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Wir fördern die Drostei in Pinneberg

Wir sind jetzt Fördermitglied der Drostei in Pinneberg. Der Kontakt kam zustande über die Rosengartenfreunde. Die Stiftung Landdrostei hilft dabei, das herrschaftliche Barockgebäude mit kulturellem Leben zu füllen. Staatliche Zuschüsse und Spenden von Institutionen, Privatpersonen und Firmen wie uns machen dies erst möglich. www.drostei.de

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Das sind die vier Voraussetzungen fürs Garten-Glück

Ein Garten braucht Pflanzen, die in die Höhe wachsen. Mit pflegeleichten Sorten klappt es. Foto: GPP
Ein Garten braucht Pflanzen, die in die Höhe wachsen. Mit pflegeleichten Sorten klappt es. Foto: GPP

Googelt man die beiden Wörter Glück und Garten, so erscheinen allein in deutscher Sprache über sechs Millionen Treffer. Ganze Bücherregale lassen sich mit Buchtiteln, die das Garten-Glück auf die Schnelle verheißen, füllen. Meist haben viele Besitzer mit ihrem Garten mehr Mühe als Freude. Das muss nicht sein, finden wir.

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Farbfeuerwerk im Frühling ist vorprogrammiert

Die Tage sind deutlich kürzer, die Nächte kälter, die Blätter fallen, der Sommer hat sich hier im Norden längst verabschiedet.   Viele Gartenbesitzer bereiten sich jetzt im Herbst darauf vor, ihre grüne Oase winterfest zu machen. Perfekt ist es, wenn gleich mit den anstehenden Pflegearbeiten das nächste Frühjahr vorbereitet wird. Auch wenn keine größeren Aktionen anstehen, der Herbst ist die Zeit, in der die Gärten für das nächste Frühjahr programmiert werden. Wer seine Beete und Rabatte in voller Pracht erstrahlen lassen möchte, sollte rechtzeitig daran denken, Blumenzwiebeln zu pflanzen.

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Hin!: Farbfeuerwerk in Appeltern – 200 Schaugärten zeigen den Herbst

Wer meint, ein Garten sei nur im Frühling und im Sommer attraktiv, tut dem Herbst unrecht. Auch dieser Jahreszeit wohnt ein Zauber inne, dem man sich nur schwer entziehen kann. „Der Herbst ist das farbenprächtige Finale des Gartenjahres. Zu dieser Zeit gibt die Pflanzenwelt noch einmal alles", hebt Ben van Ooijen hervor. Der Niederländer ist Landschaftsgärtner und Eigentümer des größten Schaugartenparks Europas: den Gärten von Appeltern.

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Haus mit Top-Garten: gern gekauft

Ich habe heute einen Garten in Rellingen besucht, den wir vor 7 Jahren angelegt und auch viele Jahre gepflegt haben... 

Der neue Besitzer ist begeistert von der Anlage. Er sagt, er habe das Haus dort vor allem wegen des schönen Gartens gekauft. Die Terrassenplatten sind aus Sandstein und das Pflastermaterial ist Camparta Porphyr. Hier sind ein paar Fotos:

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Grün oder grau? Das ist hier die Frage! Wie ein Wohnpsychologe den Vorgarten sieht

Die meisten Menschen müssen mindestens zweimal täglich ihren Vorgarten passieren und ihn entweder ignorieren und ertragen.
Die meisten Menschen müssen mindestens zweimal täglich ihren Vorgarten passieren und ihn entweder ignorieren und ertragen.

„Single-Frau wählt Single-Mann und schaut sich seine Wohnung an.“ Unter diesem Titel hat der Münchner Wohnpsychologe Uwe Linke ein Buch geschrieben, das einen interessanten Zusammenhang beleuchtet: Wie wir uns einrichten oder kleiden, welchen Sport wir treiben, welche Musik wir hören … all das ist Ausdruck unserer Persönlichkeit.

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Garten mit Pool, der mit dem Kran kam

Passend zur Hitze ein coole Poolgeschichte: 

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Von Hochbeeten, Stufungen und Hangmodellagen

Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren
Mit Terrassieren den Hang aufnehmen und definieren

Terrassierungen oder der geschickte Einsatz von Hochbeeten sind ein gärtnerisches Gestaltungsmittel etwa für die Definition von Gartenzonen. Wir haben einige solcher Anlagen gebaut. Garten- und Landschaftsbauer kennen sich nicht nur mit Pflanzen gut aus, sie bringen auch schweres Gerät, Erfahrung und Fachwissen mit, die für die Modellierung eines Grundstücks notwendig sind.

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Buchtipp: „Outdoor Living – Bezaubernde Styling-Tipps für Terrasse und Garten"

In diesem Buch zeigt Selina Lake, dass fantasievolle Raumgestaltung auch außerhalb der eigenen vier Wände funktioniert. Ob großer Garten oder kleine Terrasse, Baumhaus oder Zelt: 

Hier finden Sie Tipps und Ideen, wie Sie Ihre Freiluft-Wohnzimmer mit Textilien, Möbeln, Blumen und stimmungsvoller Beleuchtung in ein kleines Paradies verwandeln können – zum Essen, zum Feiern oder einfach zum Relaxen. Man soll die Feste ja feiern wie sie fallen – und am schönsten sind Sie natürlich im Sommer. Wenn man das Fest ins Freie verlegen kann, bieten sich wunderbare Möglichkeiten für Styling und Dekoration. Es sind immer die Details, die z.B. eine Party zu etwas Besonderem machen. Auszug:

"Hängen Sie zur Begrüßung der Gäste Flatterbänder aus Gold- und Silberfolie in den Eingang. Ich habe zusätzlich pastellfarbene Bänder und Papier-Pompons festgebunden. So eine romantische Dekoration passt zu Verlobungen, Hochzeiten oder Geburtstagen und gibt einen tollen Hintergrund für Fotos ab. Pompons aus Seidenpapier sind ganz leicht zu basteln, im Internet finden Sie die Anleitungen. Für meine Hochzeitsfeier habe ich viele an der Decke des Saals aufgehängt. Ein großer Krug mit Blumen ist eine schöne Begrüßung. Um ihn anzuheben, habe ich ihn auf einen kopfüber gedrehten Zinkeimer gestellt. Wimpel gehören unbedingt zu einem Gartenfest. Sie sind überall zu bekommen, aber Sie können sie auch selbst nähen. Hängen Sie eine Wimpelkette vor den Eingang, um die Gäste schon bei ihrer Ankunft in Feierstimmung zu versetzen. Zu meiner Hochzeit habe ich das Kirchenportal mit weißen Wimpeln geschmückt. Ist diese Girlande aus Papierfransen nicht hübsch? Es müssen schließlich nicht immer Wimpel oder Luftballons sein. Ein selbst gemachtes „Willkommen“-Schild ist eine nette Begrüßung für die Gäste. Malen Sie den Schriftzug auf ein Brett, schreiben Sie mit Kreide auf eine Tafel, oder nähen Sie Buchstaben aus gemusterten Stoffen auf weißen Stoff"

Selina Lake, 160 Seiten mit zahlreichen Farbfotos
Format: 22 x 26 cm, Hardcover Preis: 22.95 € (D)
ISBN: 978-3-512-04053-5 Busse Collection

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Samstag: Rosen- und Pflanzenmarkt im Rosenpark Pinneberg 10-17 Uhr

Am besten kommt man vom Bahnhof aus, geht durch den Stadtwald und folgt den Schildern
Am besten kommt man vom Bahnhof aus, geht durch den Stadtwald und folgt den Schildern

Wieder schönes Markttreiben zwischen duftenden Rosen ... Am Samstag den 23. Juni 18 von 10-17 Uhr ist Rosen- und Pflanzenmarkt im Rosengarten Pinneberg (Nähe Bahnhof). Neben allerlei Pflanzen kann man hier schöne Dekoration und fantasievolle Kunst entdecken und erwerben. Am besten kommt man vom Bahnhof aus, geht durch den Stadtwald und folgt den Schildern.

Im Rosenpark in der Nähe des Pinneberger Bahnhofes gibt es leise Töne, duftender Kaffee und leckere Speisen. Marktgeschehen zwischen Kunst, Kunsthandwerk, allerlei Schönem und all den Rosen in voller Blüte und ihren betörenden Düften! Wer kommt? Wir sind da, weil wir den Verein ideell und ganz praktisch seit Jahren unterstützen. Der Pinneberger Rosengarten wurde 1935 als Schaugarten für die weltberühmten und schon damals weltweit exportierten Holsteiner Rosenzüchtungen eingeweiht und sehr bald von der Bevölkerung als Stadtpark angenommen. Er war in den späten zwanziger Jahren als ein Reformgarten im formalen architektonischen Stil der 1930iger Jahre entworfen worden. Bänke, berankte Pergolen, Stelen und Lauben in schönstem Art-Deco-Stil der Zeit verbanden harmonisch seine unterschiedlichen Gartenräume. Nur 6 Jahre nach Eröffnung verwandelten die Pinneberger den Rosengarten im 2. Weltkrieg zur Selbstversorgung in einen Kartoffelacker.

1950 entstand im aufblühenden Pinneberg der Rosengarten in neuem Gewand wieder als Stadtpark der Pinneberger. Der Pinneberger Rosengarten ist in ganz Schleswig-Holstein der einzige, der noch in seiner ursprünglichen architektonischen Grundstruktur erhalten ist. Deshalb steht er unter Denkmalschutz! Vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein wurde er 2013 als Kulturdenkmal in das Denkmalbuch des Landes aufgenommen. Diese Anerkennung des Rosengartens erfolgte mit Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Freundeskreis Rosengarten Pinneberg e.V.“. Gemeinsam wird der Rosengarten behutsam im Sinne der ursprünglichen Anlage weiterentwickelt. Hier glücken klar organisiertes, zielorientiertes Bürgerengagement und vertrauensvolle Zusammenarbeit auch mit der Stadt zum Wohle aller Pinneberger. Interessante Einblicke in die großartige Geschichte der Holsteiner Rosenzüchter bleiben durch den Rosengarten lebendig.

Mehr im Web: www.rosengarten-pinneberg.de

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Wir waren auf der Rhodo 2018 in Bad Zwischenahn

 Schöne Gärten sind nun einmal unsere Leidenschaft, und deshalb schauen wir uns auch gerne Gartenanlagen, Parks und Ausstellungen zu diesem Thema an.

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Begeistert: Neues Mittel gegen Beläge auf Naturstein, Beton, Glas und Holz

Wir werden oft gefragt, wie man Naturstein frei von grünen Belägen hält, insbesondere Sandstein. Oder Terrassen-Holzflächen, Stege, Stufen und Brücken. Probleme machen auch immer wieder Beton und solche glatten Materialien, die schattig und feucht liegen. Es gibt verschiedene Mittel gegen Algen und Flechten am Markt. Ein für uns weit überragendes und natürliches stellen wir hier vor. Es gibt es noch nicht im Handel, wir haben es und sind schwer begeistert.

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Wenn sich die KiTa freut ...

Letzte Pflanzarbeiten an der KiTa und um die Rasensaat kümmern, dann ist es rund und der Sommer kann kommen
Letzte Pflanzarbeiten an der KiTa und um die Rasensaat kümmern, dann ist es rund und der Sommer kann kommen

Die Kinder schauen schon neugierig aus den Fenstern der Kindertagesstätte. Alle in einer Reihe. Funkeln in den Augen. Bald ist es soweit. Die Sonne scheint und der neue Spielplatz ihrer KiTa ist fertig.

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"Garten– der unbeachtete Schatz"

Immobilienwert-Steigerung durch einen gut angelegten und gepflegten Garten, das ist immer wieder ein Thema bei meinen Kunden. Eine professionelle Gartenanlage rechnet sich, renovierte Räume im Haus jedoch verlieren mit jedem Tag der Nutzung an Wert. Ein Garten nicht – ganz im Gegenteil! Sibylle Wilhelm schreibt im Wirtschaftsteil der FAZ:

"Und sie lohnen sich doch, die Zipperlein vom vielen Bücken, Rupfen und Mähen: Ahnen Hobbygärtner schon lange, dass die Arbeit im Garten ihnen rundum guttut, haben nun auch Immobilienbesitzer die Bestätigung, dass ein gepflegter Garten sich auszahlt. Denn der Wiederverkaufswert einer deutschen Wohnimmobilie steigt um durchschnittlich 18 Prozent, wenn der Garten drumherum gepflegt ist, hat die Studie „Global Garden Report 2011“ des schwedischen Gartengeräteherstellers Husqvarna und dessen deutscher Tochtergesellschaft Gardena ergeben. Im internationalen Vergleich beträgt die Wertsteigerung 16 Prozent. Dank des „Garteneffekts“, der hierzulande den Wert einer Immobilie durchschnittlich um 49 000 Euro steigert, bekommt der Hausbesitzer für jeden Euro, den er in seinen Garten investiert, statistisch gesehen 2,60 Euro beim Verkauf zurück. Während die meisten Hausbesitzer bisher die Renovierung von Küche oder Bad als eine der vernünftigsten Investitionen ansehen, zeige die Studie, dass es an der Zeit ist, diese Einstellung zu überdenken, argumentiert Heribert Wettels von Husqvarna Deutschland: „Der Garteneffekt ..."
Weiterlesen im FAZ Originalbeitrag

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Das war die Giardina ‘18 – eine Nachbetrachtung

Sein im GaLaBau Paradies
Sein im GaLaBau Paradies

Wieder war die Vorfreude auf den Besuch der Fachmesse Giardina in Zürich sehr groß, dieser Winter war lang genug. Letztes Jahr war ich motiviert und voller Eindrücke und mit Tatendrang in die norddeutsche Tiefebene zurückgekehrt. Die Wirkung dieser Messe ist für mich wieder eine ganz starke.

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Auf zur Giardina 18 – Schönstes sehen, Gartentrends ausloten, Kollegen und Anbieter treffen

Leitthemen: "Große Wirkung auf wenig Raum" und “Ausseneinrichtung, Wohnen im Garten"
Leitthemen: "Große Wirkung auf wenig Raum" und “Ausseneinrichtung, Wohnen im Garten"

Für uns als Firma, die sich seit mehreren Generationen mit Gartengestaltung und dem Bau von Gärten beschäftigt, steht ein wichtiger Termin an: der Besuch der Giardina in Zürich Sie läuft vom 14.-18. März und zählt zu Europas führenden Indoor-Veranstaltungen rund um das Leben im Garten. Die bedeutendsten Anbieter der Branche präsentieren jetzt zum Frühlingsbeginn auf rund 30'000 m2 neue Produkte, kreative Lösungen und die kommenden Trends in der Gartengestaltung. Wir haben uns mal etwas auf der Website und der Vorankündigung umgeschaut. Hier etwas Informationen darüber, was uns erwartet:

 

Ich fahre immer sehr gerne dorthin, um mir Inspiration, Ideen und Anregungen zu holen. Es macht mir sehr viel Freude, dort die Schaugärten der Kollegen aus der Schweiz zu bestaunen und mit den Fachleuten in Kontakt zu sein. Die Qualität und das allgemeine Niveau sind dort sehr sehr hoch. Man spürt die Freude der Besucher und auch die der Aussteller an allem, was schöne Gärten ausmacht. Es gibt dieses Jahr zwei Leit-Themen:

"Große Wirkung auf wenig Raum" und "Ausseneinrichtung: Wohnen im Garten"


Es stimmt schon: Ob auf Grundstücken im urbanen Umfeld, an Hanglagen oder in Stadt- und Nischengärten mit wenig Fläche – heute stehen wir Gartenbauer vor der Herausforderung, auch kleine, verwinkelte Flächen in Gärten zu verwandeln, wo Ruhezonen mit Feuerplatz, Gemüsebeete, Wasserflächen und Wellnesszonen Platz finden. Die Giardina feiert 2018 ihre 20. Messe mit einem Blick in die Zukunft: Renommierte Gartenbauer beschäftigen sich mit dem aktuellen Thema der effizienten Raumnutzung und zeigen auf, wie auch auf wenig Raum eine grosse Wirkung erzielt wird. Mit sorgfältiger Planung, durchdachter Bepflanzung und natürlich unterteilten Zonen.

Hier Zürcher Bilder zum Leit-Thema vergrößern:

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So macht der Garten glücklich – sich Inspirationen holen

In Appeltern gibt es viele interessante Inspirationsgärten zu erleben...
In Appeltern gibt es viele interessante Inspirationsgärten zu erleben...

Wie der Garten nun wirklich glücklich macht, das versucht Ben van Ooijen, der Gründer der niederländischen Gärten von Appeltern, seit drei Jahrzehnten zu vermitteln. Auf einige wenige Punkte bei der Gartengestaltung kommt es an: 

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Gartenfilme auf YouTube: Künstlergärten

Es gibt eine interessante Serie von Filmen über Gärten von Künstlern. Ein schönes Kontrastprogramm zu gängigen Gartenfilmen. Hier lernt man die Menschen hinter den Gärten kennen, ihre Herangehensweise und Lebensart. Hier 5 von 5 Teilen. 

Es gibt kaum jemanden, der nicht am Wochenende zur Rosenschere oder zur Gartenkralle greift. Der Garten gilt aber auch als Inbegriff der Schöpfung: Als solcher fasziniert er viele zeitgenössische Künstler und reflektiert ihren Schaffensprozess. Die Dokumentation porträtiert internationale Künstler und ihr Verhältnis zu ihren Gärten: die in New York lebende feministische Künstlerin Ghada Amer, den japanischen Modedesigner Kenzo Tanaka, die expressionistische Malerin Xenia Hausner sowie den schottischen Architekten Charles Jencks.

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Sonne!: Heute zur Arbeitsbesprechung auf Sylt

Heute bin ich auf Sylt zur Arbeitsbesprechung mit Maurice Morell. Es geht um Ausrichtung unserer Firma, um Kommunikation und Marketing und mehr. 

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Der Garten wird wach, die Ouvertüre beginnt

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Buchtipp: “Die großen Gärtner" von Stephen Anderton

Stephen Anderton ist Journalist, Autor und Moderator. Er arbeitet seit vielen Jahren im Ressort Garten und Gärtnern bei der „Times" und schreibt für Magazine wie „Gardens Illustrated" oder „Country Life". Darüber hinaus beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit dem Erhalt und der Restaurierung historischer Gärten. In seinem jetzt auf Deutsch erschienen Buch „Die großen Gärtner" wirft er einen Blick auf 500 Jahre Gartengeschichte und porträtiert 40 historisch interessante Botaniker, Gartengestalter und -künstler aus 13 Ländern.

Anderton zeigt auf, wie aus ganz unterschiedlichen Lebenshintergründen kulturelle Meisterwerke wie Versailles, Wörlitz, der englische Landschaftsgarten von Stourhead oder der New Yorker Central-Park entstanden und macht deutlich: Gartenanlagen und Parks werden von Menschen gestaltet, die nicht nur den Zeitgeist vertreten, sondern vor allem aus ganz persönlichen Gründen dem Thema Garten ihre Handschrift verleihen wollen.

Roberto Burle Marx (1909-1994) beispielsweise ist einer der berühmtesten Garten- und Landschaftsarchitekten Südamerikas, überhäuft mit internationalen Auszeichnungen und Aufträgen aus der ganzen Welt. Er kennt keine in rechtwinklig symmetrischen Formen verwurzelten Traditionen, wie die Gärten der nördlichen Hemisphäre. Seine Anlagen sind völlig anders, freier, lebendiger, kurviger und fröhlicher. Rio der Janeiro ist heute eine lebende Galerie seines Wirkens.

Lawrence Johnston (1871-1958) wurde als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren und nahm nach seinem Studium in Cambridge die englische Staatsbürgerschaft an. Er entwarf den Garten Serre de la Madone in Menton und den berühmten Hidcote Manor Garden, der heute zu den bekanntesten Anlagen der Welt gehört und jedes Jahr unzählige Besucher anzieht. Da Johnston sowohl die Kunst des Gartendesigns beherrschte als auch ein ausgesprochener Pflanzenkenner war, gelang es ihm ganz besondere Pflanzungen anzulegen, um damit neue Gartenräume entstehen zu lassen.

Wen Zhengming (1470-1559) war ein Sprössling einer privilegierten, chinesischen Familie während der Ming-Dynastie, beruflich aber selbst nicht sonderlich erfolgreich. Erst im Alter von 56 Jahren - bereits im Ruhestand - begann er eine Karriere als Künstler. Als Vertrauter erhielt er Zugang zu den neu angelegten Gärten eines Politikers, die er immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln zeichnete. Diese Gemälde wurden im Laufe der nächsten Jahrhunderte vielfach kopiert und geben uns heute noch Einblick in die chinesischen Gartenanlagen jener Zeit. Diese und viele weiteren historischen Abbildungen - Stichen, Skizzen, Plänen und Fotografien - machen „Die großen Gärtner" zu einem wahren Schatz für alle Gartenliebhaber.

Stephen Anderton Die großen Gärtner Deutsche Verlags-Anstalt DVA, 2017 304 Seiten, 18,6 x 24,6 cm, ca. 230 farbige Abbildungen, gebunden ISBN 978-3421040855 Preis: € 34,95

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Machbar: Ein Winter-Wonderland im eigenen Garten

Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu besitzen, weiß, dass der Winter die Gartenlandschaft märchenhaft verwandeln kann. Nie ist die Luft so klar und klirrend wie in der vierten Jahreszeit. Glänzender Raureif verwandelt Stauden und Gräser in fantastische Skulpturen, Hecken wirken durch eine pudrige Schicht Schnee wie eingezuckert und immergrüne Gehölze sehen mit weißen Schneemützen besonders hübsch aus. Aber auch wenn der Garten nicht durch Raureif oder Schnee verzaubert ist, zeigt er sich im Winter mit besonderem Reiz. 


Jetzt im Winter treten Pflanzen ins Rampenlicht, die sonst weniger beachtet werden, weil sie sich nicht mit auffallenden Blüten oder außergewöhnlichen Blättern schmücken. In der Winterzeit gewinnen andere Eigenschaften wie Struktur oder Form an Bedeutung und der Garten steckt voller Überraschungen. Wer dieses Wintermärchen vor der eigenen Haustür erleben möchte, muss schon bei der Gartenplanung den Winteraspekt berücksichtigen und entsprechende Pflanzen auswählen. Wer sich hier fachmännische Hilfe aus dem Garten- und Landschaftsbau holt, ist auf der sicheren Seite, denn die Experten kennen nicht nur Bäume, Gräser, Stauden, Gehölze und Co., sie machen auch Vorschläge, wie sich ein Garten so anlegen lässt, dass er das ganze Jahr über attraktiv ist.

Für ein gelungenes Wintermärchen

Überraschenderweise zeigen sich manche Pflanzen wie die Korea-Tanne (Abies koreana) gerade im Winter von ihrer schönsten Seite. Dieser außergewöhnliche Nadelbaum trägt seinen Festtagsschmuck in Form von violettpurpurfarbenen bis silberblauen Zapfen, die erst im Frühjahr zerfallen. Etwas Besonderes ist auch der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum): Die leuchtend gelben Blüten, die denen der Forsythie ähneln, erscheinen bereits ab Dezember, abhängig von der Witterung. Dieser aus Ostasien stammende Winterblüher bevorzugt einen geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort. Mit seinen biegsamen, grasgrünen Trieben kann er gut an Spaliere gebunden werden und bis zu drei Meter hoch klettern. Einen farblich ruhigen Hintergrund für Stauden und Gräser bilden immergrüne Gehölze, die sich im Winter in ihrer ganzen Schönheit zeigen. Neben Klassikern wie Eiben (Taxus) oder anderen Nadelgehölzen, zum Beispiel der Virginische Säulen-Wacholder (Juniperus virginiana 'Skyrocket'), gibt es auch eine Vielzahl immergrüner Laubgehölze, die dem winterlichen Garten Struktur geben. Insbesondere deren ungewöhnliche Formen sind im Winter sehr auffällig: Die stark gedrehten Zweige der Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa'), der Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana 'Contarta') oder der Korkenzieher-Akazie (Robinia pseudoacacia 'Tortuosa') wirken mit Schnee bedeckt wie mit Puderzucker bestreute Skulpturen und entführen in eine verzauberte Gartenwelt.

