Gartengestaltung und moderne Technik helfen, Zeit zu sparen. Mit soliden, gepflasterten Wegen, die nicht nur trittsicher sind, sondern auch so angelegt wurden, dass sie einen guten Wasserabfluss gewährleisten, oder mit Pfaden, auf denen Rindenmulch, Kiesel oder Muscheln liegen, lässt sich der Pflegeaufwand reduzieren. Solche Wege sehen nicht nur gut aus, sie machen auch weniger Arbeit als unbefestigte Wege, die bei Regen rutschig werden und auf denen unerwünschte Wildkräuter leichter keimen. Die Verkleinerung der Rasenfläche durch Beete mit pflegeleichten Gehölzen und Stauden oder durch gepflasterte Sitzecken kann ebenfalls Zeit sparen. Eine kleinere Rasenfläche lässt sich schneller mähen und auf befestigtem Untergrund stehen die Möbel besser als auf Gras. Je nach Himmelsrichtung kann es schön sein, sogar zwei Terrassen zu haben, um so Mittags- und Abendsonne genießen zu können. Wie bei gepflasterten Wegen ist auch bei einer Terrasse ein stabiler Unterbau wichtig, damit keine Steine oder Platten absacken. Solche Arbeiten überlässt man am besten den Experten aus dem Garten- und Landschaftsbau. Sie können auch die Gartenpflege übernehmen und stehen außerdem bei anderen gartengestalterischen Fragen, zum Beispiel zur Bewässerung, mit Rat und Tat zur Seite.

Gartenglück mit Köpfchen

Eine automatische Bewässerung ist aus mehreren Gründen eine sinnvolle Investition. Statt zeitaufwändig mit Schläuchen und Regnern zu hantieren und dabei trotz aller Mühe nicht zu wissen, ob alle Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt sind, kann eine automatische Bewässerung die benötigte Wassermenge mit einem Regensensor zuverlässig ermitteln. Diese ausgefeilte Technik spart nicht nur Zeit, sie trägt auch dazu bei, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Die Leitungen können unterirdisch verlegt werden, damit sie nicht stören und nicht vom Frost beschädigt werden. Mit einer Zeitschaltuhr kann die Bewässerung sogar dann arbeiten, wenn niemand zuhause ist - oder wenn der Gartenbesitzer noch schläft, denn in den frühen Morgenstunden ist die beste Zeit, um die Pflanzen mit Wasser zu versorgen. Dann ist die Verdunstung am geringsten und die Wasserausnutzung am besten. So kann durch die Kombination von moderner Bewässerungstechnik, guter Gartengestaltung und geschickter Pflanzenauswahl ein pflegeleichter Garten entstehen, der das ganze Jahr über Freude bereitet.

Quelle: BGL

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Bewässern auf den Punkt - jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche

Zeiten, Menge und Art der Bewässerung sind entscheidend bei der Pflege von Pflanzen. Von der großflächigen Beregnung bis zur punktgenauen Verteilung – jede Art der Pflanzenbewässerung hat Vorteile. Was genau gibt es bei der richtigen Anwendung zu beachten?

Das Wasser erreicht die Wurzel direkt
Das Wasser erreicht die Wurzel direkt

Bewässerungssysteme ermöglichen selbstständige und effiziente Flächenbewässerungen, präzise und wassersparende Tropfbewässerung für Hecken, Pflanzkübel, Blumenkästen und alle Arten von Beeten – dafür bieten sich Micro-Drip-Systeme an. Es wird mit Hilfe eines Schlauches an den Wasserhahn angeschlossen und bewässert über seine einzelnen Tropfer jede Pflanze ganz gezielt und sparsam. Das Wasser erreicht die Wurzel direkt, die Verdunstung wird minimiert. Hilfreich auch bei grazilen und jungen Pflanzen, die keine Beregnung von oben vertragen.

Mit Regnern große Flächen effizient bewässern

Die Bewässerung von großflächigen Beeten oder dem Rasen ist gut planbar und ideal mit Regnern zu erledigen. So erlaubt Gardena die Bewässerung kleiner und großer Flächen, da sowohl Reichweite als auch Sprengbreite stufenlos eingestellt werden können. In Kombination mit Bewässerungscomputern geht das auch automatisch. Maximale Flexibilität bietet eine Verbindung mit dem smart Water Control, bei dem man mittels smart App auch im Sommerurlaub jederzeit die volle Kontrolle über die Bewässerung hat. Grundsätzlich ist zur Berechnung von Beregnungs-Dauer und -Intervall Pflanzenkenntnis notwendig.

