Das war die Giardina ‘18 – eine Nachbetrachtung

Sein im GaLaBau Paradies
Sein im GaLaBau Paradies

Wieder war die Vorfreude auf den Besuch der Fachmesse Giardina in Zürich sehr groß, dieser Winter war lang genug. Letztes Jahr war ich motiviert und voller Eindrücke und mit Tatendrang in die norddeutsche Tiefebene zurückgekehrt. Die Wirkung dieser Messe ist für mich wieder eine ganz starke.

Ich sehe meinen Beruf diesen Frühling einmal mehr mit anderen Augen und erinnere mich daran, was unsere Aufgabe für unsere Kunden wirklich ist: Paradiese zu schaffen. Was haben wir aus Zürich mitgebracht ? Was ist uns besonders aufgefallen, was war wesentlich, was bleibt? In einem der letzteren Beiträge schrieb ich über das, was uns auf der Giardina erwarten würde. Leitthemen war kurz gesagt “Leben draussen” und Gartenträume auf kleiner Fläche”. Und da gab es viel zu sehen. Auch im Detail mit ungeheurem Qualitätsanspruch.

Grillen neu definiert

Grillen ist im Prinzip nicht neues, und trotzdem wird es in Zürich neu interpretiert: Wir sehen Grills im XXL-Format. Befeuert werden sie mit Holz. Es wird auf dem heißen Blech des Grillrandes zubereitet. Die Grills gibt es in diversen Größen, sie sind kostspielig. Das Brennholz dient zugleich als optisches, natürliches Gestaltungselement im Garten. Oder als Raumteiler. Gleichzeitig ist es Sichtschutz und echter Hingucker. Auffällig und attraktiv waren die neuartigen Grills in der Form einer Rakete. Gerne wird Metall, vorangig Roststahl oder Corten-Stahl, mit Holz kombiert. 2 Baustoffe, die natürlich koexistieren können.

Im Gartenparadies wird nicht nur gegrillt, es wird auch gekocht, gebraten und gebacken. Outdoorkitchen sind angesagt wie nie und dürfen gerne groß sein. In Gastro-Qualität und mit allen Funtionen. Es soll gerne auch ein Pizzaofen oder eine Expressomaschine mit dabei sein. Der Garten wird zum Lebensmittelpunkt. Hier wird sich getroffen, unterhalten, gegessen, getrunken, gelacht... Es wird gemütlich im Garten und kuschelig. Decken, Kissen und Tücher bringen Gemütlichkeit auf die Terrassen.

Enea, Enea, Enea

Star-GaLaBauer Enzo Enea war nach langer Zeit mal wieder auf der Gardina dabei und hat seine Ideen und Visionen von Gärten gezeigt. Es war total beeindruckend. Der Garten war von außen vor Blicken geschützt so daß man nur an einigen, wenigen Stellen von außerhalb Einblick hatte. Es wurden jeweils nur 12-15 Personen durch den Wachdienst eingelassen, so daß man sich schön und frei innerhalb des Gartens bewegen konnte. Gedrängel gab es hier – wie auf der ganzen Giardina – keine. So konnte man die ganze Pracht aus allen Perspektiven geniessen. Zwar bildete sich eine lange Warteschlange mit Standzeit in der Spitze von fast 60 Minuten. Aber das war es wirklich wert. Ich denke die Fotos sprechen für sich:

Der Aufwand, der für die Schaugärten getrieben wird, ist unvergleichlich. Überhaupt stellen diese Schaugärten, unsere, die wir selbst mit Branchenkollegen die letzten Jahre realisieren konnten, in den Schatten, obwohl sie gut ankamen und sehr gewürdigt wurden. Die Giardina ist und bleibt ganz bestimmt Gradmesser und Taktgeber für Gartenkultur im deutschsprachigen Raum. So bleibt der Weg in die Schweiz zur Giardina sicher immer mehr als lohnend. Nun gilt es für uns im Norden mit dem klar zu kommen, was wir vor Ort jetzt zu tun haben. Etwa mit Pflasterungen von Auffahrten, mit Treppenbau, Rasenansaat und Carportbau. Das will gut gemacht sein, auch wenn es nicht immer State of the Art sein mag. Es ist ja doch auch immer eine Frage des Etats. Wir freuen uns auf interessante Gartenprojekte diese Saison, auf eigenwillige Bauherren und Auftraggeber mit Gespür für Qualität und dem Willen, sie umgesetzt zu sehen. Hier noch einmal ein Album mit offiziellen Fotos der Giardina. Ja, es stimmt, wir waren mal wieder im GaLaBau Paradies...

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