Winterliches Leuchtfeuer

Die Zaubernuss (Hamamelis) gehört zu den spektakulären Blütengehölzen, die sich im tiefsten Winter mit duftenden, frostbeständigen Blüten in Gelb, Orange, Kupfer oder auch Rot schmücken. Auch der Winter-Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn') trägt schon früh im Winter, je nach Standort und Witterung, erste Blüten an den blattlosen Zweigen. Seine Hauptblütezeit liegt im März und April. Die Knospen erscheinen in kräftigem Rosa, das nach dem Erblühen immer heller wird. Der starke Duft nach Vanille lässt die Wintertristesse vergessen. Mit ihrer auffallenden Rinde in leuchtenden Farben faszinieren einige Hartriegel-Sorten (Cornus). Der Cornus alba 'Sibirica' besticht durch seine außergewöhnlich gefärbte, intensiv rote Rinde und auch der Gelbholz-Hartriegel (Cornus stolonifera 'Flaviramea') sorgt mit seiner leuchtend hellgelbgrünlichen Rinde im winterlichen Garten für ein Farbenspiel. Besonders eindrucksvoll ist der Cornus 'Midwinter Fire'. Seine Triebe sind an der Sonnenseite leuchtend orangerot. Bei seitlichem Lichteinfall scheint es so, als würden sie glühen. Die wahre Kunst einer gelungenen Gartengestaltung besteht darin, einen Garten so anzulegen, dass er das ganze Jahr über attraktiv ist und der Winter nicht nur als Übergang vom Herbst in den Frühling wahrgenommen wird.

Die Experten für Garten und Landschaft kennen die Möglichkeiten, wie man Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit reizvoll aussehen lassen kann, sei es durch einen fachgerechten Rückschnitt oder eine magische Illumination des „Wintergartens". Bei Garten-Fragen einfach fragen.

(Quelle BGL)

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Gut geplant, gut ausgeführt, gut gepflegt im Mai: Platz nehmen und genießen!

Wer will sich da noch ins Wohnzimmer setzen?
Wer will sich da noch ins Wohnzimmer setzen?

Es ist Herbst/Winter. Stellen Sie sich vor, wir hätten Mai und es wäre bereits schön warm. Was würden Sie sich für Ihren Garten am meisten wünschen, was Sie bis jetzt noch immer nicht haben und schon länger wollen? Na? Die meisten Menschen erleben den frühen Sommer als die beste Zeit für den lauschigen Abend im Garten. Das gilt nicht nur für die Terrasse, die offensichtlich Verlängerung des Wohnraumes ist. Auch die lauschigen Sitzplätze unter einer zugewachsenen Pergola oder die hinter der "Dornröschenhecke" versteckte Idylle haben in diesen Tagen höchsten Zulauf. Man munkelt, dass es draußen einfach schöner sei als in den vier Wänden, die uns schon den ganzen Winter beengt haben. Hier weht ein leichter Windhauch, duften Blüten, rascheln Vögel in den Büschen ... "Kennen Sie das Land, wo die Zitronen blühen?"

Es heißt, mit attraktiven, bequemen Gartenmöbeln könnte es ein netter Freiluftabend werden. Stimmt! Allerdings machen die Möbel allein den Sitzplatz noch nicht aus. Vielmehr sollte das Ambiente harmonisch abgestimmt sein. Dazu gehört die gesamte Gestaltung des Gartens, der Wege, des Ortes und die Auswahl der passenden Pflanzen. Ob mitten in duftender Blütenpracht, auf einer lauschigen Bank im Schutz einer Hecke oder unter dem beschirmenden Blätterdach eines frei stehenden Baumes - es gibt viele Möglichkeiten, sich den Sitzplatz seiner Träume gestalten zu lassen!

Kleiner Aufwand - große Wirkung

Terrassen, Wege und Plätze sind lange Zeit dominierende Elemente. Sie müssen sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Bodenbeläge erfordern viel Materialkenntnis und maßgenaues Arbeiten. Wichtig ist etwa ein ausreichendes Gefälle von Flächen und Treppen, damit z.B. bei Regen keine Pfützen stehen bleiben. Baufehler führen nicht nur zu unansehnlichen Blickfängen, sie können auch Funktion, Stabilität und Dauerhaftigkeit von Mauerwerken und Belägen ernsthaft gefährden. Wo die Topographie des Gartens es ermöglicht, bietet sich vielleicht ein exponierter Sitzplatz auf einer erhöhten Terrasse an. Oder umgekehrt gibt ein tiefer gelegter Sitzplatz das Gefühl eines umfriedeten Raumes - und das unter freiem Himmel. Eine Trockenmauer aus Natursteinen, die den Senkgarten umgibt, kann bei Bedarf auch als zusätzliche Sitzfläche dienen. Eine Laube mit festem Dach ermöglicht das Erleben von Natur auch bei frühsommerlichen Regenschauern, wenn die Erde so herrlich duftet, ... pfeifen Sie auf den Regen! Auf gepflasterten Wegen findet man auch zu später Stunde trockenen Fußes zurück ins häusliche Nest. Man muss ja nicht jede Nacht draußen bleiben!

Wie hätten Sie´s denn gerne?

Einsamer Sitzplatz oder Treffpunkt? Für jeden Abend oder nur sonntags? Verschiedene Materialien haben nicht nur optisch unterschiedliche Wirkung. Eine gepflasterte Natursteinfläche speichert die Wärme des Tages und ist leicht zu pflegen. Aber auch mit einem Hartholzboden ist eine stimmungsvolle und pflegeleichte Terrasse zu verwirklichen. Mögen Sie Treppen, Hochbeete, Rabatten? Bevorzugen Sie klare Strukturen, oder setzen Sie eher auf natürliche, fließende Übergänge und scheinbar wild wachsende Natur? Was die Typberatung in der Kosmetik bietet, ist auch für den Garten hilfreich: Hier ist es der Rat des Landschaftsgärtners. Zur Gestaltung von Terrassen, Plätzen und Wegen stehen vielfältige Materialien zur Verfügung. Gartenplanung, Gartenanlage und regelmäßige Gartenpflege aus kompetenter Hand sind gefragt. Schließlich sollen Platten und Pflaster auch noch nach Jahrzehnten plan liegen und nicht nach kurzer Zeit zu den sprichwörtlichen Stolpersteinen werden.

Wohlgemerkt: Jeder gestaltete Garten ist ein Eingriff in die Natur. Wo dies harmonisch geschieht, ist das Wohlfühlen garantiert. Denn, wo Natur souverän gestaltet wird, entsteht Gartenkultur. Dann aber macht es gleich doppelt Spaß, den Garten zu genießen und ihn zu zeigen. Vom Lieblingssitzplatz im Garten geht eine Anziehungskraft aus, die durch nichts zu ersetzen ist. Die Erfahrung lehrt, dass Gartenfeste auf ganz unterschiedliche Weise gefeiert werden können - traumhaft zu zweit oder in größerer Runde - mit einem individuell geplanten Garten haben Sie alle Möglichkeiten. Ob Naturstein, Beton, Holz oder Metall, eingebettet in ein Blütenmeer aus Rosen, Stauden oder am Wasser, die Kunst der fachgerechten Gartenanlage mit einem anmutigen Sitzplatz ist eine Herausforderung für jeden Landschaftsgärtner. Und dann: Setzen Sie sich ganz entspannt in Ihren Garten!

Quelle: BGL

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Pflanze, Planung, Pflege: So hat man mehr vom Sommer

Viele Gehölze wie der Große Federbuschstrauch bleiben von Natur aus gut in Form ...
Viele Gehölze wie der Große Federbuschstrauch bleiben von Natur aus gut in Form ...

Hier geht es um Gärten, die zu jeder Jahreszeit gut aussehen, auch im Winter. Durch kluge Planung und Pflege. Viele Gartenbesitzer haben Freude am Pflanzen, Pflegen und Gestalten im Garten und die Bewegung an der frischen Luft tut gut. Doch Garten- und Pflanzenpflege kosten auch Zeit, die nicht jeder hat. Geschickte Gartenplanung, intelligente Technik und pflegeleichte Pflanzen sind dann die Lösung. Übrigens: Garten- und Pflegearbeit ist steuerlich absetzbar

Viele Gehölze bleiben von Natur aus gut in Form und benötigen keinen Rückschnitt. Es gibt sogar Bäume und Sträucher, deren natürliche Schönheit unter Schnittmaßnahmen leiden würde, wie Magnolien (Magnolia), Zaubernüsse (Hamamelis), Federbuschsträucher (Fothergilla), Blumen-Hartriegel (Cornus kousa und C. florida), Lavendelheide (Pieris), Felsenbirnen (Amelanchier) und Zierapfelbäume (Malus).

Das ganze Jahr über schön

Wenn Platz knapp ist und keine ausladend wachsenden, pflegeleichten Gehölze gepflanzt werden können, gibt es interessante Alternativen. Viele Nadelgehölze haben markante Wuchsformen und benötigen keinen Schnitt. Das Sortiment reicht von teppichartig wachsenden Arten und Sorten bis hin zu eindrucksvollen Säulenformen. Weil fast alle Nadelgehölze immergrün sind, bringen sie auch im Winter Farbe und Struktur in den Garten. Mit ihnen lassen sich interessante Effekte erzielen, denn ihr Farbenspektrum umfasst viele Grün-, Blau- und Gelbtöne. Die verschiedenen Wuchsformen tragen ebenfalls zur gestalterischen Vielfalt bei. Mit ihrem immergrünen Nadelkleid verstärken manche die Farbwirkung von Frühlingsblumen mit hellen Blüten wie zum Beispiel Narzissen, deren Blüten vor einem dunklen Hintergrund besonders intensiv leuchten.

Fachwissen nutzen

Andere Pflanzen wie der Kanadische Hartriegel (Cornus canadensis) und das Dickmännchen (Pachysandra) tragen dazu bei, Zeit zu sparen, indem sie den Boden dicht bedecken und so das Keimen unerwünschter Wildkräuter verhindern. Ein Garten kann ein kleiner Mikrokosmos mit ganz unterschiedlichen Standorteigenschaften sein. Wenn die Gehölze und Stauden passend zu den Licht- und Bodenverhältnissen ausgewählt wurden, können sie sich optimal entwickeln und es muss weniger neu gepflanzt werden. Für langfristigen Erfolg mit Bodendeckern und auch mit anderen Gehölzen und Stauden gilt darum grundsätzlich: die richtige Pflanze am richtigen Platz. Im lichten Schatten unter Bäumen zum Beispiel haben es die meisten Blütenpflanzen schwer. Doch einige robuste bodendeckende Stauden wie Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata), die Schaumblüte (Tiarella) und das Frühlingsgedenkemein (Omphalodes verna) können an solchen Standorten dichte Teppiche bilden. Um eine gute Entscheidung zu treffen, lässt man sich deshalb am besten bei der Gehölz- und Staudenauswahl von den Pflanzenspezialisten im Fachhandel beraten.

Schöner sitzen

Auch die Gartengestaltung und moderne Technik helfen, Zeit zu sparen. Mit soliden, gepflasterten Wegen, die nicht nur trittsicher sind, sondern auch so angelegt wurden, dass sie einen guten Wasserabfluss gewährleisten, oder mit Pfaden, auf denen Rindenmulch, Kiesel oder Muscheln liegen, lässt sich der Pflegeaufwand reduzieren. Solche Wege sehen nicht nur gut aus, sie machen auch weniger Arbeit als unbefestigte Wege, die bei Regen rutschig werden und auf denen unerwünschte Wildkräuter leichter keimen. Die Verkleinerung der Rasenfläche durch Beete mit pflegeleichten Gehölzen und Stauden oder durch gepflasterte Sitzecken kann ebenfalls Zeit sparen. Eine kleinere Rasenfläche lässt sich schneller mähen und auf befestigtem Untergrund stehen die Möbel besser als auf Gras. Je nach Himmelsrichtung kann es schön sein, sogar zwei Terrassen zu haben, um so Mittags- und Abendsonne genießen zu können. Wie bei gepflasterten Wegen ist auch bei einer Terrasse ein stabiler Unterbau wichtig, damit keine Steine oder Platten absacken. Solche Arbeiten überlässt man am besten den Experten aus dem Garten- und Landschaftsbau. Sie können auch die Gartenpflege übernehmen und stehen außerdem bei anderen gartengestalterischen Fragen, zum Beispiel zur Bewässerung, mit Rat und Tat zur Seite.

Gartenglück mit Köpfchen

Eine automatische Bewässerung ist aus mehreren Gründen eine sinnvolle Investition. Statt zeitaufwändig mit Schläuchen und Regnern zu hantieren und dabei trotz aller Mühe nicht zu wissen, ob alle Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt sind, kann eine automatische Bewässerung die benötigte Wassermenge mit einem Regensensor zuverlässig ermitteln. Diese ausgefeilte Technik spart nicht nur Zeit, sie trägt auch dazu bei, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Die Leitungen können unterirdisch verlegt werden, damit sie nicht stören und nicht vom Frost beschädigt werden. Mit einer Zeitschaltuhr kann die Bewässerung sogar dann arbeiten, wenn niemand zuhause ist - oder wenn der Gartenbesitzer noch schläft, denn in den frühen Morgenstunden ist die beste Zeit, um die Pflanzen mit Wasser zu versorgen. Dann ist die Verdunstung am geringsten und die Wasserausnutzung am besten. So kann durch die Kombination von moderner Bewässerungstechnik, guter Gartengestaltung und geschickter Pflanzenauswahl ein pflegeleichter Garten entstehen, der das ganze Jahr über Freude bereitet.

Quelle: BGL

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Frohes Fest and a happy New Year!

Liebe Kunden, liebe Mitarbeiter und liebe Kooperationspartner, 

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Buchtipp: "Die schönsten Gärten des Jahres 2017"

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Der Weinberg an der Elbe ist fertig, letzten Pflanzarbeiten am Elbhang

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Gartenbuch-Tipp zu Weihnachten: „Hier wächst nichts – 62% Gartenerfahrung und 100% Unterhaltung in der Rohmasse"

Unterhaltsam
Unterhaltsam

Die Garten-Kolumnisten Pfenningschmidt und Reif schreiben hier sehr unterhaltsam! Als versierte Gartengestalter berichten sie mit viel Beobachtungsgabe, einem guten Schuss Selbstironie und Sarkasmus aus ihren und fremden Gärten. 

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Reistetipp: Gräser, Stauden und Gehölze – den späten Herbst in Appeltern erleben

Sich in anderen Regionen Gärten anzuschauen, erweitert den Horizont und bringt neue Ideen. So geht es uns und unseren Kunden jedenfalls. Ein Spaziergang durch die Gärten von Appeltern in den Niederlanden bietet jetzt die ganze Bandbreite herbstlicher Schönheit. Bis Ende November hat der Garten-Ideenpark in der Nähe von Nimwegen am Wochenende noch geöffnet. Die Blätter der Bäume leuchten gelb und rot, die weißen Ähren der Gräser bringen helle Lichtreflexe. Dazwischen stehen ausgeblühte Stauden wie eiserne Zinnsoldaten, in taunassen Spinnweben verfangen sich Sonnenstrahlen, und die Teiche und Bäche spiegeln den klaren, blauen Himmel:

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Romantisch: Feuer im Garten, jederzeit und sicher

Gerade jetzt, wenn es draußen dunkler und kälter wird, ist die perfekte Zeit für ein romantisches Feuer unter freiem Himmel. Mit Familie und Freunden in die züngelnden Flammen schauen, während man Stockbrot bräunt, Marshmallows karamellisiert oder auf die Backkartoffel in der Glut wartet. Es liegt vielleicht tief in unseren Genen verwurzelt, dass uns bis heute Feuer und offene Flammen faszinieren: Feuer hat unsere Vorfahren sesshaft gemacht, es ermöglicht, Essen zuzubereiten und technischen Fortschritt zu erreichen. Es gibt schöne Möglichkeiten, eine sichere Feuerstelle im Garten zu integrieren.

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Unsere Gärten im Herbst ... was ist zu tun?

Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?
Der Herbst hat einen ganz eigenen Zauber. Die Frage könnte lauten: wie soll mein Garten kommenden Herbst aussehen? Was brauche ich dafür?

Gerade im Herbst besticht die Natur mit einer Vielzahl an Farben, sie überrascht mit allerlei Schattierungen und Formen: Früchte, Beeren, bunte Blätter, Herbstblüten, fedrige Gräser und bizarre Zweige bieten ein beeindruckendes Bild. Und es gibt viel zu tun. Beispielhaft zeigen wir Kunden-Herbstgärten, wie wir sie gut kennen.

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Im Kundengarten: nordisch

Es ist Herbst in Norddeutschland. Ich habe gestern einen schönen Vorgarten bei einem Kunden gesehen. Alles im Thema „Heidegarten“. Das paßt sehr gut nach Norddeutschland.

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Sturmtief Xavier wütet – Aufräumarbeiten dauern an

Heute nach dem Mittag hat das Sturmtief Xavier in Norddeutschland gewütet. Der Kreis Pinneberg und die Stadt Hamburg haben die Wucht der Sturmstärke 11 zu spüren bekommen. Jetzt kommt in den nächsten Tagen viel Arbeit für die Beseitigung der Sturmschäden auf uns zu. Diese Fotos sind aus Quickborn.

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Von dezent bis pompös – das macht Gartengestaltung mit Gräsern

Gräser gehören zu den echten Konstanten des Gartens. Sie imponieren bis in den Winter hinein und geben Beeten auch bei Minusgraden noch Struktur. (Foto: BGL.)
Gräser gehören zu den echten Konstanten des Gartens. Sie imponieren bis in den Winter hinein und geben Beeten auch bei Minusgraden noch Struktur. (Foto: BGL.)

Weltweit gibt es ca. 14.000 Arten von Gräsern. Selbst in Gegenden mit extremen Wetterbedingungen sind sie zu finden. Sie trotzen der Hitze in Wüsten und Steppen, dem Wind an Küsten und auf Dünen sowie der Feuchtigkeit von Sümpfen und Teichen. Ihre Farben- und Formenpracht ist erstaunlich. Und wir gehen gern mit ihnen um. Es gibt Arten mit blauen, roten, weißen und sogar fast schwarzen Halmen und Blättern, einige zeigen sich gestreift, andere wiederum gefleckt. Manche Gräser streben hoch hinaus, andere zieht es eher in die Breite, einige sind schmal, andere flauschig. Spielten Gräser noch vor hundert Jahren bei der Gartengestaltung kaum eine Rolle, werden sie in jüngster Zeit immer beliebter.

Ob unter sich oder zusammen mit blühenden Stauden - Gräser eignen sich hervorragend für Kompositionen, die mit Kontrasten in Farben und Formen bestechen sollen. Wir empfehlen für grasbetonte Gärten häufig die 70/30-Regel. 70 Prozent des Gartens werden dabei mit Gräsern bepflanzt, während die restlichen 30 Prozent Pflanzen mit farbenfrohen Blüten vorbehalten sind. So entstehen selbst dann keine auffälligen Lücken im Beet, wenn die Stauden verblüht sind. Durch eine blockweise oder eine gemischte Anordnung können wir auf diese Art ganz unterschiedliche Gesamtbilder entwerfen.

Faszinierende Arrangements

Bei einer blockweisen Gestaltung gruppieren wir Pflanzen einer Art bzw. Wuchsform und kombinieren sie mit anderen Gruppen. Dabei setzen wir immer auf Quantität und Wiederholung, damit die einzelnen Pflanzenarten auch auf Entfernung optimal wirken. Bei der gemischten Variante lassen sie durch die Komposition verschiedener Gräser- und Staudenarten oder Gehölze eine Grünfläche entstehen, die wie natürlich gewachsen erscheint. Um ein besonders dynamisches Raumerlebnis zu erzielen, werden zumeist Gräserarten mit unterschiedlichem Habitus gewählt - beispielsweise aufrecht, bodendeckend und hängend. Beliebt sind dabei horstbildende Arten, wie das Tautropfengras (Sporobolus heterolepis) oder das Blaue Pfeifengras (Molinia caerulea). Diese wachsen sehr kompakt und kommen auch nach Jahren den anderen Pflanzen nicht in die Quere.

Dramatischer Soloauftritt und Konstanten

Hochwachsende Gräser eignen sich wunderbar für einen exzentrischen Soloauftritt. Sie ragen über die meisten anderen Pflanzen hinaus - einige Sorten des Chinaschilfs werden beispielsweise bis zu drei Meter hoch - und beeindrucken mit einer geradezu dramatischen Optik. Gerade auch bei Winden, wie wir sie hier oben meist haben. Mit majestätischem Pampasgras (Cortaderia selloana), flauschigem Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder rauschendem Chinaschilf (Miscanthus sinensis) erhält man einen attraktiven Hingucker im eigenen Grün. Aber wichtig: Einige Gräserarten bilden viele Rhizome und neigen dazu, sich übermäßig auszubreiten. Wir wissen, bei welchen Arten eine sogenannte unterirdische Rhizomsperre von Nöten ist und wie sie fachgerecht angebracht wird, damit die schnell wachsenden Wurzeln in Schach gehalten werden. So leben diese Gräser problemlos einen großen Auftritt hin, bringen Bewegung in den Garten, schaffen Höhenunterschiede und eignen sich als spannende Lückenfüller. Und nicht zu vergessen: Gräser gehören zu den echten Konstanten des Gartens. Sie imponieren vom Frühling bis in den Winter hinein und geben Beeten auch bei Minusgraden noch Struktur. Weitere Informationen geben wir gerne. Einfach anrufen

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Neue Wege, neue Stufen und Mauern – Naturstein im Garten mit unserem Know How

Eigene Beispiele: Stufen und Treppen können ein wichtiges Gestaltungselement sein. Sie dienen nicht nur der Überbrückung von Höhenunterschieden oder als kürzestes Verbindung zwischen A und B.
Eigene Beispiele: Stufen und Treppen können ein wichtiges Gestaltungselement sein. Sie dienen nicht nur der Überbrückung von Höhenunterschieden oder als kürzestes Verbindung zwischen A und B.

Um dem eigenen Garten neue Strukturen zu verleihen und das hochindividuell und qualitativ hochstehend, sind Natursteine das ideale Material. Sie gehören für uns zu den ursprünglichsten Baustoffe überhaupt, sind praktisch ewig haltbar und benötigen kaum Pflege. 


Wer sich dafür interessiert, eine Terrasse zu errichten, eine neue Wegeführung zu realisieren, oder einfach dem Garten ein neues Gesicht zu geben, bekommt die beste Beratung bei einem Garten- und Landschaftsbauer wie uns. Wir sind Profis im Umgang mit sämtlichen Naturmaterialien und wissen am besten, welche regionalen Steinsorten sich harmonisch ins Grün einfügen und wie sie verlegt werden. Stufen und Treppen sind bei unseren Gartenprojekten immer auch ein wichtiges Gestaltungselement und dienen nicht nur der Überbrückung von Höhenunterschieden als  kürzestes Verbindung zwischen A und B. (Siehe unsere Fotos unten)

Harmonisch, natürlich und belastbar

Naturstein besitzt eine sehr hohe Belastbarkeit und hat kaum Abrieb, weswegen er sich hervorragend als Belag für Wege eignet. Wege, Stufen und Plätze bilden das Gerüst des Gartens, sie verleihen ihm Struktur und Tiefe, im Sommer wie im Winter. Unsere Kunden finden: Ein einladender Weg aus Natursteinplatten im Vorgarten sieht nicht nur gut aus, sondern steigert die Wertigkeit eines ganzen Grundstücks. Bei der Planung der Wegführung sollte von vornherein der gewünschte Gesamteindruck berücksichtigt werden. So sind geschwungene Wege zwar nicht der kürzeste Weg von A nach B, aber sie bringen Romantik und Verträumtheit in den Garten. Wer dagegen eine moderne Ästhetik mit geometrischen Akzenten bevorzugt, für den sind gerade Weglinien eher passend.