Individuell „per Hand“ für verschiedene Ansprüche

Für viele Gewächse mit unterschiedlichen Ansprüchen ist eine variable Bewässerungslösung von Vorteil. Mit einer Multibrause sind Hobby-Gärtner bestens gerüstet. Sie bieten verschiedene Wasserstrahlformen wie Brausestrahl, Perlstrahl und 9-Punkte-Vollstrahl und eine große Auswahl zur Bewässerung von Flächen, Topfpflanzen sowie gleichzeitig zur effizienten Reinigung in Garten und Haus. Dank stufenloser Wassermengenregulierung kann stets selbst entschieden werden, welcher Durchfluss für welchen Zweck gerade ideal ist.

Zum Einstieg in die Welt des Bewässerns und für individuelle Bewässerungsplanung helfen wir gerne. Einfach fragen.

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Mit Formgehölzen Akzente im Garten setzen

Kugeln, Kegel, Schirme und Säulen - schon in der Antike brachten die Menschen Gehölze in Form, im alten Rom zierten die lebendigen grünen Figuren Innenhöfe und Gärten.

Ran an den Bux – Formschnitt macht Arbeit
Ran an den Bux – Formschnitt macht Arbeit

In der Barockzeit schmückten sie die Parks der Könige. Auch in englischen oder asiatischen Gärten sind Gartenbonsais noch heute wichtige Gestaltungselemente. Kein Wunder, denn sie ziehen alle Blicke auf sich. Eibe, Scheinzypresse, Lebensbaum - Farbschattierungen in hell- oder dunkelgrün - die Vielfalt der Möglichkeiten ist faszinierend - scheint unendlich. Landschaftsgärtner beherrschen es, durch die Kombination von Steinen und den passenden Gehölzarten und -sorten harmonisch anmutende Landschaften zu gestalten.

Pflegetipps: 

Um ihre Form zu behalten, müssen immergrüne Formgehölze mindestens einmal im Jahr geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist von Mitte Mai bis Ende Juni, sie können aber auch noch im August geschnitten werden. Von einem späteren Termin ist abzuraten, weil die frischen Triebe dann noch zu empfindlich sind, wenn der Frost einsetzt. Der Rückschnitt sollte an Tagen mit bedecktem Himmel erfolgen, damit die äußeren Blätter, die sich bisher im Pflanzeninneren befanden, nicht durch ungewohnte, starke Sonneneinstrahlung verbrennen.

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Gut geplant, gut ausgeführt, gut gepflegt im Mai: Platz nehmen und genießen!

Wer will sich da noch ins Wohnzimmer setzen?
Wer will sich da noch ins Wohnzimmer setzen?

Es ist Frühjahr, die Vögel zwitschern. Es ist noch eher kühl und die Sonne wärmt nur im Windschatten. Stellen Sie sich nun vor, wir hätten Mai und es wäre bereits schön warm. Was würden Sie sich für Ihren Garten am meisten wünschen, was Sie bis jetzt noch immer nicht haben und schon länger wollen? Na, wie hätten Sie es denn gern? 

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Ein weihnachtlicher Gruß

Liebe Kunden, liebe Mitarbeiter, Freunde und Kooperationspartner,

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Buchtipp:"Gärtnern im englischen Stil"

Kristin Lammerting wurde die Gartenleidenschaft auf dem elterlichen Hof in die Wiege gelegt. Auf ihren vielen Reisen besuchte sie Gärten auf der ganzen Welt und entdeckte ihre Liebe vor allem zu den englischen Anlagen.

1993 verwirklichte sie in Köln gemeinsam mit ihrem Mann ihren Traum vom eigenen englischen Garten, der seitdem vielfach ausgezeichnet wurde. In diesen gewährt Lammerting in ihrem neuen Praxisbuch „Gärten im englischen Stil" einen umfassenden Einblick. Daneben stellt sie die prägenden Bausteine und Gestaltungselemente englischer Gärten vor: Hecken, Laubengänge, Formschnitt-Gehölze, Mauern, Bögen, Lauben, Wege, Treppen, Beete, Brunnen und mehr. Wie in einem Baukastensystem findet der Leser hier Inspirationen, die zum Nachgestalten im eigenen grünen Reich anregen. „Möchten Sie einen außergewöhnlichen Garten verwirklichen, sollten Sie sich nicht mit Mittelmäßigkeit begnügen, sondern sich jedem Detail mit Liebe, Lust und Engagement widmen. Das ist keine Frage des Geldes, sondern Ihres persönlichen Stils und ästhetischen Empfindens", so Lammerting. „Englische Gartenkunst kann lernen, wer Sinn für Natur und Schönheit hat, sich in seiner Kreativität von guten Vorbildern leiten lässt und es sich einfach zutraut: Just do it!"

