Die 90er Jahre – ein schönes Garten-Kapitel

Wir haben Garten-Alben der 80er und 90er wieder in die Hand genommen und staunen. Welch schöne Arbeiten. Die reiferen Kollegen erinnern sich. "Gute alte Zeiten"... Den Begriff "Hausgarten" gab es damals so noch nicht. Echte Gartenanlagen haben sich eher wenige geleistet. Viele Anlagen aus dieser Zeit sind Klassiker für uns, es steckte viel Handarbeit und Finesse darin. Dank bester Pflege haben sich diese Anlagen sehr gut entwickeln können. Und jene, die Patina angelegt haben, strahlen noch immer Charme und Würde aus. Wir werden weitere Bilder in unsere 90er Jahre Online-Album einbinden, siehe hier drunter.

Als wir ein altes Fotoalbum in die Hand nahmen waren wir total begeistert, welch schöne Gärten und Gartenanlagen wir früher schon für unsere Kunden gebaut haben. Gärten aus den 90er Jahren bedeuten aus heutiger Sicht: anderer Style, andere Materialien, sehr viel mehr Handarbeit. Auch waren wir damals viel breiter gefächert, weil der „Markt“ dafür da war. Weil der Kunde mehr verlangte. Damals gab es auch weit weniger Wettbewerb. Das Thema „Hausgarten“ war zu der Zeit noch wenig entwickelt und verbreitet, das konnten sich nur wenige leisten.

Was uns freut: Viele unserer Anlagen wurden sehr gut gepflegt und befinden sich heute noch in einem sehr guten Zustand. Schon damals haben wir auf sehr hohen technischen Niveau gearbeitet. Wir hatten auch immer sehr gute Mitarbeiter, von denen viele von uns auch ausgebildet und zu hervorragenden Handarbeitern weiterentwickelt wurden. Einige Gärten sind zeitlos und und verlieren wegen bester Pflege nie ihren Charme. Bei einigen hat sich Patina gebildet, die dem Ganzen noch mehr Charme und Eleganz verleiht.

Für viele bedeutende und über die Stadtgrenze Hamburgs bekannte Gartenarchitekten haben wir ja schon gearbeitet: wie etwa Ernst-Dietmar Hess, Günter Schulze, Christian Wegener, Ulrich Hass, Peter Plomin, Gerhard Wendt und Julius-Carsten Andresen. Jeder davon hat seinen persönlichen Stil entwickelt. Man erkennt auch noch nach vielen Jahren oder Jahrzehnten die individuelle Handschrift dieser „Gartenkünstler“. Vielleicht können wir aus dem Thema Gartenkunst auch ein extra Thema machen. Warum tun sich wir Deutschen so schwer mit dem Begriff „Gartenkunst“? Warum gibt es in Deutschland keine Gartenkultur wie zB in England?



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