Trockenstein oder Mörtel – das ist hier die Frage

Gartenmauern dienen der Abgrenzung zum Nachbargrundstück oder zur Straße hin, aber sie können auch als schützender Hintergrund oder als Trennelement im Garten wirken. Bei der Errichtung einer Mauer aus Naturstein haben unsere Kunden grundsätzlich die Wahl zwischen Trockenstein und Mörtel. Die Trockensteinmauer ist die älteste Form des Mauerwerks. Feld- oder Bruchsteine werden ohne verhärtende Bindemittel übereinandergelegt. Dabei wird die Stabilität allein durch die Anordnung der Steine und die Kunst der Schichtung erzeugt. Zwischen die Steine wird lediglich eine dünne Schicht Erde aufgebracht, die verhindert, dass die Steine wackeln und die für eine spätere Bepflanzung das notwendige Substrat bildet. Trockenmauern bringen Charakter und Ursprünglichkeit in den Garten. Ihre Spalten bieten auch eine Behausung für Nützlinge aus dem Tierreich, wie Eidechsen oder Steinhummeln. Bepflanzt werden Trockenmauern mit verschiedenen Steingartenpflanzen, zum Beispiel den genügsamen Sedumarten, die es in verschiedensten Farben gibt. Mörtelmauern dagegen haben den Vorteil einer höheren Stabilität - sie eignen sich vor allem für höhere Mauern, außerdem können damit auch dekorative Details wie Torbögen, Nischen oder Wandbrunnen realisiert werden.

Bei Fragen: einfach uns fragen

Landschaftsgärtner wie wir können mit Natursteinen Sitzecken entwickeln, Kräuterspiralen einfassen und Hangkanten formen, Begrenzungen für Teiche und Wasserläufe festigen oder bewusst einzelne Gestaltungselemente setzen. Gut überlegt lassen sich verschiedenste Ideen mit Naturstein umsetzen und dafür gehören wir zu den anerkannten Adressen. Bei uns arbeiten Fachleute für Entwurf, Gestaltung und Umsetzung aller größeren und kleineren Gartenprojekte. Was im eigenen Garten gebaut werden kann, entscheiden letztlich die Gartenbesitzer mit ihrer Phantasie und ihren Gartenwünschen. Und da haben wir wirklich ganz viel Glück.

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Natur- oder Betonstein? Mauern, Treppen, Wege im Garten

Foto: BGL. - Ob als Natur- oder Betonsteine, abgestimmt auf die Bepflanzung geben sie dem Garten...
Foto: BGL. - Ob als Natur- oder Betonsteine, abgestimmt auf die Bepflanzung geben sie dem Garten Struktur und Atmosphäre.

Das Wichtigste in einem Garten sind die Pflanzen. Sie bilden den Rahmen, bieten Farbe und Duft und sorgen für Abwechslung im Jahresverlauf. Aber es braucht mehr als Pflanzen, um einen Garten zu gestalten. Wege, Treppen, Mauern und Sitzplätze werden befestigt und bilden die Konstante, die den Garten nutzbar macht. Auch sie, ob als Natur- oder Betonstein, geben dem Garten Struktur und Atmosphäre.

Allein in Deutschland gibt es über 200 aktive Steinbrüche, in denen verschiedene Natursteine gefördert werden, zum Beispiel Granit, Basalt, Sandstein oder Kalkstein. Betonsteine werden hingegen industriell aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser angefertigt. Aus dem Frischbeton können Steine in jeder Größe und Form hergestellt werden. Sowohl Natur- als auch Betonstein eignen sich sehr gut, um einen Garten ansprechend zu gestalten. Beide Materialien bieten eine Vielfalt an Farbtönen und Eigenschaften, mit denen sich individuelle Lösungen umsetzen lassen.

Ob man Beton- oder Naturstein verwendet, ist letztlich keine Glaubensfrage. Klassischerweise wird die Terrasse eher mit Natursteinplatten gebaut und funktionelle Flächen wie eine Garageneinfahrt mit Betonstein gepflastert. Beide Materialien können auch miteinander kombiniert werden - zum Beispiel wenn in einem Weg aus Betonsteinpflaster in regelmäßigen Abständen Bänder aus Naturstein gelegt werden. Da Natürlichkeit rund um Haus und Garten sehr stark gefragt ist, bieten die Sortimente der Betonsteinhersteller auch zahlreiche Modelle, deren Struktur und Farbverläufe Natursteinen ähneln.

Trittsicher, attraktiv und ökologisch

Besonders an feuchtkalten Wintertagen ist es wichtig, dass Wege, Treppen und Terrassen ausreichend Trittsicherheit bieten. Zu einer fachgerechten Pflasterung gehört ein professionell angelegter Unterbau. Hier lassen sich gleichzeitig Leitungen für Wasser und Strom verlegen. Es lohnt sich daher, das Know-how und die Erfahrung eines Landschaftsgärtners zu Rate zu ziehen. Die Experten kennen sich nicht nur mit der Sicherheit aus, sie wissen auch, wie man ein optimales Wassermanagement umsetzt. Denn viele Kommunen verlangen eine Abgabe für jeden versiegelten Quadratmeter. Es gibt heute auch verschiedene wasserdurchlässige Lösungen. Die richtige Fugenbreite ermöglicht es zum Beispiel, dass Regenwasser durch die Pflasterung direkt in den Boden versickern kann. Ergänzt durch eine an den Standort angepasste Fugenbepflanzung entsteht eine attraktive und ökologisch sinnvolle Befestigung. Darüber hinaus gibt es Pflasterungen, die selbst wasserdurchlässig sind. Die mit solchen Steinen belegten Flächen gelten nicht als versiegelt.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit für Steine im Garten sind Mauern. Häufig dienen sie als Begrenzungen, die vor störenden Geräuschen und Blicken von der Straße schützen, können aber auch innerhalb des Gartens verschiedene Bereiche von einander abtrennen und in unterschiedliche Höhen terrassieren. Von Gabionen oder niedrigen Mauern umrandete Hochbeete bringen Obst- und Gemüsepflanzen oder blühende Rabatten auf Augenhöhe. Sehr beliebt sind auch Trockenmauern, bei denen Zwischenräume frei bleiben, anstatt mit Mörtel aufgefüllt zu werden. Hier finden Eidechsen und andere Gartenbewohner Unterschlupf.

Steinlampen, Skulpturen und Findlinge

Im Garten erfüllen Steine nicht nur eine praktische Funktion, sondern werden auch als künstlerische Gestaltungselemente eingesetzt. So lassen sich attraktive Brunnen und Wasserbecken anlegen, die zusätzlich die Lebendigkeit und Vielfalt im Garten erhöhen. Die Verbindung von Pflanzen, Wasser und Steinen ist seit Langem ein fester Teil der Gartenkultur und wird immer wieder neu erfunden - abgeschaut von der Natur, die Lebewesen und Unbelebtes stets miteinander verbindet. Von antiken Brunnen mit Steinskulpturen bis zum modernen Minimalismus aus Granit, je nach Gartenstil stehen verschiedene Formen zur Auswahl. In einem japanischen Garten etwa darf eine Steinlampe nicht fehlen. Grundsätzlich lohnt es sich, Natursteine aus der Region zu verwenden, um eine möglichst ausgewogene Atmosphäre zu erzeugen. So harmonieren die Steine mit der Bepflanzung und der Umgebung des Gartens. Das gilt auch für Findlinge. Die großen Steine, die während der Eiszeiten durch Gletscher über weite Strecken bewegt wurden, lassen sich mit Erfahrung gekonnt im Garten platzieren. Landschaftsgärtner wie wir unterstützen auch hier fachgerecht mit Rat und Tat. Bei Fragen einfach fragen.

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4 Meter – unsere Rispenhortensie in Borstel-Hohenraden

Sehr alt und sehr stark, unsere Rippenhortensie im eigenen Garten
Sehr alt und sehr stark, unsere Rippenhortensie im eigenen Garten

Das ist die Königin in unserem Garten in Borstel-Hohenraden: Eine über 4 Meter hohe Rispenhortensie. Angepflanzt noch von unseren Großeltern. Hydrangea paniculata‚ Grandiflora, genannt Rispen-Hortensie.

Die Rispenhortensie wird bei uns in der Regel bis zwei Meter hoch, in der ostasiatischen Heimat und in Nordamerika erreicht die Rispenhortensie sogar eine Höhe von über sieben Metern. Je nach Schnitt kann eine Rispenhortensie als kleiner Busch, aber auch als kleiner Baum erzogen werden. Dabei sollten die Schnittmaßnahmen im Winter durchgeführt werden. Die weiße (oft auch gelblich-weiße) Blüte erscheint im Hochsommer in fliederartigen Rispen, sie duften. Beim Verblühen verfärbt sich die Blüte der Rispenhortensie nach rosa. Die Rispenhortensie ist die Hortensienart, die als letztes im Jahr blüht. Die Blätter sind elliptisch bis eiförmig und 5-15 cm lang, unten leicht borstig behaart und zeigen im Herbst nur kurz eine gelbe Färbung. 

Die Rispenhortensie wächst auf fast jedem Boden (sauer bis neutral) und in fast jeder Lage (volle Sonne bis Halbschatten). Im Vergleich zu vielen anderen Hortensienarten toleriert die Rispenhortensie eher Trockenheit. Auch ist die Rispenhortensie sehr winterhart (USDA Zone 3!) und kommt meist ohne Winterschutz aus.

Sorten der Rispenhortensie:

'Grandiflora' ist die häufigste Sorte mit bis zu 30 cm langen Blütenrispen.

'Unique' blüht etwas früher als 'Grandiflora', ebenfalls mit großen Rispen.

'Tardiva' zeigt kleinere Blütenrispen, die erst spät im Jahr erscheinen, oft erst im Herbst.

'Kyushu' hat große duftende Blüten, die auch gerne von Insekten besucht werden.

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Terrasse und Garten in Seevetal

Kermamikplatten in grauer Holzoptik
Kermamikplatten in grauer Holzoptik von Mirage

Wir haben vor einem Jahr in Seevetal eine neue Terrasse gebaut und den Hintergarten umgestaltet. Wir haben die Kunden, mit denen wir auch befreundet sind , vor kurzem besucht. Dabei sind diese Fotos entstanden. Für die Terrasse wurden Kermamikplatten in grauer Holzoptik verlegt. Das Format dieser Platten ist 120 x 30 cm. Mirage FADO NA 01 www.mirage.it. Wir finden den Garten sehr gut gelungen und auch den Kunden und ihren beiden Hunden gefällt es.

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Reisebericht: Wir waren zur Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin

Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst, hier ein Garten mit maurischem Einfluss
Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst, hier ein Garten mit maurischem Einfluss

Unabhängig voneinander sind Vater und ich zur IGA nach Berlin gefahren. Es hat sich gelohnt, finden wir. Wir sind voller Eindrücke zurückgekommen. Dem Titel "Ein MEHR aus Farben“ ist nichts hinzuzufügen. Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst und grüner urbaner Lebenskultur. Wir haben für unsere eigene Bautätigkeit, für unsere Ideensammlung, fürs tägliche Geschäft den ein oder anderen Impuls mitnehmen können. Bis zum 15. Oktober kann man das Areal noch besuchen. Es lohnt wirklich. Mehr zur IGA

Marzahn-Hellerdorf ist nicht nur Berlinern ein Begriff. Er gilt als Problem-Außenbezirk der Hauptstadt. Jetzt wachsen hier zwischen grauer Platte blühende Landschaften. Innerhalb drei Monaten hat die IGA Berlin 2017 so viele Gäste aus Berlin, Deutschland und der ganzen Welt in den Bezirk Marzahn-Hellersdorf geführt wie wohl nie zuvor. Die weitläufige, attraktive Parklandschaft, das „grünste“ Stadtentwicklungsprojekt Berlins, verändert dabei den Blick auf die Stadt und den „Problembezirk". Nach Ende der Schau wird den Bürgern eine Grüne Lunge übergeben. Vieles soll bleiben. Die Kabinenbahn, die von ihren Erbauern aus Südtirol gesponsert wird, ist jetzt schon der heimliche Liebling der Besucher. Eine halbe Stunde vom Alexanderplatz entfernt startet sie nur wenige Schritte von der renovierten U-Bahn-Station Kienberg entfernt. Man sieht aus rund 30 Metern Höhe das Gartenschaugelände, eingerahmt von Plattenbauten aus DDR-Zeiten bis in die Gärten der Welt. Diese gibt es schon lange hier im Bezirk und sie bieten einen spannungsreichen Dialog zwischen den Kulturen. Und zwischen Tradition und Gegenwart internationaler Gartenkunst. Für die IGA wurden die bereits bestehenden Gärten aus China, Japan, Bali, dem Orient und Europa um einen Englischen Garten sowie internationale Gartenkabinette erweitert. 

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Groß Flottbek: Ein großes Areal bekommt seinen grünen Teppich

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Das haben wir SCHÖN gemacht

Vollbracht! Die Bewohner des Hauses schauen jetzt auf einen freundlichen Hinterhof. 

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Kleiner Garten – großer Wunschbaum in Harvestehude

Durch einen Herbststurm wird der Hausbaum (Kirsche, alte Sorte, knackig-süß-lecker) beim Kunden gefällt. Der Baum war bereits älter. Der Baum trug jedes Jahr weniger Kirschen. Besonders die Kinder waren sehr unglücklich darüber. Ein neuer Baum sollte her, Kirsche, natürlich. Lecker im Geschmack, klar. Aber nicht so klein, es sollte schon ein richtiger Baum sein. Und gleich noch ein zweiter dazu für die Hängematte? Geht.

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Ein Ort für Ruhe und Entspannung: ein Japanischer Garten

Ein besonderes Augenmerk gilt in der fernöstlichen Gartenkunst auch heute noch der Balance natürlicher Gegensätze - Yin und Yang
Ein besonderes Augenmerk gilt in der fernöstlichen Gartenkunst auch heute noch der Balance natürlicher Gegensätze - Yin und Yang

Der Garten als Rückzugsort und privater Erholungsraum ist eine relativ neue Erscheinung - zumindest in Mitteleuropa. Erst mit der Renaissance wurde es üblich, an Fürstenhöfen und Adelspalästen Ziergärten anzulegen. Das gemeine Volk hatte jedoch - wenn überhaupt - einen Nutzgarten für die Kultur von Obst und Gemüse zu ihrer Ernährung. In Asien hingegen gibt es eine Jahrtausende alte Ziergartenkultur. Schon vor über 5000 Jahren wurden dort Gärten angelegt, die der Meditation und der Kontemplation dienten.

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„The New German Style“ – was ist das eigentlich für ein Gartenstil?

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Neue Zahlen: Ein grüner Vorgarten ist den Deutschen sehr wichtig

Die neuen GFK Zahlen sprechen eine klare Sprache: • Fast vier von zehn Deutschen besitzen einen Vorgarten • 84 Prozent der deutschen Vorgärten sind überwiegend bepflanzt, 15 Prozent überwiegend versiegelt • Bei Frauen ist der bepflanzte Vorgarten beliebter (74 Prozent) als bei Männern (68 Prozent)

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Bewässern auf den Punkt - jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche

Zeiten, Menge und Art der Bewässerung sind entscheidend bei der Pflege von Pflanzen. Von der großflächigen Beregnung bis zur punktgenauen Verteilung – jede Art der Pflanzenbewässerung hat Vorteile. Was genau gibt es bei der richtigen Anwendung zu beachten?

Bewässerungssysteme ermöglichen selbstständige und effiziente Flächenbewässerungen, präzise und wassersparende Tropfbewässerung für Hecken, Pflanzkübel, Blumenkästen und alle Arten von Beeten – dafür bieten sich Micro-Drip-Systeme an. Es wird mit Hilfe eines Schlauches an den Wasserhahn angeschlossen und bewässert über seine einzelnen Tropfer jede Pflanze ganz gezielt und sparsam. Das Wasser erreicht die Wurzel direkt, die Verdunstung wird minimiert. Hilfreich auch bei grazilen und jungen Pflanzen, die keine Beregnung von oben vertragen.

Mit Regnern große Flächen effizient bewässern

Die Bewässerung von großflächigen Beeten oder dem Rasen ist gut planbar und ideal mit Regnern zu erledigen. So erlaubt Gardena die Bewässerung kleiner und großer Flächen, da sowohl Reichweite als auch Sprengbreite stufenlos eingestellt werden können. In Kombination mit Bewässerungscomputern geht das auch automatisch. Maximale Flexibilität bietet eine Verbindung mit dem smart Water Control, bei dem man mittels smart App auch im Sommerurlaub jederzeit die volle Kontrolle über die Bewässerung hat. Grundsätzlich ist zur Berechnung von Beregnungs-Dauer und -Intervall Pflanzenkenntnis notwendig.

Individuell „per Hand“ für verschiedene Ansprüche

Für viele Gewächse mit unterschiedlichen Ansprüchen ist eine variable Bewässerungslösung von Vorteil. Mit einer Multibrause sind Hobby-Gärtner bestens gerüstet. Sie bieten verschiedene Wasserstrahlformen wie Brausestrahl, Perlstrahl und 9-Punkte-Vollstrahl und eine große Auswahl zur Bewässerung von Flächen, Topfpflanzen sowie gleichzeitig zur effizienten Reinigung in Garten und Haus. Dank stufenloser Wassermengenregulierung kann stets selbst entschieden werden, welcher Durchfluss für welchen Zweck gerade ideal ist.

Zum Einstieg in die Welt des Bewässerns und für individuelle Bewässerungsplanung helfen wir gerne. Einfach fragen.

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Für fast jeden Geschmack ist ein Gras gewachsen

Auch für Balkon und Terrasse geeignet: Gräser bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und machen auch im Winter eine gute Figur. (Bildnachweis: GMH/LV-NRW)
Auch für Balkon und Terrasse geeignet: Gräser bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und machen auch im Winter eine gute Figur. (Bildnachweis: GMH/LV-NRW)

Manchmal braucht es einen zweiten Blick, um die filigrane Schönheit von Gräsern zu erfassen. Sie haben einen Platz in jedem Garten verdient. Statt mit Blüten punkten diese Pflanzen mit langen, schmalen Blättern und eher unscheinbaren Ährchen sowie einer Vielzahl an Formen und Farben. Gräser reagieren auf jeden Windzug mit seichten Bewegungen und erweisen sich dabei als äußerst robust. Am schönsten sehen Gräser jetzt, von August bis Oktober, während ihrer Blütezeit aus.

Erst seit kurzer Zeit haben blühende Gräser einen festen Platz im Garten. Ihren Siegeszug als reizvolles Gestaltungselement begannen sie unter dem bekannten deutschen Gärtner und Philosophen Karl Foerster (1874-1970). Von ihm stammt das hübsche Zitat „Gräser sind das Haar der Mutter Erde“. Früh erkannte er das Potential dieser Pflanzenfamilie, obwohl ihm nur eine begrenzte Auswahl an Sorten zur Verfügung stand. In den vergangenen 50 Jahren sind viele Neuentdeckungen hinzugekommen. Gärtnereien wie Stauden Peters in Kranenburg am Niederrhein bieten sie ganzjährig in einer immer größeren Vielfalt an und bedienen damit eine wachsende Nachfrage.

Vom Bodendecker bis zum Riesenschilf

„Wer einen pflegeleichten Garten haben möchte, sollte nicht nach Steinen greifen, sondern lieber Gräser pflanzen“, rät Klaus Peters. Die Flächen sehen viel lebendiger und abwechslungsreicher aus als mit Schotter- oder Kiesbelag. Sie sind auf Dauer auch pflegeleichter. Ist eine Fläche erst einmal zugewachsen, haben Wildkräuter kaum noch eine Chance. Dann beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Gießen in langen Trockenperioden und einen Rückschnitt im Frühjahr. 

Als imposante Solitärpflanze wie auch in Gruppen gepflanzt

Sie gedeihen nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln und Schalen. Die Auswahl reicht von mehr als mannshohem Chinaschilf (botanisch: Miscanthus giganteus) bis herunter zu bodendeckendem Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus) mit nur zehn bis 15 Zentimetern Wuchshöhe. Es gibt unterschiedliche Blütenfarben und vor allem eine große Auswahl an Blattfärbungen, die abgesehen von vielen Grüntönen auch weißlich, goldgelb, orange, rot und braun bis hin zu fast schwarz ausfallen können. „Ein Garten lässt sich heute mit Gräsern fast genauso bunt gestalten wie mit Blühpflanzen“, sagt Peters.

Rückschnitt am besten im Frühjahr

Unterschieden werden Gräser zwischen winter- und sommergrünen Sorten. Wintergrüne ziehen sich in der kalten Jahreszeit nicht zurück, sondern behalten das ganze Jahr über ihre Form wie beispielsweise einige Seggen-Arten (Carex). Bei Sommergrünen sterben hingegen die oberirdischen Teile im Winter ab, und die Pflanze treibt im Frühjahr neu aus. Sommergrüne Gräser benötigen einmal im Jahr Pflege in Form eines Rückschnitts. „Am besten eine Handbreit über den Boden“, sagt Peters. Er rät, die aufrecht stehenden Blätter und Samenstände den Winter über stehen zu lassen und erst im Frühjahr, kurz vor dem Neuaustrieb, zu entfernen. Zum einen sorgen die Gräser den Winter über für Struktur und sehen mit Raureif überzogen oder mit Schnee bedeckt attraktiv aus. Zum anderen schützt das trockene Laub die Pflanze, sodass Frost nicht so leicht an die Wurzeln gelangt.

Frühblüher kommen aus Südeuropa

Bewährte Pflanzzeit für Gräser ist der Herbst. Allerdings werden sie im gut sortierten Fachhandel inzwischen die gesamte Saison über angeboten. Für eine Frühjahrspflanzung empfiehlt der Experte, vorgetriebene Exemplare aus südeuropäischer Produktion, beispielsweise aus Portugal, zu verwenden. Sie sind bereits im April voll entwickelt und haben somit einige Monate Vorsprung vor heimischer Gärtnerware. „Das bedeutet mindestens drei Monate mehr Freude an den Gräsern – allerdings nur im ersten Jahr“, erklärt Peters. Im zweiten Jahr passen sie sich dann der deutschen Witterung an und treiben entsprechend später aus.

Profi-Tipp: Gräser mögen sauren Boden und wenig Dünger

Wer Gräser pflanzt, sollte auf geeignete Erde achten. Die Pflanzen mögen sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert und viel Eisen. Deshalb empfiehlt es sich, das Pflanzloch mit spezieller Gräser- oder auch Rhododendron-Erde aufzufüllen. Gräser-Fachmann Klaus Peters vom Niederrhein rät zudem, im Herbst Hornspäne zwischen den Pflanzen auszubringen. Der Dünger ist natürlichen Ursprungs, wird nur langsam abgebaut und schützt so vor Überdüngung. Denn bekommen Gräser zu viele Mineralstoffe, beispielsweise aus chemisch hergestelltem Dünger, versalzen sie. Der hohe Salzgehalt schädigt die Wurzeln. Die Blätter sehen dann aus, als würden sie vertrocknen. Im schlimmsten Fall sterben Gräser bei Überdüngung ab. 

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Arbeiten am Hamburger Elb-Steilhang

Am Steilhang helfen Terrassenbauweise und Bepflanzung dabei, Erosion zu verhindern und langhaltige Hangstabilität zu gewährleisten
Am Steilhang helfen Terrassenbauweise und Bepflanzung dabei, Erosion zu verhindern und langhaltige Hangstabilität zu gewährleisten

Berge, Steilhänge oder auch Terrassen-Hänge wie am Weinberg vermutet man ja eher im Süden der Republik als in Hamburg. Nur 150 m von der Elbe entfernt, direkt am Elbhang, befindet sich dieses spannende Projekt, das uns sehr herausfordert. In diesem Pflanzauftrag geht es um Verjüngung der Vegetation und um langhaltige Stabilisierung. Damit soll Erosionsverlust und Hangbewegung im Zaum gehalten werden. Den Stand 5 Monate später, Herbst, sehen Sie hier.

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Hin zur Internationalen Gartenausstellung 2017 nach Berlin

Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst und grüner urbaner Lebenskultur.
Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst und grüner urbaner Lebenskultur.