Kristin Lammerting
Gärtnern im englischen Stil BLV Buchverlag,
2016, 176 Seiten, 22.6 x 26.9 cm,
221 Farbfotos, 1 Zeichnungen, laminierter Pappband
ISBN 978-3835415768 Preis: € 29,99
(Quelle: GPP)

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Von Hochbeeten, Stufungen und Hangmodellagen

Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren
Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren

Terrassierungen oder der geschickte Einsatz von Hochbeeten sind ein gärtnerisches Gestaltungsmittel etwa für die Definition von Gartenzonen. Wir haben einige solcher Anlagen gebaut. Garten- und Landschaftsbauer kennen sich nicht nur mit Pflanzen gut aus, sie bringen auch schweres Gerät, Erfahrung und Fachwissen mit, die für die Modellierung eines Grundstücks notwendig sind.

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Farbfeuerwerk im Frühling jetzt vorprogrammieren

Die Tage sind deutlich kürzer, die Nächte kälter, die Blätter fallen, der Sommer hat sich hier im Norden längst verabschiedet. Viele Gartenbesitzer bereiten sich jetzt im Herbst darauf vor, ihre grüne Oase winterfest zu machen. Perfekt ist es, wenn gleich mit den anstehenden Pflegearbeiten das nächste Frühjahr vorbereitet wird. Auch wenn keine größeren Aktionen anstehen, der Herbst ist die Zeit, in der die Gärten für das nächste Frühjahr programmiert werden. Wer seine Beete und Rabatte in voller Pracht erstrahlen lassen möchte, sollte rechtzeitig daran denken, Blumenzwiebeln zu pflanzen.

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Unsere Gärten im Herbst ... was ist zu tun?

Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?
Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?

Gerade im Herbst besticht die Natur mit einer Vielzahl an Farben, sie überrascht mit allerlei Schattierungen und Formen: Früchte, Beeren, bunte Blätter, Herbstblüten, fedrige Gräser und bizarre Zweige bieten ein beeindruckendes Bild. Und es gibt viel zu tun. Beispielhaft zeigen wir Kunden-Herbstgärten, wie wir sie gut kennen.

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Buchtipp: „Was Sie schon immer über übers Gärtnern wissen wollten“ von Gabriella Pape

Wir geben sonst nicht so gerne Buchtipps für Selbermach-Bücher. Weil Sie oft vorgeben, man könne als durchschnittlich Begabter alles im Garten selber machen. Wir finden, Frau Pape's Buch macht tatsächlich Lust auf Garten und Gartengeschichten und auf Gartenwissen-Vermehrung. Und sie bricht mit weit verbreiteten Garten-Mythen.

»Expertise trifft Poesie – sehr unterhaltsam!« sagt die Zeitschrift Brigitte zu diesem Buch. Wer mehr weiß, der sieht bekanntlich auch mehr. So macht ihr Buch tatsächlich Lust auf Garten und Gartengeschichten. Und sie beantwortet FAQs auch charmante Art. Etwa:

Wie pflegt man seine Rosenbüsche? Was ist beim Rückschnitt der Rhododendren zu beachten? Wie begrünt man Schattengärten, und warum braucht man für den Buchsbaumschnitt eine sterile Schere? Gabriella Pape zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Gartenexperten Deutschlands. Seit über zwanzig Jahren hat sie sich umfangreiche Kenntnisse auf diesem Gebiet angeeignet. In diesem Buch versammelt sie unterhaltsame und informative Kolumnen, Fragen und Antworten sowie zahlreiche praktische Tipps und macht so Lust aufs Gärtnern. Aus dem Inhalt: Das Jahr beginnt / Frühlingsplanung / Endlich Frühling / Der Sommer kommt / Der Sommer ist da / Im sommerlichen Gartenparadies / Auch im Sommer gibt es immer etwas zu tun / Über Pflanzen / Und langsam kommt der Herbst / Zwiebelblumen / Das Jahr geht zu Ende. Kleines Minus vielleicht: keine Fotos oder ansprechende Begleitskizzen sind zu finden. Wohl, weil es sich um einen Zusammenschnitt ihrer Kolumnen handelt. Trotzdem lohnt der Kauf, finden wir.

Gabriella Pape studierte am größten botanischen Garten Kew Gardens in London und besitzt ein Landschaftsarchitektur-Diplom der Universität Greenwich. Sie ist Mitbegründerin des Gartendesignstudios LANDART in England und wurde u. a. mit der Silvergilt Medaille der Chelsea Flower Show ausgezeichnet. 2008 hat Gabriella Pape die Königliche Gartenakademie in Berlin eröffnet (mehr Infos dazu unter www.koenigliche-gartenakademie.de). Sie veröffentlichte die Bücher ›Gartenverführung‹ und ›Schritt für Schritt zum Traumgarten‹.
Weitere Gartenbuch-Besprechungen unter Gartenbuch-Tipps

Gabriella Pape „Was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten", 176 Seiten, mit zahlreichen einfarbigen Illustrationen, bedruckte Umschlaginnenseiten, Erstmals im Taschenbuch bei DUMONT. ISBN 978-3-8321-6419-5

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Warum wir unseren Kunden jetzt gern zu Automowern raten

Eine Zeit lang galten Automower als Statussymbol. Heute nicht mehr. Wozu auch?
Eine Zeit lang galten Automower als Statussymbol. Heute nicht mehr. Wozu auch?

