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Vor dem Schnitt – Chinaschilf und Wintersonne

Die sommergrünen Gräser werden in den nächsten Wochen geschnitten. Noch glänzen die Ähren fedrig in der Wintersonne und verströmen einen ganz besonderen Charme, wie es nur wenige Pflanzen in dieser Jahreszeit tun. Sie sind vom vergangenen Jahr "übriggeblieben", sind farblich fahl geworden und stehen doch noch oft majestätisch in den Gärten und fangen das Licht. 

Foto: elegrass. - An vielen Stellen steht jetzt das Chinaschilf, Miscanthus sinensis, noch in den Beeten. Aber es wird jetzt Zeit für den Schnitt.
Foto: elegrass. - An vielen Stellen steht jetzt das Chinaschilf, Miscanthus sinensis, noch in den Beeten. Aber es wird jetzt Zeit für den Schnitt.

Sobald es wärmer wird, treiben diese Gräser neu aus und bevor dies geschieht, schneiden wir sie eine Handbreit über dem Boden mit scharfer Schere oder einer Sichel ab.  An vielen Stellen steht jetzt das Chinaschilf, Miscanthus sinensis, noch in den Beeten. Aber es wird höchste Zeit, denn wenn das frische Grün erst aus den Horsten sprießt, lässt sich der Schnitt nicht mehr ganz einfach hinbekommen, ohne das frische Wachstum zu beschädigen. Tipp: wer ein Erdbeerbeet hat und dort Schneckenfraß verhindern will, sammelt das Miscanthusgrün, schneidet es klein oder häckselt es und mulcht die Erdbeeren damit. Das scharfe Gras soll für eine entspannte Erdbeerernte sorgen. Wintergrüne Gräser brauchen keinen Schnitt, hier reicht uns oft ein Rechen, um braune Blätter zu entfernen. Wer die breiten Sortimente mal "abgrasen" will, der findet Inspirationen, z.B. auf www.elegrass.de oder beim örtlichen Pflanzenhandel. Bei Fragen oder auch ganz praktisch unterstützen wir natürlich gern.

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