IGA - die "Internationale Gartenausstellung“ eröffnete unter dem Titel "Ein MEHR aus Farben" am 13. April 17 in Berlin. Die IGA gilt als Festival schönster internationaler Gartenkunst und grüner urbaner Lebenskultur. Wer kommt mit? Mehr zur IGA

186 Tage lang dreht sich auf 104 Hektar Fläche und bei mehr als 5.000 Veranstaltungen alles um zeitgemäße Gartenkunst und Landschaftsgestaltung, Naturerlebnisse, grüne Stadträume und Lebenskultur in unterschiedlichster Dimension und Gestalt. Und wir gehen da hin.  Die IGA spannt einen Bogen von atemberaubenden Garten-Klassikern über innovative Gestaltungsideen von renommierten Landschafts- und Gartengestaltern aus aller Welt bis hin zu spektakulärer Baukunst.

Blumen(hallen)schauen und gärtnerische Meisterleistung

Ein vielgestaltiges und abwechslungsreiches „MEHR aus Farben“ verspricht das Programm der Blumenschauen in der neu entstehenden Blumenhalle. Entlang des von der SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH erarbeiteten Konzepts mit dem Titel „Reiseberichte in 28 Kapiteln im Meer aus Farben“ werden die Gäste auf das Passagierdeck eines Schiffes versetzt, das durch die Wellen eines Ozeans kreuzt. Dabei zeigt die Halle ein wahres Blütenmeer – im schnellen Wechsel entstehen in den 186 Tagen der IGA insgesamt 28 Ausstellungen. Prachtvolle Stauden, bunte Beet- und Balkonpflanzen, blühende Gehölze und Sträucher, exotische Grünpflanzen, Bonsai und Schnittblumen erwarten die Besucherinnen und Besucher, die die Möglichkeit haben, live dabei zu sein, wenn die eindrucksvollen wöchentlichen Inszenierungen entstehen. Die grüne Branche zeigt hier floristische und gärtnerische Meisterleistungen in bunter Vielfalt und Variation, die von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft prämiert werden. Zum Auftakt der IGA ist unter anderem eine spektakuläre Blumeninszenierung mit überdimensionalen feuerroten High Heelsi geplant.

Gartentrends, Pflanztipps und Modellgärten

Neun Modellgärten, die sogenannten „Gartensituationen“ zeigen einfach umsetzbare und innovative Gestaltungsideen für Garten, Hinterhof oder Dach. Gäste können sich unter anderem inspirieren lassen von Gartenarrangements, die Nutz- und Zierpflanzen vereinen. Traditionelle Handwerkskunst oder Materialrecycling sind in die Gestaltung der Muster-Gärten einbezogen, ebenso wie Pflanzungen, die für besonders schattige Hinterhöfe geeignet sind oder die Strandgefühl im heimischen Garten aufkommen lassen. Urbane Gärtnerinnen und Gärtner können sich innovative Anregungen für ihr ideales Bienen-Refugium oder den eigenen Aquaponik-Garten holen, in dem sie in einem geschlossenen Kreislauf Salate und Fische züchten.

Wer noch mehr über die Vielfältigkeit von Pflanzen und Floristik erfahren möchte, ist am i-Punkt GRÜN genau richtig. Umfangreiche Informationen, eine exzellente Beratung sowie spannende Fachvorträge, Lesungen, Präsentationen und Workshops: All das bietet der i-Punkt GRÜN mit insgesamt rund 500 Veranstaltungen in der Seilbahn-Station „Gärten der Welt“.ii Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht! Zum Gestalten mit Blumen lädt beispielsweise täglich eine Floristikmeisterin ein. Sie zeigt den Gästen, wie sich schon mit drei Blüten der Alltag verschönern lässt. Workshops zur Herstellung von heilsamen Tinkturen aus Frühlingskräutern oder schmackhaften Tees stehen ebenso auf dem Programm wie Pflanz- und Pflegetipps von einem Gärtnermeister oder entspannende Klangmassagen. Mehr zur IGA auf der IGA Website

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Mit Formgehölzen Akzente im Garten setzen

Kugeln, Kegel, Schirme und Säulen - schon in der Antike brachten die Menschen Gehölze in Form, im alten Rom zierten die lebendigen grünen Figuren Innenhöfe und Gärten.

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Eine Terrassen-Geschichte aus Seevetal

Keramische Platten in heller Holzoptik
Keramische Platten in heller Holzoptik

Vor wenigen Tagen waren wir eingeladen in Seevetal. Ein nettes Ehepaar wohnt dort mit 2 lebhaften Hunden.

Im letzte Herbst hatten wir dort den Garten umgestaltet mit einer neuen Terrasse aus keramischen Platten in heller Holzoptik. Diese Woche hatten wir dann den Rollrasen verlegt. Es ist alles sehr ansprechend geworden. Die Kunden sind sehr zufrieden und hatten uns eingeladen. Es gab leckeren Spargel. Dann habe ich noch ein paar Fotos gemacht. Ich finde, die Terrasse macht auch in der Dunkelheit einen tollen Eindruck. Die Kunden sind sehr nette (Wir sind befreundet) und die Hunde sind niedlich. 

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Buchtipp: „Was Sie schon immer über übers Gärtnern wissen wollten“ von Gabriella Pape

Wir geben sonst nicht so gerne Buchtipps für Selbermach-Bücher. Weil Sie oft vorgeben, man könne als durchschnittlich Begabter alles im Garten selber machen. Wir finden, Frau Pape's Buch macht tatsächlich Lust auf Garten und Gartengeschichten und auf Gartenwissen-Vermehrung. Und sie bricht mit weit verbreiteten Garten-Mythen.

»Expertise trifft Poesie – sehr unterhaltsam!« sagt die Zeitschrift Brigitte zu diesem Buch. Wer mehr weiß, der sieht bekanntlich auch mehr. So macht ihr Buch tatsächlich Lust auf Garten und Gartengeschichten. Und sie beantwortet FAQs auch charmante Art. Etwa:

Wie pflegt man seine Rosenbüsche? Was ist beim Rückschnitt der Rhododendren zu beachten? Wie begrünt man Schattengärten, und warum braucht man für den Buchsbaumschnitt eine sterile Schere? Gabriella Pape zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Gartenexperten Deutschlands. Seit über zwanzig Jahren hat sie sich umfangreiche Kenntnisse auf diesem Gebiet angeeignet. In diesem Buch versammelt sie unterhaltsame und informative Kolumnen, Fragen und Antworten sowie zahlreiche praktische Tipps und macht so Lust aufs Gärtnern. Aus dem Inhalt: Das Jahr beginnt / Frühlingsplanung / Endlich Frühling / Der Sommer kommt / Der Sommer ist da / Im sommerlichen Gartenparadies / Auch im Sommer gibt es immer etwas zu tun / Über Pflanzen / Und langsam kommt der Herbst / Zwiebelblumen / Das Jahr geht zu Ende. Kleines Minus vielleicht: keine Fotos oder ansprechende Begleitskizzen sind zu finden. Wohl, weil es sich um einen Zusammenschnitt ihrer Kolumnen handelt. Trotzdem lohnt der Kauf, finden wir.

Gabriella Pape studierte am größten botanischen Garten Kew Gardens in London und besitzt ein Landschaftsarchitektur-Diplom der Universität Greenwich. Sie ist Mitbegründerin des Gartendesignstudios LANDART in England und wurde u. a. mit der Silvergilt Medaille der Chelsea Flower Show ausgezeichnet. 2008 hat Gabriella Pape die Königliche Gartenakademie in Berlin eröffnet (mehr Infos dazu unter www.koenigliche-gartenakademie.de). Sie veröffentlichte die Bücher ›Gartenverführung‹ und ›Schritt für Schritt zum Traumgarten‹.
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Gabriella Pape „Was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten", 176 Seiten, mit zahlreichen einfarbigen Illustrationen, bedruckte Umschlaginnenseiten, Erstmals im Taschenbuch bei DUMONT. ISBN 978-3-8321-6419-5

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Eine schöne Vorgarten-Geschichte aus Hamburg Eidelstedt

Es fing mit einem Vordergarten an. Dann wollten die Nachbarn auch sowas, und dann..
Es fing mit einem Vordergarten an. Dann wollten die Nachbarn auch sowas, und dann..

Eine schöne Geschichte aus HH-Eidelstedt. Hier ist eine Anlage in einer ruhigen Seitenstraße an der Landesgrenze zu S-H. 5 Reihenhäuser, gebaut in den 60ger Jahren. 2010 legten wir beim Endreihenhaus den Vorgarten und im Anschluß den Hintergarten an: Polygonalplatten Sarazza, gemauertes Pflanzbecken aus Granitpflaster, Graue Granitstufen und Schrittplatten, Wasserspiel, Gartenbeleuchtung.

Das gefiel den Nachbarn in den 2 Häusern davor so gut, daß er von uns ebenfalls seinen Vorgarten machen ließ. Material war roter Granit Mountain Fire, eingefaßt mit gebrauchten Granitgroßpflaster. Davon inspiriert bekam jetzt auch ein weiterer Nachbar Lust. In seinem Vorgarten verlegten wir das Material Belgisch Melange, einen marmorähnlichen Kalkstein. Jetzt gefiel dem Nachbarn dazwischen sein Vorgarten auch nicht mehr und wir verlegten bei ihm Camparta Porphyr als Bahnenware. Erst im Vorgarten und im letzten Jahr dann auch auf der Terrasse. In diesem Jahr werden wir dann noch den letzten der 4 Hintergärten neu anlegen. Auch dort wird das Material Camparta Porphyr sein. Nur ganz vorne, beim Endreihenhaus, da waren wir bis jetzt noch nicht ...

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Buchtipp: „Traumhafte Landgärten durch die Jahreszeiten"

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Zu Besuch beim GaLaBau-Kollegen in Belgien

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250 Jahre Drostei Pinneberg: Rosenbeete angelegt und 120 Rosen gesetzt

Durch Klicken vergrößern und somit lesbar machen
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Anlässlich des 250. Geburtstages des historischen Kulturzentrums Drostei in Pinneberg wurden 120 besondere Rosenpflanzen entlang des Vorplatzes gesetzt. Der Rosenzüchter W. Kordes’ Söhne aus Klein Offenseth-Sparrieshoop hat hierfür eine spezielle Sorte kreiert. Die Drostei-Rose wird in rot/weiss blühen, den Nationalfarben Dänemarks. Warum, das erklärt der Artikel hier drüber sehr gut. Vater Heinz und ich haben das Vorhaben praktisch unterstützt und die Beete, die Pflanzvorbereitung und das Setzen zu  Sonderkonditionen realisierbar gemacht. Das ist für uns eine Ehrensache. Wir engagieren uns auch an anderer Stelle für sehr die Rose, denn die Rose hat in unserer Region ihre besondere Geschichte.

Wir engagieren uns ideell wie praktisch seit vielen Jahren auch beim Freundeskreis Rosengarten Pinneberge.V.. Diese Anlage wurde 1935 als Schaugarten für die weltberühmten und schon damals weltweit exportierten Holsteiner Rosenzüchtungen eingeweiht und sehr bald von der Bevölkerung als Stadtpark angenommen. Er war in den späten zwanziger Jahren als ein Reformgarten im formalen architektonischen Stil der 1930iger Jahre entworfen worden. Bänke, berankte Pergolen, Stelen und Lauben in schönstem Art-Deco-Stil der Zeit verbanden harmonisch seine unterschiedlichen Gartenräume. Nur 6 Jahre nach Eröffnung verwandelten die Pinneberger den Rosengarten im 2. Weltkrieg zur Selbstversorgung in einen Kartoffelacker. 1950 entstand im aufblühenden Pinneberg der Rosengarten in neuem Gewand wieder als Stadtpark der Pinneberger. Der Pinneberger Rosengarten ist in ganz Schleswig-Holstein der einzige, der noch in seiner ursprünglichen architektonischen Grundstruktur erhalten ist. Deshalb steht er unter Denkmalschutz! Vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein wurde er 2013 als Kulturdenkmal in das Denkmalbuch des Landes aufgenommen. Diese Anerkennung des Rosengartens erfolgte mit Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Freundeskreis Rosengarten Pinneberg e.V.“. Gemeinsam wird der Rosengarten behutsam im Sinne der ursprünglichen Anlage weiterentwickelt. Hier glücken klar organisiertes, zielorientiertes Bürgerengagement und vertrauensvolle Zusammenarbeit auch mit der Stadt zum Wohle aller Pinneberger. Interessante Einblicke in die großartige Geschichte der Holsteiner Rosenzüchter bleiben durch den Rosengarten lebendig. Weitere Infos: www.rosengarten-pinneberg.de

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Zu Besuch in der Belgischen Ton-Klinker-Ziegelei Vande Moortel: hochinteressant

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Travertin, Wasserfläche: Aktuelles Gartenprojekt Familie Nüske

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Was ich für mich von der Giardina mitgenommen habe

Die Giardina in Zürich widmet sich ganz der Gartengestaltung im Privatgartenbereich, nur 10% der Anbieter kommen aus Deutschland
Die Giardina in Zürich widmet sich ganz der Gartengestaltung im Privatgartenbereich, nur 10% der Anbieter kommen aus Deutschland

Die Vorfreude auf den Besuch der Fachmesse Giardina in Zürich war wieder sehr groß. Der letzte Besuch lag 2 Jahre zurück und ich erinnere, wie motiviert und voller toller Eindrücke ich zurückkam in die norddeutsche Tiefebene mit nur 6 Grad Frühlingsmilde. Die Wirkung dieses Branchentreffs ist für mich eine ganz starke. Ich sehe meinen Beruf einmal mehr mit anderen Augen und erinnere mich daran, was unsere Aufgabe wirklich ist. Das hat Wirkung. Der Reihe nach:

Zürich, 20 Grad, Sonne und wunderbare Schweizer Luft. Die erste Halle: Renommierte Schweizer Gartenbauer zeigen beeindruckend, wie sie den Gartentrend „Natürlichkeit“ sehen und mit baulichen Massnahmen, sorgfältiger Pflanzenwahl und dem Einsatz ausgesuchten Materials umsetzen. In Form exzellenter, wirklich atemberaubender Schaugärten,  die an das Niveau der Chelsea Flower Show längst heranreichen. Natürlich wirkende, lebendige Bepflanzungen sind auch bei uns im Trend. Garten-, Terrassen und Balkonbesitzer möchten Natürlichkeit für sich zelebrieren und diese mit möglichst kleinem Aufwand dauerhaft geniessen. Nicht nur die Bepflanzung lehnt sich hier an die Natur an: Bodenplatten und Möbel aus lokalem Naturstein, geflochtene Trennwände oder Skulpturen aus Holz und Metall schaffen hier sehr stimmige Gartenbilder. Die neue Natürlichkeit im Garten lebt von ganz bewussten Eingriffen: Üppige, winterharte Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Clematis oder Rambler-Rosen machen harte architektonische Kanten weicher. Ein charaktervolles Gehölz mit bizzarem Wuchs belebt die Hausgarten-Idylle mit etwas Dramatik. Neue Natürlichkeit hat in Zürich ganz viele Facetten.

Die Pflanzentrends

Im Trend liegen Pflanzen, die einen "Blumenwiesen-Look“ erzeugen, jedoch unbedingt kitsch- und klischeebefreit. Besonders gefragt sind widerstandsfähige, filigran wirkende Pflanzen mit verzweigtem Wuchs und zarten, einfachen Blüten. Während es früher undenkbar schien, abgeblühte Blütenköpfe stehen zu lassen, wählt man heute bewusst Stauden und Ziergräser, die nach der Blüte attraktive Samenstände bilden. Früh blühende einheimische und spät blühende nicht heimische Pflanzen bieten Insekten Nahrung. Dauerhafte Stauden mit natürlicher Anmutung tragen wohlklingende Namen wie etwa Fetthenne (Sedum), weisse Prachtkerze (Gaura lindheimeri ‘Whirling Butterflies’), Brandkraut (Phlomis russeliana), Perlgras (Melica), Bronzefenchel (Foeniculum vulgare ‘Rubrum’), Steppensalbei (Salvia nemorosa), Myrtenaster (Aster ericoides) oder auch Silber-Chinaschilf (Miscanthus sinensis ‘Graziella’). Sehr interessant und beispielhaft: Gartenbauer Egli Grün sowie Winkler & Richard Naturgärten zeigten Wege auf, wie die neue Natürlichkeit interpretiert werden kann. Egli schafft trotz moderner Gestaltung ganz natürlich anmutende Gärten. Bei Winkler & Richard geht man in einen urbanen und gleichzeitig wildromantisch gestalteten Innenhof. Auch bei diesen Schaugärten vermischen sich moderne Elemente mit natürlicher Bepflanzung zu tollen, sehr stimmigen Gesamtbildern. Es zeigt sich bei den Schaugärten: Auch „wildromantische“ Naturgärten sind eben gestaltete Gärten, denen ein Konzept zugrunde liegt. Ohne Konzept kein großer Wurf bei neu definierter „Natürlichkeit“. Eine natürliche Gartengestaltung hat etwas Ganzheitliches. Sie fügt sich harmonisch ein durch die Verwendung von vor allem regionalen Naturmaterialien. Eine natürliche Gartengestaltung ist im heutigen Ideal dynamisch und lebendig und auch alltagstauglich. Das ist auch, was unsere Kunden verlangen. Und ich verstehe das.

Höchstleistungs-Schau

Garten-Anlagen, die sonst in monatelanger Arbeit gebaut werden, entstanden in den Messhallen in nur 9 Tagen. Möglich gemacht haben dies die logistischen und bauplanerischen Höchstleistungen aller Beteiligten. Dies zu sehen ist allein schon für einen GaLaBauer wie mich ein Genuss. Sehr schön fand ich in den Schaugärten und den angrenzenden Hallen hochwertige Unikate und Objekte von traditionsreichen Schweizer Manufakturen und Designern und Konstrukteuren aus dem nahen Ausland. Z.B. handgeschmiedete Lampen, wunderschöne Möbel aus antikem Alpenholz oder Lavastein. Oder eine Wasserraduhr, interessante Skulpturen oder Holzobjekte, die gleichzeitig Sitzgelegenheit, Spielburg und Blickfang im Garten sind. Die Auswahl an Produkten die im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon stimmungsvolle Akzente setzen, war wieder gross und vielseitig und sehr inspirierend. Die Produkte konnten alle vor Ort erworben werden. Ich habe nur Fotos gemacht.

Möbel und Accessoires

Mit schönen Möbeln und stimmungsvolle Accessoires bekommt jeder Aussenbereich ein besonderes Ambiente und eine persönliche Note. An der Giardina zeigte altrimenti antike Kleinmöbel, die dank neuem Anstrich zu einzigartigen Unikaten werden. Peter Hansen Ceramic Design gestaltet sehenswerte Leuchtobjekte aus Keramik, flechtart faszinierte die Besucher mit vor Ort geflochtenen lebendigen und geschwungenen Sichtschutzwänden aus Weiden. Und Eternit (Schweiz) AG beweist, dass aus Faserzement zeitlos elegante Pflanzengefässe, Möbel und Accessoires entstehen können. Betonmöbel nennt man es hier bewusst nicht.

Kunstwerke aus Holz

Vom einfachen Holztisch über direkt aus riesigen Baumstämmen gearbeitete Liegen bis hin zur organisch geformten Liegehöhle, der freischaffende Künstler Wagner aus dem deutschen Markdorf sägt per Kettensäge aus riesigen Eichenstämmen einmalige Unikate. Patrick Hostettler von NATURART erschafft in seinem Frauenfelder Atelier beliebte Objekte aus Schweizer Holz. Die durch jahrzehntelanges Einwirken der Natur entstandenen Hölzer verwandelt er in Kunstobjekte. Aus Engadiner Schwemmholz und Olivenholz aus Korfu entstehen einzigartige Tische, Spiegel, Lichtobjekte oder Kerzenständer. moveART macht Holzskulpturen erlebbar: Alle Generationen sind eingeladen, sich auf ihren grossformatigen Bänken und Skulpturen auszuruhen, auf ihnen zu klettern, zu rutschen oder zu balancieren.

Feuer und Metallobjekte für den Garten

Handwerkskünstler wie Stefan Traber von STETRA kreieren aus Metall Erlebnisgrills, die auf Wunsch auch individuell gestaltet werden können. Nutt Design Anstalt ist auf Grills und spezielle Feuerstellen aus Stahl spezialisiert. Auch Fackeln, Lichtobjekte, Sitzmöbel oder Kunstobjekte können aus Stahl gefertigt werden. So zum Beispiel von Andrea Stahl, die seit 30 Jahren interessante Kunstwerke plant, kreiert und schweisst. Nick Hoeltschi präsentierte an der Giardina 2017 einen Auszug aus seinem Schaffen, welches Skulpturen, Geländer, Feuerobjekte, Möbel und Bilder aus Metall umfasst. Eine seiner neusten Schöpfungen ist eine spektakuläre Wasserraduhr, ein Unikat. Aber auch Pflanzgefässe habe ich gesehen: Aussteller wie Grütter Metallwaren AG präsentieren elegante Gefässe aus Stahl, die sich harmonisch und stilvoll in jede Umgebung einfügen.

Gemeisselt in Stein

Nicht nur traditionelle Gestaltungselemente wie Bodenbeläge, Mauern oder Treppen werden aus einheimischen Steinen gestaltet, sondern auch Möbel, Skulpturen oder Brunnen. Fontarocca Natursteine aus Mönchaltdorf fertigt klassische und antike Brunnen, Brunnen aus Findlingen, Wasserspiele oder Vogeltränken. Oder auch Scheidegger & Kunz, sie zeigen an der Giardina 2017 Kunstwerke aus Stein, verspielte und opulente Skulpturen und abstrakte Formen. Steinbildhauer und Steinmetz Martin Wiese aus dem Schwarzwald bildet in seinen Skulpturen und Objekten nicht nur die Elemente der Natur ab. Er zeigt archaisch anmutende Gesichter und Monolithen, mystisch.

Mein Fazit:

Es hat sich mehr als gelohnt. Wieder habe ich ganz viele intensive Bilder mitgenommen, das Gefühl, dass Fachleute überall beste Qualität abliefern können, wenn sie wollen und es auch können. Selbst, wenn das Budget meist nicht so riesig ist. Die Giardina tat mir gut – und jetzt kann der Frühling kommen. Komme, was da wolle. Es gibt ganz viel zu tun.

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Fusion von innen und aussen. Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Wie weit will ich schauen? Wie soll das Grundstück von aussen einsehbar sein?

Bei vielen modernen Einfamilienhäusern und Bungalows schwinden die Grenzen zwischen Innen und Außen. Raumhohe und bodentiefe Panoramafenster und Glasfronten geben den Blick frei in die Umgebung, sorgen für maximale Helligkeit im Gebäude und eine offene und großzügig wirkende Atmosphäre. Tageszeiten, Naturschauspiele und Wetterereignisse sind im geschützten Wohnraum erlebbar. Durch Glasfaltwände und -schiebetüren wird der nahtlose, barrierefreie Übergang zwischen Drinnen und Draußen im Erdgeschoss jederzeit möglich. Wohnraum und Garten fließen dann förmlich ineinander und der Außenbereich wird nicht mehr nur als abgetrennter Ort für gelegentliche Sonnenstunden gesehen, sondern vielmehr als Erweiterung des Lebensraumes genutzt.

„Gerade bei Architektur, die sich nach außen öffnet, spielt die Planung und durchdachte Anlage des Gartens eine wichtige Rolle. Innen- und Außenbereiche sollten von Anfang an als Einheit gesehen werden", erklärt die Landschaftsarchitektin Sarah Huf (Garten-ART) beim diesjährigen FOKUS Garten im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt. „Die Idee, dass Gebäude und Garten gemeinsam geplant werden, gibt es etwa seit den 1990er Jahren. Vorher wurde üblicherweise zunächst das Haus gebaut und dann erst nahm man sich den Rest des Geländes vor und legte den Garten an. Da das Outdoor-Thema für viele Hausbesitzer jedoch eine immer wichtigere Rolle spielt und es auch eine Vielzahl an neuen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten gibt, hat in der letzten Zeit ein Umdenken stattgefunden."