Rasenmähen nach der Arbeit oder zum Wochenende? Die Profi-Rasenpflegekolonne hat sich angesagt und Sie als Gartenbesitzer wollten eigentlich ihre Ruhe? Und vermutlich regnet es immer genau dann, wenn Sie selber gerade mal Lust und Zeit haben? Schluss damit! Ein Rasenroboter wie der Automower nimmt Ihnen die Mäharbeit ab. Und auch noch das anschließende Entsorgen des geschnittenen Grases. Es wird gemulcht, sehr fein "zerwirbelt" der Grasnarbe wieder zugeführt. Und das Schnitt-Ergebnis ist stets außerordentlich gut. Man hat eine gesündere Grasnarbe mit tollem Schnittbild und stets optimale Länge.

Eine Zeit lang galten Automower als Statussymbol. Der Hauptgrund, weshalb einige unserer Kunden sich für Automower begeistern ist schlichtweg die Ruhe vor Motorlärm und der Wegfall von Rasen-Pflegeeinsätzen, die sich bei größeren Anlagen auf 2-6.000 Euro das Jahr summieren können. Man muss über den Rasen einfach nicht mehr nachdenken. Auf einigen größeren parkähnlichen Arealen oder Flächen mit Niveauunterschieden oder Parzellierungen oder Trennung von Haupt- und Vordergarten sind 3-4 Auto-Mower im Einsatz. Unsere Erfahrung: Bei gesundem, kräftigen Rasen ist die Rasenoptik deutlich besser, der Schnitt präziser und schärfer als bei konventioneller Mäh-Art. Und die Geräte können um Thujen, Zypressen, Buxbäume & Co herummähen und arbeiten auch bei Regen und an Hanglage. Mit Hilfe der Spot-Cutting Funktion ist der Husqvarna Automower zum Beispiel in der Lage festzustellen, ob das Gras in einer vordefinierten Fläche höher ist als beim restlichen Rasen. Diese Stellen werden dann automatisch im Kreis-Modus gemäht, um ein gleichmäßiges Schnittergebnis zu erzielen.

Die Stiftung Warentest schreibt über den Automower 320: „Bestes Mähergebnis im Test. Mäht auch in engen Passagen und Nischen gut. Keine einzige Störung im Praxistest. Keine Probleme an starken Steigungen, bremst sogar bergab. Teuerstes Gerät im Test mit vielen Funktionen, auch für große Rasenflächen geeignet.“ – test 5/2014 Eine My Automower App ermöglicht es unseren Kunden zudem, Ihren Husqvarna Automower® per Smartphone zu programmieren und zu starten, selbst wenn sie nicht zu Hause sind. So lässt der Automower ihnen immer dann eine Nachricht zukommen, wenn der Betrieb unvorhergesehen unterbrochen wurde. Die My Automower® App ist jedoch nicht für alle Husqvarna Automower Modelle verfügbar. Ein Clou ist eine versenkbare Garage für den Automower, die als Akkuladestation und als Schutz für den Mäher dient.

Wenn Sie Fragen haben, einfach fragen. Beste Auswahl und beste Beratung findet sich bei uns im Norden bei Gartentechnik Hansen in Heide www.gartentechnik-hansen.de

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"Garten– der unbeachtete Schatz"

Immobilienwert-Steigerung durch einen gut angelegten und gepflegten Garten, das ist immer wieder ein Thema bei meinen Kunden. Eine professionelle Gartenanlage rechnet sich, renovierte Räume im Haus jedoch verlieren mit jedem Tag der Nutzung an Wert. Ein Garten nicht – ganz im Gegenteil! Sibylle Wilhelm schreibt im Wirtschaftsteil der FAZ:

"Und sie lohnen sich doch, die Zipperlein vom vielen Bücken, Rupfen und Mähen: Ahnen Hobbygärtner schon lange, dass die Arbeit im Garten ihnen rundum guttut, haben nun auch Immobilienbesitzer die Bestätigung, dass ein gepflegter Garten sich auszahlt. Denn der Wiederverkaufswert einer deutschen Wohnimmobilie steigt um durchschnittlich 18 Prozent, wenn der Garten drumherum gepflegt ist, hat die Studie „Global Garden Report 2011“ des schwedischen Gartengeräteherstellers Husqvarna und dessen deutscher Tochtergesellschaft Gardena ergeben. Im internationalen Vergleich beträgt die Wertsteigerung 16 Prozent. Dank des „Garteneffekts“, der hierzulande den Wert einer Immobilie durchschnittlich um 49 000 Euro steigert, bekommt der Hausbesitzer für jeden Euro, den er in seinen Garten investiert, statistisch gesehen 2,60 Euro beim Verkauf zurück. Während die meisten Hausbesitzer bisher die Renovierung von Küche oder Bad als eine der vernünftigsten Investitionen ansehen, zeige die Studie, dass es an der Zeit ist, diese Einstellung zu überdenken, argumentiert Heribert Wettels von Husqvarna Deutschland: „Der Garteneffekt ..."
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Rosten, was das Zeug hält – aber schön ...

Diesen Sichtschutz aus Cortenstahl haben wir heute bei unseren Kunden wiedergesehen. Den haben wir vor genau 7 Jahren eingebaut und er ist von Mercando. Wir finden, der sieht auch im Winter toll aus. Die Kunden sind noch immer begeistert.

Cortenstahl ist ein ganz besonderer Stahl. Wenn er der Witterung ausgesetzt ist, beginnt dieser Werkstoff sein Eigenleben zu entfalten. Farben verändern sich und es entwickeln sich immer wieder neue Bilder. Cortenstahl ist ein legierter Stahl, der durch Zugabe von Kupfer, Chrom und Nickel seine korrosionsbeständigen Eigenschaften erhält. Durch diese Legierung entwickelt sich eine Art Sperrschicht aus festhaftenden Sulfaten und Phosphaten, die vor weiterer Korrosion schützt. Selbst bei der Feuchtigkeitsstufe 4 (sehr lange Feuchtzeiten) ergibt sich bei einer Nutzungszeit von 100 Jahren eine maximale Abrostung von 1,7 mm. Die Ausbildung der Sperrschicht wie hier in den Bildern dauert je nach Witterung bis zu drei Jahren. Mehr erfahren beim Kooperationspartner www.baustofflust.de

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Buchtipp: „Traumhafte Landgärten durch die Jahreszeiten"

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Referenz: Stadthausgarten in Hamburg Harvestehude

Drei Jahre nach Fertigstellung: Die Rosen stehen jetzt in voller Blüte. Für den Werbe-Unternehmer und seine Frau wurde der Vorgarten (80qm) und ein geschützer Garten hinter der Gründerzeit-Häuserzeile (850qm) neu konzipiert.

Neben einer Terrasse sollte es auch einen geschützen Sitzplatz geben, Raum für Tischtennis ebenso wie für Kunst. Eine Gartenbeleuchtung war Teil des Auftrages. Eine Trockenmauer aus Sandstein war als Sitzmauer konstruiert. Auf der Brandmauer zum Nachbarhaus war eine aufwändige Wandbegrünung mit Rosen und Blauregen mit über 6 Metern Höhe zu bauen. Die Hälfte des Gartenraumes ist Rollrasen, alter Baumbestand und Gehölz wurde integriert. Es wurde auch ein ca. 6-7 m hoher Obstbaum gepflanzt, der mühsam per Hand von 6 Mitarbeitern übers Grundstück geschleppt werden mußte. Ein ganze Schulklasse war Beobachter dieser Aktion. Der Kunde hatte schöne Fotos davon gemacht.
Aufwändig war der Transport des gesamten Baumaterials. Boden, Aushub und Pflanzen wurden per Karre durch den Keller des Hauses geschafft. Transportweg zum LKW bis 80 m. Besonderheiten: Rankseilsystem für den Blauregen bis 6 m Höhe. Schöne Pflanzenranksäulen aus Stahl gab es für die Rosen. Die Terrasse wurde aus Polygonalplatten von Porphyr, die Wegungen aus Porphyr Kleinpflaster verlegt. Die Haupttreppe und der Eingang zur Einliegerwohnung wurden neu geschaffen und ebenso mit Porphyrplatten angelegt. Eine Geräte-Überdachung erhielt ein Gründach.

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Der Garten wird bald wach werden, die Ouvertüre kann beginnen

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Haus mit Top-Garten: gern gekauft

Der Inhaber kaufte das Haus wegen des schönen Gartens ...
Der Inhaber kaufte das Haus wegen des schönen Gartens ...

Hier ein Garten in Rellingen, den wir vor 10 Jahren angelegt und auch viele Jahre gepflegt haben... 

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Von dezent bis pompös – das macht Gartengestaltung mit Gräsern

Gräser gehören zu den echten Konstanten des Gartens. Sie imponieren bis in den Winter hinein und geben Beeten auch bei Minusgraden noch Struktur. (Foto: BGL.)
Gräser gehören zu den echten Konstanten des Gartens. Sie imponieren bis in den Winter hinein und geben Beeten auch bei Minusgraden noch Struktur. (Foto: BGL.)