Sinnvolle und harmonische Verknüpfung

So unterschiedlich die Menschen wohnen, so unterschiedlich sind auch die Nutzungsansprüche, die sie an ihren Garten stellen. „Diese sollten bei der Planung oberste Priorität haben", sagt August Forster, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. „Darüber hinaus ist es beim Konzept der offenen Raumgestaltung wichtig zu wissen, wie die Innenräume des Gebäudes aufgeteilt sind und zukünftig genutzt werden sollen. Dann erst lassen sich Gartenzonen schaffen, die die angrenzenden Wohnbereiche perfekt ergänzen." Vor dem Schlafzimmer kann beispielsweise ein Gartenteich angelegt werden oder ein Platz für eine Sonnenliege entstehen, vor dem Wohnzimmer gibt es eine Terrasse mit Lounge-Ecke oder einen Kinderspielplatz. Von der Küche aus betritt man direkt einen kleinen Essplatz im Freien ... Stühle und andere Möbel lassen sich einfach und ohne Probleme von drinnen nach draußen rücken, was den Charakter eines einheitlichen Wohnbereichs noch verstärkt.

„Soll der Übergang zwischen Innen und Außen auch optisch besonders fließend sein, setzt man bei der Gestaltung auf ähnliche Formen, Farben und Materialien", so Huf. „Vor allem mit gleichartigen Bodenbelägen gelingt dies gut." Im Natursteinsortiment sind heute eine große Anzahl von Fliesen für drinnen erhältlich, zu denen es entsprechend dicke und frostbeständige Pendants für den Außenbereich gibt - Farbe und Oberflächenbearbeitung sind dabei völlig identisch. Andersherum kann man sich natürlich auch bei der Gestaltung des Wohnraums vom umgebenden Garten inspirieren lassen. Besonders Naturmaterial wie Holz korrespondiert hervorragend mit der Welt draußen. Baumstämme - beispielsweise von Birken - können als Dekoelemente Strukturen aus der Natur aufgreifen und im Inneren fortführen.

Auch lebende Pflanzen im Wohnraum stellen eine Verbindung zum Garten her. Wählt man überdies für den In- und Outdoor-Bereich ähnliche Pflanzgefäße, verstärkt das die Wirkung zusätzlich. „Oft werden zu modernen Gebäuden sehr formale Gärten angelegt, in denen klare Linien dominieren und es nur wenige Farben gibt. Es ist aber nicht zwingend notwendig, das Gelände so zu gestalten", sagt Forster. „Zu zeitgemäßer Architektur passen durchaus auch mediterrane Gärten beziehungsweise monochrome oder bunte Staudenbeete. Den Gestaltungsmöglichkeiten für das Draußen-Wohnzimmer sind auch im Pflanzensortiment nahezu keine Grenzen gesetzt. Natürlich muss man bei der Auswahl immer die architektonische Situation, das Grundstück und die Umgebung im Auge haben. Der Hausbewohner sollte sich im Gespräch mit den Planern auf folgende Fragen einstellen: Was will ich sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue? Wie weit will ich gucken können? Inwieweit darf das Grundstück von außen einsehbar sein? Dementsprechend werden die Landschaftsarchitekten und -gärtner freie Flächen gestalten, Höhenniveaus modellieren, Blickachsen planen oder Hecken, Sträucher und Bäume pflanzen."

Wenn es draußen dunkel wird ...

Bei Gebäuden und Gärten, die nach dem Konzept der offenen Raumgestaltung angelegt wurden, wird ein Großteil des Lebens im Sommer nach draußen verlagert. In der kalten Jahreszeit können die Bewohner dann den Ausblick gemütlich von drinnen genießen. Allerdings: Was nützt das schönste Panorama, wenn es im Herbst und Winter abends schon früh dunkel wird? Hier kommt das Thema Außenbeleuchtung ins Spiel: Ein professionelles Beleuchtungskonzept macht die Schönheit der Umgebung auch bei Dunkelheit sichtbar. Dabei geht es nicht darum, mit grellem Licht die Nacht zum Tag zu machen, sondern mit dezent beleuchteten Schwerpunkten - das können Bäume, Skulpturen oder Wasserbecken sowie Teile der Gebäudefassade sein - die gewollte Atmosphäre zu schaffen. Das Spiel mit Farben ist dabei besonders effektiv und lässt magisch wirkende Gartenbilder entstehen. Die gestalterische Beleuchtung von Wegen und Stufen mit Sockel- und Pollerleuchten hebt die Struktur des Gartens hervor, lässt ihn größer wirken und ist darüber hinaus ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Tagsüber sind die Lichtanlagen übrigens nahezu unsichtbar.

Text: BGL

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Einfach schnell grün – wähle Rollrasen

Welcher Gartenbesitzer möchte sich nicht das ganze Jahr über an seinem frischen, grünen Rasen erfreuen? Viele haben aber eher die Erfahrung gemacht, dass ihr Rasen eben nicht so gut aussieht wie der auf dem Fußball- oder Golfplatz. Und sie wissen: Eine Fläche mit dem Aussäen von Grassamen zu begrünen, ist aufwändig und erfordert große Geduld.

Frustrierend ist es, wenn in den Wochen des Wartens, bis die ersten Halme des selbst gesäten Rasens aus dem Boden sprießen, die Vögelchen die frisch ausgesäten Samen aufpicken. Um schnell und zuverlässig zu einem gepflegten Rasen zu kommen, ist es ratsam, sich professionell vom Landschaftsgärtner Rollrasen verlegen zu lassen.

Frust vorprogrammiert bei Saat

Rollrasen - auch bekannt als Fertigrasen - sieht aus wie ein grüner Teppichboden und ist ein hochwertiges Naturprodukt. Der Rasen wird in Spezialbetrieben auf großen Flächen über viele Monate gezogen und gepflegt, bevor er flach geschält und zu handlichen Päckchen gerollt wird. Der Experte für Garten und Landschaft weiß, bei welchen Witterungsbedingungen es möglich ist, Rollrasen zu verlegen. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Bodenvorbereitung und eine sorgfältige Verlegung. Normalerweise kann er zu fast jeder Jahreszeit eingesetzt werden, jedoch ist im Winter zu befürchten, dass der Rasen nicht gut verwurzelt. Der Frühling ist die beste Jahreszeit, da dann das Wetter sowie die natürlichen Gegebenheiten für die Wurzelphase des Rasens besonders vorteilhaft sind.

Rollrasen gibt es für jede Lage und Gartensituation, sei es Schattenrasen, Halbschattenrasen oder Sportrasen. Wenn die Rasenfläche hauptsächlich als Kinderspielplatz vorgesehen ist, wird der Landschaftsgärtner einen speziellen Spielrasen empfehlen, da dieser entsprechend belastbarer ist als der Zierrasen. Auch bei Rollrasen ist ein sofortiges Betreten nicht empfehlenswert. Es kann je nach Witterungsbedingungen zwei bis drei Wochen dauern, bis die Rasenfläche vollständig angewachsen und voll belastbar ist. Der Rasen ist von Anfang an frei von „Unkräutern, frei vom Pilzen und Krankheiten.

Reparatur im Handumdrehen

Wer den eigenen Garten schon viele Jahre gehegt und gepflegt hat, weiß, dass der Winter die Gartengesundheit stark belasten kann. Sehr nasse Winter lassen den Rasen förmlich ertrinken, aber auch extrem kalte Winter ohne Schneedecke setzen ihm zu. Auf größeren Flächen, die von Bäumen oder Büschen beschattet werden und die Sonne fast nie zu sehen bekommen, leidet der Rasen extrem. Es breitet sich Moos aus und die Rasenfläche verliert ihre Frische und ihre Gesundheit. Bei stark beschädigten Flächen muss nachgesät werden oder man wählt auch hier den praktischen Weg, einen Rollrasen verlegen zu lassen. Das hat im Vergleich zum Nachsäen den Vorteil, dass das perfekte Rasenergebnis sofort genossen werden kann. Rollrasen braucht die gleiche Pflege wie der natürlich gewachsene Rasen, jedoch ist der frisch verlegte Rollrasen in einem kürzeren Zeitraum robuster und belastbarer als die kleinen neuen Rasenpflänzchen, die sich gegen Wind und Wetter erst durchsetzen müssen.
Vielseitig einsetzbar

Den Anwendungsmöglichkeiten von Fertigrasen sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Auch im öffentlichen Raum verwenden die Experten für Garten und Landschaft Fertigrasen zur Stabilisierung von Böschungen und Dämmen gegen Erosion. Somit können Abschwemmungen verhindert bzw. stark eingeschränkt werden. Im Hausgarten sorgt der Rollrasen ohne lange Wartezeiten und vor allem ohne die Risiken des Säens sofort für ein perfektes Rasenergebnis und überzeugt mit seinem saftig grünen Aussehen auch den neidischsten Nachbarn. 

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Buchtipp: „Avantgardening, Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern"

Er macht ziemlich viel anders als andere Gärtner und Thorsten Matschiess schießt gegen die Gartenratgeberei, gegen Pflanzenmoden - die allgegenwärtige Hortensie ‘Annabelle‘ geht also gar nicht - und er legt sich mit den Nachahmern von Gartenträumen aus Büchern und Zeitschriften an. (Mehr Garten-Buchtipps hier)

Der Autor, Pflanzenautodidakt von Haus aus, ist ein sehr leidenschaftlicher Gartenmensch geworden und er macht sein eigenes Ding am linken Niederrhein, wo das Klima fast südenglisch ist. Entstanden ist durch genaues Hingucken, gute Pflanzenquellen und durch den Rat erfahrener Gärtner, durch Tun, aber auch durch Lassen, ein ganz besonderer Staudengarten. Das Buch spart nicht an Details und Gartenbildung zum Besseren. Thorsten Matschiess liegt die Gartenkultur am Herzen und er erinnert in seiner rigorosen Meinung ein wenig an den großen, skeptischen Gartenschriftsteller Jürgen Dahl selig, auch er linker Niederrheiner, aber damals mit seinem Garten weiter nördlich zuhause.

„Avantgardening" ist kein Buch für Einsteiger und will es auch nicht sein. Man sollte sich schon ein wenig auskennen mit beispielsweise „Ruderalflora" und sich auch vor „iterativer Dummheit" nicht gleich abschrecken lassen, dann wird man fündig und macht schöne Entdeckungen für das eigene Leben mit und im eigenen Garten. Wer sich bis hierhin nicht mit Stauden beschäftigt hat, wird es nach dem Buch nicht mehr lassen können und er oder sie wird womöglich mit besten Argumenten den Rasen umgraben und Stauden und Gräser pflanzen.

Das Buch ist Teil der neuen „Edition Gartenpraxis" des Ulmer Verlages, die besondere Highlights aus den Bereichen Gartengestaltung, Pflanzenwissen und -verwendung vereint. Die eindrucksvollen Bilder im Buch stammen von Jürgen Becker.

Torsten Matschiess und Jürgen Becker (Foto) Avantgardening 192 Seiten, 24,3 x 24,6 cm, 228 Farbfotos, Flexcover Verlag Eugen Ulmer, 2017 ISBN 978-3-8001-0872-5 Preis: € 29,90  www.matschiess.de

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Initiative „Rettet den Vorgarten“ für mehr Lebendigkeit

Vor Gebäuden - Banken, Büros und anderen Geschäftshäusern ebenso wie vor Eigenheimen - sieht man immer öfter eine Gartenform, die sich dadurch auszeichnet, dass sie das ganze Jahr über gleich aussieht. Ohne Pflanze, oder nur mit kümmerlichem Rest. Ohne Leben. Und das ist schade und trist, finden wir.

Statt Vegetation und abwechslungsreicher Gestaltung zeigen sich oft vor allem Steine - als Kies- oder Schotterbelag - gelegentlich „aufgelockert" mit Findlingen als „Blickfänge". Hin und wieder finden sich in solchen Vorgärten auch vereinzelt Pflanzen - Gräser oder Koniferen - die in der steinigen Umgebung vielfach verloren aussehen. Insbesondere in Neubaugebieten scheint sich die Versteinerung vor den Häusern weiter auszubreiten. Im Herbst 2016 hat es einen überzeugenden TV-Beitrag des WDR gegeben, der deutlich machte, dass die Aufenthalts- und Lebensqualität in einer Straße direkt mit der Gestaltung der Vorgärten zusammenhängt. Der Beitrag steht auf der Mediathek des WDR noch zum Anschauen.

Überzeugungsarbeit für grüne Vorgärten leisten

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hat im Januar 2017 eine Initiative gestartet mit dem Titel „Rettet den Vorgarten". Erstes Ziel ist es, die Motive der Gartenbesitzer von kargen Kiesgärten zu verstehen und Argumente für eine gärtnerisch lebendige Flächennutzung zu sammeln. Der Verband will mit guten Argumenten punkten und Gartenbesitzern überzeugende Argumente für lebendige Gärten mit Pflanzen an die Hand geben. BGL-Präsident August Forster: „Kiesgärten sind weit verbreitet und doch gab es dazu bislang keine systematische Informationspolitik, geschweige denn daraus eine mit zuverlässigen Daten abgeleitete Strategie für den grünen Vorgarten. Wir haben deshalb aktuell eine repräsentative Marktforschung bei der GfK beauftragt und sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir voraussichtlich im März 2017 auf dem Tisch haben werden." Ebenfalls wichtig ist dem BGL die Wirkung der Initiative innerhalb des Berufsstands. Die Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus sollen in Zukunft Kundenwünschen nach Kies- und Schottergärten mit guten Gründen entgegentreten können.

Gute Gründe

Der Vorgarten ist noch vor der Fassade der Teil des Hauses, der nach außen wirkt und Nachbarn, Freunden und Passanten einen Eindruck von den Bewohnern gibt. Er ist im besten Falle einladend, abwechslungsreich, freundlich... all das nannte man früher die „Visitenkarte des Hauses". Der Vorgarten hat heute in Zeiten des Klimawandels aber noch weitaus mehr Aufgaben: Er ist Teil des öffentlichen Grünraums in der Straße und damit Spiel- und Naturerfahrungsraum für Kinder, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und - technisch betrachtet - Versickerungsfläche für Regenwasser. An heißen Tagen ist die Verdunstung auf den vielen kleinen Gartenflächen entscheidend für das Wohlbefinden im direkten Lebensumfeld der Menschen. Forster: „Ich möchte die Gartenbesitzer ermuntern, mit ihren Vorgärten so viel wie möglich lebendiges Grün in die Städte zu bringen und so einen Beitrag zum eigenen Wohlgefühl und zum guten Klima zu leisten."

Vernetzte Kommunikation

Im Januar 2017 wurde die Facebook-Seite „Rettet den Vorgarten" gestartet, die innerhalb weniger Tage schon viele „Freunde" gesammelt hat. Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekten, aber auch Produktionsgärtner aus Staudenbetrieben und Baumschulen sowie Gartenbesitzer tauschen sich auf der Facebook-Seite aus. Zu sehen sind Fotos von gelungenen und weniger gelungenen Vorgärten, Statements zu den gezeigten Beispielen und allgemein zum Phänomen Vorgarten. BGL-Hauptgeschäftsführer Dr. Robert Kloos: „Wir freuen uns, dass die Seite so schnell Resonanz zeigt und hoffen, dass noch mehr Menschen sich damit verbinden. Die Kampagne ist außerdem offen für weitere Partner, die sich mit der Idee identifizieren und die mit uns daran arbeiten wollen, dem privaten Garten und vor allem der Bepflanzung im Garten einen größeren Stellenwert zu geben."
Mehr unter: facebook.com/Rettet.den.Vorgarten.

Auch der in diesem Jahr zum siebten Mal vom BGL ausgerichtete Garten-Gipfel wird sich mit dem Vorgarten beschäftigen. Eine Philosophin und ein Raumpsychologe werden aus ihrer professionellen Sicht zum Thema referieren. „Ich hoffe auf viele gute Anregungen und eine spannende Diskussion", freut sich August Forster. Die Kampagne soll mittelfristig dazu führen, dass Gartenbesitzer den Wert der Fläche vor dem Haus für sie selbst, aber auch für die Nachbarschaft, das Straßenbild und schließlich die Atmosphäre im direkten Lebensumfeld wieder schätzen und mit lebendigen Pflanzen gestalten wollen.

Quelle: BGL

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Auf zur Giardina 17 – Gartentrends ausloten, Kollegen und Anbieter treffen

Für uns als Firma, die sich seit mehreren Generationen mit Gartengestaltung und dem Bau von Gärten beschäftigt, steht ein wichtiger Termin an: der Besuch der Giardina in Zürich Mitte März.  Das letzte Mal waren wir vor drei Jahren da (Bericht). Wir haben uns mal etwas auf der Website und der Vorankündigung umgeschaut. Hier etwas Informationen, was uns erwartet:

Die Giardina 2017 legt den Fokus auf die neue Natürlichkeit in der Gartengestaltung. Namhafte Schweizer Gartenbauer zeigen, wie sie diesen Gartentrend planerisch und baulich umsetzen. Die Besucher können in diese Welt der neuen Natürlichkeit eintauchen und sich von vielseitigen Schaugärten inspirieren lassen.

Ganz schön finde ich, wie Kollegen vorab über ihre Arbeitsauffassung sprechen:

„Unsere Gärten sollen für unsere Kunden Kraft- und Energiequellen sein, wo sie die Elemente Natur, Feuer und Wasser erleben und die Jahreszeiten bewusst wahrnehmen können. Dabei sind die Gärten sowohl geordnet als auch dynamisch, vielfältig, belebt und natürlich. Wir verwenden vielerlei Pflanzen mit unterschiedlichen Blatt- und Blütenformen, ausdrucksstarke Solitärpflanzen, einheimische Natursteine mit naturbelassenen Oberflächen und Schweizer Holz.“
Marcel Egli, Egli Grün AG

„In unseren Gärten fühlen sich die Menschen geborgen, weil wir Gartenräume schaffen, die ihren Bewohnern Rückzugsmöglichkeiten und Raum zur Entfaltung bieten. Mit Pflanzenkompositionen aus einheimischen Wildstauden und Gehölzen setzen wir bewusst Kontrapunkte zum Klischee, dass man im Naturgarten alles sich selber überlassen kann. Auch „wildromantische“ Naturgärten sind gestaltete Gärten, denen ein Konzept zugrunde liegt.“
Peter Richard, Winkler & Richard Naturgärten

Das könnte ich selbst kaum besser sagen. Was gibt es noch:

Robin Lustenberger und Jan Schelling Landschaftsarchitektur zeigen im Auftrag des Unternehmerverbands Schweizer Gärtner JardinSuisse, wie heutige Städteplaner öffentliche Räume konzipieren; ökologisch sinnvoll und vielfältig nutzbar fliessen urbane Piazzas in naturbelassene Grünzonen über und bieten so der Stadtbevölkerung grüne Oasen. Der Gartenpoet aus Baden, Christoph Wegelin sowie Kobel Gartengestaltung aus Dielsdorf haben ein gemeinsames Thema: Die Literatur. Während Wegelin naturnahe Gärten mit poetischem Ansatz gestaltet, indem er den wohl natürlichsten aller Materialstoffe, Lehm einsetzt, verwandelt Hansueli Kobel für den Ideengarten "Garten der Poesie" einen ausgedienten Werkzeugwagen in einen Buchpavillon, eine Bank gebaut aus Stein und mehreren Tausend alten Büchern ist ein weiteres Highlight seines Gartens. Der speziell aus Italien angereiste Gartengestalter Leonardo Magatti kreiert in seinem Garten mit Granitelementen einen Ruhepol zum hektischen Alltag, welcher an der letztjährigen Giardina bereits mit einem Gold Award ausgezeichnet wurde.

Noch einmal schöne Zitate von Schweizer GaLaBau-Kollegen:

„Natürlichkeit entsteht dadurch, dass der Garten gestalterisch in seine Umgebung eingepasst wird. Die Voraussetzungen, die die Umgebung bietet, gilt es mit den Wünschen und Visionen unserer Kunden in Einklang zu bringen. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren macht eine natürliche und hochwertige Gartengestaltung aus.“
Robin Lustenberger und Jan Schelling, Lustenberger Schelling Landschaftsarchitektur

„Eine natürliche Gartengestaltung hat etwas Ganzheitliches. Sie fügt sich harmonisch ein, durch die Verwendung von regionalen Naturmaterialien. Eine natürliche Gartengestaltung ist dynamisch und lebendig. Sie berührt und lässt ankommen.“
Christoph Wegelin, Gartenpoet & Naturgestalter

Die Giardina 2017 findet vom 15. bis 19. März 2017 in der Messe Zürich statt. Öffnungszeiten mittwochs und donnerstags jeweils von 9 bis 20 Uhr, am Freitag bis 22 Uhr und am Wochenende von 9 bis 18 Uhr.

Nochmal die Highlights der Giardina 2017:

  • 30’000m2 geballte Inspiration und eine aussergewöhnliche Auswahl an Objekten und Produkten für das Leben im Garten
  • Rund 250 Aussteller aus 8 europäischen Ländern
  • Vielseitige Schaugärten von bis zu 600m2 zum Gartentrend "Neue Natürlichkeit"
  • Neuheiten und aussergewöhnliche Objekte für das Leben im Garten nationaler und internationaler Brands
  • Kunsthandwerker aus der ganzen Schweiz präsentieren ihre Unikate
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Auf zum Park & Garden Country Fair Stockseehof 2017!

Lindgrüne Wälder und Wiesen, strahlend blauer Himmel – weiße Pavillons, farbenfreudige Pflanzen und Blumenarrangements, eingebettet in den Park und die Gärten des Gutes Stockseehof:

Das ist der Rahmen, in dem die 17. Park & Garden – Country Fair auf Stockseehof sich präsentieren wird. Das lohnt sich wirklich. Es gibt ein Angebot von 200 Ausstellern, die Ihnen alles zeigen, was Haus und Hof, Garten und Balkon schöner macht. Neben der Vielfalt von Gartenkunst und wunderschönem Interieur findet man auf der Park & Garden eine exquisite Auswahl von Rosen, Stauden, Kräutern, Garten- und Wohnaccessoires sowie Delikatessen verschiedenster deutscher und europäischer Regionen. Während der Ausstellung finden diverse Vorführungen zu Garten- und anderen handwerklichen Themen statt. Außerdem gibt es Schaugärten zu sehen. Aktuelle Informationen finden Sie dann dazu an den Eingängen, am Info-Stand oder hier. Einzelheiten PARK & GARDEN COUNTRY FAIR, 1. - 5. Juni 2017, Do.-So.: 10-19 Uhr, Mo.: 10-18 Uhr, Eintritt: 14 €, Jugendliche bis 16 Jahre frei. www.stockseehof.de.

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Wie man grüne Beläge auf Naturstein, Beton, Glas und Holz entfernt

Wir werden oft gefragt, wie man Naturstein frei von grünen Belägen hält, insbesondere Sandstein. Oder Terrassen-Holzflächen, Stege und Brücken. Ebenso Beton und glatte Materialien, die schattig und feucht liegen. Es gibt verschiedene Mittel, eines stellen wir hier vor.

Algen bilden bei Feuchtigkeit einen Biofilm, der meist Unkraut und Moos nach sich zieht. Dieser Bewuchs kann nicht nur Naturstein-Oberflächen schädigen, sondern erhöht erheblich die Rutschgefahr auf Wegen und Plätzen im öffentlichen Raum. Nach Regenperioden oder feuchten Wintermonaten entstehen vor allem in Schattenzonen hartnäckige Algenbeläge auf Steinen jeder Art. Der Bewuchs führt zu deutlich erhöhter Rutschgefahr. Gehwege und Plätze müssen daher regelmäßig gereinigt werden. Dies gilt auch für nahezu alle steinernen Objekte im Außenbereich, deren Schönheit und Nutzen lange erhalten bleiben sollen. Langfristig droht der Verfall des unter den Algenbelägen liegenden Materials.

Nonansäure statt aggressiver Methoden

Für die schnelle und effektive Bekämpfung der Grünbeläge empfehlen sich Präparate mit dem Wirkstoff Nonansäure. So lässt der neue Grünbelag-Entferner RapidGo von Progema Algenbeläge jeglicher Art schon nach einem Tag absterben. Das hochwirksame Mittel natürlichen Ursprungs ist eine mehr als geeignete Alternative zur mechanischen Entfernung von Grünbelägen, von der aus diversen Gründen abzuraten ist. Das Abbürsten oder Auskratzen kostet viel Zeit und ist daher unwirtschaftlich. Gleichzeitig kann der Untergrund geschädigt werden. Am Ende setzen sich Grünbeläge an den aufgerauten Oberflächen dann noch schneller fest als zuvor. Der in RapidGo genutzte und sehr effektive Inhaltsstoff Nonansäure kommt in einigen natürlichen Ölen sowie in Pflanzen der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) vor. Er durchdringt die Zellstrukturen der Grünbeläge. Dadurch geben diese ihre Zellinhaltsstoffe rasch ab und trocknen aus. Besonders auf Wegen und Treppen führt die effektive Beseitigung zu deutlich mehr Sicherheit – denn RapidGo wirkt langfristig. Nicht nur auf Stein, auch auf Holz, Glas und Terrakotta ist der dauerhafte Grünbelag-Entferner einsetzbar.