Weltweit gibt es ca. 14.000 Arten von Gräsern. Selbst in Gegenden mit extremen Wetterbedingungen sind sie zu finden. Sie trotzen der Hitze in Wüsten und Steppen, dem Wind an Küsten und auf Dünen sowie der Feuchtigkeit von Sümpfen und Teichen. Ihre Farben- und Formenpracht ist erstaunlich. Und wir gehen gern mit ihnen um. Es gibt Arten mit blauen, roten, weißen und sogar fast schwarzen Halmen und Blättern, einige zeigen sich gestreift, andere wiederum gefleckt. Manche Gräser streben hoch hinaus, andere zieht es eher in die Breite, einige sind schmal, andere flauschig. Spielten Gräser noch vor hundert Jahren bei der Gartengestaltung kaum eine Rolle, werden sie in jüngster Zeit immer beliebter.

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Buchtipp: "Lebendige Gärten im Winter: Winterliche Höhepunkte gestalten" von Iris Ney

Preis/Leistung ist vorbildlich. Impulse für Gartenbesitzer/innen
Preis/Leistung ist vorbildlich. Impulse für Gartenbesitzer/innen

Für viele Gartenbesitzer ist der Winter eine tote Jahreszeit – der Garten scheint ihnen eintönig, deprimierend. Schluss mit der Tristesse – Winterzeit ist die neue Gartenzeit, meint zumindest Autorin Ney. Und das stimmt, meinen wir.

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Machbar: Ein Winter-Wonderland im eigenen Garten

Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu besitzen, weiß, dass der Winter die Gartenlandschaft märchenhaft verwandeln kann. Nie ist die Luft so klar und klirrend wie in der vierten Jahreszeit. Glänzender Raureif verwandelt Stauden und Gräser in fantastische Skulpturen, Hecken wirken durch eine pudrige Schicht Schnee wie eingezuckert und immergrüne Gehölze sehen mit weißen Schneemützen besonders hübsch aus. Aber auch wenn der Garten nicht durch Raureif oder Schnee verzaubert ist, zeigt er sich im Winter mit besonderem Reiz. 


Jetzt im Winter treten Pflanzen ins Rampenlicht, die sonst weniger beachtet werden, weil sie sich nicht mit auffallenden Blüten oder außergewöhnlichen Blättern schmücken. In der Winterzeit gewinnen andere Eigenschaften wie Struktur oder Form an Bedeutung und der Garten steckt voller Überraschungen. Wer dieses Wintermärchen vor der eigenen Haustür erleben möchte, muss schon bei der Gartenplanung den Winteraspekt berücksichtigen und entsprechende Pflanzen auswählen. Wer sich hier fachmännische Hilfe aus dem Garten- und Landschaftsbau holt, ist auf der sicheren Seite, denn die Experten kennen nicht nur Bäume, Gräser, Stauden, Gehölze und Co., sie machen auch Vorschläge, wie sich ein Garten so anlegen lässt, dass er das ganze Jahr über attraktiv ist.

Für ein gelungenes Wintermärchen

Überraschenderweise zeigen sich manche Pflanzen wie die Korea-Tanne (Abies koreana) gerade im Winter von ihrer schönsten Seite. Dieser außergewöhnliche Nadelbaum trägt seinen Festtagsschmuck in Form von violettpurpurfarbenen bis silberblauen Zapfen, die erst im Frühjahr zerfallen. Etwas Besonderes ist auch der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum): Die leuchtend gelben Blüten, die denen der Forsythie ähneln, erscheinen bereits ab Dezember, abhängig von der Witterung. Dieser aus Ostasien stammende Winterblüher bevorzugt einen geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort. Mit seinen biegsamen, grasgrünen Trieben kann er gut an Spaliere gebunden werden und bis zu drei Meter hoch klettern. Einen farblich ruhigen Hintergrund für Stauden und Gräser bilden immergrüne Gehölze, die sich im Winter in ihrer ganzen Schönheit zeigen. Neben Klassikern wie Eiben (Taxus) oder anderen Nadelgehölzen, zum Beispiel der Virginische Säulen-Wacholder (Juniperus virginiana 'Skyrocket'), gibt es auch eine Vielzahl immergrüner Laubgehölze, die dem winterlichen Garten Struktur geben. Insbesondere deren ungewöhnliche Formen sind im Winter sehr auffällig: Die stark gedrehten Zweige der Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa'), der Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana 'Contarta') oder der Korkenzieher-Akazie (Robinia pseudoacacia 'Tortuosa') wirken mit Schnee bedeckt wie mit Puderzucker bestreute Skulpturen und entführen in eine verzauberte Gartenwelt.

Winterliches Leuchtfeuer

Die Zaubernuss (Hamamelis) gehört zu den spektakulären Blütengehölzen, die sich im tiefsten Winter mit duftenden, frostbeständigen Blüten in Gelb, Orange, Kupfer oder auch Rot schmücken. Auch der Winter-Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn') trägt schon früh im Winter, je nach Standort und Witterung, erste Blüten an den blattlosen Zweigen. Seine Hauptblütezeit liegt im März und April. Die Knospen erscheinen in kräftigem Rosa, das nach dem Erblühen immer heller wird. Der starke Duft nach Vanille lässt die Wintertristesse vergessen. Mit ihrer auffallenden Rinde in leuchtenden Farben faszinieren einige Hartriegel-Sorten (Cornus). Der Cornus alba 'Sibirica' besticht durch seine außergewöhnlich gefärbte, intensiv rote Rinde und auch der Gelbholz-Hartriegel (Cornus stolonifera 'Flaviramea') sorgt mit seiner leuchtend hellgelbgrünlichen Rinde im winterlichen Garten für ein Farbenspiel. Besonders eindrucksvoll ist der Cornus 'Midwinter Fire'. Seine Triebe sind an der Sonnenseite leuchtend orangerot. Bei seitlichem Lichteinfall scheint es so, als würden sie glühen. Die wahre Kunst einer gelungenen Gartengestaltung besteht darin, einen Garten so anzulegen, dass er das ganze Jahr über attraktiv ist und der Winter nicht nur als Übergang vom Herbst in den Frühling wahrgenommen wird.

Die Experten für Garten und Landschaft kennen die Möglichkeiten, wie man Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit reizvoll aussehen lassen kann, sei es durch einen fachgerechten Rückschnitt oder eine magische Illumination des „Wintergartens". Bei Garten-Fragen einfach fragen.

(Quelle BGL)

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„The New German Style“ – was ist das eigentlich für ein Gartenstil?

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Reistetipp: Gräser, Stauden und Gehölze – den späten Herbst in Appeltern erleben

Sich in anderen Regionen Gärten anzuschauen, erweitert den Horizont und bringt neue Ideen. So geht es uns und unseren Kunden jedenfalls. Ein Spaziergang durch die Gärten von Appeltern in den Niederlanden bietet jetzt die ganze Bandbreite herbstlicher Schönheit. Bis Ende November hat der Garten-Ideenpark in der Nähe von Nimwegen am Wochenende noch geöffnet. Die Blätter der Bäume leuchten gelb und rot, die weißen Ähren der Gräser bringen helle Lichtreflexe. Dazwischen stehen ausgeblühte Stauden wie eiserne Zinnsoldaten, in taunassen Spinnweben verfangen sich Sonnenstrahlen, und die Teiche und Bäche spiegeln den klaren, blauen Himmel:

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Bald ist das Kalken dran – warum?

Foto: BGL
Foto: BGL

Wenn der Rasen schön grün ist und die Hecken, die Blumen und Solitäre prächtig wachsen, freut sich der Mensch. Alles hängt entscheidend vom Boden ab. Eine regelmäßige Analyse des Bodens klärt darüber auf, was er braucht und ob der pH-Wert des Bodens stimmt. Ein zu saurer Boden kann sich verdichten und die darin wachsenden Pflanzen nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgen. Wie viel Kalk genug sind und was ietzt beim Kalken zu beachten ist, darum geht es hier.

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Pflanzenwissen heute: Wie der Fachmann mit Kontrasten arbeitet

Materialkontrast auf dem Weg (glatt, grob), Komplementär-Farbkontrast und Helligkeitskontrast bei den Pflanzen, Formkontrast rund, flach, strauchig ...
Materialkontrast auf dem Weg (glatt, grob), Komplementär-Farbkontrast und Helligkeitskontrast bei den Pflanzen, Formkontrast rund, flach, strauchig ...

Gartenarchitekten wissen um die Möglichkeiten, einen Garten so zu gestalten, dass über das Gartenjahr vielfältige Effekte entstehen. Sie folgen dabei Gesetzmäßigkeiten, die seit ewige Zeiten herrschen. Sie arbeiten z.B. subtil mit Kontrasten. Mit Materialkontrasten, Farbkontrasten, Lichtkontrasten, Formkontrasten und deren Kombinationen. Es geht um Lebendigkeit, Ausdruck von Fülle, Farbe, um Betonung, Stärkung, um gesteigerte Qualitätsanmutung. Wie, das beschreibt ein Artikel in Mein schöner Garten.