Sicherheit und Werterhalt

RapidGo wurde speziell für den professionellen Einsatz im Außenbereich entwickelt. Das Mittel wirkt zuverlässig bei Temperaturen ab 10°C. Damit lässt es sich auch im Herbst oder Frühjahr anwenden. Die Handhabung ist schnell und unkompliziert: Der biologisch abbaubare Grünbelag-Entferner, für die Umwelt unbedenklich und materialverträglich, wird entsprechend der gewünschten Wirkungsweise mit Wasser vermischt und dann gespritzt oder gegossen. Behandelte Flächen können nach dem Antrocknen sofort von Mensch und Tier wieder betreten werden. Infos unter www.progema.de.

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Rosten, was das Zeug hält – aber schön ...

Diesen Sichtschutz aus Cortenstahl haben wir heute bei unseren Kunden wiedergesehen. Den haben wir vor genau 2 Jahren eingebaut und ist von Mercando. Wir finden, der sieht auch im Winter toll aus. Die Kunden sind begeistert.

Cortenstahl ist ein ganz besonderer Stahl. Wenn er der Witterung ausgesetzt ist, beginnt dieser Werkstoff sein Eigenleben zu entfalten. Farben verändern sich und es entwickeln sich immer wieder neue Bilder. Cortenstahl ist ein legierter Stahl, der durch Zugabe von Kupfer, Chrom und Nickel seine korrosionsbeständigen Eigenschaften erhält. Durch diese Legierung entwickelt sich eine Art Sperrschicht aus festhaftenden Sulfaten und Phosphaten, die vor weiterer Korrosion schützt. Selbst bei der Feuchtigkeitsstufe 4 (sehr lange Feuchtzeiten) ergibt sich bei einer Nutzungszeit von 100 Jahren eine maximale Abrostung von 1,7 mm. Die Ausbildung der Sperrschicht wie hier in den Bildern dauert je nach Witterung bis zu drei Jahren. Mehr erfahren beim Kooperationspartner www.baustofflust.de

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Pflanzenwissen heute: Wie der Fachmann mit Kontrasten arbeitet

Materialkontrast auf dem Weg (glatt, grob), Komplementär-Farbkontrast und Helligkeitskontrast bei den Pflanzen, Formkontrast rund, flach, strauchig ...
Materialkontrast auf dem Weg (glatt, grob), Komplementär-Farbkontrast und Helligkeitskontrast bei den Pflanzen, Formkontrast rund, flach, strauchig ...

Gartenarchitekten wissen um die Möglichkeiten, einen Garten so zu gestalten, dass über das Gartenjahr vielfältige Effekte entstehen. Sie folgen dabei Gesetzmäßigkeiten, die seit ewige Zeiten herrschen. Sie arbeiten z.B. subtil mit Kontrasten. Mit Materialkontrasten, Farbkontrasten, Lichtkontrasten, Formkontrasten und deren Kombinationen. Es geht um Lebendigkeit, Ausdruck von Fülle, Farbe, um Betonung, Stärkung, um gesteigerte Qualitätsanmutung. Wie, das beschreibt ein Artikel in Mein schöner Garten.

Wir lesen: "Formschnitt ist in vielen Gärten beliebt: Buchs, Stechpalme, Eibe oder Hainbuche werden mit der Schere zu kompakten Kunstwerken wie Kugel, Kegel oder Quader geschnitten. Kombiniert man solche Formgehölze mit natürlich wirkenden und vor allem kleineren Pflanzen, entsteht so Spannung im Garten ... Die Formen werden noch besser betont, wenn man ihnen ausladende Blütenpflanzen wie Tulpen zu Füßen setzt. Im Sommer passt wüchsiger Storchschnabel dazu. ... Kugelige und längliche Blüten sorgen für Spannung im Blumenbeet. Sie sollten zur gleichen Zeit blühen, damit die Kombinationen zur Geltung kommen.Mögliche Traumpaare sind Zierlauch mit Fingerhut, Ball-Hortensie mit Eisenhut, Kugeldistel mit Königskerze, Pompon-Dahlie mit Kerzen-Knöterich, gefüllte Zinnien mit Wiesen-Ehrenpreis oder Sterndolde mit Silberkerze...“  im Original weiterlesen

Die Autorin beschreibt weiter sehr schöne Möglichkeiten. Es wird auch klar, dass dieses Gartenwissen viel Erfahrung erfordert. Die hat der Gartengestalter und der Gartenarchitekt und Planer. Bei Fragen einfach fragen.

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Warum wir unseren Kunden jetzt gern zu Automowern raten

Rasenmähen nach der Arbeit oder zum Wochenende? Die Profi-Rasenpflegekolonne hat sich angesagt und Sie als Gartenbesitzer wollten eigentlich ihre Ruhe? Und vermutlich regnet es immer genau dann, wenn Sie selber gerade mal Lust und Zeit haben? Schluss damit! Ein Rasenroboter wie der Automower nimmt Ihnen die Mäharbeit ab. Und auch noch das anschließende Entsorgen des geschnittenen Grases. Es wird gemulcht, sehr fein "zerwirbelt" der Grasnarbe wieder zugeführt. Und das Schnitt-Ergebnis ist stets außerordentlich gut. Man hat eine gesündere Grasnarbe mit tollem Schnittbild und stets optimale Länge.

Eine Zeit lang galten Automower als Statussymbol. Der Hauptgrund, weshalb einige unserer Kunden sich für Automower begeistern ist schlichtweg die Ruhe vor Motorlärm und der Wegfall von Rasen-Pflegeeinsätzen, die sich bei größeren Anlagen auf 2-6.000 Euro das Jahr summieren können. Man muss über den Rasen einfach nicht mehr nachdenken. Auf einigen größeren parkähnlichen Arealen oder Flächen mit Niveauunterschieden oder Parzellierungen oder Trennung von Haupt- und Vordergarten sind 3-4 Auto-Mower im Einsatz. Unsere Erfahrung: Bei gesundem, kräftigen Rasen ist die Rasenoptik deutlich besser, der Schnitt präziser und schärfer als bei konventioneller Mäh-Art. Und die Geräte können um Thujen, Zypressen, Buxbäume & Co herummähen und arbeiten auch bei Regen und an Hanglage. Mit Hilfe der Spot-Cutting Funktion ist der Husqvarna Automower zum Beispiel in der Lage festzustellen, ob das Gras in einer vordefinierten Fläche höher ist als beim restlichen Rasen. Diese Stellen werden dann automatisch im Kreis-Modus gemäht, um ein gleichmäßiges Schnittergebnis zu erzielen.

Die Stiftung Warentest schreibt über den Automower 320: „Bestes Mähergebnis im Test. Mäht auch in engen Passagen und Nischen gut. Keine einzige Störung im Praxistest. Keine Probleme an starken Steigungen, bremst sogar bergab. Teuerstes Gerät im Test mit vielen Funktionen, auch für große Rasenflächen geeignet.“ – test 5/2014 Eine My Automower App ermöglicht es unseren Kunden zudem, Ihren Husqvarna Automower® per Smartphone zu programmieren und zu starten, selbst wenn sie nicht zu Hause sind. So lässt der Automower ihnen immer dann eine Nachricht zukommen, wenn der Betrieb unvorhergesehen unterbrochen wurde. Die My Automower® App ist jedoch nicht für alle Husqvarna Automower Modelle verfügbar. Ein Clou ist eine versenkbare Garage für den Automower, die als Akkuladestation und als Schutz für den Mäher dient.

Wenn Sie Fragen haben, einfach fragen. Beste Auswahl und beste Beratung findet sich bei uns im Norden bei Gartentechnik Hansen in Heide www.gartentechnik-hansen.de

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Gartenpflege vom Profi – ein Praxisbericht

Mit schwerem Gerät rückt er an, denn er hat heute noch viel vor: Motorsäge, dazu Helm, Handschuhe, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe. Auch andere Maschinen und eine bunte Vielfalt an Pflanzen hat Landschaftsgärtner Andreas G. in seinem Transporter mitgebracht. Es ist wieder Pflegezeit. Pflegebeispiele sehen Sie hier

Als erstes soll die Hecke geschnitten werden: In dem schönen kleinen Privatgarten seiner Kunden ufert sie an einigen Stellen allzu sehr aus, weist aber auch Trockenschäden auf und braucht dringend eine Schönheitskur. Der Rasen soll heute für die vierte Jahreszeit vorbereitet werden und auch viele Sträucher und der Hausbaum bekommen den letzten Schnitt vor dem Winter, damit sie sich im kommenden Jahr dicht verzweigen. „Im Herbst herrscht bei uns Hochbetrieb“, erklärt Andreas G., „die Gärten und öffentlichen Parks müssen nicht nur auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden, sondern jetzt ist auch die Hauptpflanzzeit für Gehölze und Stauden.“

 

Vorsicht bei der Motorsäge

 

Bevor sich Andreas G. an die Arbeit macht, legt er seine Sicherheitskleidung an. Nachdem er die Hecke in Form gebracht hat, ist die hohe Linde an der Reihe. „Die Risiken beim Arbeiten mit der Motorsäge werden oft unterschätzt“, erläutert der Fachmann, „selbst wenn ein Baum nicht gefällt werden soll, sondern bloß einige Zweige gestutzt werden, ist die richtige Führung der Maschine extrem wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Wer mit der Säge arbeitet, muss permanent mit Rückschlag, Rückstoß und Hereinziehen von Kette und Schiene in den Sägeschnitt rechnen – sogar Kettenglieder können brechen.“ Auch im Interesse des Baumes ist Sorgfalt geboten. Der Landschaftsgärtner sägt größere Äste erst von unten an, bevor er einen zweiten Schnitt von oben ausführt. Dies verhindert, dass die Rinde des Baumes beim Fallen der Äste reißt. „Immer wieder sieht man Bäume, an denen ihre Besitzer zentimeterlange Aststummel zurücklassen. Die Stummel sind nicht nur alles andere als schön, sondern sie verhindern auch die Wundheilung und öffnen Schädlingen den Weg in den Baum“, so Andreas G., der die Äste deshalb mit einem zweiten Ansatz glatt am Stamm abtrennt. Nach dem Schnitt werden Splitter und Erhebungen geglättet und die Wunde sauber, glatt und dicht mit einem speziellen Wundverschlussmittel verschlossen.

Grün und kräftig

Zum Schluss widmet sich Andreas G. dem Rasen, der jetzt ein letztes Mal vor dem Winter gemäht werden darf – allerdings nicht zu kurz! Darüber hinaus vertikutiert ihn der Landschaftsgärtner und arbeitet Sand ein, um ihn gegen Staunässe zu schützen. „Die Bodenqualität ist ganz entscheidend für den Wuchs der Pflanzen“, betont er, „durch eine gute Pflege können der ph-Wert und der Gehalt der Nährstoffe reguliert werden, das ist unter anderem wichtig, um das Unkraut- und Mooswachstum in Schach zu halten.“ Nachdem Andreas G. mit der Bodenpflege fertig ist, stehen noch einige Pflanzarbeiten auf seinem Tagesprogramm. Diese führen ihn in einen mittelgroßen Privatgarten am Hang. „Den habe ich vor einigen Jahren terrassiert und bepflanzt sowie mit gepflasterten Wegen und einer Treppe gestaltet“, erläutert er. Hier sollen noch einige Koniferen und verschiedene Stauden eine neue Heimat finden. Dabei ist der Fachmann ganz in seinem Element: „Im Laufe der Woche kommen noch mehrere Rosenstöcke und Formgehölze in die Erde, das werden mal richtige Schmuckstücke! Viele Gartenbesitzer wünschen sich auch winterblühende Schönheiten, die – jetzt gepflanzt – in den grauen Monaten für leuchtende Farbtupfer im Garten sorgen. Wir beraten über die Ansprüche der Pflanzen und weisen auch auf außergewöhnliche Arten und Sorten hin.“ Zu den typischen Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau gehört im Herbst darüber hinaus die Teichpflege. „Der Gartenteich wird leider oft vernachlässigt“, so Andreas G., „dabei ist die Teichpflege alles andere als Zauberei. Man muss nur wissen, was zu tun ist. Ein Gartenteich muss ebenso auf den Winter vorbereitet werden wie der Rest des Gartens.“

Hinweis: Gartenpflege ist steuerlich absetzbar. Mehr zur steuerlichen Behandlung von Gartenarbeit

Quelle: BGL

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Weil der Garten es wert ist: Gartenpflege vom Profi machen lassen

Ohne Pflege geht’s nicht: Viel Mühe verwendet man in der Regel in gepflegte Kleidung, gepflegtes Haar und eine gepflegte Ausdrucksweise. Gepflegt werden die sozialen Beziehungen, der gute Ruf und die „Wehwehchen“ – und intensive Pflege und Wartung lassen viele ihren Autos angedeihen. Warum nicht auch ihren Gärten?

Gute und regelmäßige Pflege erhält den Garten schön und gesund, so dass er jahrelang immer aufs Neue erfreuen kann. Vor allem bei größeren Gehölzen sind erhaltende Arbeiten aus Profihand gefragt. Alte Bäume können zum Beispiel mit der Zeit so genannte Totäste bilden, die bei Herbststürmen zu einer Gefahr werden können. Besser, man kommt ihnen zuvor und verpasst dem Baum einen fachmännischen Schnitt.

Mangelnde Pflege rächt sich. Garantiert.

Professionelle Gartenpflege ist direkt sichtbar und entfaltet vor allem in der nächsten Gartensaison ihre volle Wirkung. Aber man muss schon wissen, was man tut! Nicht jede Pflanze verträgt zum Beispiel den Rückschnitt vor dem Winter. Frühjahrsblüher wie Forsythien dürfen jetzt auf keinen Fall geschnitten werden – sie würden dann im nächsten Frühjahr nicht blühen. Andere Sträucher wiederum können jetzt sehr gut einen Rückschnitt erhalten. Klar ist: Vernachlässigung straft der Garten unmissverständlich und selbst die schönsten Pflanzen verkümmern mit der Zeit statt etwa leuchtende Blüten und kräftige Blätter zur Schau zu stellen. Denn jede Pflanze hat besondere Ansprüche an Pflege und Umgebung wie den richtigen Boden oder ausreichend Platz, etwa um Nährstoffmangel vorzubeugen. So braucht der Garten auch besondere Zuwendung, um gut durch den Winter zu kommen und (volle Kraft voraus!) im nächsten Frühjahr mit einer Fülle an Farben, Formen und Düften durchzustarten. Rabatten und Beete sollten deshalb aufgeräumt und an frostfreien Tagen kann die ein oder andere neue Staude dorthin gepflanzt werden, wo der Sommer zu sehr gestresst und Lücken hinterlassen hat.

Herbstkur mit Wow-Effekt

Gartenarbeit tut aber nicht nur dem Garten gut. Für viele Gartenbesitzer ist sie ideal, um gute Luft und milde Herbstsonne zu genießen und um den Kopf frei zu bekommen. Dabei muss man nicht alles selbst machen. Noch einmal den Rasen mähen? Kein Problem ... aber der Rasen braucht viel mehr! Wie wird man zum Beispiel Moos los? Muss vielleicht vertikutiert oder aerifiziert werden? Wie und wann bessert man unschöne Stellen optimal aus? Richtige Antworten auf Gartenfragen hat der Landschaftsgärtner, dazu das geeignete Werkzeug und die nötige Erfahrung, um dem Garten genau das zu geben, was er jetzt braucht, damit er auch in Zukunft außergewöhnlich gut aussieht. So nimmt sich der Fachmann etwa Gartenteich und müde Böden vor und erneuert ganz nebenbei die Terrassenfläche oder die Pergola. Wer seinen Garten neu gestaltet haben möchte, wendet sich ebenfalls am besten an einen Landschaftsgärtner. Ohnehin ist jetzt über den Winter eine gute Zeit, um sich Gedanken für das nächste Gartenjahr zu machen. Noch hat man gut in Erinnerung, an welchen Stellen im Garten es noch etwas zu verbessern gibt. Das sollte eine gute Voraussetzung sein für ein Beratungsgespräch mit einem Experten für Garten und Landschaft. 

Service = (Sich) Freizeit schenken

Hand aufs Herz: Am liebsten verbringen Gartenbesitzer ihre Freizeit im Garten – davon haben sie besonders viel, wenn sie die Pflege ihres Gartens in die erfahrenen Hände eines Profis legen. Wie herrlich ist es doch, sich zurückzulehnen, ganz ohne Unkraut, Stress und Gartenschere Feierabend und Wochenende zu genießen und den „generalüberholten“ Garten in all seinem Zauber draußen oder auch vom warmen Zimmer aus auf sich wirken zu lassen. Auch im Herbst und Winter hat er einiges zu bieten: Bäume und Sträucher haben ihre Blätter goldgelb, orange, rot und braun verfärbt und rascheln munter im Wind. Die Rosen schmücken sich mit weithin leuchtenden Hagebutten, einige Stauden und Gehölze zieren sich mit runden oder ovalen, winzig-kleinen oder auch größeren und prallen Früchtchen. Koniferen zeigen ihre Zapfen, in warmen Rot- und Lilatönen blüht die Heide und auch andere Stauden setzen noch Farbtupfer in das spröde Spätherbstklima. Und selbst im Winter ist ein gut angelegter Garten einen zweiten (und dritten) Blick wert, wenn Raureif auf Ziergräsern glitzert, Immergrüne und Winterblüher für Leben im Garten sorgen und die nun kahlen sommergrünen Pflanzen pudrige Mützen aus Schnee tragen.

Quelle: BGL

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Gartenpflege: Das Gartenjahr hat 12 Monate. Wirklich.

In den kommenden Monaten werden die Weichen für das nächste Jahr gestellt! Abgesehen davon ist es vor allem eine Frage der Gartengestaltung und der Pflanzenauswahl, ob man auch im Winter seinen Garten genießen kann.

Solange der Boden noch nicht gefroren ist, geht unter der Bodenoberfläche das Wachstum weiter. Deshalb ist der Herbst die beste Pflanzzeit! Die Pflanzen bilden bis weit in den Winter hinein noch Wurzeln, vor allem die für die Versorgung wichtigen Feinwurzeln, so dass sie im Frühjahr einen Entwicklungsvorsprung haben. Besonders wurzelnackte Pflanzen, so werden zum Beispiel viele Heckenpflanzen angeboten, sollten jetzt im Spätherbst gepflanzt werden. Wer sich also vielleicht schon länger mit dem Gedanken trägt, statt des Bretterzauns endlich eine Hecke zu pflanzen, sollte jetzt Kontakt mit einem Fachbetrieb für Garten und Landschaft aufnehmen. Landschaftsgärtner kennen sich aber auch mit der Gartenpflege aus und wissen, welche Arbeiten jetzt anstehen. Jetzt schneiden Wenn die Gehölze das Laub abgeworfen haben, kommt ihre eigentliche Struktur zum Vorschein und man sieht ihre Verzweigung. Manche Gehölze haben eine besonders gefärbte oder strukturierte Rinde, andere haben einen außergewöhnlichen oder gar skurrillen Wuchs - Aspekte, die man im Sommer unter dem dichten Blätterkleid gar nicht sieht. Profis erkennen aber in der laublosen Zeit auch schwache, kranke, unnatürliche oder zu dicht gewachsene Triebe. Die sollten jetzt entfernt werden. Bei Solitärsträuchern kann es geboten sein, durch gründlichen Schnitt den erwünschten Habitus der Pflanze wieder herzustellen oder zu erhalten, ebenso oft erreicht man durch starkes Auslichten eine Verjüngung der Pflanze. Eine solche Pflegemaßnahme sorgt dafür, dass es im Folgejahr wieder guten Blütenbesatz und starkes Wachstum gibt. Noch ein Vorteil für Gartenbesitzer: der Landschaftsgärtner nimmt das Schnittgut gleich mit und hinterlässt kein Entsorgungsproblem.

Den Garten auf das Frühjahr vorbereiten

Jetzt im Herbst gilt es auch, außenliegende Wasserleitungen zu leeren, die Filter und Pumpen am Gartenteich zu reinigen und einzuwintern sowie empfindliche Pflanzen zu schützen. Falllaub sollte aus dem Teich gefischt werden, damit es im Winter nicht die Wasserqualität verschlechtert. Erfahrene Gartenbesitzer nutzen oft Netze, die in der Zeit des Laubfalls auf der Wasseroberfläche liegen, um zu verhindern, dass das Laub auf den Grund sinkt. Manche Gartenpflanzen sind nicht winterhart, empfindliche Gräser und auch einige Gehölze und Stauden sollten mit geeignetem Frostschutz versehen sein, bevor ein plötzlicher Wintereinbruch Schaden anrichten kann. Die meisten Kübelpflanzen, wie sie oft auf der Terrasse oder auf Dachgärten und größeren Balkonen stehen, brauchen einen frostfreien Winterstandort. Ein Wintergarten ist ideal dafür, ansonsten eignen sich auch helle, unbeheizte Kellerräume, die Garage und zur Not auch das Treppenhaus. Viele Landschaftsgärtner bieten aber auch einen Überwinterungsservice an. Dabei werden die Kübelpflanzen nicht nur sicher durch den Winter begleitet, sondern auch auf eventuelle Krankheiten und Schädlinge untersucht und falls nötig, umgetopft und gedüngt.

Moos entfernen

Moose sind höchst bemerkenswerte Lebewesen. Sie sind übrigens botanisch als „Sporenpflanzen" eine eigene Gruppe in der Pflanzenwelt. Die meisten wachsen besonders gut, wo es feucht und eher dunkel ist. Die wenigsten Gartenbesitzer werden allerdings begeistert sein, wenn sie sich jetzt im Herbst auf dem Gartenweg, der Terrasse oder auf dem Glasdach über der Haustür besonders prächtig entwickeln. Schließlich ist die sichere Begehbarkeit von Wegen und Terrassenflächen eine der ersten Voraussetzungen, um den Garten im Spätherbst und Winter zu nutzen. Rutschige Böden sind eine Gefahrenquelle und sie sind auch nicht besonders schön. Die Profis haben das notwendige Werkzeug, um die Wege und Terrassen ohne Chemie von Moosen und Unkräutern zu befreien. Wichtig ist auch, dass nach einer solchen Bodenbehandlung die Fugen wieder mit feinem Sand aufgefüllt werden. Dann macht es selbst im tiefsten Winter Freude, trockenen Fußes durch den Garten zu schlendern, den Rauhreif auf den Gräsern zu bewundern und sich an winterblühenden oder immergrünen Pflanzen zu erfreuen.

Selbermachen oder professionell unterstützt?

Viele Gartenbesitzer haben besondere Freude daran, in ihrem grünen Reich selbst aktiv zu sein und kreative Ideen auszuprobieren. Bei schwierigen oder aufwändigen Maßnahmen jedoch nehmen viele gerne professionelle Hilfe in Anspruch. Es ist nun mal ein Unterschied, ob ein Gartenweg mit dem Wissen und den technischen Möglichkeiten eines Normalbürgers oder eben mit dem Know-How und der Maschinenausstattung eines Fachbetriebes gebaut wird. Die Profis sorgen für einen soliden Unterbau, der frostfest ist, verlegen auf Wunsch auch Wasser- und Stromleitungen, sie setzen Kantsteine zum Beet oder Rasen, so dass das Pflaster auch nach vielen Jahren nicht aus der Form gerät. Spätherbst und Winter bieten gute Möglichkeiten, sich mit dem Garten noch einmal sehr grundsätzlich zu befassen: Zu empfehlen ist, die jetzt anstehenden Pflegearbeiten für einen Rundgang mit dem Landschaftsgärtner zu nutzen. Vielleicht lässt sich im Winterhalbjahr - wenn das Wetter es zulässt - eine immer wieder aufgeschobene Veränderung mit professioneller Hilfe soweit vorbereiten, dass das nächste Gartenjahr gleich von Anfang an zum Vergnügen wird. Übrigens: Wer ab März Krokus, Narzissen, Tulpen und Co. in seinen Beeten sehen will, sollte jetzt Blumenzwiebeln pflanzen!