Wir lesen: "Formschnitt ist in vielen Gärten beliebt: Buchs, Stechpalme, Eibe oder Hainbuche werden mit der Schere zu kompakten Kunstwerken wie Kugel, Kegel oder Quader geschnitten. Kombiniert man solche Formgehölze mit natürlich wirkenden und vor allem kleineren Pflanzen, entsteht so Spannung im Garten ... Die Formen werden noch besser betont, wenn man ihnen ausladende Blütenpflanzen wie Tulpen zu Füßen setzt. Im Sommer passt wüchsiger Storchschnabel dazu. ... Kugelige und längliche Blüten sorgen für Spannung im Blumenbeet. Sie sollten zur gleichen Zeit blühen, damit die Kombinationen zur Geltung kommen.Mögliche Traumpaare sind Zierlauch mit Fingerhut, Ball-Hortensie mit Eisenhut, Kugeldistel mit Königskerze, Pompon-Dahlie mit Kerzen-Knöterich, gefüllte Zinnien mit Wiesen-Ehrenpreis oder Sterndolde mit Silberkerze...“  im Original weiterlesen

Die Autorin beschreibt weiter sehr schöne Möglichkeiten. Es wird auch klar, dass dieses Gartenwissen viel Erfahrung erfordert. Die hat der Gartengestalter und der Gartenarchitekt und Planer. Bei Fragen einfach fragen.

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Buchtipp: „Avantgardening, Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern"

Er macht ziemlich viel anders als andere Gärtner und Thorsten Matschiess schießt gegen die Gartenratgeberei, gegen Pflanzenmoden - die allgegenwärtige Hortensie ‘Annabelle‘ geht also gar nicht - und er legt sich mit den Nachahmern von Gartenträumen aus Büchern und Zeitschriften an. (Mehr Garten-Buchtipps hier)

Der Autor, Pflanzenautodidakt von Haus aus, ist ein sehr leidenschaftlicher Gartenmensch geworden und er macht sein eigenes Ding am linken Niederrhein, wo das Klima fast südenglisch ist. Entstanden ist durch genaues Hingucken, gute Pflanzenquellen und durch den Rat erfahrener Gärtner, durch Tun, aber auch durch Lassen, ein ganz besonderer Staudengarten. Das Buch spart nicht an Details und Gartenbildung zum Besseren. Thorsten Matschiess liegt die Gartenkultur am Herzen und er erinnert in seiner rigorosen Meinung ein wenig an den großen, skeptischen Gartenschriftsteller Jürgen Dahl selig, auch er linker Niederrheiner, aber damals mit seinem Garten weiter nördlich zuhause.

„Avantgardening" ist kein Buch für Einsteiger und will es auch nicht sein. Man sollte sich schon ein wenig auskennen mit beispielsweise „Ruderalflora" und sich auch vor „iterativer Dummheit" nicht gleich abschrecken lassen, dann wird man fündig und macht schöne Entdeckungen für das eigene Leben mit und im eigenen Garten. Wer sich bis hierhin nicht mit Stauden beschäftigt hat, wird es nach dem Buch nicht mehr lassen können und er oder sie wird womöglich mit besten Argumenten den Rasen umgraben und Stauden und Gräser pflanzen.

Das Buch ist Teil der neuen „Edition Gartenpraxis" des Ulmer Verlages, die besondere Highlights aus den Bereichen Gartengestaltung, Pflanzenwissen und -verwendung vereint. Die eindrucksvollen Bilder im Buch stammen von Jürgen Becker.

Torsten Matschiess und Jürgen Becker (Foto) Avantgardening 192 Seiten, 24,3 x 24,6 cm, 228 Farbfotos, Flexcover Verlag Eugen Ulmer, 2017 ISBN 978-3-8001-0872-5 Preis: € 29,90  www.matschiess.de

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Neue Wege, neue Stufen und Mauern – Naturstein im Garten mit unserem Know How

Eigene Beispiele: Stufen und Treppen können ein wichtiges Gestaltungselement sein. Sie dienen nicht nur der Überbrückung von Höhenunterschieden oder als kürzestes Verbindung zwischen A und B.
Eigene Beispiele: Stufen und Treppen können ein wichtiges Gestaltungselement sein. Sie dienen nicht nur der Überbrückung von Höhenunterschieden oder als kürzestes Verbindung zwischen A und B.

Um dem eigenen Garten neue Strukturen zu verleihen und das hochindividuell und qualitativ hochstehend, sind Natursteine das ideale Material. Sie gehören für uns zu den ursprünglichsten Baustoffe überhaupt, sind praktisch ewig haltbar und benötigen kaum Pflege.

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Ing. Heinz Scharnweber Garten- und Landschaftsbau GmbH
Geschäftsführer: Jörg Scharnweber
Harbrookweg 10 25494 Borstel-Hohenraden
Tel.: 0 41 01 - 71 30 5 Fax: 0 41 01 - 73 60 9
info@scharnweber-galabau.de
www.scharnweber-galabau.de