Quelle: BGL

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Der eigene Gartenteich: Spannend wie ein Aquarium

Die Zahl der Gartenteichbesitzer ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Das ist kein Wunder, denn eine Wasseroase hinterm Haus ist nicht nur ein optisches Highlight, sie ist für viele auch ein Ort der Entspannung und ein interessantes Hobby. Nach dem erfolgreichen Planen und dem Anlegen der Wasserlandschaft ist es besonders faszinierend zu beobachten, wie Leben ins Biotop einkehrt. Frösche, Libellen und andere Kleintiere siedeln sich nach und nach ganz von allein an. Gartenteiche sind für die meisten ihrer Besitzer aber erst dann komplett, wenn sie auch mit Fischen besetzt sind.

„Wer Fische in seinem Teich hält, sollte sich der Verantwortung bewusst sein, die er damit eingeht", sagt Ulli Gerlach von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH). „Damit sich die Tiere richtig wohl fühlen und auch die Gartenbesitzer zukünftig viel Freude am Teich haben, ist eine genaue Planung im Vorfeld ratsam. Ausführliche Informationen über Technik, Fischarten, die Fütterung und die Reinigung der Anlage erhält man im Fachhandel oder in entsprechenden Publikationen." Für die Fische ist ausreichend Bewegungsfreiheit wichtig, darum sollte der Gartenteich groß und tief genug sein - ein Mindestvolumen von 2.000 Litern ist wünschenswert. Ist das Becken wenigstens einen Meter tief, können die Tiere darin ohne Probleme überwintern und im Sommer heizt sich das Wasser nicht zu stark auf. Für Kois wird sogar eine Wassertiefe von 1,2 bis zwei Metern empfohlen. „Generell gilt für den Gartenteich dasselbe wie für ein Aquarium: je größer das Wasservolumen, desto stabiler sind die Wasserwerte und umso pflegeleichter ist die Anlage", so Gerlach. „Idealerweise haben Gartengewässer daher Volumina von etwa zehn bis 25 Kubikmetern."

Wasserpflanzen sind für jeden Gartenteich unerlässlich: Optisch integrieren sie das Becken übergangslos in die Gartenlandschaft, versorgen den Teich mit Sauerstoff, reinigen das Wasser und schattieren bestimmte Uferbereiche. Die Pflanzzonen sollten so angelegt werden, dass sie den Tieren Raum zum Verstecken bieten, ihnen aber auch noch genügend Platz zum Schwimmen bleibt. Für den Teichbesitzer fallen nun gelegentliche Arbeiten wie das Beschneiden und Auslichten von üppig wachsendem Grün oder das Entfernen von abgestorbenen Pflanzenteilen an. Blüten, Blätter und Pollen, die auf der Wasseroberfläche treiben, lassen sich leicht mit einem Kescher entfernen. Zur Messung der wichtigsten Wasserwerte gibt es im Handel verschiedene, einfach anzuwendende Schnelltests. Eine Filter- und Belüftungsanlage ist nicht bei jedem Teich zwingend notwendig, aber auf jeden Fall immer von Vorteil: Mit ihr wird sichergestellt, dass stets klares Wasser und ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. Sauerstoffmangel ist gerade in heißen Sommern und kleinen Teichen ein Problem für den Fischbesatz.

Das Leben im Teich

„Fische sollten frühestens zehn Wochen nach dem Anlegen des Gartenteiches eingesetzt werden, denn dieser benötigt einige Zeit, um ein biologisches Gleichgewicht aufzubauen", rät Gerlach. „Es ist ratsam, speziell am Anfang die Anzahl der Tiere gering zu halten. Nachbesatz ist leichter als überzählige Fische wieder zu entnehmen." Bleibt die Frage: Wie viele Fische sind für einen Teich überhaupt sinnvoll? Die Antwort ist davon abhängig, ob man Technik einsetzen möchte oder nicht. Im einfachsten Fall ist die Wasserlandschaft als Biotopteich angelegt. In diesem müssen sich die Bewohner ohne zusätzliche Unterstützung behaupten - also auch ohne Fütterung. Sie ernähren sich ganzjährig nur von Insekten und Kleintieren. Ein Richtwert, wie viele Fische hier ideal sind, lässt sich mit Hilfe des Wasservolumens und der Fischgröße errechnen: Etwa acht bis zehn Zentimeter Fisch pro 1.000 Liter Wasser gelten als „selbst tragend". Hat ein Gartenteich also ein Volumen von rund 10.000 Litern, dann sind zehn Fische von acht bis zehn Zentimeter Länge vertretbar. Da die eingesetzten Jungtiere im Laufe der Jahre natürlich noch um einiges wachsen und sich auch vermehren, sollte der Bestand regelmäßig kontrolliert werden.

Wer in seinem Gartengewässer lieber mehr und eine größere Vielfalt an Fischen sehen möchte, muss vom Frühjahr bis in den Herbst hinein zusätzliches Futter anbieten. Allerdings ist dann ein ausreichend großes Pumpen- und Filtersystem zwingend notwendig, da sich sonst aufgrund des Nährstoffeintrags und der anfallenden Fischexkremente schädliche Algen ungehindert vermehren können. Zur Versorgung der Tiere ist qualitativ hochwertiges Fischfutter mit einer hohen Nährstoffdichte und guter Verdaulichkeit empfehlenswert. Davon müssen die Fische nur wenig fressen, um bestens ernährt zu sein, und so fallen weniger Exkremente an. Wichtig ist auch, die empfohlene Dosierung einzuhalten - normalerweise reicht es aus, die Tiere alle zwei Tage zu füttern. In der kalten Jahreszeit, wenn sie sich in der Winterruhe befinden, wird die Futtergabe in der Regel ganz eingestellt.

Moderlieschen, Bitterling und Koi

In einen Gartenteich passen Fischarten wie Bitterling (Rhodeus amarus), Elritze (Phoxinus phoxinus) oder Moderlieschen (Leucaspius delineatus). Sie sind vergleichsweise klein und daher für Wasserlandschaften jeder Größe gut geeignet. Allerdings ist zu beachten, dass es Schwarmfische sind, die sich nur dann richtig wohl fühlen, wenn sie mit einer gewissen Mindestanzahl von Artgenossen zusammen leben. Solche Fischschwärme sind hübsch anzuschauen, wenn sie direkt unter der Wasseroberfläche ihre Runden ziehen. Auch der Stichling (Pungitus pungitus) ist aufgrund seines faszinierenden Fortpflanzungsverhaltens mit Revierverteidigung, Partnerwerbung und Brutpflege sehr interessant zu beobachten. Die Goldorfe (Leuciscus idus) ist eher etwas für größere Teiche, denn sie kann bis zu 40 Zentimeter lang werden.

In Europa orientiert man sich in Sachen Teichfischauswahl seit langem vor allem an asiatischen Erfahrungen und Traditionen. Der Grund: Die hier heimischen Tiere lassen sich aufgrund ihrer Tarnfarben in den Gewässern nicht so gut entdecken wie die farbenprächtigen Asia-Teichfische. Zu den beliebtesten Teichbewohnern bei uns gehört daher der Goldfisch (Carassius auratus auratus). In China hat man schon vor Jahrhunderten damit begonnen, bestimmte Eigenschaften der Tiere heraus zu züchten. Mittlerweile gibt es mehr als 250 verschiedene Zuchtformen in unterschiedlichen Größen. Ihre schillernden Farben reichen von leuchtend rot bis goldgelb, es gibt aber auch Schwarze und schwarz-weiß Gefleckte. Goldfische sind sehr robust, schwimmaktiv und pflegeleicht. „Deutlich mehr Ansprüche an Wasserqualität, Fütterung und Pflege stellen Kois", erklärt Gerlach. „Die farbigen Zierfische, die vor allem in Japan und Israel gezüchtet werden, sind mit Goldfischen nur mittelbar verwandt: Ihre Stammform ist der Karpfen, nicht wie beim Goldfisch die Karausche. Beide Arten können unter guten Bedingungen problemlos 30 Jahre und älter werden." Kois haben noch immer den Ruf, besonders teuer zu sein, dabei sind die Zierfische schon lange für jeden Teichbesitzer erschwinglich geworden. Lediglich besonders gemusterte, ältere, bis zu 80 Zentimeter große Tiere werden von Sammlern zu Höchstpreisen gehandelt.

Quelle FLH

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Teich, Bach, Rinne, Quellstein oder ... , Wasser belebt, weitet und erfrischt

Der Wunsch, Wasser nicht nur aus dem Schlauch zu zapfen, sondern zur Gartengestaltung einzusetzen, ist auch bei unseren Kunden da. Wasser übt auf den Menschen eine große Anziehungskraft aus, es wirkt mit seiner Klarheit, seinem sanften Plätschern und seiner Kühle anregend und beruhigend zugleich.

Schon in der Antike war Wasser ein besonders beliebtes Element in der Garten- und Landschaftsarchitektur. Arabische Gärten waren berühmt für ihre ausgeklügelten Bewässerungssysteme und ihre üppige Pflanzenpracht. Die Villa d`Este ist ein herausragendes römisches Beispiel. Schlösser und Paläste schmücken sich mit Wasserspielen und Teichen. Auch der eigene Hausgarten, unabhängig von der Größe, gewinnt an Atmosphäre, sobald Wasser als gestaltender Faktor integriert wird.

 

Unerlässlich - fachmännische Planung und Gestaltung

 

Ob es um die Neuanlage eines Gartens oder um die nachträgliche Umgestaltung geht, für Wasser im Garten gibt es viele Varianten. Die wichtigste Frage ist die nach den Möglichkeiten und Grenzen: Wie groß ist der Garten und welchen Umfang darf dementsprechend die gewünschte Wasserfläche haben? Was gefällt und passt zum Stil des Gartens? Wird stehendes oder bewegtes Wasser bevorzugt, bzw. welche Atmosphäre soll geschaffen werden? In diesem Planungsstadium ist es ratsam, gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner zu überlegen, was im Rahmen der eigenen räumlichen und finanziellen Vorgaben machbar ist. Mit fachkundiger Unterstützung und fachgerechter Ausführung und Pflege kann der "Traumgarten mit Wasseranschluss" Wirklichkeit werden und lange das Herz erfreuen.

 

Warum nicht ein Teich oder gar ein Bach?

 

Ein großes Gartenareal erlaubt die großzügige Verwendung von Wasser als gestaltendes Element durch die Anlage eines Teiches oder eines Bachlaufes. Traumhaft, von der Terrasse oder einem anderen Lieblingsplatz aus entspannt zu beobachten, wie das Schilf am Wasser sanft im Wind weht oder im Sommer die Libellen über der Wasseroberfläche tanzen oder sich die Morgennebel im Herbst über dem Teich erheben. Während des Winters schmückt Raureif Schilf, Froschlöffel und andere Stauden. All dies geht auch im Kleinformat: Der Durchschnittsgarten in Deutschland hat eine Fläche zwischen 100 und 300 m2; insgesamt soll es in deutschen Gärten schon jetzt über vier Millionen Gartenteiche geben und es werden immer mehr. Machbar ist vieles, wenn man weiß wie - daher empfiehlt es sich vom Aushub über die Bepflanzung bis zur ganzjährigen Pflege die Dienste eines Landschaftsgärtners in Anspruch zu nehmen. Als Fachmann kann er umfassend bei den Fragen nach dem richtigen Standort, der Größe und der Tiefe, der Form, der Abdichtung und der Pflanzenauswahl beraten. Zwar benötigen fachkundig angelegte Wasseranlagen nur wenig Pflege, allerdings sollten abgestorbene Pflanzenteile und Laub zum Winter hin entfernt und während der Wachstumszeiten die Pflanzen ausgedünnt werden. Optimal ist die Verbindung mit fließendem Wasser: Ein Bachlauf reichert den Teich auf natürliche Weise mit dem nötigen Sauerstoff an. Da aber die wenigsten Gärten natürlich fließendes Wasser haben, müssen Wasseranschlüsse verlegt und frostfreie Pumpen installiert werden. Mit Teichfolie oder Formteilen und einer Menge schöner Steine lassen sich natürlich wirkende Bachläufe gestalten. Je nach Wunsch können Wassertreppen oder Wasserfälle in den Bachlauf eingeplant werden, die für noch mehr Bewegung und beruhigendes Plätschern im Traumgarten sorgen.

Erfrischung für Körper und Geist: Brunnen und Quellsteine

Vor der Installation eines Brunnens wird geprüft, ob das Wasser zugänglich und für die Verwendung im Garten nutzbar ist. Für formale, stilvolle Gärten mit nostalgischer Note bieten Fontänen, Brunnen aus Sandstein, englischem Bleiguss oder Steinguss und auch Skulpturen genau das richtige Flair. Je nach Gestaltung und Verzierung kann solch ein Brunnen durchaus ein ästhetisches Kunstobjekt inmitten der Gartenlandschaft werden. Schalen- und Etagenbrunnen waren schon in der Antike beliebt und verbreiten auch heute ihren Charme. In einem großzügig angelegten Garten haben Brunnen auch einen praktischen Nutzen, denn sie helfen, während der Gießperiode die Wege zu verkürzen. Doch auch in der kälteren Jahreszeit, mit Raureif bedeckt oder vereist, bieten sie gelungene Blickfänge. Oft sind die Brunnen historischen Vorbildern nachempfunden, aber mit modernster Technik ausgerüstet, so dass die Gartenbesitzer lange Freude an ihnen haben können. Ein Landschaftsgärtner wird nicht nur für den Einbau einer adäquaten Pumpe mit Wasseranschluss sorgen, sondern auch darauf achten, dass der Belag um das Becken herum rutschfest ist, falls Wasser überspritzt.

Quell- oder Sprudelsteine passen hervorragend in natürlich anmutende Gärten. Sie sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und stellen für kleinere Gärten eine Alternative zu Fontänen oder Brunnen dar. Auch größere Natursteine oder interessant geformte Findlinge lassen sich in originelle Sprudelsteine verwandeln. In der Nähe einer Terrasse oder des bevorzugten Sitzplatzes im Garten sind Quell- oder Sprudelsteine mit ihren gleichmäßigen Wasserbewegungen eine Wohltat für alle Sinne. Im Feng-Shui-Garten darf Wasser nicht fehlen.

Wandbrunnen - Erfrischung mit Stil und Tradition

Wasser belebt selbst den kleinsten Garten. Nur ganz wenig Platz benötigen Vogeltränken, Mini-Teiche in Schalen oder kleine Wasserbecken mit stiller Oberfläche, die mit Wasser- und Schwimmblattpflanzen gefüllt und mit Steinen oder Figuren geschmückt werden können. Wer bisher ungenutzte Mauern oder Wände beleben will, der wird an einem Wandbrunnen mit Becken und kunstvoll gestalteten Wasserspeiern Gefallen finden. Wandbrunnen haben eine lange Tradition. Sie sind zum einen als Wasserspender hilfreich bei der Gartenarbeit und sind in der warmen Jahreszeit sehr nützlich zum Kühlen von Getränken. Zum anderen verbreiten sie rund ums Jahr eine gemütliche, beinahe altertümliche Atmosphäre, vor allem, wenn das Mauerwerk leicht verwittert ist und Patina angesetzt hat. Für ihre Installation im Garten empfiehlt sich die Hilfe eines Fachmanns, damit das Ganze nicht nur gut aussieht, sondern auch perfekt funktioniert.

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Jörg Scharnweber mit Abstecher nach Sylt

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Schön: Die Bergenie ist Staude des Jahres 2017

Die Bergenie lebt eher ein „Schattendasein" hier oben im Norden. Warum eigentlich?

Auf der Website der Staude des Jahres wird gut erklärt, was sie wirklich kann. www.staude-des-jahres.de

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Trend: Mehr Zeit, mehr Genuss im Garten für Muße und Individualisten

Nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen, raus aus dem Bürodress und rein in den Garten. Es sich jetzt im Liegestuhl bequem machen und die Füße im kühlen Wasser des Teiches baumeln lassen.

Ach, wäre das herrlich. Doch beim Blick in den Garten zeigt sich die Realität: Der Rasen sehnt sich nach einem flotten Kurzhalm-Schnitt, die Blumen in den Beeten dürsten nach Wasser, Abgeblühtes müsste dringend ausgezupft werden, der Teich ist moosgrün und auf der Terrasse wackeln mindestens sieben Platten. Da heißt es wohl: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ein Garten bedeutet Arbeit, keine Frage und oft auch Ausdauer. Doch ob und wie viel Gartenpflege noch als Spaß und Freude empfunden wird, das ist individuell ganz unterschiedlich. Für die einen ist das Werkeln, Zupfen, Hacken und Harken Erholung pur. Glücklich und zufrieden stehen sie nach getaner Arbeit zwischen den Rabatten und freuen sich an allem, was wächst und blüht.

Andere haben weniger Lust und eh nur am Wochenende etwas Zeit für den Garten. Am liebsten würden sie gemütlich in der Hängematte liegen, inmitten eines duftenden Blüten- und Blumenmeeres. Wie Bernd und Gisela L.. „Wir sind sehr gerne draußen in der Natur, am liebsten jeden Tag. Deshalb haben wir uns jetzt auch dieses Haus mit dem schönen großen Garten gekauft," freut sich Gisela L, „da wir beide berufstätig sind, möchten wir die Zeit, die wir haben, im Garten genießen und nicht mit Gartenarbeit verbringen."„Leider war der Garten aber auch etwas verwildert und in die Jahre gekommen und brauchte ganz dringend eine Verjüngungskur," ergänzt ihr Mann. „Ganz ehrlich, unsere grünen Daumen sind nicht besonders gut ausgeprägt. Unser Traum war ein pflegeleichter Garten, der immer schön ist und voller duftender Blüten. Anfangs war hier eine große Rasenfläche, die regelmäßig gemäht und gepflegt werden musste. Das war uns ehrlich gesagt zu viel."

Planung ist alles

Mancher Gartenbesitzer fragt sich, ob es einen Traumgarten geben kann, in dem vom zeitigen Frühling bis in den späten Herbst hinein alles grünt und blüht, ohne dass ein größerer Aufwand betrieben werden muss. Damit der eigene Gartentraum nicht zum Albtraum oder gar zur Belastung wird, ist vor allem gute Vorarbeit gefragt. Das gilt für die Neuanlage eines Grundstückes ebenso wie für die Umgestaltung eines bereits eingewachsenen älteren Gartens. Doch bevor es an die konkrete Planung und Gestaltung geht, stellen Experten erst einmal wichtige Fragen. Es gilt herauszufinden, welche Ideen und Wünsche die zukünftigen Gartenbesitzer haben. Wer wird den Garten nutzen und wie? Sollen stilvolle Gartenfeste gefeiert werden, geht es eher um einen robusten Naturgarten zum Toben oder einen erholsamen Rückzugsort? Kinder und Erwachsene haben da ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Es muss geklärt werden, ob sich die Wünsche und Vorstellungen mit den örtlichen Gegebenheiten in Einklang bringen lassen. Welche Bodenverhältnisse der Garten hat, ist für die Pflanzenauswahl ebenso wichtig wie die Lage - Sonnenseite oder Schattengrundstück?

Müßiggang liebende Wochenendgärtner und auch „Jeden-Tag-Gärtner" sollten sich vorher fragen, wie viel Zeit sie mit Gartenarbeit verbringen wollen. „Wichtig ist, eine Grundidee zu haben, darauf lässt sich dann eine durchdachte und fundierte Planung aufbauen. Denn mit einer geschickten Auswahl an Pflanzen, Gehölzen und Materialien kann der Arbeits- und Pflegeaufwand reduziert werden. So wird auch sicher gestellt, dass die ausgewählten Pflanzen zueinander passen. Wer sich bei der Planung und Anlage eines pflegeleichten Gartens unsicher ist, dem stehen die Experten für Garten und Landschaft mit Rat und Tat zur Seite.

Gärtnern ohne Schweiß

Vor allem Gehölze sorgen für einen abwechslungsreichen Rahmen der Bepflanzung. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass für verschiedene Jahreszeiten schöne Arten ausgewählt werden. Wenig Arbeit mit dem Rückschnitt hat man mit all denen, die nicht in den Himmel wachsen, wie beispielsweise der Halbschatten liebende und langsam wachsende rotblättrige Fächerahorn. Im Herbst präsentiert er seine Blätter in einer auffallend schönen Färbung. Im zeitigen Frühjahr blüht die Zaubernuss und im späten Frühjahr folgen die Rhododendren. Der Schmetterlingsflieder lockt im Sommer mit seinen Blüten die Schmetterlinge an, ebenso die farbenfrohen Hortensien mit ihren üppigen Blütenköpfen. Auch viele Stauden sind pflegeleicht und neben Sträuchern und Bäumen wichtige Elemente der Gartengestaltung. Gräser, Farne und Stauden benötigen meist nur einmal im Jahr einen Rückschnitt. Frauenmantel, Steinquendel oder die Schatten liebenden blauviolett blühenden Duftveilchen sind so gut wie unverwüstlich. Landschaftsgärtner Hans-Christian Leonhards: „Wer lästige Wildkräuter und häufiges Jäten vermeiden will, für den sind Bodendecker ideal. Grundsätzlich bildet sich weniger Unkraut, wenn Pflanzen dichter stehen. Außerdem bleibt die Bodenfeuchtigkeit in geschlossenen Pflanzenbeeten länger erhalten und es muss weniger gegossen werden." Das Gießen kann sich an heißen Sommertagen im Garten fast zu einem Daueraufgabe entwickeln. „Für Gießmuffel gibt es zum Glück ausgeklügelte Bewässerungsanlagen, die individuell auf den Garten und die Bedürfnisse der Bepflanzung angepasst werden können - vollautomatisch und wassersparend."

Bitte Platz nehmen

Bernd und Gisela L. haben ihren Garten vertrauensvoll in die Hände von Experten gelegt. Entstanden ist eine Oase der Entspannung und Ruhe. Gisela L.: „Wir konnten zuschauen, wie sich der Garten Stück für Stück verändert hat, genauso wie wir es uns vorgestellt haben. Es gibt verschiedene Gartenräume mit bunten Blumenrabatten und Sträuchern, durch die der große Garten überschaubarer ist. Es ist herrlich, darin herumzuschlendern und sich zu erholen. Unser Landschaftsgärtner hat uns zu einer neuen Terrasse mit weiteren Sitzplätzen geraten und darüber sind wir jetzt sehr froh. Nun haben wir an heißen Tagen einen Schattenplatz und wenn es einmal etwas windiger wird, sitzen wir geschützt unter Wildem Wein. Der Wein benötigt keine aufwändige Rankhilfe, er klettert und umrankt den Sitzplatz von einem Mauervorsprung aus und zieht sich an einem Balken entlang. Ganz in der Nähe der Terrasse haben Kräuter wie Lavendel und Salbei ein Zuhause gefunden. Jetzt duftet und blüht es ganz wunderbar um uns herum. Und das Rasenmähen geht bei dem nun wesentlich kleineren Rasenstück sehr schnell."

Quelle: BGL

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Trend: Ein Müllbox-Versteck, aber schön grün bitte ...

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Outdoor-Küchen in modulbauweise – ausgezeichnet und nicht von der Stange

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Winterhart und in Solitärgröße: Hortensie „Endless Summer“ zu haben

Fotos: Bruns

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Buchtipp:"Gärtnern im englischen Stil"

Kristin Lammerting wurde die Gartenleidenschaft auf dem elterlichen Hof in die Wiege gelegt. Auf ihren vielen Reisen besuchte sie Gärten auf der ganzen Welt und entdeckte ihre Liebe vor allem zu den englischen Anlagen.

1993 verwirklichte sie in Köln gemeinsam mit ihrem Mann ihren Traum vom eigenen englischen Garten, der seitdem vielfach ausgezeichnet wurde. In diesen gewährt Lammerting in ihrem neuen Praxisbuch „Gärten im englischen Stil" einen umfassenden Einblick. Daneben stellt sie die prägenden Bausteine und Gestaltungselemente englischer Gärten vor: Hecken, Laubengänge, Formschnitt-Gehölze, Mauern, Bögen, Lauben, Wege, Treppen, Beete, Brunnen und mehr. Wie in einem Baukastensystem findet der Leser hier Inspirationen, die zum Nachgestalten im eigenen grünen Reich anregen. „Möchten Sie einen außergewöhnlichen Garten verwirklichen, sollten Sie sich nicht mit Mittelmäßigkeit begnügen, sondern sich jedem Detail mit Liebe, Lust und Engagement widmen. Das ist keine Frage des Geldes, sondern Ihres persönlichen Stils und ästhetischen Empfindens", so Lammerting. „Englische Gartenkunst kann lernen, wer Sinn für Natur und Schönheit hat, sich in seiner Kreativität von guten Vorbildern leiten lässt und es sich einfach zutraut: Just do it!"

Kristin Lammerting
Gärtnern im englischen Stil BLV Buchverlag,
2016, 176 Seiten, 22.6 x 26.9 cm,
221 Farbfotos, 1 Zeichnungen, laminierter Pappband
ISBN 978-3835415768 Preis: € 29,99
(Quelle: GPP)

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Neue Ausblicke: Der modellierte Garten zeigt ganz neue Perspektiven

Wer einen Garten neu anlegt, vom Vorbesitzer übernimmt oder seit langem endlich mal grundüberholen will, steht vor der Frage, wie man ihm eine harmonische, nach den eigenen Bedürfnissen ausgerichtete Struktur verleiht. Am Anfang steht die Entscheidung über die Raumaufteilung. In verschiedenen Ebenen zu denken, bringt neue Lösungen und ganz neue Sichtweisen.

Einzelne Gartenräume können unterschiedliche Funktionen prägen: An einen geschützten Platz kommt die Terrasse, an einen sonnigen Standort ein Gemüsebeet und an einer exponierten Stelle eine blühende Staudenrabatte. Das gilt nicht nur für große Flächen. Indem man einen kleinen Garten in wenigstens zwei Bereiche aufteilt, kann man ihm Tiefe verleihen, so dass er größer wirkt, als er eigentlich ist. Die Gartenräume lassen sich zum Beispiel mit Mauern oder Hecken gliedern. Noch wirkungsvoller ist es jedoch, wenn man höher und tiefer gelegene Ebenen schafft. Durch eine Niveaubildung lassen sich die Struktur und Aufteilung des Gartens zusätzlich betonen und ganz neue Ein- und Ausblicke schaffen.

 

Nicht nur bei Hanglage

 

Durch die Höhenunterschiede wird die Aufteilung in unterschiedliche Gartenräume auf einen Blick klar erkennbar. Die Übergänge können dabei durchaus fließend sein. Bestes Beispiel ist ein großes Hochbeet mit Gemüsepflanzen und Beerensträuchern. Wenn man dies an den Seiten zugänglich macht, kann man bequem auf Hüfthöhe pflanzen, pflegen und ernten. Aber auch mit Wasserbecken, Brunnen und Teichen lassen sich außergewöhnliche Effekte erzielen, wenn man sie erhöht anlegt. Bei einer Hanglage des Gartens ist für Wasserflächen ohnehin eine Terrassierung erforderlich. Je nach Gefälle lassen sich hier mehrere Stufen einbauen, die Platz für Sitzecken, Rabatten und andere gestalterische Elemente bieten.

 

Statik und Gestaltung

 

Ob bei einer ebenen Fläche oder einem Hanggarten - eine Terrassierung ist ein bauliches Gestaltungsmittel, für das man sich am besten Rat und Tat eines Landschaftsgärtners zu Hilfe holt. Die Gartenprofis kennen sich nicht nur mit Pflanzen sehr gut aus, sie bringen auch schweres Gerät, Erfahrung und Fachwissen mit, die für die Modellierung eines Grundstücks notwendig ist. Landschaftsgärtner wissen, wie gebaut werden muss, damit bei Höhenunterschieden die statischen Vorrausetzungen erfüllt sind und die Einbauten langfristig stabil bleiben. Insbesondere bei Hanglagen beachten sie auch die Statik des Hauses, damit das Gebäude unbeschadet bleibt. Außerdem wissen sie, wie sich Betonmauern verstecken lassen, die für eine ausreichende Standfestigkeit von größeren baulichen Höhenunterschieden notwendig sind. Sie verschwinden etwa hinter Naturstein, Holzverkleidungen oder werden dekorativ mit Kletterpflanzen überwachsen.

 

Treppen, Stufen, Rampen

 

Ob ein geometrisch-formaler Garten oder eine naturnahe Gestaltung - mit professionell angelegten Höhenunterschieden lässt sich der jeweilige Gartenstil in seiner Wirkung verstärken. Die Profis für Garten- und Landschaftsbau helfen dabei, individuelle Lösungen zu finden, um Funktion und Optik sowie pflanzliche und bauliche Gestaltung in Einklang zu bringen. Dazu gehören auch die Übergänge zwischen den verschiedenen Ebenen: Treppen, Stufen und Rampen gilt es, schon bei der Planung harmonisch in das Gesamtbild einzubinden.

 

Hochbeete und Terrassen

 

Erhöhungen können auch rein dekorativen Charakter erfüllen. Beispielsweise lässt sich eine Terrasse mit Hochbeeten umranden, die mit Rosen, Stauden oder immergrünen Gehölzen bepflanzt einen attraktiven Rahmen und einen mehr oder weniger blickdichten Sichtschutz bieten. Eine weitere Variante ist es, mehrere blühende Rabatten in Terrassen anzulegen, wobei eine die jeweils andere überragt. Hier können spannende Farb- und Formenakzente kombiniert werden, die im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder ein neues Gesamtbild ergeben.

(Quelle: BGL, weitere Informationen sind auf der Website des Berufsverbandes Garten- und Landschaftsbau zu finden, von dem auch die Fotos stammen)

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Neu: Zweifach Steuer sparen in Ihrem Garten, Gartenpflege und mehr ...

Ein Kollege erinnerte uns in seinem Newsletter noch einmal daran: Wir verraten nun, was viele Gartenbesitzer nicht wissen und nicht nutzen. Es geht um den Steuerbonus für Handwerkerleistungen rund ums Haus. Dieser wurde bereits 2009 deutlich erweitert (Für den Steuerberater: Aktenzeichen: BFH, VI R 61/10).

Bisher war es nur möglich, bei der Pflege Steuern zu sparen. Wer also vorhatte, Fachleute mit Gartenpflegearbeiten zu beauftragen und mit dem Bau von Sichtschutz, dem Pflanzen von Bäumen o.ä., der konnte die Leistungen nun auch auch von der Steuer absetzen. Seit 2011 gilt eine Erweiterung. Man kann faktisch nicht nur den Steuerbonus für die Pflege und Instandsetzung des Gartens sondern auch den Steuerbonus für die Neu- oder kompletten Umgestaltung des Gartens in Anspruch nehmen. Das kann sich durchaus lohnen.
Damit auch Sie den Steuerbonus in vollem Umfang nutzen können, achten Sie bitte auf folgende Punkte:
1. Es werden nur Rechnungen anerkannt, in denen die gesetzliche Mehrwertsteuer ausgewiesen ist.
2. In der Rechnung sind die Lohnkosten getrennt auszuweisen. Nur ausgewiesene Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten werden angerechnet – nicht Materialkosten!
3. Rechnungsbeträge müssen von einem Bankkonto an den Empfänger überwiesen werden, Barzahlungen werden nicht anerkannt. Wir rechnen hier gern einmal vor, es lohnt sich.

Also: Wir pflegen Ihren Garten und berechnen Ihnen netto 1.980,00 €. Die Leistung für Gehölzschnitt, Rasenpflege und Pflege der Pflanzflächen beinhaltet nur Lohnkosten. Einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von z. Zt. 19% ergeben sich brutto 2.356,20 €. 20% Steuerbonus entsprechen 471,24 €, der direkt Ihre Einkommensteuer mindert!

Die Entscheidung über die Anerkennung der Steuerermäßigung liegt allerdings ausschließlich bei den Steuerbehörden. Wir kennen aus Erfahrung die Punkte, die besonders zu beachten sind, damit Sie auch tatsächlich den Steuerbonus nutzen können. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir beraten Sie gerne.

Nachtrag: Die Arbeiten können aktuell mit 20% von maximal 6.000 €, also mit 1.200 €, steuerlich in Ansatz gebracht werden (§35a Abs. 2 Satz 2 EStG). Und das unabhängig von den handwerklichen Dienstleistungen.

Nachtrag II: 
Im Fachmagazin Dega Galabau lesen wir am 20.01.17:

"Das Bundesfinanzministerium überarbeitete sein Anwendungsschreiben vom 9. November 2016 zur Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen und erweitert die Möglichkeiten der steuerlichen Anerkennung solcher Leistungen. Insbesondere werden zwischenzeitlich ergangene Entscheidungen des Bundesfinanzhofs aufgegriffen und entsprechend berücksichtigt. Im Wesentlichen geht es dabei um Folgendes:
Der Begriff „im Haushalt“ kann künftig auch das angrenzende Grundstück umfassen, sofern die haushaltsnahe Dienstleistung oder die Handwerkerleistung dem eigenen Grundstück dienen. Somit können z. B. Lohnkosten für den Winterdienst auf öffentlichen Gehwegen vor dem eigenen Grundstück berücksichtigt werden. Hausanschlusskosten an die Ver- und Entsorgungsnetze können unter weiteren Voraussetzungen im Rahmen der Steuerermäßigung ebenso begünstigt sein. Die Prüfung der ordnungsgemäßen Funktion einer Anlage stellt ebenso eine Handwerkerleistung wie die Beseitigung eines bereits eingetretenen Schadens oder Maßnahmen zur vorbeugenden Schadensabwehr – dar. Somit können künftig – in allen offenen Fällen – z. B. die Dichtheitsprüfungen von Abwasserleitungen, Kontrollmaßnahmen des TÜVs bei Fahrstühlen oder auch die Kontrolle von Blitzschutzanlagen begünstigt sein. Für ein mit der Betreuungspauschale abgegoltenes Notrufsystem, das innerhalb einer Wohnung im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ Hilfeleistung rund um die Uhr sicherstellt, kann ebenfalls die Steuerermäßigung in Anspruch genommen werden. Auch Tierfreunde, die ihr Haustier zu Hause versorgen und betreuen lassen, werden in Zukunft von dem Steuervorteil profi tieren, da Tätigkeiten wie das Füttern, die Fellpflege, das Ausführen und die sonstige Beschäftigung des Tieres als haushaltsnahe Dienstleistungen anerkannt werden können“
Das ist doch deutlich.

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Garteneinrichtung: DEDON Orbit ist ein Klassiker unter den Lounge-Möbeln

Die Orbit Sofainsel von DEDON ist eine Ikone des modernen Outdoor-Möbel Designs. Wir sehen Sie immer wieder in Gärten unserer Kunden. Und wir empfehlen sie auch. Vom frühsten Frühling bis zum Spätherbst. 

Seit dem Moment ihrer Markteinführung gilt sie als Sensation. Und ihr mehrfach prämiertes Design von Richard Frinier begeistert, erstaunt und inspiriert auch noch über ein Jahrzehnt später. Tatsächlich kommen ihr zeitloses Design, ihre großzügigen Proportionen, ihre mühelose Beweglichkeit und ihre sorgfältige Verarbeitung nie aus der Mode. Das futuristische Design bricht mit unseren herkömmlichen Gewohnheiten und definiert die Vorstellung von Möbeln neu. Auf Sylt lösen sie hier und da den Strandkorb bereits in den Gärten ab. In den großen, runden Sofainseln möchte man wunderbar versinken. Hier ist Platz genug, es sich auch gemeinsam gemütlich zu machen, die Sterne zu betrachten oder die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Dank der leichtgängigen Gummirollen lässt sich ORBIT dabei bequem nach Lust und Laune und der Sonne ausrichten. Eine weitere ebenso innovative wie gute Idee ist das Stoffverdeck. Ein Handgriff – und schon wird aus dem Cabrio ein Luxusstrandkorb, der Schutz vor Wind, Sonne und Blicken bietet. Zu bekommen ist der Orbit z.B. bei Garteneinrichter Gudewer in Hamburg. Oder bei Dedon im Shopfinder nachsehen.

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Gelesen: Über Karl Förster’s Arbeit in der A&W

"Es gibt keinen berühmteren deutschen Gärtner als Karl Förster“ lesen wir in der Architektur & Wohnen. Wohl wahr.

Weiter lesen wir: "Noch gute 50 Jahre nach seinem Tod bestimmt der Staudenzüchter Trends und Moden. Warum, erlebt man in seinem legendären Garten, wo jetzt letzte Farben über Laub und Gräsern glühen. Die Schriftstellerin und Gärtnerin Helga Schütz besucht ihn seit Langem“ Zum Artikel gehen

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Wir waren auf der GaLaBau in Nürnberg ...

Mitte September waren wir unterwegs zur 22. GaLaBau Messe nach Nürnberg. Das hat Tradition. Wir gehörten zu den insgesamt 64.138 Fachbesuchern und haben uns über Produkte und Trends fürs Planen, Bauen und Pflegen mit Grün informiert. Die Messe ist für uns ein wichtiger Branchentreff und immer auch ein farbiges Trendbarometer.

Deutlich war für uns die gestiegene Internationalität der Fachmesse. Jedes vierte Unternehmen war international aufgestellt. Jeder Zehnte kam dieses Jahr aus dem Ausland, unter anderem aus Österreich, Polen und Italien ins spätsommerliche Nürnberg. Wir fanden die Stimmung auf der GaLaBau 2016 großartig: volle Hallen und überall intensive Beratungs- und Verkaufsgespräche. Es waren 1.320 Unternehmen in 13 Messehallen zu besuchen.

Wir haben wieder viel Neues und auch gut Bewährtes entdeckt und haben dabei auch Kollegen aus dem Norden getroffen. Einiges, was wir entdeckt haben, können wir konkret diese Saison auch in Kundengärten einsetzen. Auch haben wir neue Materialien, Techniken und Herangehensweisen „mitgebracht“, die sehr spannend sind. Alles in Allem also ein lohnender Besuch, Nürnberg an sich ist immer eine Reise wert. Mit GaLaBau-Themen oder auch ohne.

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Neues Material entdeckt: Feinsteinzeug von Mirage

Das ist hochinteressant für unsere Kunden: Feinsteinzeug von Mirage aus Italien für den Außenbereich.

Es gibt jetzt eine neue, tolle Ausstellung in Wedel, in der das Material sehr schön präsentiert wird. Bei www.marmorwelt.de. Vorteile des Materials: Außerordentliche Härte, die Wasseraufnahme geht gegen null. Hergestellt aus natürlichen Materialien (Sande, Quarze, Feldspate, Kaoline). Die Platten werden bei Temperaturen bis 1250 Grad gebrannt. Das verspricht höchste Dichte und Abriebfestigkeit und verminderte Moosbildung. Näheres dazu: www.mirage.it Es ist gerade deutlich angesagt und preislich auch attraktiv.

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Neues von der Großbaustelle

Ein paar schöne herbstliche Impressionen von unserer Großbaustelle in Blankenese an der Elbe. Sieht doch schön aus.

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Besuch der GaLaBau in Nürnberg, Teil I: Europäischer Trend-Preis "Bauen mit Grün" geht an ...

... the Box House in Kent von Andy Sturgeon. Ein Privatgarten-Projekt aus England hat den internationalen Trendpreis „Bauen mit Grün“ 2016 gewonnen.

Die European Landscape Contractors Association (ELCA) kürte den Sieger im Rahmen der GaLaBau. „Dieser Garten ist ein herausragendes Beispiel für eine landschaftsgärtnerisch anspruchsvolle Gestaltung eines Hausgartens. Es ist der Gartenplanung und dem Landschaftsgärtner in besonderer Weise gelungen, eine Reihe von zusammenhängenden historischen und modernen Gebäudeelementen zu einem ganzheitlichen Erscheinungsbild zusammenzuführen. Gleichzeitig wurden dadurch ästhetisch sehr ansprechende Gartenproportionen neu definiert“, lobte ELCA-Präsident Emmanuel Mony. Er hob außerdem hervor, dass das Privatgarten-Projekt einen Vorbildcharakter für den europäischen Branchenverband aufweise. Die ELCA würdigt in enger Kooperation mit dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) alle zwei Jahre die gemeinsamen Verdienste von Bauherren, Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtnern rund ums Bauen mit Grün. Direkt zum Gartenprojekt

Info: Die GaLaBau zeigt als einzige, führende europäische Fachmesse das gesamte Angebotsspektrum für Planung, Bau und Pflege von Urban-, Grün- und Freiflächen. Erweitert wird das Angebot um die Fachteile PLAYGROUND und Deutsche Golfplatztage. Rund 50 Prozent der Aussteller präsentieren Bau- und Pflegemaschinen. Etwa 30 Prozent sind Anbieter von Baustoffen. 20 Prozent decken Spezialangebote wie Spielplatzgeräte, Stadtmöblierung oder das Segment Golfplatzbau und -pflege ab. Die Fachbesucher sind überwiegend Landschaftsgärtner (rund 50 Prozent), Auftraggeber aus Städten und Gemeinden (rund 20 Prozent), Landschaftsarchitekten (rund 10 Prozent) sowie Vertreter aus der Wohnungswirtschaft, Schulen, Greenkeeper, Manager und Betreiber von Golfanlagen, Betreiber von Campingplätzen und sonstige bauausführende Betriebe. Die GaLaBau war 2014 mit 1.321 Ausstellern und 66.563 Fachbesuchern ein voller Erfolg. www.galabau-messe.com

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Es lohnt sich – bis 3. Oktober:Wir waren nochmal auf der Landesgartenschau in Eutin

Wir waren gerade noch einmal auf der Landesgartenschau 2016 in Eutin und haben noch mehr Eindrücke mitgenommen. Es hat uns dort wieder sehr gut gefallen, man sieht noch mehr und die Grünzonen wandeln sich über die Saison. Der Besuch lohnt sich, das Wetter ist prima. Motto ist klasse: Eins werden mit der Natur!

Noch 21 Tage Landesgartenschau in Eutin. Genießt das schöne Wetter und fahrt unbedingt noch hin. Am 3. Oktober ist Schluß. Wir waren am Wochenende wieder einmal da und waren wieder einmal total begeistert. nochmal: die sehenswerte Schau läuft bis 3. Oktober. Und es gibt viele Impulse und gut gemachte Schau- und Themengärten. www.eutin-2016.de Wir finden: Ein Muß für jeden Gartenbesitzer, für Architekten, für Planer und für Gartengestalter wie wir. Was machen wir auf der LGS?: Wir treffen Berufskollegen, ehemalige Mitarbeiter oder Kunden oder die Mitarbeiter vom Fachverband. Wir tauschen Erfahrungen und Neuigkeiten aus der Branche aus. Wir beurteilen die Leistungen der ausführenden Firmen und die Konzepte der Planer auf dem Gartenschaugelände. Wir holen uns neue Ideen für Ausführung oder Gartenkonzepte. Wir sehen ganz neue Materialien, neue Baustoffe oder Accessoires oder andere Verwendungszwecke für diese. Wir holen uns Kraft und Inspiration und freuen uns schon darauf, diese neuen Ideen Umsetzen zu können. Und wir freuen uns wieder einmal, daß wir so einen schönen und kreativen Beruf haben. Nicht jeder Berufszweig darf seine Leistungen landesweit für 5 Monate auf einem Gelände vor einem Schloß präsentieren. Wir zeigen gerne Fotos davon:

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Gelesen: Chelsea Flower Show Nachlese "Blühende Fantasie"

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Garten-Projekt nah am NSG Alsterquelle in Henstedt-Ulzburg

Dieses Hamburger Gartenprojekt ist sehr eigenständig, das liest man am Grün und am Material ab

Hinten im Garten ein kleines Birkenwäldchen und Naturrasen. Terrasse und Eingang aus Travertin Aretino im Römischen Wildverband. Mit Segmentbogen, Eingefasst mit 2 Reihen Camparta Porphyr 9/11 cm. Wege aus Albino Mix Quarzit 5/5 cm. Auffahrt und Weg zur Garage aus Granit Silbergrau 9/11 cm. Vorne sind 3 schöne Solitärgeholze : 1 Weißbuche 1 Japanische Maienkirsche 1 Hainbuche Seitliche Abpflanzung an der Terrasse: Rhododendron, Kirschlorbeer, Rotahorn, Hartriegel und Glanzmispel Solitärstrauch: Perlmuttstrauch

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Frau Rosivall und ihr Englischer Garten

Vor einem Jahr haben wir ein filmisches Garten-Interview mit einer Kundin gemacht.

Frau Rosivall zog mit ihrem Mann von einem Bauernhof bei Hamburg mit 1500qm in ein 60er Jahre Reihenhaus mit 650qm. Ihren Traum vom Englischen Garten - nun im Kleinformat - wollte sie nicht aufgeben. So haben wir die Grundlage geschaffen. Auch gegen Widerstand aus der Nachbarschaft hat sie nun ihr kleines Paradies mit Rosen, Hecken, Formgehölzen und "Mitbringseln" geschaffen, die sie kunstvoll integriert. Die großen Buxus hat sie aus ihrem Landgarten mitgebracht. Die Kundin entwickelt ihren Garten selbst weiter. Sie ist kundig und das war von Anfang an Teil des Konzeptes und der weiteren Herangehensweise. Die Kundin war während der gesamten Bauphase aktiv dabei. Und dies ist kein Einzelfall.

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Garten-Projekt in Hamburg Blankenese

Ein großzügiger Garten mit sehr vielen Fassetten.
Ein großzügiger Garten mit sehr vielen Fassetten.

Großzügig, Klinker und Naturstein, 10 Gärten in einem

Eines unserer Garten-Projekte in HH-Blankenese. Ein großer, traumhafter Garten. Fertiggestellt im April letzten Jahres. Ganz fantastisch geworden, finden wir. Es ist wirklich nur 1 Garten. Viel mehr geht kaum ..., oder?

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Wir besuchen die Landesgartenschau Eutin '16

Blick auf die alte Badeanstalt im Eutiner See
Blick auf die alte Badeanstalt im Eutiner See

Wir waren gerade auf der Landesgartenschau 2016 in Eutin und haben viele Eindrücke mitgenommen. Es hat uns dort sehr gut gefallen.

Motto der Schau ist: Eins werden mit der Natur! Die sehenswerte Schau läuft bis 3. Oktober. Und es gibt viele Impulse und gut gemachte Schau- und Themengärten. www.eutin-2016.de Wir finden: Ein Muß für jeden Gartenbesitzer, für Architekten, für Planer und für Gartengestalter wie wir. Was machen wir auf der LGS?:

Wir treffen Berufskollegen, ehemalige Mitarbeiter oder Kunden oder die Mitarbeiter vom Fachverband. Wir tauschen Erfahrungen und Neuigkeiten aus der Branche aus. Wir beurteilen die Leistungen der ausführenden Firmen und die Konzepte der Planer auf dem Gartenschaugelände. Wir holen uns neue Ideen für Ausführung oder Gartenkonzepte. Wir sehen ganz neue Materialien, neue Baustoffe oder Accessoires oder andere Verwendungszwecke für diese. Wir holen uns Kraft und Inspiration und freuen uns schon darauf, diese neuen Ideen Umsetzen zu können. Und wir freuen uns wieder einmal, daß wir so einen schönen und kreativen Beruf haben.

Nicht jeder Berufszweig darf seine Leistungen landesweit für 5 Monate auf einem Gelände vor einem Schloß präsentieren. Wir zeigen gerne Fotos davon:

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Pflanzzeit an Blankeneser Hanglage

Eines unserer diversen Garten-Projekte in HH-Blankenese. Ein großzügiger Garten mit vielen Herausforderungen und in allerbester Lage

Dieser traumhafte Garten wurde fertiggestellt im April letzten Jahres. Ganz fantastisch ist er geworden, finden wir. Es ist wirklich nur 1 Garten, auf vielen Ebenen und mit gegenseitigen Bezügen. Viel mehr geht doch kaum ..., oder?

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Geschäftsführer: Heinz und Jörg Scharnweber
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